Hallo
Ich habe eben gerade wieder 49 Mails aus meinem Postfach gelöscht, die
sich nur um Potenzmittel und Powerpillen und solchen Dreck drehten.
(Danke dafür, aber mein Taschenrechner kann prima potenzieren!) ;-)
Teilweise kann man ja sogar die Firma herausfinden, die dahinter steckt.
Kann man diese lästigen "Experten" irgendwie finanziell "am Kragen
packen",
so daß sie den Spaß an diesem Dreck verlieren?
Entnervt
Paul
Bin,wie viele Andere,auch davon betroffen.Bei mir ist es schon so
weit,das ich mir selbst Mails schicke.Von meinem Provider(Web.de)kann
ich keinerlei Hilfe erwarten,der hat nur noch eine teure (1,89€)
Hotline.
Du kannst ewntuell nur etwas erreichen,wenn die Firmen in Deutschland
oder in der EU ansässig sind.
Die meisten Mails werden von ausländischen Servern versand und daher 0
Chance.
Wenn du das seltene Glück hast, den Spammer zu kennen, und das auch
beweisen kannst, kannst du gegen ihn vorgehen, d.h. gegen den Spammer,
nicht gegen den Verkäufer.
Die davon profitierende Firma zu kennen bringt dich dabei allerdings
nicht weiter. Der gesunde Menschenverstand legt zwar nahe, dass die
einen Spammer beauftragt haben, aber diese Gabe ist aus guten Gründen
unter Juristen nicht allgemein verbreitet. Die wollen Beweise und die
Firma wird dir sagen, dass sie genauso unschuldiges Opfern ist wie du.
Was ich nie verstanden habe, ist folgendes. Eine Mail, die z. B. für
Potenzmittel wirbt, muß ja jemand versenden. Dieser Jemand ist doch i.
d. R. nicht die Firma, die dieses Potenzmittel vertreibt/herstellt. Das
heißt doch aber auch, dass es irgendeine Verbindung zw. Spammer und
Potenzmittelfirma geben muß, mindestens mal finanzieller Art. Just for
fun versendet wohl niemand mal so eben 1 Millionen Werbemails. Warum
kann man denn nicht einfach hingehen, und eben die Potenzmittelfirma,
die ja nun bekannt ist, zur Rechenschaft ziehen und das weltweit? Wenn
man mal ein paar große Unternehmen ordentlich zur Kasse gebeten hat,
werden die sich das künftig überlegen. Klar, dass müssen natürlich
gesalzene Strafen sein, so 20% des jährlichen Umsatzes oder so. Warum
macht man das nicht?
Angenommen, der Absender hieße: "Hulda@reddeldumm.com" (fiktiv)
Wenn die Firma "reddeldumm" eine Angestellte namens "Hulda" hat, habe
ich doch jemanden, an den ich mich halten kann?! Ein externer Spammer
wird sich ja keine Mail-Adresse dort einrichten können.
Wenn ich nun der Firma maile: Ihre Angestellte "Hulda" belästigt mich
mit
grobem Unfug, wird das nicht unterlassen, ziehe ich Euch Körperteile
Eurer Wahl lang! ;-)
Es ist ja kein Problem für mich, eine neue Mail-Adresse einzurichten,
aber
dann muß ich ja auch allen "normalen" Menschen die Änderung kundtun.
MfG Paul
Auf die Absenderangaben kann man leider überhaupt nichts geben:
- Prinzipbedingt sind die ohne weiteres fälschbar
- In der Regel kommen diese Mails von Zombie-Rechnern, die von einem
Trojaner gekapert wurden und über ein Botnetz gesteuert die Befehle
ihres neuen Herrn ausführen - z.B. Spam-Mails verschicken.
Diese Botnetze werden sogar vermietet.
Als Empfänger hat man praktisch keine Chance dagegen vorzugehen. Viele
Provider versuchen zwar, eingehende Mails zu klassifizieren, aber je
raffinierter die Spamfilter werden, desto trickreicher tarnen die
Spammer ihren Mist, damit er die Filter unterläuft.
Ich mache es so, daß ich in meinem Mailer Filter auf die vom Provider
zugefügten klassifizierenden Header scharf mache und alles was markiert
ist, in einen Extra-Ordner 'Mist' verschieben lasse. Den muß ich
allerdings zumindest grob durchsehen, ob irgendwas fehlklassifiziert
wurde. Das geht aber sehr schnell.
Die Absenderadresse ist völlig wertlos, da kann man reinschreiben was
man will. Das einzige woran man sich halten kann ist die IP-Adresse von
der der eigene Mailserver die E-Mail empfangen hat. Das ist meistens ein
gehackter/virenverseuchter Rechner, und schon verliert sich die Spur.
