Hallo und guten Morgen,
ich bin auf der suche danach die Modulo Funktion zu ersetzen, durch eine
Berechnung von Hand ohne Gleitkommazahlen.
Könnt ihr mir dort weiterhelfen?
Zum Hintergrund, ich möchte eine long Variable in ASCII Zahlen umwandeln
und habe bis jetzt folgendén Code benutzt
for(i = 0;i <= 9; i++)
{
Buffer[10-i] = (Value % 10) + 48;
Value = Value / 10;
}
Dieser benötigt jedoch eine viel zu lange Zeit um Verarbeitet zu werden.
Durch probieren habe ich die Zeile mit der Modulo Berechnung als Grund
hierzu identifizieren können.
Deswegen die Frage nach einer anderen schnellen Lösung.
ich denke Du kannst eine Division durch eine Multiplikation ersetzen,
etwa so:
long old
long new
long digit
new = old / 10;
digit = old - (new*10);
old = new;
usw.
Ciao
Division und Modulo macht ein vernünftiger Compiler aber i.d.R. sowieso
in einem Rutsch, sofern das Programm es zulässt. Wenn man eins von
beiden weglässt, ist immer noch das andere da. Zur Ermittlung des
Divisions-Restes muss nunmal eine Division durchgeführt werden. Und
Divisionen durch Zahlen, die keine Zweierpotenzen sind, sind nunmal
etwas länglich.
Ein modulo duerfte sogar schneller als eine division sein. Eine division
ist schieben und subtrahieren. Eine modulo ist eigentlich dasselbe,
abgesehen davon, dass man das resultat nicht zusammensetzten muss,
sonder nimmt was uebrig bleibt.
@ Johannes M. (johnny-m)
>Division und Modulo macht ein vernünftiger Compiler aber i.d.R. sowieso>in einem Rutsch, sofern das Programm es zulässt. Wenn man eins von
Und wenn der Compiler nicht schlauch genaug dazu ist, kann man die
Division mit Rest auch als Bibliotheksfuntkion per Hand verwenden.
Ist AFAIk sogar eine Standardfuktion in allen C-Compilern in stdlib.h
div_t div (int __num, int __denom)
Gibts zumindest beim AVR-GCC
Ausserdem, wieviel Zahlen musst du denn in welcher Zeit umwandlen? Du
machst das doch hoffentlich nicht in einem Interrupt?
Für normale Anzeigen ist eine Wiederholrate von ~5Hz allemal
ausreichend. Und niemand liest hundert Werte pro Sekunde.
MFg
Falk
> Berechnung von Hand ohne Gleitkommazahlen.> for(i = 0;i <= 9; i++)> {> Buffer[10-i] = (Value % 10) + 48;> Value = Value / 10;> }
Wo sind denn da Gleitkommazahlen?
Da sowohl der Quotient, als auch der Rest benötigt wird,
ist eine Integerdivision durchaus ein Rechenzeit-"billiges"
Verfahren.
Wenn der Compiler zu doof ist, sich den Rest zu merken, der bei der
Division quasi umsonst anfällt, mussts halt in Assembler schreiben.
atoi() kommt auch um die Division mit 10 nicht rum, das ist relativ
aufwendig.
Tippgeber hatte in diesem thread
Beitrag "16 bit Div durch 100 bei AVR Mega32"
ne Division durch 10 i.e. Multiplikation mit 0.1 aus ner App note
vorgestellt. Viel effektiver gehts m.E. nicht.
Ansonsten als Hex ausgeben und/oder sich in einer chirurgischen
Spezialklinik zu den vorhandenen 10 Fingern 6 weitere annähen lassen,
zahlt die Kasse aber nicht.
Cheers
Detlef
naja
atoi wandelt eigentlich einen string in eine integerzahl um.
ich dachte nur, das man evtl. eine ähliche funktion nutzen kann.
das libraries code erzeugen ist nat. klar, nur ich nutze diese
funktionen selten, keine ahnung wie groß der overhead ist..
m.
Tippgeber wrote:
> Die Multiplikation mit 0.1 nützt hier nix, weil der Rest ja auch> gebraucht wird. Und da ist die klassische einfache Division am besten.
Haste ja.
123*0.1 ~ 12
123-10*12=3
Cheers
Detlef
Hmm, ich seh da jetzt aber eine unnötige Multiplikation ;-)
123*0.1 ~ 12
123-10*12=3
atoi ist auch keine gute Lösung, die zieht intern eine long-Division.
Tippgeber wrote:
> Hmm, ich seh da jetzt aber eine unnötige Multiplikation ;-)>
Ne erstens nicht unnötig und zweitens siehst Du die garnicht:
12*10= (12<<3)+(12<<1)
Cheers
Detlef
Naja, zum Takte zählen bin ich zu faul.
Das soll der OP mal machen.
In Assembler geht das mit dem Quotienten und dem Rest völlig schmerzfrei
und ein DivMod16u o.ä. hat man meist eh schon im Projekt.
Die Funktion heisst nich umsonst DivMod16 :-)
Und aus der purzelt beides ohne Mühe heraus.
Ja, den Sinn der Frage verstehe ich nicht so richtig. Selbst ein langsam
getakteter uC produziert mit einem ineffektiven Algorithmus mehr Zahlen
im Dezimalsystem als der Durchschnittsleser wahrnehmen kann.
Cheers
Detlef
Dazu braucht man weder Assembler, noch selbergestrickte Routinen, die
den Rest 'irgendwie effizienter' bestimmen, als der Compiler das macht.
Das Problem sitzt - wie so oft - vor dem Rechner:
Wenn du statt mit float, mit int rechnest, dann geht alles blitzschnell,
denn int-Divisionen sind viel billiger, als welche mit float oder
double. Und wenn du - wie von Falk vorgeschlagen - div benutzt, bekommst
du Quotient und Rest in einem Schritt.
Falls du gebrochene float-Werte wandeln willst, geht das auch mit int:
Du verschiebst durch eine Multiplikation das Komma so, daß du die
Genauigkeit, die du ausgeben willst als int-Wert hast. Dann beginnst du
zu wandeln und zählst die Stellen mit, um im rechten Augenblick das
Komma in den Ausgabepuffer zu schreiben.
@ Uhu Uhuhu (uhu)
>Falls du gebrochene float-Werte wandeln willst, geht das auch mit int:>Du verschiebst durch eine Multiplikation das Komma so, daß du die
Genau
Festkommaarithmetik
MfG
Falk