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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR ATtiny 2313, Mega32 und pollin board


Autor: Leo (Gast)
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Hallo zusammen
Mein ganzes Wochenende war frustrierend, ich fang am besten von vorne 
an:
Am Freitag habe ich das „ATMEL Evaluations-Board Version 2.0.“ von 
Pollin aufgebaut. Da war ich noch ganz guter Dinge. Irgendwann war ich 
fertig, habe noch mal überprüft, ob ich alles sauber gelötet hatte. Dann 
habe ich einen ATTiny 2313 drauf gesteckt und wollte ein Testprogramm 
von Pollin mit PonyProg auf den Microship einspielen. Ich hatte das 
Board via Seriell mit dem Computer verbunden. Nach einigen Stunden habe 
ich dann aufgegeben. Es lies sich nichts übertragen. Ich habe es sowohl 
mit Nullmodem als auch 1:1 ausprobiert – ging beides nicht.
Dann am nächsten Abend habe ich mit einen Adapter von parallel zu ISP 
gebaut nach diesem Schaltplan:

http://s-huehn.de/elektronik/avr-prog/avr-prog.htm

Als ich nachts irgendwann fertig war habe ich meinen neuen Adapter 
gleich getestet und es lies sich das Testprogramm problemlos in den 
ATtiny schreiben und es lief. Darauf habe ich die Fusebits auf externen 
Quarz gesetzt. Funktionierte problemlos und der ATtiny arbeitete immer 
noch (also keine Fusebit falsch gesetzt).
Dann war ich erstmal happy.
Aber was ich heute erlebt habe:
Ich habe einen Atmel Mega32 in das Board gesteckt und wollte ihn auf 
externe 16 Mhz konfigurieren. Nachdem ich die Bits gesetzt habe, wollte 
er nicht mehr mit mir sprechen. Ich bin mir aber 99,9% sicher, dass ich 
die richtigen gesetzt habe (Häckchen = 0).
Nach langem Testen und probieren habe ich den Mega32 über den ATtiny 
getaktet. Also Programm für den ATtiny geschrieben und Ausgang vom 
ATtiny an den Port XTAL1 des Mega32. Dann wollte er immer noch nicht mit 
mir sprechen. Also habe ich mich damit abgefunden.
Dann spielte ich wieder das Pollintestprogramm in den ATtiny und nach 
der Übertragung wollte der dann auch nicht mehr mit mir sprechen: Genau 
die gleichen Fehlermeldungen wie beim Mega32.
„Device missing or unknown device (-24)“
Er führt auch kein Programm aus (also die LEDs, die bei beiden 
Programmen verwendet wurden, bleiben aus)
Ich verwende PonyProg 2.07. Ich habe es auch schon mit PonyProg 2.06 
versucht geht aber auch nicht. Dann habe ich das Testprogramm mit Bascom 
neu für einen anderen Mega32 kompiliert. Dieser läuft ohne Problem. 
Allerdings habe ich mich bei dem nicht mehr an die Fusebits getraut.
Den Mega32 hatte ich auf 1111 (CKSEL 3-0)  gesetzt.
Wie muss den der Mega32 für 16Mhz externen Quarz konfiguriert werden?!
Wie bekomme ich die beiden Controller wieder zum laufen?
Und wo liegt der Fehler, dass sich beide Controller verabschiedet haben?

Vielleicht kann mir jemand helfen,
Leo

Autor: Andreas K. (a-k)
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Autor: Leo (Gast)
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Genau das habe ich gemacht:

"Retten kann man einen AVR bei jeder falschen 
Taktquellen-Fuseeinstellung (Clock statt Quarz etc.), indem man an XTAL1 
einen Takt anlegt. Falls ein weiterer AVR zur Verfügung steht, einfach 
einen Pin als Ausgang und in Endlosschleife auf high/low/high etc."

Hatte aber auch nicht funktioniert.

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Du hast doch hoffentlich beide Controller nicht gleichzeitig drauf?

Autor: Leo (Gast)
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nein, natürlich nicht!
Als ich den Mega32 mit dem Attiny getaktet hatte steckte der mega32 auf 
einem steckboard und der Attiny auf dem Pollinboard. Es war also immer 
nur einer auf dem Pollinboard (wäre sonst auch tödlich, einfach die 
Controller parallel zu schalten).

