Zum Belichten dürfte es nicht geeignet sein, da die Lichtfarbe weiß
genannt ist. Du brauchst aber UV im Wellenbereich von etwa 380.. 420 nm.
Eine wellenlängenangabe habe ich bei R aber nicht gesehen, also handelt
es sich um normales licht, a la Esparer oder ähnlichem.
Diese Lichtquelle könnte man mit den Lampen aus einem Scanner
vergleichen, die gehen ja bekanntlich auch nicht zum Platinenmachen.
Platinenbauer
Ja, könnte hinhauen, wenn R mit UV das Lichtspektrum meint..
Aber ob die UV-Lichtenergie dazu ausreicht,Platinen in kurzer Zeit
komplett zu belichten, müsstes du ausprobieren. Ich denke, das es
ähnlich der UV-LED-Geschichte funktioniert, also etwas sehr länger
belichten.
Die Leistung kann ja auch nicht hoch sein, da die Lichtquelle offen ist
und UV-Licht ja gefährlich für die Augen ist.
Versuch es. Baue doch solche Lampe anstelle der originalen in einen
Scanner ein, fahre den schön langsam ab, und du hättest eventuell eine
geniale Belichtungsmaschine... ( Vorschlag)
Gruß
Platinenbauer
>fahre den schön langsam ab
eigentlich dachte ich, dass ich den Scanner ausschlachte, 2 von den
Röhren reinbaue, klappe zu (Affe tot) und loslege...
Würde ich den damit scheitern. Die Mechanik vom Scanner habe ich dabei
gar nicht eingeplant.
> Aber ob die UV-Lichtenergie dazu ausreicht,Platinen in kurzer Zeit> komplett zu belichten, müsstes du ausprobieren.
Ich wage das sehr zu bezweifeln - ich habe so eine in meinem Rechner.
Der zweite Punkt ist die Kurzlebigkeit dieser Teile, totaler Schrott
quasi, eine ist schon kaputt die andere leuchtet nur noch halb so stark
wie am Anfang. Der Hochspannungstrafo von den Teilen geht noch schneller
kaputt als die Lampe selbst. Die Idee mit dem Scanner + abfahren hoert
sich zwar nett an, aber hat kaum Aussicht auf Erfolg. Ich lese gerade
"Lebensdauer 20 Jahre" -- das ist ja wohl der beste Witz in ner langen
Zeit den ich gehoert/gelesen habe hehe.... 3 Monate ist wohl
realistischer ;D
Also ich wuerde mir das Geld sparen und gleich was gescheites kaufen.
lg,
Michael
Ach ja und brauche ich dafür einen "Starter" bzw. "Hochspannungstrafo" ?
Icj kann die Dinger ja nicht einfach an die Netzspannung legen, oder ?
Wie baut man sowas, kennt jemand ne gute Anlleitung im Web ?
@Matthias
Mach's doch nicht so kompliziert: kauf' Dir bei e-Bay einen
Gesichtsbräuner für 5,-€ und Du hast alles was Du brauchst.
Röhren, Starter, Trafo !
Nebenbei gibt es dann keine Fragen mehr ob die Röhren denn
funktionieren oder nicht.
Ich hab meine 4 15cm UV Kaltlichtkathoden aus dem PC ausgebaut, es ist
nun mein Minibelichter (für etwa halbes Euroformat). Insgesamt haben die
4 Röhren nur etwa 15 Watt, daher geht das Belichten auch entsprechend
lange(etwa 8 Minuten in meinem Fall). Es funktioniert also definitiv,
aber wer nicht lange warten will sollte sich besser was gescheiteres
kaufen :-)
Ach ja: Basismaterial : Bungard, Kaltlichtkathoden: Revoltec & Sharkoon
Hei Matthias,
Hitzeentwicklung ist bei den Roehren gleich Null. Natuerlich braucht man
Starterelektronik dafuer (brauchst ja sogar fuer die Kaltlichtkathoden).
Das sind die Roehren aus dem Geraet hier (kleinere Version):
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;LA=4;GROUP=C96;GROUPID=3376;ARTICLE=22190;START=0;SORT=artnr;OFFSET=16
Theoretisch braeuchtest Du halt auch noch eine Zeitreglung, darauf
koennte man aber zur Not Verzichten.
lg,
Michael
Woher kriegt man eigentlich eine "Kaltlichtkathode"?
Nimmt man da einfach eine Leuchtstoffröhre, die "kaltes" Licht macht
(Farbtemperatur 9000K), zerbricht die, und sucht dann aus den Scherben
die Kathode raus?
SCNR,
/Ernst
Ich hatte ne ganze Weile mit insgesamt 5 dieser UV-CCFL experimentiert.
Es geht, aber extrem langsam. Außerdem liegen die wohl im oberen
UV-Bereich (Schwarzlicht), wo das Platinenmaterial schon nicht mehr so
empfindlich ist. Irgendwann hab ich mir dann nen Gesichtsbräuner gekauft
und bin dabei geblieben. Die CCFLs sind einfach zu mickrig für diesen
Zweck. Schön ist allerdings, dass sie sehr niedrig bauen. Dadurch könnte
man, wenn man Geld zu viel hat, 15 Stück oder so in einem Scannergehäuse
verteilen und hat einen viel größeren Abstand der Folie vom
Leuchtmittel. Der Abstand ist in meinem Scannergehäuse noch ein Problem.
Wenn ich das Oberteil um ein paar cm hochbocke, bekomme ich viel
reproduzierbarere Ergebnisse. Ist der Abstand hingegen zu niedrig, kann
es sehr leicht passieren, dass die Kanten unscharf werden, weil die
Platine nicht 100% plan auf der Vorlage aufliegt.