Bald ist es soweit: Der Lobbyismus und das Gejammere um den angeblichen
Fachkräftemangel zeigen Wirkung! Der Grenzsatz für die Beschäftigung
ausländischer Arbeitnehmer soll von 85000 auf 60000 herabgesetzt werden,
damit die Firmen wieder Personal einstellen können. Genauer: Damit sie
noch fettere Gewinne machen können, als jetzt schon!
Damit wird indirekt für deutsche Ingenieure und Informatiker eine
Deckelsumme definiert, oberhalb der man nichts mehr fordern kann, da ja
sofort Horden an billigen Ausländern zur Verfügung stehen.
WER SOLL DENN DA NOCH EIN SOLCHES FACH STUDIEREN ?
Tja, mach doch eine Firma auf, und mach's noch guenstiger. Ich koennt da
ein paar russische spitzenkraefte vermitteln... die kriegen dort gerade
mal 100 Dollar im monat. Dh wenn du 500 rausrueckst sind die schon recht
motiviert. Nee, die bleiben natuerlich zuhause. Sonst wird's muehsam.
>mit 59k EUR im Jahr wäre ich hochzufrieden :-D
Wenn Du 7 Jahre an der Uni studiert hast und jetzt für Dich und Deine
Familie zu den hiesigen Preisen einkaufen musst und trotzdem noch soviel
über behalten willst, daß es zu einer vernüftigen Rente reicht, obwohl
man viele Jahre weniger eingezahlt hat, dann muss man einges zur Seite
legen können. Und dazu muss man oft etwas mehr, als nur 40h arbeiten.
Dies alles veranschlagt, sind 60k herzlich wenig!
Für einen ohne Abi und nur FH, der schon mit 23 anfangen kann, zu
arbeiten, mag sich das noch ausgehen, aber das gros der technischen
Akademiker kann damit nicht zufrieden sein.
Es ist eine Schweinerei, was dieser Staat veranstaltet: Z.B. streichen
sie einem im Nachhinein die Ausbildungszeiten für die Rente, während
jeder Azubi diese Zeiten angerechnet bekommt, weil er ja Geld bekommen
hat.
Jetzt holt man sich die billigen Ausländer rein und bestraft die, die
ein aufwändiges Studium gewählt haben.
Qualität zahlt sich einfach nicht mehr aus in diesem Staat. Es wird
Zeit, abzuhauen!
Das Land der Nörgler... als ob 60Tsd gerade so das Existenzminimum
wären... furchtbar.
Ich bin 27 Jahre alt, habe FH-Abschluss und verdiene mit 3 Jahren BE
48Tsd im Jahr. Mir bleiben 2200 Netto im Monat bei einem Job der irre
Spaß macht und eigentlich mein Hobby ist. Ich bin Single, und da ich
nicht weiß wohin mit der ganzen Kohle werde ich mir demnächst eine
Eigentumswohnung zulegen. Kann nicht klagen!
@glücklicher:
Endlich mal jemand,der´s blickt...die meisten hier nörgelnden werden für
ihr Hobby mit Gehältern deutlich über dem Existenz-Minimum belohnt.Manch
eine Frisöse bekommt bei ähnlichen Arbeitszeiten schlappe 800 Tacken am
Ende raus. DAS is schon eher ´ne riesen Sauerei,wenn man da mal diverse
Sozialbeigaben zum Vergleich heranzieht.
Es gibt hier doch etliche Menschen in diesem Land,die für 150€ über
Stütze ´ne 40h Woche malochen.Während wir uns überlegen,wie wir die
Kohle in unserer geringen Freizeit rumbringen und am Ende womöglich noch
etliches in ein teures Hobby investieren was gleichzeitig noch unser
Beruf ist...Und wenn die Frau dann fragt,kann man es als Weiterbildung
deklarieren gg
Weniger meckern,mehr übr das freuen das man hat.Und das is meiner
Meinung nach mehr als viele über haben...
Ach ja das macht immer Spaß zuzuschauen wie die Leute hier am Meckern
sind. Außerdem, wieso solltest du über 60k keinen Job mehr kriegen? Wenn
du genauso viel kannst, wie der ausländische Bewerber wird man natürlich
dich nehmen. Er kostet die Firma genauso viel. Ok, wenn du natürlich
schon beim Bewerbungsgespräch rumheulst, dass 60k grad so dein
Existenzminimum sind, wird man sich es vielleicht anders überlegen :)
Wen interessiert die Frisöse? Gehalt orientiert sich nicht an der
Arbeitszeit sondern an der Qualifikation.