Warum hat der funktionierende Attiny nach dem aufspielen eines 
Porgrammes, welches vorher auf ihm funktionierte, sich einfach 
verabschiedet?
Ich möchte nicht noch weitere Controller schrotten, deswegen wäre es gut 
den Fehler zu kennen. Aber ich weiß nicht wo er liegen soll.

Autor: Wolfram Quehl (quehl)
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der Ablauf oben ist nicht einwandfrei dargestellt.

Die zu setzenden Fuses entsprechen genau dem Datenblatt. Darum 
Datenblatt noch mal lesen. 1111 keine Häkchen ist Quarz, 0000 Häkchen 
ist externer Takt.
Wenn die Fehlermeldung kommt, wird auch nichts programmiert, auch keine 
Fuses.
Und nun lies dir Deine Informationen hier noch mal durch und berichtige, 
falls nötig.

Es wird hier zwar oft gesagt, daß ein externer Takt hilft, aber ob das 
auch stimmt, wenn die Fuses auf externer Quarz stehen, weiß ich nicht so 
genau.

mfg

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Das Polin-Board hat zwei serielle Anschlüsse, einen für den integrierten 
ISP, der andere geht über Max232 an den µC-UART.

Du hast hoffentlich den richtigen eingestöpselt....

Autor: Wolfram Quehl (quehl)
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ach ja, das wollte ich ja auch noch schreiben, weil der Anschluß immer 
umgestöpselt werden muß, kann es vorkommen, daß diese Fehlermeldung 
kommt. Dann sehe ich auf das Bord und sehe, daß ich noch nicht 
umgestöpselt habe.

mfg

Autor: Leo (Gast)
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Ich habe natürlich die Serielle ISP Schnittstelle genommen und nicht die 
mit dem MAX232.
Und hatte es sowohl mit einem „1 zu 1“ als auch nullmodem Kabel 
versucht, ging beides nicht.
Wie gesagt, darauf hatte ich mir dann einen „ISP zu parallel“ 
Adapaterkabel gebastelt.

Zu dem Atmel Mega32:
Ich habe heute einfach mal (mehr durch Zufall) den Resettaster gedrückt 
während PonyProg ihn auslesen wollte und es kam keine Fehlermeldung. Er 
zeigte mir den Inhalt des Speichers an. Dann habe ich mir die Fusebits 
angeschaut. Die waren korrekt gesetzt (kein Häkchen von 3 bis 0CKSEL). 
Also habe ich ein Programm aufgespielt. Dieses wird auch korrekt mit 16 
MHz ausgeführt, also die Wartezeit des Programms stimmt.
Darauf hatte ich angenommen, dass einfach mein Resetkabel von der 
parallelen Schnittstelle zur ISP defekt ist. Ist aber nicht der Fall. 
Bei dem anderem Mega32 (bei dem keine Fusebits gesetzt sind) geht es 
ohne den Resetknopf zu drücken. Es schein so, als würde die Resetleitung 
bei 16MHz nicht sauber auf Masse gezogen werden, obwohl das ja 
eigentlich die parallele Schnittstelle vom PC macht.
Danach habe ich alle Fusebits wieder in den Auslieferungszustand 
gesetzt. Danach ließ sich der Controller ohne, dass ich die ganze Zeit 
den Resetknopf drückte, auslesen und schreiben.

Dann habe ich versucht den ATtiny2313 mit gedrücktem Resetknopf 
auszulesen. Ging aber nicht. Kommt immer noch die gleiche Fehlermeldung 
von PonyProg.
Das Verwunderliche ist nur, dass vorher genau das Programm auf ihm lief 
und dass ich auch nichts nachträglich an den Fusebits gemacht habe.

Autor: J.J. (Gast)
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Der Takt vom Tiny2313 muss aber unter
4MHz sein sonst funktionierts nicht.

Autor: Leo (Gast)
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Also meiner ist auf 8MHz getaktet, ging vorher auch ohne Probleme.
Warum muss der unter 4Mhz getaktet sein und wofür???

Autor: Wolfram Quehl (quehl)
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nein, der Prozessor hat seinen Wunschtakt. Nur die Zeit der Übertragung 
ist begrenzt. Die wird aber von Ponyprog automatisch ermittelt. erster 
Aufruf. Bei Änderung der Schnittstelle sollte vielleicht dieser Aufruf 
wiederholt werden. Calibrate.

das serielle Kabel ist ein Verlängerungskabel. Hatte ich bei Pollin 
gleich mitbestellt. Und damit funktioniert das auch. Anderenfalls ist 
ein Lötfehler oder Pollin hat was falsch geliefert.

mfg

Autor: Leo (Gast)
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Mein Hauptproblem ist, warum der ATtiny nach dem Übertragen des 
Programms nicht mehr geht. Ich habe keine Fusebit neu gesetzt. Nur ein 
Programm übertragen und dann ging der ATtiny nicht mehr. Oder setzt 
PonyProg falsche Bits???

