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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik nochmal Kondensatoren und Takt


Autor: björn (Gast)
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hallo, mich würde auch interessieren wofür genau die Kondensatoren bei
der Takterzeugung nötig sind.
die werden doch wohl immer gegenseitig ge- und wieder entladen, oder?
stabilisiert dieses umladen den takt?

Autor: [cmp] (Gast)
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IMHO schmeissen die den takt an.
ohne die will der quartz nicht takten.
greetX, [cmp]

Autor: Alex (Gast)
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schreibs doch in meinen beitrag :-)
ich glaube, es wissen hier mehrere leute nicht, obwohl sie schon x-mal
solche kondensatoren eigesetzt haben.
vielleicht nimmt sich mal jemand die zeit

Autor: björn (Gast)
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vielen dank, also verstehe ich das so das die kondensatoren sich
aufladen und dabei den quartz in schwingung versetzen?!

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Langsam verstehe ich die Pisa-Studie. In den Schulen werden heutzutage
wohl keinerlei Grundlagen mehr gelehrt, armes Deutschland.

Ich hatte jedenfalls noch Schwingkreise kennengelernt, so richtig mit
riesen Luftspule, Plattenkondensator und EC91 als Oszillatorröhre.


Kurzer Abriß:

Ein Schwingkreis besteht aus L und C, zwischen denen die Energie
zyklisch hin und her fließt. Um einen Oszillator aufzubauen, muß man
nun etwas von dieser Energie abnehmen, verstärken und phasenrichtig
wieder zuführen und zwar genauso viel, um die Verluste in L und C
auszugleichen.

Teilt man z.B. den Kondensator in 2 Kondensatoren auf, wird auch die
Energie und damit die Spannung entsprechend aufgeteilt. Nimmt man nun
die Mitte der beiden Cs als Bezugspotential, steht an dem Ende des
einen eine negative Spannung, sobald an dem Ende des anderen eine
positive Spannung anliegt. Anders gesagt zwischen beiden besteht eine
Phasenverschiebung von 180°.
Ein einfacher Transistor in Emitterschaltung bzw. MOSFET in
Sourceschaltung verstärkt und dreht dabei die Phase auch um 180°.
Zusammen ergibt das 360° bzw. wieder 0° und voila man hat einen
Oszillator.

Ein Quarz ist auch nichts anderes als ein Reihenschwingkreis, bloß eben
kleiner und mit viel höherer Güte als ein LC-Schwingkreis, wie man
leicht an dessen Ersatzschaltung erkennen kann.

Die beiden Kondensatoren sind also Bestandteil des Schwingkreises und
damit erklärt sich auch deren Einfluß auf die Resonanzfrequenz.


Die Schulen sollten doch besser das Verstehen lehren, was dahinter
steht, d.h. die Grundlagen, also was die Welt in ihrem Innersten
zusammenhält.
Ballerspiele meistern und im Web surfen lernen die Kids von ganz
alleine. Deshalb sind Computer in der Schule völlig überflüssig.


Peter

Autor: [cmp] (Gast)
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@dannegger
you rule! - ab nächste woche gibt eine neue sendung auf MSNBC
direkt nach "die besten Ballerspiele für die PS2" called:
"Peter erklärt uns die Welt" in der ersten folge geht
es darum was dahinter steht, die grundlagen, also was die
Welt in ihrem Innersten zusammenhält - der (Erd)Kern sozusagen.
rotfl CU someday IRL, greetX, [cmp]

Autor: Peter Dannegger (peda)
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@currywurst,

"*rotfl* CU someday IRL, greetX, [cmp]"

tut mir leid, aber dafür bin ich wohl schon zu alt. Kannst Du das bitte
in deutsch übersetzen ?


Peter

Autor: björn (Gast)
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@peter
cool, danke schön. so ähnlich hab ich es mir vorgestellt, aber im i-net
keine vernünftige erklärung gefunden.
und was die schulischen grundlagen betrifft hast du schon recht. die
hab ich da nie bekommen.

björn

Autor: [cmp] (Gast)
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@Peter
das ist eben der punkt - man(n) kann nicht alles wissen.
aber die Übersetzung kannst du dir einfach erarbeiten.
greetX, [cmp] <--[ist übrigens auch ein alter sack]

Autor: Peter Dannegger (peda)
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"die Übersetzung kannst du dir einfach erarbeiten."

???

Ich bin stolzer Nichtbesitzer eines nervigen Handys und daher kenne ich
micht mit SMS-Kauderwelsch überhaupt nicht aus.
Wenn Du es übersetzt hättest, o.k. aber Arbeit will ich da keinesfalls
reinstecken.


Peter

Autor: tommy (Gast)
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Ich bewundere die Energie und (inzwischene)
Gelassenheit, mit der Peter Dannegger Postings
beantwortet.
Leute!!!!
Der Ton in diesem Forum ist in letzter Zeit
relativ ok.
Wenn einer von uns Elektronik-Dinosauriern
mal eine Vorlesung hält, dann könnt Ihr auch
ruhig mal anerkennend auf den Tisch klopfen
(so üblich bei guten Vorlesungen an der UNI).

Wohl wissend, daß das geschriebene Wort nicht
so klingt wie das gesprochene... ;-)

Tommy

Autor: Bitte einen Namen eingeben (Gast)
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der Klopferich und sein Kind ....

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