Was wirklich hilft ist, keine E-Mails von bekannten Spammern oder
Rechnern mit dynamischer IP anzunehmen. Die Möglichkeit hat man aber nur
wenn man einen eigenen Mailserver betreibt.
Aha. :-(
Ich habe also keine andere Möglichkeit, diese (meine) Mail-Adresse
"wegzuwerfen" und mir eine neue anzulegen, in der Hoffnung, daß sie
nicht
so schnell von Spitzbuben entdeckt wird.
Danke für Eure Erläuterungen und den Trost, nicht der Einzige zu sein.
MfG Paul
> Die Absenderadresse ist völlig wertlos, da kann man reinschreiben was> man will.
Ja, das zweifelhafte Vergnügen habe ich auch ab und zu. Immer mal wieder
bekomme ich einen Haufen Mails zurück, die unzustellbar sind. Anhand
derer sehe ich dann, dass ich angeblich diese Mails verschickt habe.
Manche Mailserver packen sogar die komplette Mail nochmal in den Anhang,
damit ich dann auch erfahre, was ich eigentlich verschickt habe. ;-)
Nein, ich verschicke die Mails nicht selbst, da die Absendesoftware (wie
nennt sich das nochmal?), z.B. TheBat nicht von mir eingesetzt wird...
und die MessageID passt auch nicht auf meinen Rechner/Mailserver.
Spam gehört verboten. :-/
> Das heißt doch aber auch, dass es irgendeine Verbindung zw. Spammer und> Potenzmittelfirma geben muß, mindestens mal finanzieller Art.
Der gesunde Menschenverstand und warum Juristen damit nicht ausgestattet
sind: Um deine Konkurrenzfirma unmöglich zu machen, müsstest du dann
bloss einen Spammer mit Produktwerbung für diese Firma beauftragen.
Schon wäre sie dran, bei dieser Logik. Und eben deshalb reicht es nicht
aus, diesen Zusammenhang zu vermuten. Du musst ihn beweisen.
Hallo,
ich denke mal das diese Botnetze nicht umsonst vermietet werden. Also
müsste man es doch wie schon gesagt anhand der Buchungen der
entsprechenden Firma eigentlich nachvollziehen können. Allerdings wird
das wohl eine hochverdrakte angelegenheit da sehr warscheinlich die ein
oder adere Strohfirma aus aller Welt dran beteiligt sein wird... .
Welche Spamsicher alternativen gibt es denn eigentlich zur Mail?
Gruß
Peter
Wenn Suchmaschinen wie Google an oberster Stelle im Suchverzeichnis eine
Seite mit tausenden Phantasiemail-Adressen stellen würde, dann wären die
Spam-Server aufgund der unzustellbar-Meldungen zumindest mal
verlangsamt.
Den Gegner sollte man immer mit den eigenen Mitteln versuchen zu
schlagen. ;)
Ich hab mir mal eine Stunde oder so ueber mittag genommen um aus
Softwarekomponenten einen Mailgenerator zusammenzuclicken. Eine kleine
linux maschine hat den SMTP gespielt, da man sowas ja nicht ueber den
eigenen provider senden sollte. Das erste Opfer kam schnell. Eine Firma
in Russland, die eine mailingliste mit einer million email fuer ein paar
dollar anbot. Ueber die registry war die firma und deren kontakt, sowie
deren provider schnell gefunden. Aus meinem Mailfilter hab ich an die
1000 Spamabsender rausgezogen, und als Absender meiner mail eingefuellt,
als Adressaten die 3 Stueck. Dann noch 10, 20 einzeilige Subjects :
"Spammer - go away", sowas. Ein paar For-loops drueber, und die 50000
mails waren weg. Einen Tag spaeter war nichts mehr in der Registry zu
finden, die Webseite weg, alles weg. ui, ui, ui. Aeh, damals war das
noch nicht strafbar, heute schon, theoretisch zumindest.
@ Paul Baumann
nimm dir bei 'gmx' eine adresse da kannst du denn spamfilter auf das
feinste einstellen und wenn es trotzdem einmal zuviel wird ganz einfach
alte adresse löschen und neue anlegen.
habe selber zwei adressen:
eine für's normale, (vertrauenswürdige Seiten)
und die andere für's grobe, (mal sehen was dahinter steckt)
ach ja, und dann hab' ich noch die von meinem provider (benutze ich nie)
kann man natürlich nur als privatperson machen, als firma tut man sich
bei so etwas schon schwerer.
@Fragensteller
Ich habe das jetzt so gemacht. Bei meinem ersten Provider konnte ich
keinen Spamfilter verwenden und die Mails auch nicht weiterleiten.
