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Forum: Platinen HILFE beim Ätzvorgang


Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo, ich habe folgendes Problem: Meine PLatinen werden irgendwie nicht 
richtig geätzt. Egal wie lange ich sie in der Ätzlösung lasse, die 
Platinen sehen immer so aus als hätte ich sie gerade erst reingeschoben 
:(

Ich verwende:
Original Bungard Platinen (positiv)
Bungard Entwickler (1,5-fache Konzentration wie in der Anleitung 
angegeben)
Ätzmittel Natriumpersulfid von Conrad
Ätzmaschine von Reichelt mit Luftsprudeler und Heizung (~ 32°C)

Ich hab jetzt heute ne Belichtungsserie gemacht (5min, 10min, 15min bis 
30min) und dann ab in die Ätzmaschine und siehe da, nix passiert, 
Platine sieht aus wie vorher :'(

Ich hoffe mir kann jemand helfen, ich bin schon total am verzweifeln x.X
Vielen Dank vorab!!

Autor: Sebastian (Gast)
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P.S.: Ich Belichte mit so ner Glühbirne von Conrad "Philips Photolita-S 
250 Watt"

Autor: Sebastian F. (tacx)
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Was passiert denn im Entwickler? Da sollten sich bei der Bungardplatine 
die belichteten Teile violett verfärben und dann ablösen. Kannst Du nach 
dem Entwickeln die Strukturen erkennen? Bei den Bungards sind die schon 
nach der Belichtung erkennbar.

Wenn nein, dann stimmt Deine Belichtung nicht. Ich kennne Deine Lampe 
nicht. Wie groß ist der Abstand (Abstand zu groß?)? Mit was drückst Du 
Deine Vorlage an (Glasscheibe zu dick)? Lässt Dein Glas überhaupt UV in 
nennenswerter Menge durch?

Autor: Sebastian (Gast)
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Also zum belichten hab ich n speziellen Belichtungsrahmen von Conrad. 
Nach dem belichten bzw. Entwickeln  sind auch die Umrisse des Filmes auf 
der Platine klar zu erkennen...

Autor: Sebastian F. (tacx)
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Ist denn das Kupfer nach dem Entwickeln frei? Oder ist da noch was 
drauf?

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Hi Sebastian,

aaalso.

> Bungard Entwickler (1,5-fache Konzentration wie in der Anleitung
> angegeben)

Was soll das heissen? NaOh (Natriumhydroxid)? Und wieviel auf wieviel 
Wasser?
Wie sehen Deine Platinen aus beim Aetzen? Zeigt sich eine Faerbung ins 
weissliche?

> Ätzmittel Natriumpersulfid von Conrad

Du meinst Natriumpersulfat?

> mit Luftsprudeler und Heizung (~ 32°C)

Ist zu kalt, 45Grad Minimum.

Vllt. hilft Dir meine Anleitung weiter:
http://coremelt.net/cb_howto.php

Vielleicht ist auch Deine Belichtungsmethode unbrauchbar...?

lg,
Michael

Autor: jessica (Gast)
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dein ätzbad kannst du mit einem stück platine (ohne photolack) testen. 
wenn sich das kupfer auflöst, ist es ok und du kannst das ätzbad 
auschließen.
wie lange hast du die platine nach dem belichten im entwickler? siehst 
du einen violetten schleier im entwickler, wenn du die platine 
hineinlegst?
gibts vielleicht photos von der platine im entwickler...nach dem 
entwickeln und im ätzbad?
natriumpersulfat finde ich nicht so toll..aber jedem das seine :)
wird scho klappen.

Autor: jessica (Gast)
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was mir noch einfällt: hast du die folie der platine vor dem belichten 
entfernt? es gibt leute, die schon drauf vergessen haben.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Sebastian, vergleiche am besten mal mit den Bildern in meiner Anleitung. 
Kannst Dich ja mal per ICQ melden (307682079), dann bekommst interaktive 
Hilfe hehe.

Autor: zebrafalke (Gast)
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@Michael G: Auch bei 20° geht das, nur langsamer.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Die zugefuehrte Waerme bei Natriumpersulfat benoetigt man, um die 
Gitterentalpie des Salzes zu ueberwinden, wie es mir ein Chemiker 
erklaert hat. Darunter ist das Zeug quasi inaktiv bzw. kaum wirksam. 
Warum also unnoetig schwer machen, wenn man nur die Heizung richtig 
einstellen braucht... die Konzentration muss auch stimmen, man braucht 
ziemlich viel von dem Zeug, leider.

