Hagen Re wrote:
> @Andreas,
>
> ja ich weis warum du das machst. Was ich aber ausdrücken möchte ist der
> Punkt was uns das Resultat sagt.
>
> In beiden Fällen entsteht die gleiche Meßgenauigkeit, das heist egal wie
> man es rundet (solange man nicht abrundet) es bleibt beim gleichen
> Informationsgehalt. Die Aussagekraft der Resultate ist die gleiche.
>
> Bei dir wird 7V angezeigt, es bedeutet aber 6V bis 8V.
> Bei mir wird 6V angezeigt, das heist es ist mindestens 6V kann aber bis
> 8V sein.
Wenn der Benutzer weiß dass "5" 6-8 V bedeutet, dann kannst du auch "5"
anzeigen. Die Frage ist nur, macht das Sinn? Oder sollte man nicht den
Wert anzeigen, der der tatsächlich gemessenen Spannung am nächsten
kommt?
Mehr Probleme bekommst du wenn du z.B. aus deinen Messungen einen
Mittelwert bildest. Da kannst du dem Benutzer nicht vermitteln dass er
einen angezeigten Mittelwert von 3.7 als 4.7 interpretieren muss (um bei
o.g. Beispiel zu bleiben).
> Also je nach ADC Verfahren darf man dann nicht noch zusätzlich runden,
> bzw. den Meßwert mit einem Offset versehen um ihn zu verschieben.
Der ADC kann ja keinen exakten Messwert ausgeben, er kann nur ausgeben
in welchem Messintervall der anliegende Analogwert liegt. Du zeigst
willkürlich die untere Grenze dieses Messintervalls an. Genausogut
könntest du die obere anzeigen. Ich zeige die Mitte an, weil das im
Durchschnitt am nächsten am wahren Eingangswert liegt.
Dass es in der Praxis bei einer Auflösung von 10 Bit selten eine Rolle
spielt, das steht wieder auf einem anderen Blatt. Da könnte man sich
auch die Diskussion 1023 vs. 1024 sparen. Wenn man allerdings einen NTC
linearisieren möchte o.ä., dann kann ich mir schon vorstellen dass man
sich recht ordentliche Fehler einfängt wenn man nicht exakt rechnet.
Gruß
Andreas