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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 12V Signal -> 5V Signal


Autor: Axel(ojojo) (Gast)
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Hi

kann ich einen L7805 nehmen, wenn ich ein Signal (Tachosignal vom PKW; 
max 300Hz (?) ) an meinen AVR anschließen will ? Ist das Signal auch 
sauber, bzw. wie mache ich das.

Oder ist ein Monoflop,oder was ähnliches 
billiger/besser/einfacher/schöner/professioneller/haumichblau/grins/Schw 
einesteak/wasschreibichhier/naja

?

jo
Axel

Autor: Steffen (Gast)
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Hi du Witzbold (wo sind die Smilies???)
;-)

Ich hab bis jetzt blos nen einfachen Spannungsteiler dafür benutzt. Aber 
wenn's ne proffesionellere/elegantere/pfiffigere... Lösung gibt dann her 
damit.


Steffen

Autor: Pi (Gast)
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Hallo,

bei meiner Motorrad-Ganganzeige habe ich das folgendermaßen gemacht:
Signal über 22k an Basis NPN-Transistor, Emitter auf Masse, Kollektor 
direkt an I/O-Pin, Pullup per Software einschalten, 100nF von Basis nach 
Masse (wichtig, verhindert Fehltriggerung durch Spikes).

Gruß Axel

Autor: Holger (Gast)
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Noch einfacher: Tachosignal über 10k-Widerstand an den Prozessor, 
zusätzlich vom entsprechenden Eingangspin 5,1V-Zenderdiode nach Masse.

Autor: Axel(ojojo) (Gast)
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Danke für die Antworten


@Pi  bei Deinem Motorrad ist das wohl auch etwas einfacher als beim 
Auto, da Du bestimmt 6V Bordspannung hast (gell?)

@Holger  guter Tip, aber wie sieht es da mit einem sauberen(entprellten) 
Signal aus (bzw wenn man das nicht hat)


jo
Axel

Autor: Pi (Gast)
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@Axel
Meine R6 hat wie AFAIK alle moderneren Motorräder 12V Bordspannung, es 
war also genauso schwer oder einfach wie beim Auto ;-)
Zu Holgers Vorschlag, Pegelanpassung ist das Eine ein sauberes Signal 
aber (meistens) was ganz Anderes. Das Tachosignal ist von der Impulsform 
her in der Regel schon ganz ok, weshalb Du vermutlich kein Monoflop 
brauchen wirst. Das Problem sind eher Störimpulse von Zündung und Lima. 
Bei mir hatten diese eine Amplitude von 4V, wodurch der µC immer fleißig 
mitgezählt hat. Nach Einbau des weiter oben beschriebenen Kondensators 
wurden diese Spikes aber zuverlässig herausgefiltert. Das Beste wäre, Du 
besorgst Dir irgendwie einen Oszi, dann siehst wie es um Dein Signal 
steht.

Gruß Axel (Pi)

Autor: Axel(ojojo) (Gast)
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ich habe eine Oszilloscope
aber wie schließe ich das draussen am auto an und fahr dann, oda was ??

jo
Axel

Autor: Pi (Gast)
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Bock doch die Karre vorne beidseitig auf. Zur Sicherheit kannst Du ja 
noch die Vorderräder abbauen, damit Dein Auto bei Dir bleibt falls es 
vom Bock abrutscht ;-)

Gruß Axel (Pi)

Autor: Axel(ojojo) (Gast)
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mal noch ne Frage :

Ich möchte das jetzt so wie Holger machen:

>Signal über 22k an Basis NPN-Transistor, Emitter auf Masse, Kollektor >direkt an 
I/O-Pin, Pullup per Software einschalten, 100nF von Basis nach >Masse (wichtig, 
verhindert Fehltriggerung durch Spikes).

dann nehme ich doch am besten einen Schalttransistor(heissen die so) 
dann wird mein Signal auch nochmal besser

und welchen könnt ihr mir da empfehlen (billig)

ich bin noch nicht solange am basteln und kenne nur den BC548C, der 
verstärkt aber analog zur Basisspannung

jo
Danke Leute
Axel

Autor: Holger (Gast)
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Das kannste machen.
Eines allerdings ist ein Irrtum: dass das Signal durch den Transistor 
wesentlich "schneller" wird. Ein Transistor ist nunmal ein linear 
verstärkendes Bauteil, und auf diese Art und Weise kriegste keine 
"Beschleunigung". Wenn das Eingangssignal - also der Basisstrom - 
langsam steigt, tut das auch der Kollektorstrom. Abert bitte - schaden 
kann's nicht.
Ich nehme an, du möchtest mit dem Transistor ein Art Entkopplung von der 
"bösen Außenwelt" realisieren - die Überlegung ist legitim.
Welchen Transistor du nimmst, ist fast egal. Hihe Stromverstärkung kann 
nicht schaden, also irgend wie sowas wie BC547C, BS548C, BC549C...
Die gehen in jedem Falle.

Gruß: Holger

Autor: Pi (Gast)
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Ich habe BC547 genommen, ist aber relativ unkritisch.


Gruß Axel

Autor: Axel(ojojo) (Gast)
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Gibt`s nicht auch Transistoren, die schalten ? (an/aus)

jo
Grüße an Holger und Pi

Axel

Autor: Holger (Gast)
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Im Prinzip kann jeder Transistor schalten. Aber nicht so "knüppelhart", 
wie du es gerne hättest. Ein Transistor ist seinem Wesen nach ein 
Verstärkerbauelement, das einen kleinen Basisstrom in einen großen 
Kollektorstrom überführt. So richtig an/aus - quasi digital - geht 
eigentlich nicht, aber fast. Wenn du einen Transistor mit einer 
Basis-Emitterspannung von deutlich über 0,65 Volt beaufschlagst, dann 
wird er ziemlich zügig zwischen Kollektor und Emitter "voll aufmachen". 
In dem Falle spricht man auch vom Schalterbetrieb. Tut aber - wie gesagt 
- eigentlich jeder Transistor. Ein "Schalttransistor" ist einer mit 
einer besonders steilen Ausgangskennlinie, da kommen MosFets wohl am 
ehesten in Frage.
Das ist aber eine Frage von ein paar Nanosekunden Anstiegszeit mehr oder 
weniger - sollte in deiner Anwendung ziemlich egal sein.

Holger

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