Autor: dernixwois (Gast)
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Ich mach meine Ätze  mit 1Liter Wasser und 200g Natriumpersulfat an.

Das ganze in einem Edelstahltopf auf 50-60° erhitzen, darf nicht Kochen.

Danach gehts in die Ätzmaschine mit Luftsprudler.
Nanch 10-20 Minuten ist ne Platine fertig geätzt.

Autor: Frank (Gast)
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Da hätte ich auch gleich ne Frage, ich häng mich mal hier an ;)
Ist Edelstahl (=normaler Kochtopf) resistent gegen Natriumpersulfat? 
Oder geht das nur langsamer?

Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo Leute,

erstmal danke für die vielen Antworten, da ich gestern abend nicht meh 
hier war hab ich heute morgen gut was zum lesen gehabt :P

also @ jessica: folie auf den platinen ist natürich ab ^^

@ tacx: das kupfer ist nach der entwicklung frei, ich spüle nach dem 
entwickeln das ganze unter fliessendem wasser ab und rubbel noch 
bisschen drüber, damit auch alles ab ist (hab ich in anderen foren 
gelesen)

wenn ich meine platine ins belichterbad schmeisse dann sieht man gleich 
das lila zeugs da rumschwimmen was sich von der platine gelöst hat (weiß 
jetzt nich genau wie ich das sonst nennen kann xD)

@ michael g: also 1,5-fache konzentration heißt ich benutze beim 
entwickler 1,5x so viel entwickler pro wasser wie angegeben ist. quasi 
ein 1,5-fach stärkeres entwicklerbad.

bei der ätzbadtemperatur von 32°C kann ich nich viel verändern, wie 
gesagt ich hab dieses ätzgerät von reichelt mit ner 100W heizung die 
dabei war und da sollte man sich ja drauf verlasen das das so reicht 
oder? ;)

ich hoffe ich hab jetzt keine frage vergessen zu beantworten. freue mich 
auf eure weiteren tipps =)

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Isch hab aber das selbe Atzgeraet und das heizt bis 50 Grad mal locker 
auf... k/a was Du machst?

Hat es denn jetzt geklappt? Ich wuerde den Entwickler mal nicht zu stark 
ansetzen. Kannst Du mal ein Foto der Platine nach dem Entwickeln 
einstellen und auch, wie es beim Aetzen aussieht? Dann kann man den 
Fehler vllt. eher erkennen.

lg,
Michael

Autor: Torsten (Gast)
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Das mit dem stärkern Entwickler passt schon.
Das Problem wird die geringe Temperatur sein.
45-50° C sollten es schon sein.

Autor: Markus Schuster (markusch)
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Sebastian, könnte es sein, daß du beim Belichten eine schöne, dicke 
Glasplatte aufgelegt hast, damit die Folie schön plan aufliegt?

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Test doch erst mal, ob es am Ätzbad liegt. Wie schon von jessica am 
24.08.2007 19:08 geschrieben, ein Stück Platine ohne Fotolack (entweder 
nen Stück Lochraster, oder den Lack abschleifen) ins Ätzbad. Wenn sich 
da auch nach längerer Zeit nichts tut, dürfte es wirklich zu kalt sein. 
Diese Aquarienheizer haben meist einen Regler. Steht der schon auf 
Maximum?

Autor: Markus Schuster (markusch)
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Jeder vernunftbegabte Mensch würde doch drauf kommen, mal den pH-Wert 
der Lösung zu messen und mit dem berechneten Wert zu vergleichen, um 
festzustellen, ob auch wirklich Ätzmittel benutzt wurde und nicht etwa 
Zucker oder Salz aus der Plastikbox nebenan im Küchenregal benutzt 
wurde. Und ob das Mittel tatsächlich aufgelöst ist.

Auch einen unbeschichteten Kupferstreifen hineinulegen oder mal einen 
Finger für 1/2 Stunde sollte ein selbstverständlicher Test sein.

Wem man solche Vorschläge noch vorkauen muß, der ist hier irgendwie 
falsch. Ich mein, man kann sich doch nicht auf das geistige Niveau eines 
Krümels Toastbrot herabsetzen, bevor man hier ne Frage beantwortet, 
oder?

