Dass in den Dönern ein Großteil des Gammelfleisches entsorgt wurde, ist
ja bekannt. Ich hatte damalig gerechnet, daß jeder 10.te Bürger in
Deutschland einen Seuchendöner verputzt hat.
Bei dem jüngsten Fleischskandal mit Westfleisch ist es ja so, daß
insgesamt 180 Tonnen verschwunden sind. Diese sind praktisch
ausschliesslich nach Berlin gegangen. Jetzt habe ich für jeden Döner 50g
Fleisch gerechnet. Damit wären es 36 Mio Döner. Bei 3.6 Mio Einwohnern
in Berlin hat jeder statistisch 10 Stück (oder 20 mit 50% Ekelflesich)
entsorgt.
Wir danken den Berlinern für diese selbstlose Entsorgungsleistung.
Na ja so geizig sind sie nicht, mit dem Gammelfleisch, das muss ja
schliesslich weg ;-).
http://www.morgenpost.de/desk/1148254.html
Auf der Titelseite sprechen sie von rund 1,2 Millionen Döner.
Kotz
The Devil wrote:
> Snt Opfer wrote:>> *Kotz*>> Hat aber trotzdem geschmeckt, oder :-( *übelwerd*
Ach was, das haben doch die Gierbolzen im Regierungsviertel gefressen -
aber trotzdem üüüüüüüaaaaahhhhh kotz, nur nicht wegen dem Fleisch...
@ Uhu Uhuhu
>Ach was, das haben doch die Gierbolzen im Regierungsviertel gefressen
Denen gönne ich das aber auch ! kicher
Meine Döner-Zeit endete vor über 10 Jahren ganz plötzlich, nach dem der
gute Verkäufer die beim absäbbeln daneben gefallenden Fleisch*-Stücke
vom Boden aufsammelte. Als ich ihn drauf ansprach, wurde er etwas lauter
und ich hab den Laden verlassen. Das wars.
*Ja, zu der Zeit gab es noch Döner die aus richtigem Fleisch bestanden,
so ganze Scheiben auf dem Spiess.
Da kriegst du aber mit mir Zoff, das kann ich dir garantieren. Ich wede
schon mal den Tauben einen Wink geben, daß sie beim Kacken von
Hausdächern besser zielen sollen, wenn du in der Gegend bist...
Amsel, Taube, Spatz und Eule - alles auf die Dönerkeule!
gott sei dank, und ich dachte schon von sowas bekommt man den
rinderwahnsinn oder die schweinepest, aber zum glück ist es nur grippe
;-)
Ich eß schon immer nur Currywurscht bei Konnopke (leider nicht mehr für
80Pf + Schrippe a 5Pf zu haben).
Was die Wessis da in ihren Döhner oder Bickmack tun, ist mir
schnurzegal.
Peter
gibt's im Osten keine Döner?! O_o
Der "Bickmack" (und alle anderen "MackDonald" Produkte) ist wohl eines
der sichersten "Schnellfress-Produkte"... so lange beim Lizenzbetrieb
nichts schief läuft.
@ Gosejohann
>Mein Lieblings-Dönererlebnis war, als der Verkäufer erst den Boden und>dann mit dem selben Wischer den Ofen gewischt hat.
:-)
Sowas hatte ich bei einem (vermutlich) türkischen Italiener bzw.
Minipizza-Dealer.
Erst wurden die Aschenbecher sauber gewischt, dann die Pizzableche, mit
dem selben Lappen.
Gut, hat mich dann nicht so schockiert, Asche ist ja "relativ" sauber.
@ Peter Dannegger
Das kann ich unterschreiben, nix geht über die gute alte Currywurst !
Bin froh das es hier noch 1-2 Buden gibt, wo es das gute Stück gibt,
ansonsten überall "Döner-Mafia".
Peter Dannegger wrote:
>Was die Wessis da in ihren Döhner oder Bickmack tun, ist mir>schnurzegal.
