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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Display Beschaltung vom DVd-Player Defekt


Autor: Jens P. (megamanxxl)
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malzeit

meine dvdplayer hat den geist aufgegeben!
cyberhome cd-dvd 462
zuerst war nur das display einfach nur dunkel ...
seit gestern ging dann garnix mehr
aufgeschraubt und die fehlerdiagnose war die kaputte netzteilplatine!
mein erster blick fiel auf nen aufgeblähten elko, welcher sofort ersetzt 
wurde! kein effekt!
jetz läuft der player mit nem pc-ntzteil mit +5V und +12V ... allerdings 
funktiniert das display nich mehr und die taster in der frontblende! 
kann das teil nur noch über fernbedienung bedienen!
um das display zu betreiben müssen irgendwie noch -25V und ne hohe 
spannung mit hoher herzzahl erzeugt werden... dies kann das pcnetzteil 
leider nich :(
kann mir da jemand helfen?

Autor: crazy horse (Gast)
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tausch mal den kleinen Elko neben dem IC, meist 47µ und ohne 
nennenswerte Kapazität. Danach läufts normalerweise wieder :-)

Autor: Jens P. (megamanxxl)
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welchen denn genau? eventuell das bild im anhang anmalen g
welche kapazität? 1µ oder 10µ ?

Autor: crazy horse (Gast)
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den hier

Autor: Jens P. (megamanxxl)
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danke ;)
ersetz den nunmal mit 1µF .. mal gucken ;)

Autor: crazy horse (Gast)
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wie kommste denn auf 1µ? Setz die Kapazität wieder rein, die jetzt drin 
ist.

Autor: Jens P. (megamanxxl)
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mir wurde doch grad gesagt, ich soll den tauschen gegen einen ohne große 
kapazität ?!?!
hab bisher noch nix gemacht ...

Autor: Jens P. (megamanxxl)
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hab jetz einfach mal nen andren 47er reingelötet... nix ^^
allerdings hat der palyer auch ne standby lampe, welche ebenfalls nicht 
leutet,wenn man die netzplatine nimmt!
wenn ich das mit meiner pcnetzteil-version mach, leuchtet sie!
auf der platine sind ja mehrere trafos... könn die kaputt sein!?#
widerstände... gehn relativ selten kaputt.



mfg

Autor: crazy horse (Gast)
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die Dingerchen verlieren gerne ihre Kapazität (Austrocknung, da ziemlich 
warm durch zu hohe Ripple-Ströme für Billigst-Elkos. Das Problem ist 
seit Jahren bekannt, dennoch wird er immer wieder gemacht. Eine kleine 
Drossel und/oder ein höherwertiger Elko würde das Problem lösen...

Autor: Jens P. (megamanxxl)
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ne drossel anstelle des 47µ elkos? wie groß?hab nun ja nen neuen elko 
ausprobiert, aba trotzdem kein effekt!

Autor: Tom (Gast)
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Dann ist vielleicht der IC selbst im braunen Kanal, oder sogar ein 
Übertrager.

Autor: Jens P. (megamanxxl)
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genau ... was sll ich nun tun?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Man könnte es ja mal systematisch versuchen:

Ist die Sicherung i.O. (nicht lachen, das ist mein Ernst)

Mit TRENNTRAFO DAVOR!!! DAS DING IST GALVANISCH NICHT VOM NETZ GETRENNT

Steht an dem großen Elko (Ladekondensator) die gleichgerichtete 
Netzspannung?

Ist der Schalttransistor am Leben (auslöten, durchmessen)
Haben die Widerstände noch ihre richtigen Werte (einseitig ablöten, 
messen)

Wird der Schalttransistor vom IC angesteuert?

MfG Paul

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Um die Liste zu erweitern:
Ist am Ausgang irgendeine Spannung auf der Sekundärseite vorhanden ? 
Falls ja, dann ist eine der Dioden defekt.
Hört man ein Ticken im Trafo ? Falls ja, dann auch die Dioden 
überprüfen.

Autor: Düsentrieb (Gast)
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löt mal einfach par auf den grossen elko für 5V etwa 1000uf 
drauf...meist liegts an dem; polarität beachten!
hatte aber auch schon völlig tote cyber462

Autor: Gast (Gast)
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@benedikt:

> Hört man ein Ticken im Trafo ?