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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Ist deine Ätzlösung schon wenigstens leicht blau angelaufen?

Autor: Toastbrot (Gast)
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@markusch
>oder mal einen
Finger für 1/2 Stunde sollte ein selbstverständlicher Test sein.<

Was soll das bringen? Selbst ein Toastbrot weiß doch das NaPS keine 
Säure ist. Da passiert nix.
Wo wir beim Thema Säure sind. Lässt du uns an deiner Genialität 
teilhaben, wie man vorher den PH-Wert von NaPS Lösung berechnet ? 
Außerdem hat wohl nicht jeder ein PH-Messgerät irgendwo rumliegen.

Autor: Sebastian (Gast)
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Autor: Hauke Radtki (lafkaschar)
Datum: 25.08.2007 14:59

Ist deine Ätzlösung schon wenigstens leicht blau angelaufen?


Jepp ist sie

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Also hat sich schon etwas Kupfer gelöst. Wie lange hast du denn deine 
Platine  jetzt schon geätzt?

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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Wenn sie blau angelaufen ist, kann das ganze schon mal nciht ganz falsch 
sein. Die bläulcihe färbung ist gelöstes Kupfer. Und Kupfer kann sich 
erst drin lösen wenns von der Platine gelöst wurde ;)

Ich vermute dass die Temperatur nicht ausreicht

50° sollten es sein. Darüber ist auch schlecht, da sich das NaPS dann 
schneller zersetzt.

Autor: Sebastian (Gast)
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Jo also ich hatte die Platine schon über ne Stunde in der Maschine und 
es is bzw. extrem wenig passiert. Wie kann ich denn mein Ätzbad auf 50°C 
bringen? Meine Heizug is schon auf max und bringt das ganze nur auf 
schlappe 32°C :(

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Huhu Sebastian,

also das kann garnich sein das mit der Heizung - es sei denn sie ist 
kaputt. Wieviel Natriumperoxid hast Du denn verwendet? Fuer eine 
Kuevettenfuellung solltest Du mind. 400g verwenden. Ich frische das dann 
immer wieder nen bisschen auf dann reicht das auch ne Strecke.

Zeig uns doch mal Bilder, vor allem aber bitte auch von der entwickelten 
Platine!

lg,
Michael



P.S. markusch: Sei mal nicht so unfair hier. Wenn Du nicht helfen 
willst, dann schreib halt nicht. So nen rumgetrolle ist echt 
ueberfluessig.

Autor: Sebastian (Gast)
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Also nen Foto kann ich gerne mal machen aber wie gesagt wenn die nich 
mindestens 2 Stunden da rumgeätzt ist sieht die aus wie ne Platine bei 
der man gerade die Folie abgezogen hat; nur ne "jungfräuliche" 
Kupferfläche...

Bei der Mischung für das Ätzbad verwende ich eigentlich die auf der 
Verpackung angegebene Mischung.

Ich werde nochmal ne ganz frische Mischung ansetzen und dann schauen wir 
mal. Würde es eigentlich was bringen wenn man destilliertes Wasser 
nehmen würde? Nur mal so als Frage am Rande.

Ich werde morgen bzw. heute (Sonntag) Nachmittag nochmal ein paar eurer 
wertvollen Tipps ausprobieren, mal sehen ob mir da nich der eine oder 
andere weiterhilft ;)

Ach P.S.: Wie/wo entsorgt Ihr eigentlich immer eure verbrauchten 
Ätzbäder? ^^ Einfach ab ins Klo is ja glaub ich bisschen schlecht... xD

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Hei Sebastian,

also fuer mich hoert sich das so an als wuerdest Du nicht richtig 
entwickeln, oder die Temperatur ist halt einfach zu gering. Ohne dass 
ich jetzt Fotos sehe kann ich das allerdings nicht wirklich beurteilen. 
Und bitte sprich mal in Zahlen, wenn man Dich nach Zahlen fragt. "Die 
auf der Packung angegebene Menge" ist nicht sehr aufschlussreich. Was 
die Temperatur angeht: Die Heizung hat ein Einstellpoti dafuer, schon 
entdeckt? Ich schaetze mal unter 40 Grad geht halt mit Natriumpersulfat 
schlicht und ergreifend nichts... da hilft Dir auch das Neu-Ansetzen 
nichts.

