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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frequenztoleranz Atmega128


Autor: Michael Schankin (der-mischa)
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Hallo Leute,

mal eine Frage zwecks der Frequenztoleranz eines Atmega128. Ich betreibe 
meinen mit einem 16MHz Quarz. So ein Quarz hat ja eine gewisse 
Temparaturdrift. Nach unten ist das ja kein Problem, dann läuft der uC 
eben etwas langsamer. Aber was passiert, wenn der Quarz nach oben 
driftet, d.h. wenn er schneller läuft? In wie weit verkraftet das der 
Prozessor? Laut Datenblatt ist ja 16MHz die maximale Frequenz und zu 
Toleranzen hab ich da nix gefunden!

Gruß Micha

Autor: Wolfgang Horn (Gast)
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Hi, Micha,

null problem.

Original Atmel-Seminar.
Teilnehmer: "Mein Atmega128 ist kann laut Datenblatt 16 MHz. Ich habe 
probiert, er lief auch mit 24 MHz. Kann ich ihn damit dauernd betreiben 
oder könnte er Schaden nehmen?"

Techniker des Distributors: "Wir garantieren nur den Betrieb innerhalb 
der vom Datenblatt angegebenen Werte."

Die 16 Mhz-Grenze ist keine technisch bedingte scharfe Grenze. Sondern 
die technisch bedingte Grenze ist ein Streuwert, von Exemplar zu 
Exemplar unterschiedlich, bei fast allen gut darüber.
Sondern die 16 Mhz-Grenze ist willkürlich festgelegt: "Bis hierher 
testen wir".


Ciao
Wolfgang Horn

Autor: Michael Schankin (der-mischa)
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Na da dank ich mal schön, hätte gedacht, da gibts irgendwelche genauen 
Toleranzwerte, aber wenn das so ist, ists ja auch ok.
 Gruß Micha

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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Die Frequenzabweichung bei Quarzen infolge der Temperatur liegt 
standardmäßig unter 10 hoch -4 ,  also unter einem Zehntausendstel der 
Nennfrequenz. Die Funktion als Takt kann der Quarz also nicht 
beeinflussen, viel eher ist zu beachten, dass bei extremen Temperaturen 
der Oszillator aufhört, richtig zu schwingen.

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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Übrigens habe ich schon einen atmega8 mit externem Takt bis auf 35 MHz 
gequält. Bei der einfachen 9-Takt-Schleife, in der er als DDS-Generator 
lief, klappte das prima.

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