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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik suche endlospoti


Autor: wagner (Gast)
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Hallo

mir ist aufgefallen das mein endlospoti in meinem Windmesser einen 
defekt hat.


wenn ich es langsam bewege bekomme ich an der stelle wo es von max ohm 
auf min ohm geht  bereich ca 2mm drehen nochmal die werte zwischen 1 und 
1023 über den adc.

es ist nur dieser winzige bvereich wenn der vom Wind gestellt wird kommt 
nur müll auff die anzeige werte von 0 bis 360grad hochzählend. wenn ich 
ein µ weiterdrehe ist alles io.

kann man sowas kompensieren oder ist das poti hin.


Habe schon gesucht nach endlospoties oder 360 grad poties kein erfolg.

Hat einer von euch ne Adresse????


Danke

Autor: helmuz (Gast)
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Such mal nach Drehimpulsgeber.



"wenn ich es langsam bewege bekomme ich an der stelle wo es von max ohm
auf min ohm geht  bereich ca 2mm drehen nochmal die werte zwischen 1 und
1023 über den adc."

Und wenn du mir erklärst, was dieser Satz bedeuten soll (Rechtschreibung 
ist manchmal auch ganz hilfreich...), kann ich vielleicht noch mehr dazu 
sagen.

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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>Such mal nach Drehimpulsgeber.

Die fragt man aber nicht mit dem ADC ab.

>Und wenn du mir erklärst, was dieser Satz bedeuten soll (Rechtschreibung
>ist manchmal auch ganz hilfreich...), kann ich vielleicht noch mehr dazu
>sagen.

Endlospotis haben den Vorteil, dass sie keinen Anschlag besitzen und 
somit mehr als eine Umdrehung machen können.
Dabei kommt es zu einem Sprung zwischen den beiden Extremwerten.

Sowas kann man ganz gut als Windrichtungsmesser benutzen (nicht als 
Geschwindigkeitsmesser; dafür benutzt man Inkrementalgeber).

@wagner:
Eine Bezugsquelle kann ich dir leider nicht nennen.

Autor: Tcf Kat (tcfkat)
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Für Windrichtung sollte es, wenn schon digital, ein Absolutgeber sein...

@Poti: Schon mal zerlegt? Evtl. kann man das reinigen, oder etwas am 
Schleifer fummeln...
Wo kommt die Anlage denn her? Ist ein Hersteller auf dem Poti erkennbar? 
Schon mal gegoogelt? Fragen über Fragen...

Autor: wagner (Gast)
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dakann man nichts reinigen der ist verkapselt  z7ugegossen 50kohm stehn 
drauf.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ich würde das per Software rausfiltern. Wenn der Winkelbereich, in dem 
das Teil die Störungen produziert, wirklich nur winzig klein ist, dann 
dürfte das für die Messung keine Rolle spielen.

Und lieber nicht zerlegen - womöglich wird es dadurch nicht besser...

Autor: Tcf Kat (tcfkat)
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Wie will man einen ungültigen Wert im gültigen Wertebereich per Software 
von einem gültigen Wert im gültigen Wertebereich unterscheiden???

Wenn der Schleifer an der Fehlstelle hochohmig ist (messen!), hilft 
evtl. ein hochohmiger Pulldown, damit der ADC nicht "wegläuft" - 
verfälscht allerdings auch etwas die Widerstandskennlinie, und damit die 
Windrichtung; dürfte aber hier kaum jucken. Dann musst Du aber mit der 
Fehlstelle leben.

Nochmals, ich würde versuchen, Ersatz über den Hersteller der Anlage zu 
besorgen, oder zumindest den Hersteller des Potis ausfindig machen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Da Wind in der Regel alles andere, als laminar ist, ist es nicht 
wahrscheinlich, daß der Schleifer für längere Zeit auf der fehlerhaften 
Stelle verharrt.

Bei Windstille ist das natürlich möglich, aber dann sieht man aus der 
Folge der Daten vor der Stille, daß man auf den fehlerhaften Bereich 
zuläuft.

Zusammen mit der Windgeschwindigkeit müßte das Problem rein 
softwaremäßig gut lösbar sein.

Autor: Tcf Kat (tcfkat)
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Das Problem ist aber, dass beim Überstreichen der Fehlstelle sehr 
schnell alle möglichen Windrichtungen geliefert werden. Man müsste also 
auch eine Zeitabhängigkeit einbauen, d.h. eine maximal zulässige 
Änderungsgeschwindigkeit der Windrichtung, über die hinaus man die 
Messwerte verwirft - ohne jedoch tatsächliche Ereignisse wie bei Stürmen 
zu löschen.

Windstille bei Stillstand der Messfahne auf der Fehlstelle ist nicht das 
Problem, bei fehlender Windgeschwindigkeit gibt es keinen Windvektor, 
d.h. auch keine Windrichtungsaussage... ;)

Ich habe mal in einem meteorologischen Projekt für den DWD gearbeitet, 
die Plausibilätsprüfungen der Sensoren umfasst ganze Kataloge; bloß um 
zu verhindern dass defekte Sensoren unsinnige Daten generieren, deren 
Verarbeitung evtl. Schäden anrichtet. Zu dem Zweck sind viele Sensoren 
gedoppelt, beim Wind wurden o.g. Korridore vorgegeben. Manche Grenzwerte 
hatten Abhängigkeiten von anderen Messwerten, von Aufstellhöhen, 
Jahreszeiten, etc. Dazu kommen noch Mittelungen mit verschiedenen 
Mittelungszeiträumen, Datenverdichtungen. Ein Mordsaufwand.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wie wärs denn mit einem digitalen Tiefpaß?

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