Moin,
ich beschäftige mich momentan sehr intensiv mit diesem Thema. Ich plane
für mein Eigenheim diverse Steuerungen (Rolladen, Bewässerung,
Datenschrank etc.) Für alle spielt die (Schalt-)Zeit eine Rolle.
Daher habe ich im ersten Schritt eine Quarzuhr entwickelt (Doku folgt
demnächst hier im Bereich "Codesammling")
Die Ungenauigkeiten des Quarzes (Ich verwende eine fertigen
Quarzoszillator) kompensiere ich durch einen Korrekturwert im Programm
mit dem ich den Takt innerhalb des Programms abgleichen kann. Eine
Grundabstimmung habe ich mit meinem Zähler vorgenommen. Im Moment bin
ich dabei die Uhr zu einzustellen. Ich mache das so, dass ich die Uhr
mehrere Tage laufen lasse und die Abweichung der Uhrzeit verglichen mit
einem DCF77-Funkwecker in einen neuen Korrekturfaktor zurücklaufen
lasse.
Die erreichte Genauigkeit ist im Moment bei einer Abweichung von 1s in
einer Woche, Was für meine Anwendung ausreicht.
Ich habe beobachtet, dass die Genauigkeit der Uhr allerdings
unterschiedlich ist. Im Verlauf meiner 7 Messtage ist die Abweichung
durchaus unterschiedlich! D.h. es gibt 2 Abweichungen eine positive und
eine negative die sich im Laufe der Zeit gegenseitig kompensieren...
Daraus schliesse ich, dass die Genauigkeitsangaben eines Quarzes (und
damit evtl. auch des RC-Oszillators) durchaus zu überbieten sind, wenn
die Umweltbedingungen wiederholbar sind. Meine Uhr steht z.B. immer am
selben Platz, das Zimmer hat jeden Tag vermutlich die selben
Temperaturänderungen etc.
Gruß
Andreas