Zu der seriellen Schnittstelle:
Dort habe ich den Transistor im verdacht. Ich muss also morgen noch mal 
die 1:1 Serielle Verkabelung nehmen und dann den Resetknopf drücken (Das 
macht ja eigentlich nur der Transistor).
Aber mein ISP zu parallel Kabel schein ja zu gehen.

Autor: Kai Franke (kai-) Benutzerseite
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Habe mich auch mehrere Stunden schon mit dem Pollin Board und Pony Prog 
rumgeschlagen, es kam sogar vor, dass ich ein Programm einmal auf den 
Controller programmieren konnte, was dann auch funktionierte, ein 
erneutes Programmieren war aber erst nach dem Abschließen aller Kabel 
und neuem Anschließen möglich.
Dann hab ich mir das STK500 geholt :D

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Bei mir hat das Pollin-Brett auf Anhieb funktioniert (ich glücklicher 
:)) Das es von Pollin ist, daran wird es wohl nicht liegen. Hoffe ich 
zumindest.
Eventuell die Dioden D2 und D3 vertauscht? D2 ist eine Z-Diode, D3 eine 
1N4936...

Autor: Leo (Gast)
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Falsch aufgebaut habe ich an dem Pollinbaord auch nichts – ich habe 
alles doppelt und dreifach geprüft.

Mein Attiny scheint richtig Defekt zu sein. Habe eben auch versucht ihn 
mit einem externen Takt wiederzubeleben – ging auch nicht. Der ATtiny 
schein klinisch tot zu sein.
Eigentlich müsste das Pollinboard wunderbar gehen, aber ich wollte jetzt 
nicht unbedingt 90€ für ein anderes Board ausgeben. Ich bin schon am 
überlegen mir einen High-Voltage Programmierungsadapter zu bauen um 
damit zu versuchen den ATtiny zu retten. Der aufwand lohnt sich 
wahrscheinlich nicht, aber wielange dauert es, bis der nächste 
Controller einfach ohne grund stirbt.

Vor allem das stört mich, dass ich den Grund nicht weiß.
Und das mit dem Atmel Mega auf 16MHz und dem Reset ist auch ein Phänomen 
für sich.

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Der ISP auf dem Pollin-Board zieht die AVR-Resetleitung IIRC mit einem 
kleinen Transistor auf Masse. Schau mal, ob der evtl Defekt ist.

Ansonsten könnt ich mir noch vorstellen, dass deine Seriellle 
Schnittstelle nicht genügend "Saft" liefert, Typische Krankheit von 
Notebook-Ports, die dann nur +/- 5V statt +/- 12V haben. Dann geht der 
ISP auch nicht.

Kapputgehen sollte der AVR aber in keinem der beiden Fälle, dass kann 
ich mir nur vorstellen wenn, wie oben schon geschrieben, die Z-Dioden am 
ISP nicht richtig sind, also zu hohe oder negative Spannungen an den AVR 
kommen.

Vielleicht ist der AVR nur "scheintot", weil seine Resetleitung 
dauerhaft auf Masse oder einem undefinierbaren Pegel liegt, check 
nochmal den Transistor, siehe Punkt 1...

Autor: Wolfram Quehl (quehl)
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ich hab es auch an die serielle Schnittstelle am Notebook angeschlossen 
und das funktioniert. Spannung habe ich nicht nachgemessen.

mfg

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Man hat hier aber schon oft lesen können, dass beim Flashen mit Ponyprog 
unbeabsuchtigt Fuses verstellt wurden. Die Ursache liegt dabei fast 
immer am PC, dessen Schnittstellen (die ja außerhalb ihrer 
Normalbetriebsart betrieben werden) die Pegel nicht halten oder dessen 
OS das Timing stört. Auf dem einen PC funktioniert es, aud dem anderen 
nicht, aber auf vielen PCs nur gelegentlich (so hart an der Grenze, dass 
Fehler nur gelegentlich auftreten). Letzteres ist sehr ätzend, man fühlt 
sich sicher und gelegentlich kippen doch mal ein paar Bits, worauf der 
AVR einen falschen ISP-Befehl erkennt und ausführt. Wer einen "braven" 
PC hat, der ist mit Ponyprog und den Bitbanging-Programmern recht gut 
bedient, wer nicht, der sollte sich vernünftiges Werkzeug besorgen, also 
einen Programmer mit eigenem Controller, möglichst mit Firmware-Update 
per AVR-Studio, dann kann er auch immer die neuesten Controller.

