> Kann ich die Schaltung in meiner eigenen Schaltung integrieren> - warum programmiere ich das Modul dann nicht selbst ?> Jeder, der schon einmal die USB-Definitionen gesehen hat weiß,> dass diese sehr kompliziert sind und diese nicht "mal kurz"> programmiert werden können. Die Standarts des Protokolls sind> derart umfassend, dass auch der vielwissende Amateur-Elektroniker> diese nicht kennt - somit braucht man diese Module auch in> größeren Schaltungen.
Große Worte.
Wie man auf dem Bild leicht sieht, ist darauf eine der bekannten
USB-Seriell-Bridges von FTDI (müsste FT232RL sein) untergebracht, und
irgendein Controller von Atmel.
Da haben die Jungs vom "tcb-versand" aber viel Aufwand in die
Implementierung des "Standarts des Protokolls" gesteckt, jungejunge.
Also, ich würde sagen...
-wenn du nur schenll eine fertige Lösung braucvhst, ist die von dir
vorgeschlagene Lösung durchaus okay.
-aber wenn du ein bischen was lernen möchtest, kannst du das auch
relativ unkompliziert selber machen. Das hat die Vorteile, dass es zum
Einen billiger ist und du deine Schaltung speziell auf deine Bedürfnisse
anpassen kannst.
Viele Grüße
MIchael
Hi Simon,
habe das Teil gekauft und geht prima.
Hatte auch zuerst die Anbindung selber machen wollen - aber der
Aufwand ist rießig - zudem sind die Chips ( USB) recht teuer - klar
ist selber machen immer billiger - aber lohnt sich für einmalige Aktion
nicht ....
Ansonsten kann ich nur empfehlen - es gab so ein ähnliches Modul auch
beim "großen C" - war aber teurer und hat bei mir nicht sinnvoll
funktioniert ( habe gerade gesucht - gibt es auch nicht mehr)
Gruß
Karl
Das sieht auf den ersten Blick teuer aus. Aber, FTDI kostet 5-8 Euro,
der Atmel 2-5 Euro, Platine ätzen kostet auch was, wenns professionell
wird noch mehr. Die Bauteile, sofern man sie nicht schon zuhause
rumliegen hat auch. Lochraster und FTDI 232RL dranlöten? Machbar, aber
sehr aufwändig. Dann noch die Firmware/Software schreiben.
Wenn man Spaß am basteln hat, kein Ding. Aber wenns einfach nur benutzt
werden und funktionieren soll, dann kaufen :)
Erfahrungen mit dem Board hab ich keine, hab aber etwas ähnliches schon
gebaut.
PS: Nein ich hab mit der Firma nix zu tun.
2 Fragen:
1. Wie wird denn übertragen? Emuliert dies nachher eine serielle
Schnittstelle? Wenn ja, wieviel Aufwand muss man PC-/protokollseitig
betreiben, um diese zu verwenden?
2. Wie gross ist eigentlich der Aufwand, eine Kommunikation per
FTDI-Chip zu realisieren? Und wie greift man PC-seitig darauf zu?
1) Du installierst einen Treiber von FTDI der dir einen virtuellen COM
Port emuliert. Du greifst dann drauf zu wie auf eine normale Serielle
Schnittstelle. Wenn ich mir das richtig überlege sendet das Ding dir
Strings mit der Meßwerten der einzelnen Kanäle und am Ende eine
Prüfsumme. Du musst quasi nur noch die Strings auswerten.
2) Wenn der Treiber installiert ist greifst du nicht mehr auf den FTDI
direkt zu sondern durch ihn durch auf die Serielle des Mikrocontrollers.
Es gibt aber auch die Möglichkeit den Chip zu programmieren. VendorID
und DeviceID läst sich dadurch einstellen. Habe damit aber noch keine
Erfahrung, bitte korregieren wenn ich falsch liege.
Der Aufwand darauf zuzugreifen ist abhängig von der Programmiersprache
die du verwendest. Ich habe das bis jetzt nur in C# gemacht. Nach ein
paar Zeilen Code um die Schnitstelle zu initialisieren und einer Methode
die aufgerufen wird sobald es etwas zu von der Seriellen zu lesen gibt,
hast du schon den String den du auswerten kannst.
Mann kann sich diese fertigen Dinger kaufen, wenn man nichts
programmieren will.
Nachteil, sie können nur das, wozu sie programmiert sind und das in der
Regel nicht sonderlich schnell.
Wenn man keine Angst vorm Programmieren, hat, kann man sich aber auch
die Komponenten kaufen.
Z.B. nen ATmega8, MAX202 und nen (10,-€) RS232-USB Adapter. Man muß dann
kein USB programmieren, sondern nur die RS232.
Man ist flexibler und kann auch die Datenrate deutlich erhöhen, indem
man größere Pakete überträgt (USB mag große Pakete, dann relativiert
sich die große USB Pollingzeit).
Peter
P.S.:
Es ist eigentlich oberkrank, daß sich USB trotz Polling durchgesetzt
hat.
Der Grund ist, daß diese oberkranke Idee niemand davor hatte und dadurch
USB frei von Patenten war. Sehr gutes Beispiel also, wie heutzutage der
Patentwahn die Entwicklung hemmt statt zu fördern.
@Peter Dannegger:
USB und sein betrieb per "polling", naja das ganze geht auch
hardwareseitig per Interrupt beim verlassen des IDLE mode,.. muss also
zwingend net USB nur im polling betrieben werden,...
grüüüüße