Berechnung Drossel bei einem Aufwärtsregler

Gast #624400
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Hallo hätte mal eine Frage zur Berechnung der Drossel bei einem 
Aufwärtsregler:

Warum muss die Drossel umso größer sein, umso kleiner der Betriebsstrom 
der zu versorgenden Schaltung ist?

Zumindest ist es laut der Formel in folgendem Link (Punkt 6.4.3) so:

http://www.umnicom.de/Elektronik/Schaltungssammlung/Spannung/Schaltregler/Schaltregler.html

Danke, mfg Mathias
Gast #624450
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Da hast Du die Formel sicherlich falsch verstanden.

Die Speicher-Induktivität ist umso größer, je kleiner der Unterschied 
zwischen der Eingangs- und Ausgangsspannung ist.

Beispiel:

Eingangsspannung 12V, Ausgangsspannung 3,3V: Induktivität 50uH.
Eingangsspannung 5V, Ausgangsspannung 3,3V: Induktivität 150uH.

Das liegt daran, dass bei einer höheren Eingangsspannung kleinere 
Energiepakete übertragen werden müssen, bzw. das Puls-Pausen-Verhältnis 
ist günstiger.

Zum Zweiten würde ich vorschlagen, zuerst das zu lesen, was Du 
abzusenden gedenkst, und nicht irgendeinen Quark zu schreiben, und dann 
bekommst Du Antworten, und dann kommt Deine Korrektur mit einer ganz 
anderen Ausgangslage. Wäre echt nett von Dir.

Stephan.
Gast #624451
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Die Drossel dient unteranderem zum Glätten des Stromes. In der Regel 
wird der Stromripple prozentual vom Nennstrom bewertet, bsp. 10%. Hat 
man nun 10A Nenn bleiben 1A Ripple übrig, hat man aber 1A Nenn bleiben 
logischerweise 100mA Ripple -> Drossel brauch mehr Henrys.

Ist ne hackelige Erklärung, ich weiss, soll das nur vereinfacht 
darstellen.
Ansonsten helfen die Tipps von Hr. Schmidt-Walter :
"
    *   Je größer sie die Induktivität L wählen, desto kleiner wird das 
ΔIL. Allerdings vergrößert sich dann die Baugröße der Speicherdrossel.
    * Wählen Sie ΔIL nicht zu groß. Die von uns gemachten Vorschläge 
vereinen hinreichend kleine Stromwelligkeit mit kleiner Baugröße der 
Drossel. Bei größerer Stromwelligkeit wird die Spannungswelligkeit der 
Ausgangsspannung deutlich größer, während die Baugröße der Drossel nur 
noch unwesentlich sinkt.
    * Je höher die Schaltfrequenz f gewählt wird, desto kleiner kann die 
Drossel L werden. Allerdings werden die Schaltverluste an den 
Transistoren dadurch größer.
    * Die kleinste Baugröße für die Drossel L erhält man, wenn ΔIL=2 Ie 
bei Ue_min ist. Allerdings sind dann die Schaltverluste an den 
Transistoren am höchsten.
"
Gast #624461
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@ Stephan: Bist du dir da sicher, mit der Behauptung:

"Die Speicher-Induktivität ist umso größer, je kleiner der Unterschied
zwischen der Eingangs- und Ausgangsspannung ist." ??

Wenn ich das ganze nachrechne ist es genau andersrum!
( Is ja auch logisch, da der Teil oberhalb des Bruchstrichs bei Erhöhung 
von Uin größer wird! )

Berechnet mit der Formel:

L = ((Uin-Uout)*Uout) / (Uin*0.3*Iout*f)
Gast #624503
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Entscheidend ist bei der Formel eigentlich eher die Frequenz, weil ja 
alle Eingangs- und Ausgangswerte (Uin, Uout, Iout,...) im Prinzip 
festgelegt und nicht mehr verändert werden können.

Durch das verändern der Auflade und Entladezeit (also der Frequenz) 
kannst du den Wert deiner Spule relativ gut verändern.

Ist daher sinnvoll, weil man meistens in der Theorie bei der ersten 
Dimensionierung Werte für Kondensator und Spule erhält, die es überhaupt 
nicht zu kaufen gibt.

Das der Strom in der Rechnung unter dem Bruchstrich steht, kommt durch 
umstellen der Formel für die Spulenspannung:

U_L = L * dI/dt

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