Döner und Mc D. (falls du den meintest) kann man so nicht auf eine Stufe
stellen. Habe früher sehr oft beim Mc meinen schnelle Hunger gestillt,
nie irgend ein Problem erlebt (heute noch dann und wann ein Mc Rip). Das
Reglement beim Mc ist sehr streng, die Vorgaben bez. Qualität sind sehr
hoch (keine Diskussion jetzt über zuviel Fette usw.; war nie und bin
übrigens nicht übergewichtig). Döner dagegen sieht - wann immer man
etwas genauer sich am "Brutzelort" umschaut - irgendwie stets
schmuddelig aus. Schon die Herstellung der Spieße (gab ne Doku vor
einiger Zeit) wirkt nicht sonderlich angenehm. Will hier nix pauschal
niedermachen, aber Döner? Nee, Danke!
Dagegen Currywurst? Lecker! (ein Genuss :))
>Habe früher sehr oft beim Mc meinen schnelle Hunger gestillt,>nie irgend ein Problem erlebt (heute noch dann und wann ein Mc>Rip).
Ging mir ebenso, bis zu dem Moment, als die Türsteher vor den Klos
postiert haben. Normalerweise geht man pissen, kommt dann raus und legt
einen kleinen Betrag auf den Teller. Der Typ hat allerdings im Voraus 50
Cent haben wollen und seit dem betrete ich diese Läden der genannten
Schnellrestaurantkette nicht mehr. Finde ich 'ne Unverschämtheit, wenn
ich schon da esse und drinke, will ich wenigstens auch mal kostenlos
pissen gehen. Klar, die Klos werden auch von vielen benutzt, die dort
nicht speisen aber shit happens...versifft sind die Klos eh und ob jetzt
nach 500 Benutzungen oder nach 2000 Benutzungen mit dem Dampfstrahler
durhgegangen wird, dürfte wohl kackegal sein.
> Herbert Grönemeyer:
Gehse inne Stadt
wat macht dich da satt - 'ne Currywurst.
Kommse vonne Schicht
wat schönret gibt et nich
als wie Currywurst.
Mit Pommes dabei
ach
dann gebense gleich zweimal Currywurst.
...wahre Worte. :-)
MfG Paul
Da hat McD. ne schöne Einnahmequelle, denn die meisten werden sich ja
hoffentlich die HÄnde waschen, vor dem Essen. Oder nicht ?
Due Zustände in den Buden und leider auch Restaurants sind schlimm:
Gerade bei Indern und Chinesen darf man eigentlich nicht essen gehen,
wenn man wert auf Hygiene legt.
> ... Die braucht der Körper sogar ...
Eben! Außerdem ist das halb so wild (empfindliche Naturen können sich
ihre Currywurst ja auch selber herstellen, ganz ohne Phosphat und wenn
sie wollen auch ganz ohne Glutamat, aber wie gesagt halb so wild)
>Ging mir ebenso, bis zu dem Moment, als die Türsteher vor den Klos>postiert haben ...
hab ich so noch nie erlebt, jedenfalls in keinem "Drive in" ; die
innerstädtischen Donalde hab ich aber eher selten frequentiert (zu viel
schräge Kundschaft)
> Was Phosphat in Lebensmitteln suchen weisst Du wohl nicht ?!
Von Phosphatempfindlichkeit hast du wohl noch nichts gehört? Es ist
bekannt, dass manche Kinder hyperaktiv oder sogar regelrecht ausflippen.
Zusätzliche Phosphate haben in normalen Lebensmitteln nichts zu suchen.
Sie sind schon reichlich drin.
"Weiterhin werden so genannte Phosphate den Lebensmitteln, z.B. als
Stabilisatoren und Verdickungsmittel, zugesetzt. (E 338, E 339, E 340, E
341, E 345) in Süßigkeiten, Cola, Limonade, Schmelzkäse, Wurst, vielen
Fertiggerichten."
http://www.novafeel.de/ernaehrung/mineralstoffe/phosphor.htm
Phosphate in Würsten dienen dazu, um das Wasserbindevermögen der Würste
zu erhöhen. Diese Phosphate sind nicht lebensnotwendig.