Natürlich habe ich auch noch eine "gute" Mailadresse, aber die benutze
ich nur am Sonntag. ;-) Nein, Quatsch, die ist über meinen Provider und
dort
ist auch ein guter Spamfilter im Gange.
MfG Paul
Das Schlimme ist, wenn Du eine GEschäfstsadresse mit Deinen Namen hast.
Einmal irgend eine Mail an einen Kunden, beim dem die Mitarbeiter sich
damit befassen nutzlose Powerpointsachen druch die Gegen zusenden und
Multiempfänger benutzen: Dann landet Deine mailadresse in irgendeinem
Privatpostfach, von dort beim Harvester und dann kriegst Du jeden
Scheiss!
Ich habe schon mal einen Kunden von mir zusammengesaut. Hat aber nichts
gebracht. Die sehen das einfach nicht ein.
immer wenn ich mich irgendwo registrieren will, wo man die E-Mail
Adresse angeben muss, dann nehme ich irgend eine Discardmail-Adresse
(www.discardmail.com). Dort kann man ohne Registrierung sich eine
beliebige Adresse zulegen, und sämtlicher Spam wird dann auf diese
Discardmail-Adresse geleitet, die man natürlich nachher nie mehr
benutzt. Weil ich so meine richtige Adresse nie irgendwo angebe, bekomme
ich auch keinen Spam.
Für seriöse Dinge aber, wie irgendwelche Dinge die man irgendwo bestellt
oder so was in der Art, sollte man natürlich die richtige adresse
nehmen.
Ich habe eine andere Methode.
Eine Adresse für den privaten Bereich also nur für Freunde und Bekannte.
Dort ist die Gefahr sehr Gering und ich muß,wenn überhaupt,nur alle
jubeljahre mal wechseln.
Für Foren,Newsletter usw. habe ich einige GMX-Adressen.
Die Filter werden so eingestellt das nur von den von mir angegebenen
Adressen Mails duchkommen.
Alles andere landet in der "Rundablage" und wird nach 30 Tagen gelöscht.
Von denen sehe ich nur die Briefköpfe in der Täglichen Spamliste.
Sollte ein Forenbetreiber seine Adresse mal ändern,was ja nicht oft
vorkommt,dann habe ich noch genug Zeit den Filter entsprechend
anzupassen.
Diese Adressen werden auf eine Sammeladresse umgeleitet so das ich neben
der privaten und der "Passiven" Adresse (Siehe nächsten Abschnitt)
insgesammt nur drei Adressen im Mailer behandle.
Für "Einmalgeschichten" (zb. für Downloads mit Mailbestätigung) habe ich
eine weitere Adresse die ich nur "Manuell" abrufe.
dort bekomme ich also normalerweise nicht mit was passiert.
Das Postfach ist so eingestellt das alle Mails nach 48 Stunden gelöscht
werden.
Der Rest sind so Sachen wie Doewnloads die man nur bekommt wenn man
vorher Daten angibt (zb. AVR-Studio bei Atmel).
Da gebe ich irgendwas ein was mit gerade einfällt also keine gültige
Adresse.
Es ist zwar nicht vollautomatisch aber der Aufwand ist gering und so
funktioniert das bei mir schon etliche Jahre ohne das ich mich über Spam
ärgern muß.
Ich benutze den Spamfilter von 1und1. Dieser arbeitet sehr gut. Ich
erhalte täglich eine Spambericht und falls mal was "gutes" hängenbleibt,
habe ich auch fast einen Monat Zeit, die Mail rauszufischen.
Von meinen drei Adressen bekomme ich auf 2 Spam, die andere ist nicht
öffentlich.
>Eine Adresse für den privaten Bereich also nur für Freunde und Bekannte.>Dort ist die Gefahr sehr Gering und ich muß,wenn überhaupt,nur alle>jubeljahre mal wechseln.
Schoen, wenn man solch gut ausgebildete Freunde hat. Meine Freunde sind
vielfach Computeridioten, die machen ein Massenmailing an alle (Yuhuu,
wir sind umgezogen..), indem das TO:-feld dann 200 Eintraege enthaelt
und senden natuerlich ueber Outlook. Wenn man denen dann erklaert, das
das nicht gut ist, kriegen sie's in den falschen Hals und sind die
naechsten 5 Jahre beleidigt.
@Bronzo
Ja,man sollte sich schon überlegen ob man einem Dau eine solche Adresse
gibt :D :D
Natürlich ist meine Methode nicht idiotensicher aber wie schon gesagt
klappts doch recht gut.
@Bonzo:
Wieso soll es nicht gut sein, Outlook zu bentzen? :O ich verwende
Outlook seit Jahrtausenden und finde es sehr praktisch und viel bequemer
als irgend ein furchtbares Webmail-Interface. Zudem hat man Mails,
Kalender, Aufgaben immer alles auf einen Blick parat. Ich kann daher
nicht nachvollziehen, wieso Outlook schlecht sein soll?