Ja und zu ausländischen Fachkräften...warten wir's mal ab. Es kamen
schon mal Inder in Scharen ins Land. An den Unis scheiterten sie
kläglich und die Firmen, die hofften, mit billigen Indern ein
Schnäppchen zu machen, bereuten es hinterher gewaltig. Denn das, was die
Inder leisteteten, war eben wirklich nur billig.
@Kritiker
7 Jahre Uni verglichen mit FH und 23 Jahren? Da werden aber Äpfel mit
Birnen verglichen.
1. Habe viele FH-Sudenten mittlerweile auch Abi
2. Regelstudienzeit ET an der FH 4 Jahre und an der Uni 5 Jahre
= Differenz: 1 Jahr
Also wenn solche Vergleiche, dann bitte seriös.
Im Übrigen wird nicht nur nach Uni oder FH bezahlt, sondern was
derjenige dem Unternehmer bringt!
> da ja sofort Horden an billigen Ausländern zur Verfügung stehen.
... und von was träumst Du nachts?
Du glaubst doch nicht im Ernst, dass viele Spitzenkräfte ins Land
kommen. Wieviele kamen den nach der Greencard Regelung vor ein paar
Jahren?
Bei uns ist es doch soooooo schlecht, deshalb will ja die halbe
Bevölkerung auswandern!
Und 60000EUR sind nicht schlecht. Für die einen muss ALG-II ausreichen,
für die anderen reichen nicht einmal 60K aus - PERVERS.
Nach 7 Jahren UNI, hast Du den Rentenversicherungsanspruch nach 7 Jahren
Arbeit wieder drinnen, ganz einfach da Du pro Jahr bei dem Verdienst 2
Rentenpunkte bekommst (bezahlst dementsprechend auch einen hohen Beitrag
ein) anstatt 1 Punkt (Durchschnittsverdiener).
>7 Jahre Uni verglichen mit FH und 23 Jahren?>Da werden aber Äpfel mit Birnen verglichen.> Habe viele FH-Sudenten mittlerweile auch Abi
Es ging mir um tpische Ausbilungszeiten. Für ein FH braucht man kein
Abi. Wer dafür trotzdem eins macht, verliert genau genommen auch schon
wieder Zeit, die sich nicht lohnt.
> Regelstudienzeit ET an der FH 4 Jahre und an der Uni 5 Jahre
Soweit die Theorie, wobei ich in Erinngerung habe, daß man an der FH 6
Semester + DA und an der Uni 8 Semester + DA macht.
>Also wenn solche Vergleiche, dann bitte seriös.
Hier der seriöse Vergleich: Das Unistudium dauert realtiv erheblich
länger, dasselbe gilt für Studien und Diplomarbeiten. An der FH ist es
für einige noch machbar mit 6+1 abzuschließen, an der Uni sehe ich das
so gut wie nie. Für meinen Jahrgang waren die Zahlen (direkt
vergleichbar, da Gesmthochschule mit weitgehend indentischem
Grundstudium) im Druchchnitt etwa so: (GS + HS + SA + DA)
FH : 5 + 3 + 1 = 9
UNI : 5 + 6 + 2 = 13
D.h. der Schwerpunkt der Abgänger lag bei FH bei gut 9 Semestern (als "
2 über") während die Uniabgänger fast 13 Semester benötigten.
Als ich fertig war, lag der Wert sogar bei 13,4 Semestern
durchschncittlicher Studiendauer.
Das sind 2 Jahre mit wenigstens 100.000 Euro Brutto Differenz.
Vielleicht hat ja auch ein Mitleser hier etwas aktuellere Zahlen ???
Rechnet man nun noch 1 Jahr an Vorteil hinzu, wenn man statt Abi mit
Realschule zur FOS geht, da sind das nochmal 50.000 Unterschied.
Alles in allem komme ich auf mindestens 3 Jahre Vorteile des FH
Abgängers.
Andererseits: Wenn Deine Aussage "Viele haben Abi trotz FH" stimmt, dann
könnte man auch formulieren: "viele machen FH trotz Abi" und die Frage
anschließen, warum ?