@Gast
Nun gut, das die gute Currywurst nicht unbedingt "Gesundheitsnahrung"
ist, bleibt ausser Frage, aber Phosphat ist nicht so wild wie vieles
andere.
Da ist das erwähnte Glutamat schon eher "gefährlich" ->
"China-Mann"-Syndrom.
http://www.lebegesund.de/info/ernaehrunggesundheit/glutamat/index.htmlhttp://de.wikipedia.org/wiki/Glutamins%C3%A4ure
Oder wie war das mit den zu brauen Pommes, Acrylamide.
Ich bleib dabei, lieber Phosphatstangen mit ordentlich Chilie und roter
Zucker-Tomatenersatz-Soße an Acrylamid-Streifen mit Öl-Ei-Paste, als
Gammelfleisch in Salat gebettet auf Mehl-Hefe-Fladen mit "Spezial"-Soße.
Letztlich eine Geschmackssache, daher keine Diskussion wert.
;-)))
Ihr meint allen Ernstes, dass Currywurst besser ist?
Wisst Ihr, was in so einer Currywurst alles drin ist? Da ist sogar ein
bestimmter Prozentsatz Innereien und Sehnen zugelassen, völlig legal.
Ihr wisst nicht, wo so'ne Wurst herkommt. Wenn alles fein zermahlen ist,
könnt Ihr nichts mehr erkennen. Das Risiko, Gammelfleisch zu essen, ist
hier genauso gross wie bei Döner & Co.
Für die Wurst und den Döner - gegen Großstadthysterie und Nahrungskulte.
Gegen Innereien und Sehnen in der Wurst ist nichts einzuwenden.
Dafür ist die Wurst da, um dieses Fleisch verwerten zu können.
Ne Darmpelle ist viel besser als Plastik.
Ist doch seltsam das der Rückenteil als 'lecker' gilt und die Innereien
wie Herz, Leber, Zunge, Magen, Kutteln, Hirn und Lunge als 'unrein'?!
Ein Nahrungstabu hat doch immer was religiöses, oder?
Einen logischen Grund, warum man dies nicht essen sollte gibt es nicht .
Essbar ist alles... naja, die Gallenblase sollte man meiden
und, gut zubereitet,auch richtig lecker.
Auch Gammelfleischskandale können mich nicht wirklich schocken.
Wenn das Fleisch bei -18°C überlagert wurde, heisst das noch lange
nicht, das es Schlecht ist. Ok, es hätte wegen der Qualität zu
Tierfutter verarbeitet werden sollen, aber es ist höchstwahrscheinlich
trotzdem noch essbar. Unschön wird es, wenn wirklich Verdorbenes
untergemischt wird. Das kann dann auch mal zu einem Brechdurchfall
führen. Sterben wird aber trotzdem keiner.
Du bist Mensch.
Du hast Eckzähne und einen Säuremagen.
Deine Vorfahren haben Scheiße, Flechten und Steine gefressen wenn es eng
wurde. Da kann Dich doch so ein kleiner Döner nicht aus der Bahn werfen,
oder?
Der Metzger von nebenan mit Eigenschlachtung wird mir kein Gammelfleisch
verkaufen, diese Metzgerein gibt es aber leider immer weniger.
Denn billig muss es ja sein :-(
Die einzige Möglichkeit, dem Schaffensdrang der Lebensmitteldesigner zu
entgehen besteht darin, sein Gemüse im Garten selber zu züchten.
Das bewahrt einen nicht vor den üblichen Umweltgiften, die als Fallout
aus der Atmosphäre zurückkommen aber es bewahrt einen vor den
Kolateralschäden der der Industriellen Nahrungsproduktion.
Und auch die Vegetarier sitzen nur vermeintlich nicht mit im Boot.
War schon mal jemand in einer Mühle? Da wird Getreide gelagert. Wo es
Getreide gibt, gibt es auch Mäuse und nicht zu knapp.
Frage: Wie vermeiden wir, das die kleinen Nager ins Mahlwerk geraten?
