Quarz - Oberton vs. Grundton?

Gast #50623
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Hallo,

wäre nett wenn mir jemand mal den Unterschied zwischen beiden erklären
könnte, kenne mich nicht genau aus, was gemeint ist!

Und wie misst man eigentlich korrekt die Frequenz mit dem Oszi? Direkt
in der Schaltung? Ich hatte mein LCD noch an den MC dran, das dann
verrückt gespielt hat, das LCD mein ich...
Ich komme leider nur an ein Standard HAMEG 2-Kanal ran, weiss gar nicht
ob man damit 4MHz messen kann.

Auch über links zum Thema Quarze freue ich mich, hier wurde auch schon
oft behauptet, dass der Kerko etwas variieren kann.
Gast #50624
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Hallo,

zuerst mal den Aufbau eines Quarzes: Ein Kristallplättchen ist links
und rechts mit den Anschlüssen verbunden. Wenn nun Strom auf die
Anschlüsse gegeben wird, verformt sich das Plättchen. Diese verformung
hat ein Strom/Spannungsänderung zufolge. Wenn das ganze nun an einen
Oszillator angeschlossen wird, so fängt das ganze zu schwingen an. Die
frequenz hängt von der Dicke des Plättchens ab. Mechanisch ist das aber
nur bis zu einer bestimmten Frequenz möglich. (ettwa 10 Mhz) Um höhere
Frequenzen zu erreichen werden die Quarze auf einer Oberwelle
betrieben. (in eine Sinusschwingung passen 2 Schwingungen der doppelten
Frequenz genauso hinein.)

Ich hoffe ich hab das halbwegs richtig und verständlich erklärt.

Gruß, Florian
Gast #50625
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jo, danke Florian, glaube das habe ich verstanden. Sowas wie
Modulation!?

Habe nicht so viel Erfahrung mit dem Oszi...
Wie gehe ich beim messen vor? Kann das ein 0815-HAMEG-2-Kanal
überhaupt? Komme nicht so oft an das Oszi ran, darum kann ich nichts
genaueres sagen... welches würde ich denn brauchen?

Wollte eigentlich an nem Frequenzgenerator 4,0MHz einstellen und dann
mal die Wellenlängen vergleichen... ist das so richtig?
Gast #50626
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Hallo Alex,

wenn Dein Oszilloskop nicht steinalt ist, dann sollte es mindestens bis
5 MHz messen können. Gängige Low-End-Oszilloskope schaffen heute meist
20 MHz. Gemessen wird an den Quarz-Anschlüssen. Einstellung des
Oszilloskops ist einfach:
Volts/Div auf 1 V und Time/Div auf <= 1 Mikrosekunde. Damit solltest Du
erstmal irgendetwas sehen, das wie ein Rechtecksignal aussieht. Kannst
dann ja mal mit beiden Einstellknöpfen spielen und ein wenig über
Oszilloskope lernen... ;-)

Gruß, Frank
Gast #50628
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Hi,

ich kann Peter nur zustimmen. Mindestens ein Tastkopf 10:1 wegen der
kapazitiven Last. Ideal ist ein aktiver Tastkopf. Soetwas gibt es aber
wohl nur für High-End-Geräte. Wichtig ist auch noch das Du im
Datenblatt nachschaust welcher Pin der Oszillator-Ausgang ist und dort
den Tastkopf dranhältst. Evtl. programmierst Du dir noch einen Pin das
er toggelt solange der uC läuft. Den kannst du auf dem zweiten Kanal
darstellen und siehst sofort ob deine Meßversuche den Oszillator
gestoppt haben.

Bis denne...

Christian
Gast #50631
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Grund warum ich das reingestellt habe ist, da ja immer wieder darauf
hingewiesen wird, dass es egal ist, welche Kerkos man wählt (von
20-50pF liest man ja oft)

Ich weiss auch gar nicht, ob sich bei 4MHz schon HF-Effekte
auftreten... ist ja eh auf Lochraster mit fetten Lötverbindungen, auch
wenn ich den Quarz so nahe wie möglich an den MC drangehängt habe...

Kennt eigentlich jemand einen guten Link zu EMF-Tests?
Gast #50632
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Moin,

@Alex:

nein, ich meine keinen Oszillator. Ich meine den Clock-Ausgang am
Controller. Die beiden Quarzanschlüsse sind von der Funktion nicht
identisch. Wenn Du den Eingang mit der Tastkopfkapazität belastest ist
das nicht so günstig. Er bleibt dann leichter stehen. Am Ausgang ist es
nicht so kritisch.

Tschau

Christian

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