mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Transformator und Erdung


Autor: Hans (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich will bei einer Steckdose über ein Relais die Spannung von 230VAC auf 
5VAC schalten (siehe Schaltbild). Nicht ganz klar ist mir, wie ich den 
Trafo sekundärseitig erden soll. Welche Variante ist die bessere, bzw. 
kann man Vatiante 1 überhaupt einsetzen?

Hans

Autor: Magnus Müller (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> ich will bei einer Steckdose über ein Relais die Spannung von 230VAC auf
> 5VAC schalten (siehe Schaltbild).

Um Gottes Willen...!

Bitte verzeih mir die Frage, aber WARUM willst du DAS machen ?!?

Autor: Tcf Kat (tcfkat)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Äh, wozu braucht man sowas?
Du musst den Kern erden... also Variante 1 reicht. Warum bei Variante 2 
bei 5V den PE-Bezug?

Autor: Hans (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Um Gottes Willen...!

Bitte keine Sorge, den Geräten wird bei 5VAC wohl nichts passieren. Ich 
will mir einen Netzabkoppler basteln. Die Platine und die Bauteile 
kosten maximal 15 EUR gegenüber 100 EUR für einen vom Händler...

Die Erdung bei Variante 2 soll die potentialfreie Sekundärseite auf ein 
definiertes Potential bringen. Ansosnten könnte sich ja zwischen PE und 
der Sekundärseite theoretisch eine sehr hohe Spannung auftreten.

Aber wenn Variante 1 ausreicht, werd ich natürlich diese einsetzen.

Danke
Hans

Autor: Seth (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Iiii, falls ein definiertes Potiential gewuenscht ist, nimm die Erde. 
Aber nicht den Neutralen. Die Schuko stecker sind nicht codiert, da hat 
man schnell mal Phase als Referenz.

Autor: Winfried (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Sache ist so ziemlich gefährlich, weil abgeschaltete Induktivitäten 
dir in die 5 VAC Sekundärwicklung Energie reinhauen. Auch kann es 
passieren, dass ein Lichtbogen zwischen den 220V Kontakten noch besteht, 
während der Kontakt aber schon die 5 Volt Seite berührt. Das kann echt 
große Schwierigkeiten bringen.

Den Netzfreischalter, den ich vor 20 Jahren mal baute, benutzte 2 
Relais. Zuerst wurde die Leistung über ein starkes Relais abgeschaltet 
und erst 2 Sekunden später die Testspannung über ein recht kleines 
Relais aufgeschaltet. Das kleine Relais war zusätzlich über eine 
Feinsicherung abgesichert, denn es kann ja immer mal passieren, dass das 
Leistungsrelais mal klebt.

Übrigens benutzt man, soweit mir bekannt, Gleichspannung zum testen, um 
die 50 Hz komplett vom Schlafplatz wegzuhaben. Siehe: 
http://www.gigahertz-solutions.de/PRODUKTE/WIE_FUNZT_NA.HTM

Autor: yyyy (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Derr Sinn ist mir nicht klar, aber:

An Steckdosen darf nur 230V liegen.
Oder 0V , wenn die Sicherung gekommen ist oder ggfs. auch über ein 
Schütz die Steckdose abgeschaltet worden ist.

Netzspannung führende Steckverbinder, die von außen berührbar sind, sind 
vom VDE registriert. Da darf nie etwas anderes anliegen als 230V/50 Hz.

Autor: tom (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi Hans,

> Die Platine und die Bauteile kosten maximal 15 EUR gegenüber 100 EUR für
> einen vom Händler...

Du weist hoffentlich, warum das Gerät beim Händler 100 Euro kostet? Weil 
man mit einem Hype eine odentliche Stange Geld verdienen kann und weil 
wohl ein Großteil der Bevölkerung in Physik etwas Unanständiges sieht. 
Mal abgesehen davon, das Denken weh tut! ;-)

Frage: wenn ein Stromkreis aufgetrennt ist, d.h. kein Verbraucherstrom 
fließt (praktisch gesehen, theoretisch könnte man jetzt noch mit den 
Leitungsverlusten rechnen), welche Feldkomponenten werden in einem 
parallel liegenden Leiterpaar mit Stromfluß > 0 auftreten? Und im Falle 
einer anliegenden Wechselspannung von 50Hz und 230V: welchen Wert wird 
die e-Feld-Komponente im Abstand von, sagen wir mal, 5cm maximal 
annehmen? Vergleiche dazu die Feldkomponenten eines Schnurlos-Telefons 
bzw. eines Mobiltelefons in 2m Entfernung.

Schönen Tag noch,
Thomas

Autor: Hans (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Winfried:
Danke für die Tipps, dass habe ich gar noch nicht bedacht. Wie hast du 
denn damals den Stromsensor realisiert und hast du zufälligerweise noch 
einen Schaltplan?

@Thomas:
Wer einen Netzabkoppler hat und so blöd ist und das eingeschaltete Handy 
in der Nacht neben sich liegen hat, dem ist nicht zu helfen. Hier mal 
ein Link, den du dir zu gemüte führen kannst:
http://www.salzburg.gv.at/infomappe-elektrosmog-3.pdf

Hans

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.