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Forum: PC Hard- und Software Samsung, SP1614N Datenrettung


Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Hallo,

ich soll im Auftrag von jemanden möglichst billig die Daten auf einer 
Samsung, SP1614N Festplatte, die nicht mehr funktioniert, retten. Der 
Plattenmoter dreht und auch der Schreib-/Leseköpfe bewegen sich auch. 
Ich vermute, dass die Schnittstelle hin ist, weil sie im Slavebetrieb 
den PC nicht hochfahren lässt. Da wollte ich eine Ersatzfestplatte 
gleichen Typs kaufen und die Elektronik tauschen. Wie ist eure 
Erfahrung? Klappt das gut? Kann der Fehler trotzdem woanders liegen? - 
z. B. bei den Leseköpfen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Ich vermute, dass die Schnittstelle hin ist, weil sie im Slavebetrieb
> den PC nicht hochfahren lässt.

Und was macht sie als Master?

Wenn die Elektronik von einer exakt baugleichen Platte stammt, solltest 
Du gewisse Chancen haben, zumindest, wenn sich die Platte so verhält, 
wie von Dir geschrieben (Spindelmotor dreht, Köpfe bewegen sich).

Bei Überspannungsschäden kann es durchaus passieren, daß auch Elektronik 
im Platteninneren beschädigt wird - und die kann man nicht austauschen, 
weil man dazu einerseits das Plattengehäuse öffnen müsste und 
andererseits die direkt auf den zu den Köpfen führenden Flexleiter 
gelöteten Bausteine austauschen müsste - das sind die 
Schreib-/Leseverstärker.

An einer geöffneten Platte nur wenige cm von den Köpfen entfernt 
herumlöten ist gar keine gute Idee (Kolophoniumdämpfe, sonstige 
Lötdämpfe).

Bevor Du aber irgendwelche Bauarbeiten beginnst, probiere erstmal den 
Betrieb als Master und den Betrieb als Master an einer USB-IDE-Bridge 
(wie in externen Festplattengehäusen üblich).

Wenn der betreffende Rechner ausreichend alt ist, kann das von Dir 
geschilderte Phänomen ("weil sie ... den PC nicht hochfahren lässt") 
auch auf einen Fehler im BIOS-Code zur Plattenerkennung zurückzuführen 
sein. Alte PC-BIOSse stürzten kommentarlos ab, wenn eine Festplatte mit 
mehr als 32 GiB Kapazität angeschlossen wurde.
Aus diesem Grund haben Festplatten auch heute noch einen "32GB"-Jumper, 
mit dem sie ihre dem BIOS gemeldete Kapazität künstlich auf 32 GiB 
drosseln können.

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Die Festplatte ging einwandfrei, bis sie nicht mehr ging. - War also 
immer in diesem Computer drin. Wenn sollte doch die Elektronik an den 
Schreib-/Leseköpfen kaputt sein, kann ich dann die Magnetscheiben 
herausschrauben und in eine zweite (passende Festplatte gleichen Typs) 
hinein, oder schaffe ich es nicht die Scheiben genau zentrisch zu 
positionieren? Muss ich dann beachten, in welcher Reihenfolge die 
eingebaut waren?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Stefan Helmert wrote:
> Wenn sollte doch die Elektronik an den
> Schreib-/Leseköpfen kaputt sein, kann ich dann die Magnetscheiben
> herausschrauben und in eine zweite (passende Festplatte gleichen Typs)
> hinein, oder schaffe ich es nicht die Scheiben genau zentrisch zu
> positionieren?

Das würde ich vermuten. Die Toleranzen sind sehr eng.

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Stefan Helmert wrote:
> Die Festplatte ging einwandfrei, bis sie nicht mehr ging. - War also
> immer in diesem Computer drin. Wenn sollte doch die Elektronik an den
> Schreib-/Leseköpfen kaputt sein, kann ich dann die Magnetscheiben
> herausschrauben und in eine zweite (passende Festplatte gleichen Typs)
> hinein, oder schaffe ich es nicht die Scheiben genau zentrisch zu
> positionieren? Muss ich dann beachten, in welcher Reihenfolge die
> eingebaut waren?

*L*A*S*S***D*I*E***F*I*N*G*E*R***V*O*N***D*E*N***P*L*A*T*T*E*N* !!!

Du könntest genauso gut fragen, wie du das Herz des soeben verstorbenen 
Nachbarn deinem herzkranken, mittlerweile 103 Jahre alten Urgroßvater, 
mit Hausmitteln und ohne fremde Hilfe transplantieren kannst.

Gruß,
Magnetus

[Edit]

...und das ganze noch dazu auf einem Güllehaufen liegend...

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