Und da sind wir genau da angekommen: Die Leute scheinen heute mehr dazu
zu tendieren, zu verkürzen, weil sich der frühere Eintritt ins
Arbeitsleben besser lohnt.
>> 7 Jahre>Bissel geschlafen dort, was??
Nein, ich habe Arbeiten müssen, da mir keiner 500,- monatlich in den
Arsch geschoben hat. Ausserdem habe ich mehr Vorlesungen gemacht als
gefordert. Ist eben eine Investition - die sich heute nicht mehr zu
lohnen scheint.
Blume - konkret Aster wrote:
>>Das sind 2 Jahre mit wenigstens 100.000 Euro Brutto Differenz.>> Diesen Satz kann ich nicht nachvollziehen.
2 Jahre später im Beruf, macht 2x50.000 weniger Brutto, würde ich mal
sagen.
> Es ging mir um tpische Ausbilungszeiten. Für ein FH braucht man kein> Abi. Wer dafür trotzdem eins macht, verliert genau genommen auch schon> wieder Zeit, die sich nicht lohnt.>>> Regelstudienzeit ET an der FH 4 Jahre und an der Uni 5 Jahre>> Soweit die Theorie, wobei ich in Erinngerung habe, daß man an der FH 6> Semester + DA und an der Uni 8 Semester + DA macht.
In meinem Semester haben alle Abitur. Manche allgemeines, manche
Fachabitur. Hab noch nie gehört, dass man auch ohne Abitur studieren
kann (abgesehen von anderweitiger Hochschulreife, zB Techniker).
Aber egal ob einer Ausbildung und dann Berufsoberschule macht oder
allgemeines Abitur, zeitlich macht das nicht viel aus. (Ausser es hat
sich was getan was ich nicht weiss).
Und zu dem 6+1 an der FH kann ich nur sagen, dass es bei meiner FH 8
Semester Regelstudienzeit sind + Diplomarbeit.
>nd zu dem 6+1 an der FH kann ich nur sagen, dass es bei meiner FH 8>Semester Regelstudienzeit sind + Diplomarbeit.
Meine FH hat 8Sem. Regelstudienzeit, da ist DA+Prakt.sem. schon drin.
Und das ist auch machbar.
>>nd zu dem 6+1 an der FH kann ich nur sagen, dass es bei meiner FH 8>>Semester Regelstudienzeit sind + Diplomarbeit.>Meine FH hat 8Sem. Regelstudienzeit, da ist DA+Prakt.sem. schon drin.>Und das ist auch machbar.
Bei mir waren es an der FH auch 8.Semester Regelstudienzeit inklusive
Praktika und Diplomarbeit. Aber alle haben mindestens 9 Semester
gebraucht.
Genau das meine ich: Um einen seriösen Vergleich machen zu können, kann
ich nur die Regelstudienzeit heranziehen. Beim Vergleich der realen
Studienzeit zählt doch viel zu viel rein, was mit Deiner Argumentation
nichts zu tun hat. Wenn Du länger gebraucht hast, weil Du noch Jobben
gehen mußtest, wäre Dir das an der FH auch so gegangen, Dein Argument
ist also hinfällig.
Im Übrigen kenne ich nur 8sem. FH-Studiengänge in ET.
Das so viele Abiturienten die FH wählen, liegt meiner Meinung auch am
mittlerweile sehr guten Niveau der FH's, die zwar in der Länge des
Studiums Unterschiede zur Uni aufweisen, aber nicht mehr im Niveau des
vermittelten Stoffs. Das Abi ist also nicht umsonst. Mit Bac./Master
wird die Stufung sowieso nicht mehr ziwschen Uni/Fh sein, sondern
zwischen den beiden neuen akad. Graden.
>Meine FH hat 8Sem. Regelstudienzeit, da ist DA+Prakt.sem. schon drin.>Und das ist auch machbar.
Hat jemand mal eine echte aktuelle Statistik?
