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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik µC wird nach 15 mal brennen nicht mehr erkannt


Autor: Michael (Gast)
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Hallo,
ich habe diesen  Programmieradapter nachgebaut 
http://rumil.de/hardware/avrisp.html
Alles hat sofort ohne Probleme funktioniert. Jetzt, nach dem ich den µC 
ca. 15 mal beschrieben und gelöscht habe, wird er nicht mehr erkannt.
Da ich noch einen zweiten gleichen µC hatte, habe ich diesen 
angeschlossen, um zu prüfen, ob der  Programmieradapter noch 
funktioniert. Der zweite µC wurde erkannt und ich habe ihn gebrannt. 
Jetzt wird auch dieser nicht mehr erkannt. Das Programm auf dem µC 
funktioniert. Er wird nur nicht mehr erkannt. Ich benutzte PonyProg.
Kann mir jemand sagen was die Ursache ist.
Ist es möglich die µC jetzt noch mit einem anderen Adapter zu benutzen 
oder sind sie Müll?

Mfg
Michael

Autor: swr (Gast)
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Um welchen µC handelt es sich?

Autor: Michael (Gast)
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um den ATtiny13

Mfg
Michael

Autor: swr (Gast)
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Reset Pin wegprogrammiert.
Auf ext. Takt eingestellt?

Autor: Michael (Gast)
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hier ist der link zum Programmcode zu finden 
http://www.meinemullemaus.de/lesen/avr/seite5.html

Mfg
Michael

Autor: swr (Gast)
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Vor dem Programmieren immer erst die Fuse Bits auslesen.
Besonders bei Ponny Prog.
Die ändern sich gerne einfach so. Warum auch immer.

Autor: Jörn-h. G. (joern_g)
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Michael, die Fuses sind nicht in deinem Code zu finden, sondern die 
kannst du im Programmer-Programm setzen und da hast du dir vermutlich 
die falschen Fuses gesetzt und dich nun ausgesperrt.
Nimm dir einfach einen neuen Tiny13 (kost ja nur 1,50) und pass beim 
nächsten mal besser auf, wie swr schon schreibt.
Immer die Fuses prüfen!
Oder nen besseren Programmer (AVR-ISP + AVRstudio) nehmen, da passiert 
sowas normalerweise nicht von alleine.

cu joern

Autor: swr (Gast)
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Ja genau.

Autor: swr (Gast)
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Da gibt es noch den Chip Blaster von Code Vision

http://www.hpinfotech.ro/html/cbavr_download.htm

Mit dem kann man das Hex File in den Stein flashen.
Erkennt auch den STK200 Dongle.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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genau meine Meinung man spart am falschen Ende mit den Dingern, AVRISP 
oder ein Dragon im Kit mit dem STK500 und die Probleme gibts nicht mehr 
ausserdem kann man dann im AVR Studio bequem den Takt und die 
Startverzögerung anklicken ohne sich um die einzelnen Bits zu kümmern.

Um die Teile wieder zu retten musst du einen externen Takt anlegen und 
dann die Fuses programmieren, wenn du noch nen Tiny hast kannste das 
damit den Takt erzeugen oder einen externen Quarzoszillator verwenden.

Alles in allem, Zeit um das Ding zusammenzubasten, dann feststellen das 
unter XP kein Portzugriff, dann PortIO Treiber installieren. Rumgeärgere 
über verfusete AVRs, Reanimationsmasnahmen...arbeiten mit extra Programm 
zum Programmieren..., kommt der AVRISP im grunde billiger und der 
Komfort aus dem Studio heraus zu flashen ist auch nicht ohne

Sicherlich werden jetzt einige sagen das es am Bediener liegt, immer 
erst Fuses auslesen, die Bits sind invertiert usw. Da aber einige aus 
dem Fehler gelernt haben, muss ihn doch nicht jeder neu begehen. Deshalb 
meine Empfehlung zum AVRISP egal obs der alte RS232 oder der neue 
mkII(USB) ist, und wenn man etwas mehr Geld übrig hat das bekommt man 
den Dragon(USB) mit dem STK500(RS232) im Kit für ca. 50€ mit dem kann 
man dann auch verfusede AVR wieder retten, da er wie das STK500 das 
parallele Programmieren unterstützt.

Autor: Gast (Gast)
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Dieser angesprochene Programmer war mein erster Programmer für einen 
Atmega16.
Den hab ich ein einziges Mal programmieren können. Dann konnte ich mit 
dem Programmer nichts mehr tun. Kein auslesen, schreiben. (Auch bei 
anderen Atmegas nicht)
-> seriellen Adapter aus ein paar Widerständen, Z-Dioden und 1 
Transistor gebaut -> funktioniert perfekt mit PonyProg
Dieser Adapter konnte dann auch den µC auslesen, den der parallele nicht 
mehr geschafft hat. Taktquelle etc. hat also alles gepasst.

Autor: Michael (Gast)
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ich habe beim Brennen mit PonyProg. die Fuse Bits nicht angerührt, da 
ich wusste dass es zu diesem Problem führen kann. Einen externen 
Quarzoszillator könnte ich machen. Ich habe einen 5MHz und 10MHz Quarz. 
Ist es egal welchen Quarz ich nehme.
Mein Laptop hat keinen seriellen Anschluss. So kann ich den seriellen 
Adapter aus ein paar Widerständen, Z-Dioden nicht nutzen.

Mfg
Michael

Autor: Thomas O. (kosmos)
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mit Chipblaster hab ich auch schon gearbeitet gefällt mir besser als 
Ponyprog, war aber auf 1k beschränkt. Habe eine .bat Datei erstellt 
damit die exe Datei gestartet wird und in die 2te Zeile die Bilddatei 
reingeschrieben habe, so das sich nach dem Programmstart immer auf die 
richtigene Fuses hingewiesen worden bin, für den AVR mit dem ich damals 
gearbeitet habe.

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