Also, ganz schlecht sind Massenmailings mit allen Empfaengern im TO.
Dies bewirkt, dass alle Empfaenger von allen anderen Empfaengern die
email haben. Die Empfaenger werden automatisch in die eigene Adressliste
reingezogen. Jetzt muss nur einer der Adressaten einen Wurm kriegen, der
sich (mit Outlook) an die gesammte Adressliste schickt. Toll.
Die kleinere Katastrophe ist bei so einem Mailing, dass mur einer von
den Empfaengern eine idiotische Urlaubsumleitung installiert haben muss.
Dann wird allen anderen Empfaengern mitgeteilt, dass der Idiot nun in
den Ferien ist. Die groessere Katastrophe bei so einem Mailing ist wenn
mehr als einer so eine idiotische Urlaubsumleitung installiert hat. Da
hat immer einer der Adressaten die Meldung an alle zu senden, dass er
nun gerade nicht da sei. Das geht dann eine Woche so, bis bei den
Idioten das mailfach voll ist und nichts mehr geht.
Ich hatte mal ein Massenmailing einer Firma, die hat ein Mailing an den
gesammten Kunden-/Interessenten-Adress stamm gesandt. 2000 Stueck, alle
im TO. Eine einzelne Mail wurde daher um die 150kByte gross, obwohl der
Inhalt eigentlich nur ein Zweizeiler war. Eine Woche lange kamen da
gegen 15MByte pro Tag. Ich, und die meisten Adressaten hatten da noch
Analog, oder ISDN. Toll.
Outlook ist ganz schlecht, weil es die Wuermer unterstuetzt, die sich an
alle in der Adressliste versenden. Webmail ist natuerlich keine
Alternative, aber Thunderbird ist es. Thunderbird kann auch mit
Newsgruppen umgehen, schaut identisch aus. Kalender und so hat
Thunderbird natuerlich auch. Kostet nichts. bei :
http://www.mozilla.org./
Outlook ? War schon immer eine Katastrophe, wird immer eine bleiben,
weil die Macher's nicht drauf haben. Outlook hat noch von selbst Post
geoeffnet, als man schon laengst wusste, dass man das nicht tun sollte.
Outlook hat noch bilder, oder links automatisch geladen, als schon lange
bekannt war, dass man das nicht sollte. Mir ist auch wichtig eine Mail
loeschen zu koennen, von der ich nur das Subject und den Absender sehe.
Ich will die nicht vor dem Loeschen noch oeffnen. Ich will Anhaenge
angezeigt haben, aber sicher nicht automatsch geoeffnet. Vom Anhang will
ich den filenamen sehen, nicht irgend einen zurechtgebogenen Schrott.
Man erinnert sich aqn Anhaenge wie "Rechnung.doc.exe", von der man dann
nur "Rechnung.doc" zu sehen bekommt. Unguenstig wenn Outlook Anhange
automatisch geoeffnet, in diesem Falle ausgefuehrt wird.
Dass Outlook nicht gut ist sieht man auch daran was passiert wenn man's
loeschen will. Zumindest in win2k schafft man das nicht.
@ VirtualSchotter
>Also, ganz schlecht sind Massenmailings mit allen Empfaengern im TO.>Dies bewirkt, dass alle Empfaenger von allen anderen Empfaengern die>email haben............usw.
Ja,sowas ähnliches gab es bei uns auch immer bis das Maß dann voll war.
Heute haben wir alle Thunderbird als Mailclienten und für die Termine
wurde etwas eigenes maßgeschneidert.
Seitdem ist herrliche ruh und nebenbei haben die Schädlinge haben stark
abgenommen.
Es steht natürlich jedem frei was er nutzt deswegen keine Diskussion was
besser oder schlechter ist,das führt zu nichts.
Wichtig ist das es funktioniert wie man es haben möchte.
In der Firma müssen wir Outlook verwenden, ich bin hier zufrieden
damit, weil wir weder Probleme mit Schädlingen noch mit Spam haben. Das
blockt unser Server schön ab, aber dafür wird er ja auch bezahlt. Privat
brauch ich keinen Mail-Client.
okay, das hat was.... Ich wollte schon mal auf Thunderbird umsteigen.
Naja, auf den ersten Blick fand ich ihn zwar hübsch, aber doch irgendwie
gewöhnungbsbedürftig... Aber der Umstieg von IE auf FF ging ja auch ;)
mittlerweile benutze ich den IE jeweils genau ein mal, und zwar um FF
herunterzuladen. ;) Ich lad' mir gleich den neusten Thunderbird und guck
ihn mir mal an ;)