Antwort: Gar nicht! Das Mehl wird am Ende gesiebt, und was klein genug
war um durchs Sieb zu passen, fällt auch in der Tüte nicht mehr auf.
Interessanter Weise landen die zerquetschten Kadaver nicht, wie man es
erwarten würde, in der Tierkadaververbrennung, sondern werden im
Bio-Müll entsorgt, schon fertig in Mehl paniert.
Meeresfrüchte: Wo genau wachsen eigentlich diese Unmengen von Shrimps
und Garnelen, die in allen Farben und Formen überall angeboten werden?
Antwort. Auf Vietnamesischen Reisfeldern.
Auf Reisfeldern? Meerestiere? Jup. In Teichen die aus Plastiktüten und
Planen im Reisfeld angelegt werden reift in einem pisswarmen Cocktail
aus Hormonen, Düngern und einem Rest Wasser heran, was eigentlich in
kaltem Meerwasser zu Hause ist.
Kakerlaken und Mäuse tummeln sich in den Küchen der Hotels.
Ratten pilgern durch die Supermärkte...
Wo immer Lebensmittel in industriellem Maßstab hergestellt werden, ist
das Ungeziefer vor Ort und je preiswerter das Angebot um so höher der
Zwang zum Lebensmittel-Recycling. Wer nachts um 12:00 noch eine volle
Speisekarte vorfinden will aber nix altes angegammeltes oder
wiederverwendetes speisen will, muss sich fragen, wo denn die übrigen
Lebensmittel bleiben, die nicht aufgegessen wurden und wer die Dinge
bezahlt, wie weggeworfen werden müssten. Die Halbverarbeitete
Dönerrolle, die letzten 12 Hähnchen auf dem Spieß, die 30 fangfrischen
Forellenfilets.
Jungs überlegt ihr eigentlich selbst oder lasst ihr euch nur von der
Presse verarschen?
Das sog. K3-Fleisch war nicht per se gesundheitschädlich, sondern es war
prinzipiell "genusstauglich". Gegen den Hersteller des Dönerfleischs
wird auch nicht ermittelt.
http://zappsblog.de/2007/08/31/was-ist-eigentlich-k3-fleisch/
Ermittelt wird gegen denjenigen, der Fleisch, welches "aus kommerziellen
Gründen nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt ist" umetikettiert
hat, so dass es in die menschliche Nahrungskette gelangt ist.
Das Fleisch ist zwar nach Berlin gegangen, gelangte von dort aus in
verarbeiteter Form auch an Dönerbuden in anderen Bundesländern.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Lebensmittelskandal-Gammelfleisch;art124,2368674
> Frage: Wie vermeiden wir, das die kleinen Nager ins Mahlwerk geraten?> Antwort: Gar nicht! Das Mehl wird am Ende gesiebt, und was klein genug> war um durchs Sieb zu passen, fällt auch in der Tüte nicht mehr auf.
Das dürfte ein "urbaner Mythos" sein.
Selbstverständlich wird das Getreide vor dem mahlen gesiebt, um
Verunreinigungen ganz anderer Art herauszubekommen. Kleine Steinchen
o.ä. wirken sich nicht standzeitverlängernd auf Mahlwerke aus.
HariboHunter wrote:
> Eigenschlachtung ist das Stichwort ^^.>> [Geschmacklos]> Hat doch jetzt einer einen Österreicher...> [/Geschmacklos]
Das ist aber mehr als geschmacklos...
@Rufus
Ist es nicht.
Ich habe es live gesehen. Ich konnte monatelang danach kein Brot mehr
essen und habe mich von Joghurt und Kartoffeln ernährt.
Blöder Weise blieb mir auch die Meierei nicht erspart...
Ich habe dann recht schnell 10kg abgenommen.
Blöder Weise kamen dann 2 Krankenhausküchen und eine Suppenküche der
Kirche ins Arbeitsprogramm und ich habe mich nur noch von Schokolade und
Cola ernährt.