Das Pollinboard ist ja (für diesen Preis) ganz nett, der darauf 
befindliche Programmer ist aber nicht mehr zeitgemäß. Viele moderne PCs 
kommen damit nicht mehr zuverlässig klar.

Nochmal zum Punkt "vertauschte Dioden":
Bei meinem Board (noch nicht aufgebaut) war ein 
Druckfehler-Berichtigungsblatt für die Beschreibung dabei (Anhang). Der 
Hinweis auf vertauschte Dioden ist also gerechtfertigt. Also bitte 
nochmals überprüfen und die aktuelle Anleitung berücksichtigen.

...

Autor: Wolfram Quehl (quehl)
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bei meinem Rechner mit Win98 gab es bei anderen Programmen auch öfter 
sichtbare Verzögerungen. Dies liegt an Windows mit seinem Multitasking. 
Darum wäre es gut, möglichst wenig Programme zu starten und gleich nach 
dem Booten zu flashen. Dann hat man die größte Chance, das es 
funktioniert. Nach jeder Programmbeendigung bleiben Reste im Speicher, 
die nachfolgende Programme behindern können.

Wenn ein Pin angesteuert ist, dann bleibt er auch gesetzt bis zum 
Rücksetzen. Von alleine passiert da nichts, es sei denn EMV Störungen, 
aber deshalb ist die serielle Schnittstelle auch besser als die 
parallele.

mfg

Autor: Leo (Gast)
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Der Druckfehler ist in meiner Stückliste berichtigt (Mein Beschreibung 
ist Auflage 3). Die Dioden sind also richtig herum.
Ich bin grade dabei den Transistor auszutauschen. Ich habe noch einen 
BC546 gefunden. Mal sehen, ob ich dann auch über die Serielle ISP 
programmieren kann.
Ich habe die serielle ISP Schnittstelle mit zwei PCs und einem Notebook 
getestet – die funktionierte bei keinem, egal welches Kabel. Also kann 
das nicht an einem PC-Hardware spezifischen Fehler liegen.
Hat sonst jemand eine Idee, wie ich den ATtiny wieder ansprechen kann. 
Bleibt mir jetzt nur noch die High-Vortage-ISP Lösung???

Autor: Leo (Gast)
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Nach dem austauschen des Transistor kann ich jetzt die Mirkochips über 
die serielle Schnittstelle Programmieren. Aber das Problem mit dem 
ATtiny2313 habe ich natürlich immer noch. :-/

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Leo wrote:
> Der Druckfehler ist in meiner Stückliste berichtigt (Mein Beschreibung
> ist Auflage 3).

Gut zu wissen...

> Hat sonst jemand eine Idee, wie ich den ATtiny wieder ansprechen kann.
> Bleibt mir jetzt nur noch die High-Vortage-ISP Lösung???

Wenn es Dir das Porto (und Rückporto) wert ist, dann kannst Du mir den 
zum Zurückfusen per STK500 zuschicken.

Vielleicht hast Du auch nur den Takt auf gaaaanz langsam verstellt, dann 
könnte Dir die Einstellung veryslow in der Ponyprog-Ini vermutlich 
helfen. Kannst ja dazu mal einschlägige Suchmaschinen befragen.

...

Autor: Leo (Gast)
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> Wenn es Dir das Porto (und Rückporto) wert ist, dann kannst Du mir den
> zum Zurückfusen per STK500 zuschicken.

Der ATtiny kosstet weniger als das Porto, deswegen lohnt sich das nicht. 
Wenn der Mega32 nicht wieder gehen würde hätte ich dir die zugeschickt. 
Obwohl es mich interessiert, ob sich der Chip tatsächlich ver-fuse-te, 
als ich ein Programm aufgespielt hatte.
Nur um mißverstän zu vermeiden: Ich habe an den Fusen, nachdem der Chip 
mit 8Mhz Quarz lief nichts mehr gemacht nur Programme aufgespielt. Und 
nach dem ich das letzt Programm übertragen hatte, ist er stumm geworden.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Leo wrote:

> Der ATtiny kosstet weniger als das Porto, deswegen lohnt sich das nicht.