Laut dem hier ist alles am Sinken, besonders die neuen Bachelor und
Masterstudiengänge haben dafür gesorgt. An der FH sei es um ein halbes
Semester und an der Uni (technische wie Maschinenbau) um ein ganzes
Semester zurückgegangen. Bei INFO und ET (Uni) steht immer noch bei
12Semestern.
http://www.innovations-report.de/html/berichte/bildung_wissenschaft/bericht-50541.html
Bei uns waren es auch 8sem. Das hat aber keiner geschafft, die meisten
haben 10 - 12sem gebraucht. Und der grossteil der Studenten hatte ABI
und um studieren zu können braucht man mindestens Fachhochschulreife (in
D).
Also irgendwie passt deine Gegenüberstellung gar nicht, zumindest nach
meiner Erfahrung.(@Kritiker)
Was ist denn daran so schwer zu verstehen?? Gemeint war sicherlich das
Vollabitur, was damals noch 13 Jahre Schulzeit bedeutet hat.
Dahingegen gibts dann noch das Fachabi, was die meisten einjährig nach
einer Ausbildung nachgeholt haben.
Allerdings kann ich den zeitlichen Vorteil nicht ganz nachvollziehen,
Abi macht man mit 19? Eine Ausbildung beginnt man mit 16 und ist am Ende
19 oder 20, dann hängt man noch ein Jahr dran.
>da ja sofort Horden an billigen Ausländern zur Verfügung stehen.
Ähh, ich glaube nicht das es für Firmen so billig ist Arbeiter mit 60T€
zu beschäftigen.
Wer 60T€ verdient ist meiner Meinung nach eine Spitzenkraft, und die
wird man bestimmt nicht einfach gegen einen ausländischen Arbeiter
austauschen...
Das 1,5fache des Einstiegsgehalt von Ingenieuren zu verlangen halte ich
für eine sinnvolle Sache. Ist wird dann wirklich nur genutzt wenn
momentan keine deutschen (die für läppische 59T€ arbeiten wollen) zur
Verfügung stehen.
Uli W. wrote:
> aber das ist doch das Problem: Es wird keiner mehr bekommen, weil es ab> 59k ja einen Ausländer gibt.
Genau... so einen hatten wir auch. Einen Inder. Die totale Flasche...
wusste mit seinem Master in Informatik noch nichteinmal, wie eine
for-Schleife funktioniert. Soviel dazu ;)
> wusste mit seinem Master in Informatik noch nichteinmal, wie eine> for-Schleife funktioniert.
Manche deutsche Profs glauben auch noch immer, dass ein Informatiker
nicht programmieren können muss und auch nichts von praktischen
Anwendungsfällen wissen muss. Ich kann mir kaum vorstellen, dass
indische Unis noch realitätsfremder als deutsche sind.
Den Master hat er in Deutschland gemacht, das isses ja. Wie er das bei
den Sprachfaehigkeiten (konnte weder Deutsch noch Englisch) ueberhaupt
geschafft hat ist mir ein Raetsel.
>Den Master hat er in Deutschland gemacht, das isses ja. Wie er das bei>den Sprachfaehigkeiten (konnte weder Deutsch noch Englisch) ueberhaupt>geschafft hat ist mir ein Raetsel.
DAS kann ich Dir erklären. An meiner FH (HS-Bremen) waren einige
Schwarzafrikaner, die trotz mangelhafter Leistungen von den Profs. durch
das Studium gebracht wurden. Da wurden NICHT die gleichen Maßstäbe
angelegt, wie bei den deutschen, türkischen, russischen o.Ä. Studenten.
Als ich mich im Rahmen der Benotung einer Projektarbeit mal meinem Prof.
(gleichzeitig Dekan) gegenüber mit deutlichen Worten darüber echauffiert
habe, wurde nur dumm rumgedruckst und keine klare Argumentation für die
Notenbildung vorgebracht. Das hat mich seinerzeit tierisch aufgeregt.
Im Nachhinein habe ich unter der Hand erfahren, dass diese
Schwarzafrikaner solange Aufenthaltsrecht in D. haben, solange sie
studieren. Also sind die Profs irgendwann aufgefordert diese Jungs und
Mädels irgendwie durchs Studium zu bringen damit die das Land wieder
verlassen.
Mit 60k gehört man in D mit Sicherheit zur oberen Einkommensschicht. Ich
glaube, dass manche hier vergessen, dass die Globalisierung auch auf die
Gehälter negativ Auswirkungen hat. Es werden teilweise auch schon
hochqualifzierte Tätigkeiten ausgelagert, siehe z.B. T-Systems.