Irgendwann habe ich die Ekelschwelle überwunden und sage mir jetzt, dass
es mich schon nicht umbringt, aber ich achte seither sehr genau darauf
was im Einkaufswagen landet.
Mein Brot backe ich inzwischen meistens selber und das Mehl importiere
ich aus einer Traditionsmühle im Schwabenland.
>Mein Brot backe ich inzwischen meistens selber und das Mehl importiere>ich aus einer Traditionsmühle im Schwabenland.
Gut, dass es dort keine Nager gibt!
Man kann alles übertreiben.
Mein Eindruck: Da wurde mal wieder eine gut gemästete Propagandasau
durchs Dorf gejagt, frei nach dem Motto 'Wenn zwei sich streiten, freut
sich der Dritte'.
Übrigens: Diese Methode haben nicht die Gesundheitsreformer erfunden,
als sie die Ärzte zu Kriminellen erklärt haben und auch nicht die
'Verbraucherschützer' - auf dem Prinzip beruhte z.B. die Verfolgung von
Juden und Zigeunern im 3. Reich und die Inquisition lebte davon. (Aber
die war ja nur das handwerkliche Vorbild der Nazis, die diese Sorte von
Verbrechen industrialisierten.)
Lediglich die Kommunisten wurden aus 'ehrlichem' Haß verfolgt.
Gast wrote:
> Und wieder wird mit Godwins Law eine Diskussion beendet.
Da hast du wohl mal wieder weder meinen Beitrag, noch die Definition von
'Godwins Law' verstanden... Aber so kennt man dich ja mittlerweile.
http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Law
Denk mal darüber nach, was der Unterschied zwischen einem Vergleich und
einem Geschichtsrückblick ist.
Ach wird das wieder schön kautzig hier ;-)
Man könnte ja noch die Schwulen einbringen aber die sind häufig
Vegetarier. Weil Hitler Vegetarier war kann man bei jeder vegetarischen
Diskussion wunderbar den Rückschluss zu den Nazis ziehen. Gab es in
deutschen U-Booten auch vegetarische Kost? Wie wirkte sich eigentlich
der Einfluss von gammeligem Dönerfleisch aus Bayern auf die Moral der
Deutschen U-Bootbesatzungen aus oder wurde die deutsche Flotte nur
geschwächt weil die Präsenz gammeligen Dönerfleiches aus Bayern die
deutschen U-Bootfahrer zu vegetarischen Tunten machte die fortan
Vermehrungsunfähig waren?
Immer diese ach so objektiven Geschichtsrückblicke ...
<< Lediglich die Kommunisten wurden aus 'ehrlichem' Haß verfolgt. >>
Soso.
Jetzt kommt der nächste Dönerskandal: Vielen Döndern wird
Schweinefleisch beigemischt ohne es zu kennzeichen, weil Rindflsich so
teuer geworden ist, seit BSE!
Ich esse gerade ne Gammelfleisch & BSE gefüllte Tüte mit
Sperma-Joghurtsoße und Chemie-Gemüse.
Und ich muss sagen, der Döner schmeckt mir!
PS: Ich wohne nicht in Berlin, sondern im Ruhrgebiet.
Giorgio:
>gefuttert...
Der Ausdruck ist wirklich gut, gibt dem Gammel so was lockeres wie Chips
und Popcorn:-)
>180 Tonnen ...
Wieso versuchst du, die Gesamtmenge zu ermitteln und dabei nicht total
im Dunkeln zu tappen?
SNT-Opfer:
>Meine Döner-Zeit endete vor über 10 Jahren ganz plötzlich, nach>dem der gute Verkäufer die beim absäbbeln daneben gefallenden>Fleisch*-Stücke vom Boden aufsammelte.
Sowas hab ich auch schon in der Pommes-Bude erlebt, als die Azubiene
nach Anschiß des Chefs den Fritten-Verschnitt wieder aus der Mülltonne
heraus holen mußte. Und das war nur das eine Mal, und vor den Kulissen,
und wo ich es gesehen habe.