Das denke ich auch, deshalb auch meine vorsichtige Formulierung.

> Obwohl es mich interessiert, ob sich der Chip tatsächlich ver-fuse-te,
> als ich ein Programm aufgespielt hatte.

Eben...

> Nur um mißverstän zu vermeiden: Ich habe an den Fusen, nachdem der Chip
> mit 8Mhz Quarz lief nichts mehr gemacht nur Programme aufgespielt. Und
> nach dem ich das letzt Programm übertragen hatte, ist er stumm geworden.

Die ersten Tiny2313, die ich zu sehen bekam, wurden von einem 
Entwicklungsingenieur einer rennomierten Firma (die ansonsten mit 
anderen MC-Familien arbeitet) beim Flashen mit Ponyprog "verfust". Die 
meisten davon waren auf 128kHz (Watchdog-Oszi) eingestellt, sie ließen 
sich mit extrem langsamen ISP-Takt ansprechen. Bei einigen war Reset 
weggefust oder DW aktiviert, die bekam ich im HV-Mode wieder hin. Alle 
sind "versehentlich" beim Flashen ausgefallen, keiner durch bewusstes 
Einstellen der Fuses. Ponyprog hat da wohl hart am Limit (der 
Zuverlässigkeit) gearbeitet... Aber das ist bei jedem PC woanders, da 
steckt man nicht drin.

...

Autor: Wolfram Quehl (quehl)
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ich hab mir das mit den vertauschten Dioden noch mal bei mir angesehen. 
Als vergleich habe ich die Online Beschreibung genommen und da sieht es 
doch tatsächlich so aus, als ob ich die Dioden vertauscht hätte. Ich 
überlege die ganze Zeit, wieso das dann bei mir trotzdem funktioniert. 
Ich kann mir nur vorstellen, daß das an meinem Notebook liegt. 2 Fehler 
heben sich auf. Bei Gelegenheit werde ich mal die Spannungen messen. 
Tlw. könnte auch die interne Diode des MC noch mitwirken.

mfg

Autor: Leo (Gast)
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Ich habe nun in der PonyProg.ini auf „SPIBusSpeed=SLOW“ gesetzt.
Ich war zuerst verwundert warum das SPI heißt und nicht ISP. Hat aber 
leider auch nichts gebracht: Der ATtiny macht nichts.
So ehe ich jetzt einen neuen ATtiny2313 durch flaches Fusen stumm mache:
Wie ist die Konfiguration für einen 8MHz Quarz???
Ist das richtig: 1110 (CKSEL3 – 1). So war der mein erster ATtiny 
ge-fuset und er lief damit (eine Zeit lang).

Zu den Dioden:
Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass Pollin mal das layout 
verändert hat (Optimierung; was auch immer). Aber wenn in D1 oder D2 
eine Normale Diode Steckt wird dir das High-Signal der seriellen 
Schnittstelle auf Masse gezogen. Ich meine, dass das der Controller 
nicht mehr auswerten kann. Also dürfte das dann nicht funktionieren.

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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D1 und D2 sind Z-Dioden, die die Eingangsspannung begrenzen

Leo, hast Du denn vorm setzen der Fuse dieselben zuvor auch mit Read 
eingelesen? Ansonsten wird bei Write dann nur Mist reingeschrieben.

Autor: Leo (Gast)
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> D1 und D2 sind Z-Dioden, die die Eingangsspannung begrenzen
Das weiß ich.
Ich meinte die Situation, wenn man die vertauscht hätte…

Jop, ich habe die zuvor ausgelesen.
Er lief auch mit den gesetzten Fusen eine weile (siehe oben).

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Leo wrote:
> Ich habe nun in der PonyProg.ini auf „SPIBusSpeed=SLOW“ gesetzt.

Dann versuche mal "VERYSLOW"...
http://www.mikrocontroller.net/search?query=%2Bpon...

> Ich war zuerst verwundert warum das SPI heißt und nicht ISP.

Weil ISP über das SPI-Protokoll (eine SPI-Schnittstelle) funktioniert.

...

Autor: Wolfram Quehl (quehl)
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und warum heißt das ISP, wenn es doch mit dem SPI Protokoll 
funktioniert?

mfg

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Wolfram Quehl wrote:
> und warum heißt das ISP, wenn es doch mit dem SPI Protokoll
> funktioniert?
>
> mfg

Weil hier das SPI (serielle Peripherie-Interface) -Protokoll für den 
speziellen Zweck der ISP (In System Programmierung) verwendet wird.