Hmmm... ich hab auch ein kaputtes SCSI-Scanner-Netzteil zuhause das ich 
gerne reparieren würde (momentan fehlt mir leider die Zeit)

Jedenfalls möchte ich das mit eurer Hilfe wieder in Ordnung bringen. Am 
Ausgang habe ich so gut wie keine Spannung aber aus dem Trafo kommt eben 
so ein ticken mit ca. 0,5 Hz. Auf was kann das hindeuten, bzw. was soll 
ich überprüfen?

Schonmal Danke für Antworten!

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Überprüf auf einen Kurzschluss auf der Sekundärseite (z.B. die 
Gleichrichterdiode).
Es könnte aber auch dieser berühmte Elko sein, der weiter oben schon 
erwähnt wurde.
Ober noch andere Fehler (z.B. ein kaputtes IC.)

Autor: Gast (Gast)
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[ich bin der Gast mit dem Scanner-Netzteil]

Danke für die Antwort, benedikt!

OK. Ich werd einfach alles Sekundärseitige einmal auslöten und 
überprüfen.
Primär passt alles bis zum Kondensator (Spannung ist da) und auch eine 
Schaltfrequenz dürfte an den Schalter weitergehen. Mich hats nur 
gewundert, dass aus dem Trafo ein Ticken kommt. Ich warum beginnt ein 
Trafo zum Ticken? Und warum mit 0,5Hz?

Aber egal, ich werd mir mal die Sekundärseite vornehmen und dann (wenn 
ich Zeit hab) einen ausführlicheren Thread aufmachen.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Der Trafo "tickt", weil die Sekundärspannung hochzulaufen beginnt, 
allerdings zieht ein defektes Bauelement auf der Sekundärseite einen
zu hohen Strom. Daraufhin geht die Spannung sekundär wiedr in "die 
Knie".
Der Vorgang geht dann von vorne wieder los. Das ist die Ursache des 
Tickens.

MfG Paul

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Genau. Das Design ist einfach und effektiv:
In den Übertrager wird eine gewisse Menge Energie gepumpt. Anschließend 
fließt diese Energie über die Dioden in die Ausgangselkos.
Wenn hier ein Kurzschluss vorhanden ist, ist der Strom begrenzt, da nur 
soviel Energie fließen kann, wie im Übertrager gespeichert ist.
Die Steuerelektronik des Netzteils selbst, wird auch aus dem Übertrager 
versorgt. Wenn also ein Kurzschluss vorhanden ist, bekommt die 
Steuerelektronik keine Spannung, und schaltet ab.
Um überhaupt mal starten zu können, wird die Steuerelektronik aus einem 
Elko versorgt, der über einen Widerstand aus den 300V der Netzspannung 
versorgt wird.
Und die Ladezeit über diesen hochohmigen Widerstand ist dann das 0,1-5Hz 
Ticken.
Wenn der Elko der über diesen Widerstand geladen wird schlecht ist, dann 
kann das Netzteil überhaupt nicht erst starten.

Autor: Gast (Gast)
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[Besitzer des SCSI-Scanner-Netzteils]

Ahhhh...

Ich glaub ich hab den Fehler gefunden! Ich hab das Teil komplett zerlegt 
und alle Bauteile soweit es ging durchgemessen.
Den Schaltplan im Anhang hab ich im Netz gefunden.
Es geht um R5 - eine Spule mit 68µH (Widerstandsbauform) - diese 
Versorgt ja den SMPS-Controller mit Strom, sobald dieser läuft. Die 
Spule hat allerdings einen Durchgangswiderstand von ca. 9MOhm (Ja 
richtig! Megaohm). Das kann irgendwie nicht passen ;-)
Das würde dann auch das Ticken des Trafos erklären (Ladezeit bestimmt 
durch R6 und C6).

@benedikt: es scheint doch kein Kurzer auf der Sekundärseite zu sein

Frage nun an euch:
die Induktivität dieser Spule ist nicht kritisch, oder?
Ich hab hier ein paar in Widerstandsbauform herumliegen 
(ausgeschlachtet). Kann ich diese auch verwenden? Kennt jemand von euch 
einen Rechner für die Farbringe an Spulen?

Vielen Dank für eure Antworten!

Autor: Gast (Gast)
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Mist! Wieder einmal: Anhang vergessen; hier ist er!

Autor: Gast (Gast)
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OK. Farbrechner für Spulen ist in der Wikipedia. Ich Depp! Da hätte ich 
früher draufkommen sollen. Die Frage, ob der Wert unkritisch ist, bleibt 
aber trotzdem!

Autor: Düsentrieb (Gast)
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wohl kein problem... so 50 .. 100 uh wirst ja was finden

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