Gammelfleisch, hatte in der Nicht-Überflußzeit wahrscheinlich nur keinen
festen Begriff:
Ich erinnere mich an einen Einkauf beim Dorfmetzger als kleiner Junge
1965, wo ich ein Stück Fleisch kaufte. Darin befanden sich Maden, von
Fliegen wahrscheinlich, heute völlig unvorstellbar. Meine Mutter rannte
wutentbrannt zum Metzger zurück. Darauf die Metzgersfrau:
"Na ja, da machen wir noch eine gute Suppe draus für die Touristen":-)
Es gab in den 1950-ern wohl erstmals Touristen. Und Fleisch im Fleisch,
ist das auch schon Gammelfleisch? Na ja, es war nur noch etwa
99-prozentiges Rindfleisch...
So abgekartete rhetorische Gespräche wie heute mit Drohung mit Presse
und Schadenersatz und Konkurrenz, gab es damals nicht. Das war recht
harmlos und einfach und ging in Anbetracht der damaligen
Verhältnismäßigkeiten und im Miteinander des Dorflebens sowieso auch
friedfertig aus.
Laut der Chronik, erhielt das Dorf erst in den 1950-er Jahren ein
Kühlhaus, was vorher einfach technisch nicht möglich war. Frische
Schlachtungen gab es bis dahin nur nach Befragung der Bürger, wenn der
Bedarf an Fleisch da war.
Laut eigenem Gespräch mit einem Kölner Türken in den 1980-ern, kannten
die Türken in der Heimat selbst den Döner nur als Festmahl zu hohen
Anlässen, da dort zumindest zu diesem Zeitpunkt noch absoluter Luxus.
Die technische Aufbewahrung für Fleisch war dort in der Türkei immerhin
mitnichten technisch ausgereifter als bei uns, ich meine, Jahre oder
Jahrzehnte zurück, und beim dortigen Klima???
Also: Ein Hoch auf den Döner, und daß wir einen verträglichen Preis
haben werden!
der Überfluss in der Gesellschaft bringt es mit sich, dass die
Geschmacksnerven empfindlich geworden sind gegen allerlei fragwürdige
Futterage. Dazu folgendes:
ein totes Pferd liegt abseits von Trümmern mitten auf der Straße
der Leib des Tieres ist gebläht und die Haut dem Zerreißen nahe
die Menschen darum schauen mit Ekel und Abscheu in Richtung des toten
Kadavers, aber auch mit einer gewissen Neugier
Weshalb?
einige heruntergekommen wirkende Leute machen sich an vereinzelten
Stellen des stinkenden Torsos zu schaffen und beginnen ganze Stücke aus
ihm heraus zu schneiden
Warum?
ganz einfach, sie wollen überleben!
Es ist 1945 und der Begriff "Gammelfleich" hat für diese Leute keine
Bedeutung
-----------
(das soll jetzt nicht missverstanden werden, als Aufruf Gammelfleisch
hinzunehmen. Kam mir nur gerade in den Sinn. Gibt da eine berühmte
Filmszene (nicht gefakt), da passt dieser Begriff doch recht gut)
Stimmt schon, nur ist es heute mit dem geltenden Lebensmittelgesetzen
nicht hinnehmbar. Zudem ist es Betrug, wenn aus minderwertigen Fleisch
einem etwas anscheinend (da man von ausgeht) "frisches" verkauft wird.
Es ist einfach nur eklig, mehr auch nicht.
Wäre das Fleisch am vergammeln gewesen, müsste es bei der Menge die
verzehrt wurde, auch zu Lebensmittelvergiftungen kommen müssen. Soweit
hat man Glück gehabt.
Anderes Gammelfleisch Thema, wer kauft das komplett marinierte
"Grillfleisch" aus den Fleischtheken der Supermärkte ??
Das ist definitiv "Resteverwertung" aus dem Laden. Wenn das Fleich
anfängt in Regenbogenfarben zu schimmern und etwas glitchig zu werden,
landet es in einer Schüssel mit Marinade.