Du kannst aus dem verbrauchten Aetzbad das Kupfer mit NaOh ausfaellen 
und die Loesung wegschuetten. Der Kupferschlamm ist allerdings 
Sondermuell.

Michael

Autor: jessica (Gast)
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wirf doch einfach ein stück platine ohne photolack in die ätzlösung und 
du weißt, ob du das ätzbad schuld ist ;)

anschließend..

um herauszufinden, ob es an der temp liegt:
wenn du schon eine neue lösung machst, versuch doch einfach mal heißes 
wasser zu verwenden (und dann natürlich gleich deine platine rein und 
nicht warten bis sie kalt wird). die alte könntest du natürlich auf dem 
herd warm machen. aber ich weiß nicht, wie weit du sie aufheizen darfst. 
natriumpersulfat kenne ich mich nicht so aus. ist nicht meins.

Autor: Michael S. (micha)
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Hallo Sebastian,

falls du nach dem Entwickeln die Strukturen auf der Platine erkennen 
kannst, könnte es evtl noch sein, das der entwickelte Lack trotzdem noch 
eine leichte Schutzschicht bildet. Bei Abspülen nach dem Entwickeln 
solltest du ruhig mal mit dem Fingern oder einem weichen Schwamm 
drüberrubbeln damit sich der Schmodder richtig ablöst. Keine Angst, der 
Lack der draufbleiben soll ist da nicht so empfindlich, solange du nicht 
mit nem Scheuerschwamm drangehst. Ich hatte das Problem damals bei 
meinen ersten versuchen mit Natriumpersulfat.

Gruß
Micha

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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>Bei Abspülen nach dem Entwickeln solltest du ruhig mal mit dem Fingern oder einem 
weichen Schwamm drüberrubbeln damit sich der Schmodder richtig ablöst.

Steht nicht weiter oben, dass er genau das macht?

Autor: Stone (Gast)
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>Bei Abspülen nach dem Entwickeln solltest du ruhig mal mit dem Fingern oder einem
>weichen Schwamm drüberrubbeln damit sich der Schmodder richtig ablöst.

Bringt das nicht wieder Fett auf die Platine was das Ätzen behindert ?

Ich benütz immer ne große Spritze und spüle immer wieder Entwickler über 
die Platine.

MfG Matthias

Autor: Sebastian (Gast)
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Also ich rubbel immer schön drüber und ich hab dabei natürlich 
Handschuhe an ;)

Zum Rest die Tage mehr ^^

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Solltest eigentlich nicht rubbeln muessen, wenn Du richtig entwickelt 
hast.
Bist Du Dir wirklich sicher dass der Fotolack bei Deiner Probe auch weg 
war? Zeig uns halt einfach mal ein Bild, Basti... ;)

Michael

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Schau nochmal bei der Heizung ob du die Temp regelung auch auf MAX hast!
Hab auch das Ätzgerät und die 50Grad schafft das locker!
Und die Ätzlösung NICHT ins Abwasser!
Die kannst du in (nicht pfandbehaftete) Platiskflaschen füllen udn beim 
Schadstoffsammelstelle/Mobil kostenfrei abgeben.
Aber vorsichtig das Zeug gibt häßliche Braune flecken auf der Kleidung.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Michael Spickermann wrote:

> eine leichte Schutzschicht bildet. Bei Abspülen nach dem Entwickeln
> solltest du ruhig mal mit dem Fingern oder einem weichen Schwamm
> drüberrubbeln damit sich der Schmodder richtig ablöst.

Zum Testen kannst du auch mal mit einem Messer oder ähnlichem auf
größeren, wegzuätzenden Stelle einfach mal kratzen. Wenn du dort ein
paar Quadratmillimeter mechanisch bearbeitest und einen Farbunterschied
des Kupfers zur Umgebung feststellst, dann ist noch Lack drauf.
Anschliessend die Platine mal probehalber in des warme Ätzbad.
Bei NaPS weis ichs nicht, aber bei Fe-III-Cl sieht man nach ein
paar Sekunden bereits, ob das Ätzmittel angreift. Das Kupfer bekommt
dann so einen rötlichen Ton, weil die Oberfläche rauh wird.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Hi Sebastian,

weiss nicht ob Du noch dran bist. Aber hab grad ein Bild in meinen 
Artikel gestellt. Hab es hier angehaengt. Es zeigt eine entwickelte 
Platine. Dann kannst zumindest mal ausschliessen dass es an der 
Entwicklung liegt.

