Gast
#636623
Kürzlich habe ich zwei identische Platinen mit aufgelöteten ATmega2560 hergestellt, auf welchen einfach nur die Ports nach aussen geführt werden. Auf der Platine befinden sich jeweils ein 4 MHz Quarz mit zwei 15 pF Kondensatoren. Die Programmierung erfolgt mit dem Dongle und Flachbandkabel vom STK200 Starter Kit. Die Leitungen (MOSI, SCK, MISO, Reset) habe ich auf dieser Platine genauso verschaltet wie auf dem STK200-Board. An den Ports hängen Taster, LC-Display und Messsignale. Alles wird mit 5 V Batteriespannung betrieben, mit welcher auch die Messsignale erzeugt werden. In den meisten Fällen habe ich die Platine nur mit einem Erdungskabel am Handgelenk angefasst, gelegentlich jedoch das Kabel vergessen. Nun habe ich den ersten Prozessor vielleicht 20 Mal mit jeweils weiterentwickelter Software (WinAVR mit AVRDUDE) programmiert. Alles ging bestens. Plötzlich wurde aber der Prozessor von AVR-Dude nicht mehr erkannt. Auf der baugleichen Platine geht noch alles. Sowas ähnliches ist mir schon mal mit dem ATmega1280 passiert. Hat jemand eine Idee, was da falsch läuft? Der Atmel-Support sagte mir mal telefonisch, der ATmega1280, bzw. ATmega2560 wären gar nicht mit dem STK200-Dongle programmierbar. Kann es sein, dass das Dongle in seltenen Fällen irgendwas an den Prozessoren kaputt macht? Ich würde mir gerne einen USB-Programmieradapter kaufen. Macht das Sinn zur Lösung dieses Problems?