Die überdeckt alles !
Guten Appetit ;-)
Das Problem ist doch eigentlich nur die Gesetzgebung.
Wie ist es denn bei der unerlaubten Telefonwerbung? Die Strafen sind so
niedrig, dass die Firmen das aus der Portokasse bezahlen.
Zum Gammelfleisch, wie kann es sein, dass ein Unternehmen, welches in
der Vergangenheit schon mal negativ aufgefallen ist, erneut mit über 100
Tonnen verdorbenem Fleisch erwicht wird? Eine solche Firma muß
bundesweit bekannt gemacht werden, für alle Beteiligten (und nicht nur
für die Geschäftsführer) muss ein lebenslanges Berufsverbot in der
Lebensmittelbranche ausgesprochen werden und es muß eine hohe Strafe
angesetzt werden.
Vielleicht sollte man auch mal an das Gewissen der geringbezahlten
Hilfskräfte in den Unternehmen appelieren, die vielleicht von dem
Gammelzeug Kenntnis haben und nur deshalb nicht zur Polizei gehen, weil
sie Angst vor dem Verlust ihrer Arbeit haben. Wie wäre es denn mit einem
Belohnungsmodell? Wer Gammelfleischvorkomen anzeigt und wenn sich der
Verdacht bestätigt, bekommt bei Verlust der Arbeit sein Gehalt weiter
vom Staat. Ja, der Steuerzahler muß wieder den Kopf hinhalten, aber
letztendlich kommt dies allen Bürgern zu Gute und man hätte bzw. könnte
die Kontrollmöglichkeiten enorm ausweiten, ohne das den Behörden
Mehrkosten für die Kontrollen entstehen.
Vom Bürger zu fordern, für ein Stück Brot mit Kraut und ein paar Brocken
Fleisch 5 Euro zu bezahlen, ist nicht realistisch.
Die 5 € würde ich zahlen, wenn die Qualität stimmen würde. Geht ja bei
MC King auch.
Im Tv berichteten sie, dass die Kontrollen quasi ehrenamtlich von den
Veterinären und Amtstierärzten "nebenbei" gemacht werden. Da bleibt kaum
Zeit genauer hinzu sehen, meist wird nur oberflächlich nach gesehen ob
alles "im Rahmen" ist. ...
Auch nicht nachvollziehbar, der Transport. Ein Ex-Fahrer berichtete,
dass das Fleisch oft ungekühlt auf dem LKW landet, selbst nach 6 Stunden
Fahrt ist das Fleisch nicht einmal auf unter 15°C gekühlt und auch nur
das, welches direkt vor dem Kühlgebläse hängt.
Laut Gesetz dürfen die Kühllaster weder vom Zoll noch von anderen
Organen geöffnet werden, wegen Unterbrechung der Kühlkette...
Und ein Berufsverbot ? Was soll das bringen ? Gut einer darf nicht mehr,
aber die Leute sind doch auswechselbar. Wirklich verhindert wird durch
diese Maßnahme nichts. Kommt halt ein neuer Firmenname ans Kühlhaus und
das Spiel geht weiter.
Meiner Meinung nach sollten die Fleischer quasi vergattert werden, eine
Art Eid. Bei Verstoss muss es richtig böse Geldstrafen geben oder gar
Bewährungsstrafen.
Es geht schliesslich um LEBENSMITTEL !
Zum Topic, ich weiss aus sicherer Quelle zu berichten, dass die 180t
Gammelfleisch zum grössten Teil Schweinefleisch waren.
;-)))))))))))
Der absolute Knüller, mal gespannt ob das noch öffentlich wird, dann
rollen in Kreuzberg Köpfe von Döner-Dealern.
> Es geht schliesslich um LEBENSMITTEL !
Eben. Es geht doch bloss um Lebensmittel. Nicht um Kinderspielzeug.
Nö. Das geht genau solange weiter, bis die EU Nachbarschaft die Schnauze
voll hat und die Grenze für alle deutschen Fleischexporte dicht macht.
DANN rührt sich was.