...

Autor: Leo (Gast)
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Hallo,

> „Every parameter can be assigned the value SLOW, NORMAL, FAST or TURBO.”

ich habe „VERYSLOW“ nicht in der PonyProg Doku gefunden, funktioniert 
damit aber leider auch nicht.

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Warum ärgern sich immernoch leute über Tage und Wochen mit den scheiss 
Bitbaning Programmern herum. Es gibt für 39 Eur original AVR-ISP und für 
knapp 7 Eur nachbauten die sind wesentlich schneller, übers AVR Studio 
verfust man lange nicht so schnell was und bequemer zum 
Softwareentwickeln ists aus dem AVR Studio heraus auch noch.

Autor: Wigbert Picht (wigbert) Benutzerseite
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Hi,
>Warum ärgern sich immernoch leute über Tage und Wochen mit den scheiss
>Bitbaning Programmern herum.

dem muss ich wiedersprechen.

-Meine Pollinboards funktionierten alle auf Anhieb.
-Ich Progge nur mit Ponyprog auf mehrehren Rechnern mit verschiedenen
 Betriebssystemen.
-Software benutze nur Bascom
-Programmer einfacher Eigenbau

es sind oft "Kleinigkeiten" die den Erfolg versauen.

Wigbert

Autor: damaltor (Gast)
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Hiho,

bei mir funktioniert das pollin board einwadfrei. ich flashe mit 
avrdude, als programmer type habe ich "ponyser" gewählt. keine probleme.

einziges mako: der EEPROM sockel ist falsch beschaltet - der "write 
protect" pin ist dauerhaft auf high gelegt, dadurch ist der eeprom 
schreibgeschützt. klüger wäre es, den pin offen zu lassen...

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Christian Ulrich wrote:
> Warum ärgern sich immernoch leute über Tage und Wochen mit den scheiss
> Bitbaning Programmern herum. Es gibt für 39 Eur original AVR-ISP und für
> knapp 7 Eur nachbauten die sind wesentlich schneller, übers AVR Studio
> verfust man lange nicht so schnell was und bequemer zum
> Softwareentwickeln ists aus dem AVR Studio heraus auch noch.

Ja, FULL ACK.

Soooooo oft tauchen hier Probleme auf ala "Programmer funktioniert nicht 
am Laptop" oder "Taktquelle verfust"...

Mein mkII war ne gute Investition.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Simon K. wrote:
> Christian Ulrich wrote:
>> Warum ärgern sich immernoch leute über Tage und Wochen mit den scheiss
>> Bitbaning Programmern herum. Es gibt für 39 Eur original AVR-ISP und für
>> knapp 7 Eur nachbauten die sind wesentlich schneller, übers AVR Studio
>> verfust man lange nicht so schnell was und bequemer zum
>> Softwareentwickeln ists aus dem AVR Studio heraus auch noch.
>
> Ja, FULL ACK.
>
> Soooooo oft tauchen hier Probleme auf ala "Programmer funktioniert nicht
> am Laptop" oder "Taktquelle verfust"...
>
> Mein mkII war ne gute Investition.

Mein Gott...
Die Leute haben mit dem Pollin-Board einen (boardinternen) Programmer 
bezahlt, und was man bezahlt hat, will man schließlich auch nutzen...

Duck & wech...

...

Autor: Kutte (Gast)
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Also bei mir war es der Transistor des ISP. Ist einfach nach und nach 
ausgestiegen. Dachte erst ist ein Wackler.
Aber der Hinweis mit dem reset Knopf war gut - einfach drücken und dann 
funktionierts auch.

Autor: Leo (Gast)
Datum:

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Hallo zusammen,

Ich wollte mich mal wieder melden um euch mitzuteilen, dass ich seit 
diesen Startschwierigkeiten keine Probleme mehr mit dem Pollinboard 
gehabt habe.

>Also bei mir war es der Transistor des ISP. Ist einfach nach und nach
>ausgestiegen. Dachte erst ist ein Wackler.
>Aber der Hinweis mit dem reset Knopf war gut - einfach drücken und dann
>funktionierts auch.

Kutte, wenn du mal dazu kommst, kannst du mal den T1 auf den Pollinbaord 
gegen einen gleichwertigen Transistor auszutauschen und berichten, ob 
sich dann bei dir auch dieses Phänomen eingestellt hat. Mein zweites 
Pollinboard hatte bis dato noch keine Probleme mit dem Reset.

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