Wenn man sich die Lohn- und Einkommenssteuerstatistik anschaut, dann
gehört man mit 60k schon zum oberen Dezil. Leider nimmt der Staat bei
dieser Einkommensklasse aber viel zu viel weg..
> Manche deutsche Profs glauben auch noch immer, dass ein Informatiker> nicht programmieren können muss und auch nichts von praktischen> Anwendungsfällen wissen muss.
Tja, zum schnöden Implementieren gibt es Programmierer oder eben Inder.
Ein Informatiker ist dann der Chef von denen. Ihr würdet euch wundern
wieviele Info-Studis das tatsächlich glauben.
>> Ich kann mir kaum vorstellen, dass>> indische Unis noch realitätsfremder als deutsche sind.> Den Master hat er in Deutschland gemacht, das isses ja.
Jap, das isses. An vielen Unis würd das Selbstbewusstsein für
Führungstätigkeiten vermittelt. Und Sachen wie Projektmanagement und
Methodik als optionale Vorlesung angeboten.
Das Problem mit den ausländischen Fachkräften ist eben, dass hier
(noch!!) einige sprachliche Hürden im Weg sind. Wenn es in Indien
erstmal vernünftige Deutsch-Kurse gibt, werden wir schon merken dass der
Inder nicht unfähig war, sondern schlicht nur der Sprache nicht mächtig
;)
Ist in Deutschland übrigens nicht anders, ein kommunikationsstarker
Nichts-Könner (auch BWLer genannt ;) ) steckt einen nerdigen Super-Ing.
locker in die Tasche. Wer nur Tekkie spricht, kommt nicht weit...
Die Firma in der ich meine Ausbildung gemacht habe, hat Anfang der 90er
schon versucht Programmieraufgaben nach Indien auszulagern. Die
Ergebnisse waren aber nicht so überzeugend, weil es einfach zuviele
Probleme in der Kommunikation gab.
Wenn ein Inder und ein Deutscher sich auf Englisch verständigen müssen,
gibt es halt kolleterale Informationsverluste. Nicht schlimm eigentlich,
wenn da das böse Wort Konventionalstrafe nicht wäre, dass bei
Projektverzögerungen gnadenlos in den Vordergrund rückt.
Die Köpfe die dann Rollen sind in so einem Fall nicht die der
BWL-Heinis, die sich den Blödsinn mit dem Outsourcing ausgedacht haben.
> Wenn ein Inder und ein Deutscher sich auf Englisch verständigen müssen,> gibt es halt kolleterale Informationsverluste.
Jap, da müssen wir uns auch an die eigene Nase fassen. Die meisten Ings.
(mich eingeschlossen) sind sprachlich im Englischen bei weitem nicht so
sicher wie im Schriftlichen. Wenn dann 70% indisches Englisch auf 70%
deutsches Englisch treffen kann eigentlich nur eine Katastrophe bei raus
kommen. ;)
Wie kommts ihr drauf, dass alle Inder so gut sind. Gibts doch auch viele
Schnorrer drunter. Ein indisches Restaurant verlangt für 100g
Basmatireis mit Pinienkernen 40 Euro. Geniale Inder gibts prozentual
genausoviel wie geniale Deutsche.
>Ich koennt da>ein paar russische spitzenkraefte vermitteln... die kriegen dort gerade>mal 100 Dollar im monat. Dh wenn du 500 rausrueckst sind die schon recht>motiviert. Nee, die bleiben natuerlich zuhause. Sonst wird's muehsam.
Was für ein Dummschwätzer. Ich habe mich mit Kollegen aus Russland
unterhalten, die aus Großstädten verdienen wie wir. Und die, die aus
kleineren Städten kommen, verdienen auch deutlich mehr als 100 Dollar.
Es sind ca. 2000 Dollar auf die Hand, wobei die Miete und
Lebenshaltungskosten in diesen Orten ca. 400 Dollar betragen.
Woher kommt denn die Annahme, die Professoren in Computer Science haette
eine Ahnung von Programmieren und Projekten ? Die haben auch mal
Computer science studiert, eine Dissertation plus ein paar postdoc's
gemacht und wurden dann Professor. Von projekt keine Spur. Ich hat mal
mit einem zu tun, der hielt einen Debugger fuer unnutez. Man koenne den
Fehler durch Ueberlegen herausfinden... Stimmt ja auch bei einem
Hundertzeiler.