Michael

Autor: Franky (Gast)
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Ich hatte auch mal ein ähnliches Problem. Bei mir waren die Strukturen 
auf der Platine zwar zu sehen, aber ich hatte nicht lang genug 
belichtet, und so blieb nach dem Entwickeln noch eine Schicht Fotolack 
zurück. In der Ätzlösung passierte dann nichts.

Da sich bei dir aber das Natriumpersulfat blau färbt, scheint dein 
Problem ein anderes zu sein. Dementsprechend müssten sich die Stellen 
auf der Platine, die weggeätzt werden sollen nach kurzer Zeit rosa 
färben (bei Natriumpersulfat).

Ich besitze keine Ätzmaschiene und ätze meine Platinen immer in einer 
Kunststoffschale, die ich mit heißem Wasser im Waschbecken wärme. Nach 
ca. 1 Stunde ist sie fertig. Ist nicht die allerbeste Lösung, 
funktioniert aber ganz gut ohne Hilfsmittel. Schwenkt man die Schale ab 
und zu, kann man den Prozess beschleunigen. Fällt das Wärmen weg, 
passiert über mehrere Stunden praktisch nichts, außer einer leichten 
Blaufärbung.

Dementsprechend würde ich wie auch schon einige andere vor mir auf zu 
geringe Temperatur tippen.

Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo, ich glaube langsam auch das es an meinem Entwickler liegt, ich 
hab mir jetzt mal nen günstigen Gesichtsbräuner zum belichten bestellt 
weil ich auch der Lampe nicht traue... Welche Entwicklungszeit empfehlt 
ihr denn? Sollte das Entwicklerbad auch eine gewisse Temperatur haben? 
Bei mir is das immer Raumtemperatur.

Autor: Sebastian F. (tacx)
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Sebastian wrote:
> Hallo, ich glaube langsam auch das es an meinem Entwickler liegt, ich
> hab mir jetzt mal nen günstigen Gesichtsbräuner zum belichten bestellt
> weil ich auch der Lampe nicht traue... Welche Entwicklungszeit empfehlt
> ihr denn? Sollte das Entwicklerbad auch eine gewisse Temperatur haben?
> Bei mir is das immer Raumtemperatur.

Wenn die Platine richtig belichtet ist, dann reicht Raumtemperatur und 
30 sec. Ich hab einfach nur den Bungardentwickler in der Verdünnung nach 
Packung. Von dem Liter Stammlösung nehme ich einfach soviel ab, dass der 
Boden meiner Schale bedeckt ist und lege die Platine hinein und lasse 
den Entwickler darüber schwappen. Wenn sich keine violetten schleier 
mehr lösen, ist die Platine fertig. Da muss dann auch nicht gerubbelt 
werden. Den Entwickler verwerfe ich danach!

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Hi Sebastian,

der Entwickler braucht keine erhoehte Temperatur, das Aetzbad allerdings 
schon. Woher stammt Deine Vermutung, dass es nun doch am 
Entwickeln/Belichten liegt? Wenn Du weniger vermutest und uns mehr 
Fakten vermittelst koennen wir sicher eher helfen.

Michael

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Sebas Tian wrote:
>> weil ich auch der Lampe nicht traue... Welche Entwicklungszeit empfehlt
>> ihr denn?

Hab noch nie auf die Uhr geschaut.
Ich nehm einfach die Platine aus dem Entwicklerbad und sehe
nach, ob sie fertig ist. Wenn der Lack nicht gleichmässig aufgelöst
ist, also noch ein paar Lackfilm-Inseln stehen und ich die
Geduld verliere, dann kommt sie noch mal ins Bad und dann
wird (im Bad) mit dem Finger an der bewussten Stelle
gerubbelt. Meist sieht man dann schon in der Lösung, wie der
restliche Lackfilm runterkommt. Keine Angst: so schlimm ist der
Entwickler auch wieder nicht, dass er dir gleich den ganzen Finger
wegätzt. Du sollst ihn nicht verschlucken oder in die Augen bringen
aber ansonsten ist es nicht so tragisch, wenn du was auf die Haut
kriegst, es sei denn du hast eine offene Wunde.

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