Wegmessung durch Edelstahl

#645793
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Hallo zusammen,

ich müsste die Position von einem Schwimmer in einem Edelstahlrohr mit 
etwa 5mm Wandung erfassen. Hat jemand eine Idee, wie sowas berührungslos 
möglich ist. Eine große Genauigkeit ist nicht erforderlich, im Prizip 
reicht schon Schwimmer oben, Schwimmer unten.
Bin mir nicht sicher, ob das mit einem Tauchspulenverfahren möglich ist.
In den Schwimmer kann grundsätzlich ein Metallteil eingelassen werden, 
ein Magnet ist jedoch wegen eventueller Partikelansammlung unerwünscht.
Optisch geht leider auch nicht, weil es auch bei trüben Medien 
funktionieren muss.

Hat jemand von euch schonmal ein ähnliches Problem gelöst?
Wäre über Vorschläge oder auch nur neue Ideen sehr dankbar.

Gruß
Andreas
Gast #645838
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Wenn's richtiger Edelstahl ist, also nicht irgendso eine rostfreie ST27 
-Abwandlung, kannst Du in den Schwimmer einen stärkeren Neodym-Magneten 
einbringen und aussen mit Reed-Kontakten ganz einfach die Position 
abgreifen.
Gast #645900
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Optisch könnte doch funktionieren! Vielleicht einen Schwimmer mit 
Spiegel drauf. Der wird von einem Lichtstrahl getroffen und die Laufzeit 
gibt dir den Füllstand an.

Oder wie wäre es mit einem Poti, das über einen Flaschenzug und 
entsprechend dem Füllstand verstellt wird? Zugegeben es wird mechanisch. 
Vorbild: Tankgeber vom Auto.

Wenn die Flüssigkeit leitend ist, könnte man auch einfach einen Draht 
reinhängen und die Leitfähigkeit zwischen VA-Rohr und Draht messen. Umso 
höher der Füllstand desto höher der Leitwert. Aber Vorsicht: Der 
Leitwert ist auch von der Flüssigkeit abhängig. Wenn man aber nur einen 
groben Hinweis benötigt, könnte man bei einem vordefinierten Füllstand 
einfach eine Referenzmessung vornehmen und dann einen 
Proportionalitätsfaktor bestimmen mit dem man alle anderen Werte 
errechnet.

Das wären die Ideen die mir erstmal in den Kopf gekommen sind. 
Vielleicht hilft es dir ja weiter.
#646099
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Hm, ich bin mir nicht ganz sicher, aber ist Edelstahl nicht 
diamagnetisch? Dann müsstest Du mit einer Spule um das Rohr im Inneren 
ein Magnetfeld hinbekommen, dass durch einen Schwimmkörper mit 
Weicheisenkern bedämpft wird. Die Frequenz nicht allzuhoch wählen, wegen 
Wirbelstromverlusten im Rohr. Wäre ein paar Experimente wert. Solche 
Sensoren gibt es aber bestimmt fertig im industriellen Bereich, vllt. 
mal nach Füllstandssensoren googlen...
#646481
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Hallo,

danke für eure vielen Tipps. Ich habe mich etwas blöd ausgedrückt. Es 
geht hier nicht um eine Füllstandsmesung, sondern ein Rückschlagventil. 
Schwimmer ist daher ein unpassender Begriff gewesen. Es ist ein 
konisches Teil, was als Ventil agiert. Hier soll nun detektiert werden, 
ob das Ventil noch geschlossen ist, oder schon geöffnet hat.
Daher denke ich auch, ich werde ich es mal wie Tcf Kat vorgeschlagen hat 
mit einer Tauchspulenlösung versuchen.
Vielleicht funktioniert es ja durch den Edelstahlmantel.

Gruß
Andreas

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