>BWLer sind auch nur Menschen :-). Ihr Mundwerkzeug ist halt besser>entwickelt als andere Spezis z.B Elektriker oder Maschinebauer.
Das würde ich so nicht sagen, da ein schlauer Etechniker den BWLer nicht
überzeugen könnte, das Geld locker zu machen :)
>ein paar russische spitzenkraefte vermitteln... die kriegen dort gerade>mal 100 Dollar im mona
so billig sind die russen auch nicht mehr. entwicklungsdiesnte in
russland und weissrussland nehmen 45,- bis 50,- euro die stunde. In
china ist es etwas billiger, weil die oft mit geklauter software
arbeiten. viel billiger geht es nicht, weil die in dollar bezahlt
werden.
Gast von 10.13 Uhr wrote:
>> Wenn ein Inder und ein Deutscher sich auf Englisch verständigen müssen,>> gibt es halt kolleterale Informationsverluste.>> Jap, da müssen wir uns auch an die eigene Nase fassen. Die meisten Ings.> (mich eingeschlossen) sind sprachlich im Englischen bei weitem nicht so> sicher wie im Schriftlichen. Wenn dann 70% indisches Englisch auf 70%> deutsches Englisch treffen kann eigentlich nur eine Katastrophe bei raus> kommen. ;)
Hallo,
Du hast wenig Erfahrung in der Konversation mit Ausländern, nicht wahr ?
Deutsche mit Indern geht prima, weil beide Schwierigkeiten haben und
sich daher bemühen. Mit Dänen, Franzosen oder Spaniern noch besser.
Schwierig ist es, wenn native speakers auf uns treffen, speziell wenn
sie in der Mehrzahl sind und sich untereinander prächtig verstehen.
Frohe Weihnachtsgrüße
Michael
Michael, ich habe einige Monate einen indischen Kollegen als Nachfolger
eingearbeitet, im Allgemeinen hast du Recht, da ist es mit
Fremdsprachlern einfacher als mit Muttersprachlern - aber fuer Inder,
die frisch aus Indien herkommen, gilt das meist nicht.
@michael:
du hast recht, aber grund dafür ist, dass beide langsma und holprig
reden und nicht selten aneinander vorbei. zudem bleiben viele dinge
ungesagt, weil sich keiner die bloesse geben will und nur das sagt, was
er sicher sagen kann.
wenn du einen chinesen an den sprachlichen anschlag bringst, kriegtst du
nur noch politische aussagen mit geringem technischen wert, weil er sein
gesciht nicht verlieren möchte
umgekehrt kann es dir passieren, dass du etwas nicht gut genug
formulierst und er es falsch auffasst , dann reist der beleidigt ab
ich hatte schon häufiger mit indern und chinesen zu tun, da in meiner
firma sehr viele über die weite welt verteilte entwicklungsbateilungen
bestehen
Michael Appelt wrote:
> Deutsche mit Indern geht prima, weil beide Schwierigkeiten haben und> sich daher bemühen.
Da habe ich da etwas andere Erfahrungen gemacht.
Ich hatte bereits ein paarmal das Vergügen mit indischem Tech Support
(VMware). Kommunikation war praktisch nur per Mail möglich, Sprache war
fast unverständlich. Bald darauf sind die glücklicherweise nach Irland
umgezogen.
> Mit Dänen, Franzosen oder Spaniern noch besser.
Mit Dänen war's ok, Franzosen sind zwar einfacher als Inder, aber...
> Schwierig ist es, wenn native speakers auf uns treffen,
Mit Briten, Iren und US-Amerikanern kam ich bisher gut klar
(Software-Inst, Support, Consultants). Sogar mit einem Engländer der
einen recht üblen Slang drauf hatte - schlimmer als ein Texaner.
>Deutsche Ingenieure und Informatiker bald arbeitslos!
Ja. wahrscheinlich. Das Problem ist dass der Laden zu gross ist und sich
niemand zustaendig fuehlt. Alle haben das Gefuehl etwas zugut zu haben.
Daher ist es am Besten arbeitslos zu werden, und die Anderen bezahlen zu
lassen. Wenn man mal am Tropf haengt, ist es egal, ob die Steuern
erhoeht werden.