mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wegmessung durch Edelstahl


Autor: A. W. (wiwil)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

ich müsste die Position von einem Schwimmer in einem Edelstahlrohr mit 
etwa 5mm Wandung erfassen. Hat jemand eine Idee, wie sowas berührungslos 
möglich ist. Eine große Genauigkeit ist nicht erforderlich, im Prizip 
reicht schon Schwimmer oben, Schwimmer unten.
Bin mir nicht sicher, ob das mit einem Tauchspulenverfahren möglich ist.
In den Schwimmer kann grundsätzlich ein Metallteil eingelassen werden, 
ein Magnet ist jedoch wegen eventueller Partikelansammlung unerwünscht.
Optisch geht leider auch nicht, weil es auch bei trüben Medien 
funktionieren muss.

Hat jemand von euch schonmal ein ähnliches Problem gelöst?
Wäre über Vorschläge oder auch nur neue Ideen sehr dankbar.

Gruß
Andreas

Autor: Raccoon (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es gibt Ultraschall-Füllstandsmesser. Funktionieren erstaunlich gut(wenn 
sie ordentlich geklebt wurden). Haben damit den Füllstand eines 
Edelstahlpuffers (Druckbehälter) detektiert.

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du könntest mal schauen, wie sich die Induktivität einer Spule auf 
deinem Rohr ändert, wenn der Schwimmer mit Metallteil hineinkommt.

Bei 5mm Wandstärke wird das aber sicher nicht viel sein, also wird die 
Auswertung wohl nicht einfach...

Autor: Stefan (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn's richtiger Edelstahl ist, also nicht irgendso eine rostfreie ST27 
-Abwandlung, kannst Du in den Schwimmer einen stärkeren Neodym-Magneten 
einbringen und aussen mit Reed-Kontakten ganz einfach die Position 
abgreifen.

Autor: Mandrake (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Optisch könnte doch funktionieren! Vielleicht einen Schwimmer mit 
Spiegel drauf. Der wird von einem Lichtstrahl getroffen und die Laufzeit 
gibt dir den Füllstand an.

Oder wie wäre es mit einem Poti, das über einen Flaschenzug und 
entsprechend dem Füllstand verstellt wird? Zugegeben es wird mechanisch. 
Vorbild: Tankgeber vom Auto.

Wenn die Flüssigkeit leitend ist, könnte man auch einfach einen Draht 
reinhängen und die Leitfähigkeit zwischen VA-Rohr und Draht messen. Umso 
höher der Füllstand desto höher der Leitwert. Aber Vorsicht: Der 
Leitwert ist auch von der Flüssigkeit abhängig. Wenn man aber nur einen 
groben Hinweis benötigt, könnte man bei einem vordefinierten Füllstand 
einfach eine Referenzmessung vornehmen und dann einen 
Proportionalitätsfaktor bestimmen mit dem man alle anderen Werte 
errechnet.

Das wären die Ideen die mir erstmal in den Kopf gekommen sind. 
Vielleicht hilft es dir ja weiter.

Autor: Tcf Kat (tcfkat)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hm, ich bin mir nicht ganz sicher, aber ist Edelstahl nicht 
diamagnetisch? Dann müsstest Du mit einer Spule um das Rohr im Inneren 
ein Magnetfeld hinbekommen, dass durch einen Schwimmkörper mit 
Weicheisenkern bedämpft wird. Die Frequenz nicht allzuhoch wählen, wegen 
Wirbelstromverlusten im Rohr. Wäre ein paar Experimente wert. Solche 
Sensoren gibt es aber bestimmt fertig im industriellen Bereich, vllt. 
mal nach Füllstandssensoren googlen...

Autor: Thomas O. (kosmos)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
um die Laufzeit des Lichtes auszuwerten brauchste aber nen verdammt 
schnellen µC. Man könnte aber die Reflektionsstärke messen um die 
Entfernung des Schwimmers zu bestimmen.

Autor: Tcf Kat (tcfkat)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Optisch gibt es da was: 
http://www.meyle.de/vertragspartner/Fuellstandssensoren.php (ELS-Serie)
Muss man aber ein Loch in den Behälter bohren... ;)

Autor: A. W. (wiwil)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

danke für eure vielen Tipps. Ich habe mich etwas blöd ausgedrückt. Es 
geht hier nicht um eine Füllstandsmesung, sondern ein Rückschlagventil. 
Schwimmer ist daher ein unpassender Begriff gewesen. Es ist ein 
konisches Teil, was als Ventil agiert. Hier soll nun detektiert werden, 
ob das Ventil noch geschlossen ist, oder schon geöffnet hat.
Daher denke ich auch, ich werde ich es mal wie Tcf Kat vorgeschlagen hat 
mit einer Tauchspulenlösung versuchen.
Vielleicht funktioniert es ja durch den Edelstahlmantel.

Gruß
Andreas

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Als einfache Variante würde ich eine Differenzdruck Senor benutzen. Ein 
Druckabgriff vor und den anderen hinter dem Ventil. Das Rückschlagventil 
erzeugt doch im geschlossenen Zustand einen Druck.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.