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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Adapter für K-Type-Fühler: Miniatur- auf Bananenstecker


Autor: Harri (Gast)
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Hallo,

gleich vorweg, ich bin Hobbyelektroniker, eher mehr Modellbauer. :)

Ich habe hier einen Temperaturfühler mit Miniaturanschluss und möchte 
den gerne an mein VC 840 Digital-Multimeter, dass aber Bananenstecker 
benötigt, anschließen. Der Fühlerstecker ist leider gegossen und jetzt 
habe ich diesen mal einfach an ein kurzes Messkabel mit Krokos 
angeklemmt und nichts tut sich, temperaturmäßig. Die Einstellung am 
Multi passt, ebenso die Polung. Es gibt Adapter für diesen Fall, aber es 
kann ja auch nichts darin versteckt sein. Im Grunde wollte ich die Kabel 
einfach mit den Bananas versorgen und gut ist, scheint jetzt aber mal 
nicht so!? Warum tut sich da nichts? Lt. Anleitung ist der 
Originalstecker einer mit NiCr-Ni, der Ersatz ist auch ein K-Type.

Ich hoffe, ihr könnt mir da weiterhelfen.

Ps: Von Messungenauigkeiten wollen wir hier garnicht reden. ;)

Gruß,
Harri

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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Also "garnix" tut sich bei Thermoelementen vom K-Typ nie. Aber was sich 
tut sind eben nur ca. 50 mikrovolt je Grad. Wenn also der Sensor direkt 
ans Instrument angeschlosssen ist, muss dieses schon Spannungen im 
Bereich von hundertstel mV anzeigen können, sonst sieht man erst bei 
recht hohen Temperaturen etwas.

"Adapter" enthalten oft Vorverstärker die die geringe Thermospannung auf 
z.b 1mV je Grad verstärken und den Temperatureinfluss der 
Anschlussstelle gleich kompensieren.

Miss mal mit dem Ohmmeter den Widerstand zwischen den Anschlussklemmen 
des Fühlers, damit kannst Du einen eventuellen Drahtbruch erkennen.

Autor: Nailpainter (Gast)
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Ich schlag mal einen Zerodrift, Chopper OpAmp vor, mit einer 
Verstaerkung 1000, sonst ist mit einem Multimeter nichts.

Autor: Harri (Gast)
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Es scheint tatsächlich eine bestimmte Verstärkung nötig zu sein, jedoch 
bekomme ich nicht mal einen Grad mehr sogar direkt über der Herdplatte, 
da hätten wir ja zumindest schon mal einen Multiplikator von 250. Zwecks 
Widerstand, das hab ich mir im vorhinein schon zusammengereimt, 
steigende Temperatur = steigender Widerstand, und das zeigt es auch beim 
Durchmessen. Um den 'Adapter' schein ich nicht rumzukommen, denn wie ich 
eine 0-Abgleich und V-Verstärkung hinbekomme, dazu fehlt mir leider das 
elktrotechn. knowhow. Daher kann ich mit der 2.Antwort leider nichts 
anfangen. :)

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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Moment mal? K-Typ bedeutet doch, dass es sich beim Fühler um ein 
Thermoelement handelt. ( Normstecker haben dann vierkantige Stifte, sind 
in der Polung nicht vertauschbar und haben gelbe Kennfarbe.)

So ein Thermoelement stellt eine Spannungsquelle dar, die für jedes Grad 
Temperaturunterschied zwischen Stecker und Messpunkt etwa 50 Mikrovolt 
Spannung liefert. Bei 120 Grad am Messpunkt des Fühlers müssten dann am 
Stecker (20Grad) also etwa 5 mV messbar sein,  was die meisten 
Digitalvoltmeter gut anzeigen können.

Der Widerstand besteht nur aus dem der Zuleitungen aus Ni/ NiCr, beträgt 
also wenige Ohm.

Wenn dieser Widerstand größer ist, dürfte es sich nicht um einen Fühler 
vom K-Typ handeln.

Also, was sagt das Widerstands-Messgerät ??

Gruß, Peter

Autor: Harri (Gast)
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Hmmm, es waren glaube ich:

3 Ohm @ Raumtemperatur
20 oder mehr Ohm @ Herdplatte bei 200-250°C

Es handelt sich wie gesagt um einen K-Typ, steht auch darauf. ;)

Interessanterweise gibt es das gleiche auch mit den besagten 
Bananensteckern ohne 'Tricks', wie ich meine, zb hier: 
http://w*w.conelek.c*m/index.php?cPath=84_96

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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Hallo Harri,

Widerstands-Messfühler haben meist deutlich höhere R-Werte als 3 bzw 20 
Ohm.

Die Anzeige von 20 könnte dadurch kommen, dass das Messinstrument 
üblicherweise  dadurch misst, dass es einen Messstrom durch den R 
schickt (z.B. 1mA )und die entstehende Spannung ( 1mV je Ohm )anzeigt, 
hier zeigt es die Thermospannung als Widerstandswert an.

Beim Umpolen der Klemmen müsste aber ein negativer Widerstand angezeigt 
werden bzw. Fehleranzeige erfolgen.

bei 200 Grad Übertemperatur müsste das K-Thermoelement etwa 10 mV 
liefern, was das DVM im Spannungsmessbereich richtig anzeigen könnte. 
Wenn es das nicht tut, muss ich leider passen.

Gruß Peter

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Google schon wieder kaputt ???

Typ K ist kein Widerstand - ne, der liefert eine Spannung  !!!!

Also hochomiges Meßgerät ran, am besten mit 4-5 Stellen und die mVs 
zählen, die da so rausträufeln !!!!!!

Typ J verarbeiten wir hier mit einem AD595 (10mV je °C), Typ K sollte 
der auch können.

Thermoelemente liefern ganz winzige Spannungen ! Da kann man dann auch 
nicht einfach mal "Draht" anklemmen, da ist jede Berphrung 
unterschiedlicher Materialien eine Spannungsquelle !!!!

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