Hallo zusammen,
leider ist's auch bei mir passiert, Tee (ungezuckert) über die Tastatur.
Ein Bereich funktioniert nicht mehr (ca 8-9Tasten).
Wurde schon teilweise zerlegt und lokal gereinigt. Mit Wattestäbchen,
getränkt mit Kontaktsspray, die Kontakte zwischen den Folien geputzt.
Aber kein Erfolg. Sprechen einfach nicht auf Druck an, auch mit Gewalt
nicht.
+3.3 V auf der oberen Folie sind vorhanden, 0V auf den unteren
Kontakten.
Für jeden Rat dankbar
Gruß Peter
Die Folien demontieren und trocknen.
Wattestäbchen reicht da nicht.
Das was du als Ausfall beobachtest, ist ein Schluß an einer an anderen
Stelle.
Ist mir bei einer Sun Typ6-USB-Tastatur auch passiert.
Funzt heut wieder einwandfrei.
Tastatur zerlegen, die einzelnen Folien sauber waschen und mit
destilliertem Wasser gut nachspülen. Bei Bedarf vor oder nach dem
Waschen stark verschmutze Stellen mit verdünntem Alkohol aus der
Apotheke reinigen, danach wieder mit dest. Wasser spülen und gut
trocknen.
Evtl. prüfen, ob ein Teil der Steckverbindung keinen Kontakt mehr
bekommt, ist aber unwahrscheinlich weil 3,3V anliegen.
Das Kontaktspray besser in der Dose lassen, habe schon Fälle gesehen wo
sich die aufgedruckten Leiterbahnen danach ablösten oder Kriechströme
entstanden sind
Vielen Dank für Eure Hinweise,
habe jetzt nochmal nachgemessen. Die unteren Kontakte haben teilweise
einen Widerstand bis zu 100 Kohm. Ein benachbartes paar, die optisch mit
Leiterbahn verbunden sind, hat 40Kohm.
Scheint daß die Leiterbahnen vom Tee halb aufgefressen sind, obwohl es
optisch nicht so aussieht.
Kann das sein?
Anscheinend ist eine neue Tastatur fällig.
Oder einschicken auf Garantie (noch 1 Jahr).
Weiß jemand ob ich da Chancen habe? Wie kritisch sind die?
Andererseits ist der Asus service angeblich eine katastrophe, 4-8Wochen.
Habe nur bei IPC eine Erstz-Tastatur gefunden. 99€+Versand (ASUS A7TC)
Weiß jemand bessere Quellen?. Bräuchte eigentlich nur die Folien.
Gruß Peter
Ich habe letztens Mineralwasser über meine Tastatur (normale uralte
PC-Tastatur, PS2) geleert. Gingen dann einige Tasten nicht mehr. Nach
dem Auseinandernehmen hat man gesehen, dass die ?Grafit?-Leiterbahnen am
unteren Rand der Tastatur wohl durch bisschen stehendem Wasser teilweise
unterbrochen waren. Wenn man dann mit Tesa einen einzelnen Kupferstrang
aus ner Litze draufgeklebt hat, ging das sogar wieder.
Wie weit sich das auf dein Problem übertragen lässt, weiß ich nicht.
Hallo,
also irgendwie scheint das schlechte Qualität zu sein.
Grafitleiterbahnen, die sich gleich auflösen, wenn Wasser draufkommt.
Also ich hab solche Leiter schon in Fernbedienungen gesehen, da kann man
ruhig mit Wasser und Reinigungsmittel drinen herumwaschen, ohne dass
sich da was auflöst. Schick doch einfach ma ein Foto von der kaputten
Tastatur.
Danke,
Foto hilt nicht. Habs mir mit der Lupe angesehen, kaum was zu sehen von
Haarrissen oder sonstigen Fraßstellen.
Obwohls keine amerikanische Giftsuppe (Cola) war, Tee ist anscheinend
auch agressiv.
Litzen kleben sollte nicht sehr dauerhaft sein.
Werd mir wohl eine Neue kaufen.
Hat jemand eine Quelle zu empfehlen?
Gruß Peter
ich schütte regelmäßig alles mögliche über meine tatstatur,
solange mans gleich öffnet und reinigt, kein problem.
ansonsten sind die leiterbahnen schon nach wenigen stunden
angegriffen, das sieht man an den braunen/schillernden stellen der
sonst (meist)silbrigen leiterbahn. das kann man dann
mit einer silberleitlösung (z.b. conrad) einfach ausbessern.
manchmal entstehen durchs herumbiegen haarrisse die, wenn die
folie flachliegt fast unsicht/messbar sind, darum beim messen
leicht biegen.
meine tastatur hat ca. 1 Ohm pro cm leiterbahn.
die 8-9 tasten sprechen imho typisch für eine einzelne unterbrechung.
die 3.3 / 0 V und andere kOhm vergiss, die tasten sind oft in
komplizierten matrizen geschalten um pins zu sparen.
einfach die beiden folien ausbaun, und solange suchen und messen bis
du die unterbrechung gefunden hast.
solltest du allgemein per cm höhrere widerstände messen, ist das egal
solange er überall gleich ist...
vielleicht hilfts, gruß.
Danke Helferlein,
das hört sich interessant an mit der Silberleitpaste.
Ich werds mir nochmal anschauen und messen, wie viele Leiterbahnen
beschädigt sind und dann entscheiden, ob ich es versuche.
Danke, Peter