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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Heizfäden als frostschutz für platinen?


Autor: Marc (Gast)
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Hallo Leute, ich wollte mal fragen wie das ist, wenn bestimmte
elektronik nicht bei minus-graden läuft - ob da irgendwie eine kleine
heizung gebaut (auf 12 voltbasis mit geringem verbrauch) werden kann,
damit die funktion gewährleistet wird.

wer hat da ne idee zu? die drahfolien von konrad zu zug euro sind mir
da zu teuer.......

Autor: Ratber (Gast)
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du denkst zu kompliziert.

Die einfachste und auch bewärte methode ist es nen Heizwiderstand zu
nutzen.

Dabei hängt die Heizleistung nur davon ab wie groß das Gehäuse ist und
wie stark es abgekühlt wird.

Das Gehäuse sollte natürlich ne kleine Öffnung haben (Am besten mit nem
stück Schaumstoff abgedeckt) damit die Feuchtigkeit auch raus kann
(Sonst Kondensiert alles innen an den Wänden).

Es geht ja nur darum über dem Gefrierpunkt zu bleiben bzw. das
Kondensieren zu verhindern.

Also wie gesagt ,recht simpel.

Autor: Marc (Gast)
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naja, ich wollte die ganze platine mit harz vergiessen, somit wäre der
heizkörper in dem block und ich bräuchte mir keine gedanken zwecks
kondenswasser zu machen - oder spricht was dagegen?

Autor: Joerg Wunsch (Gast)
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Willst Du eigentlich nach Sibirien oder Alaska fahren, oder was hast
Du denn vor?  Batterien sind in der Regel das, was als erstes bei
Kälte Probleme bereits, LCDs noch, aber alles andere hält ganz schön
lange durch.

Wenn es für eine industrielle Fertigung ist, mußt Du natürlich die
entsprechend für den erweiterten Temperaturbereich klassifizierten
Bauelemente benutzen, aber für Bastleranwendungen muß selbst das meist
nicht sein.

Autor: Steffen (Gast)
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!!! Achtung !!!

Heizwiderstand + Harz = Abriss der Leiterbahnen von der Platine

Damit hab ich schon böse Erfahrungen hinter mir. Die Schaltung
funktionierte nach dem Verguß problemlos, gab aber nach ein paar
Stunden den Geist auf. Ursache war (denke ich jedenfalls), dass die
Leiterbahnen aufgrund der Wärmeausdehnung (Spannungsregler heizte
etwas) einfach abgerissen sind.

Steffen

Autor: Joerg Wunsch (Gast)
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Eher daß die Ausdehnung des Harzes Bauteile abgerissen hat.  Daß sich
Leiterbahnen ablösen, halte ich selbst bei Pertinax für eher
unwahrscheinlich, aber Pertinax ist sowieso gequirlte braune Masse
(bei Einsatz in extremen Umgebungen erst recht).

Polymere haben einen deutlich höheren Ausdehnungskoeffizienten als
Metalle.

Silikonkautschuk könnte sich ganz gut als Vergußmasse eignen, wenn man
denn wirklich das Teil heizen muß.

Autor: Ratber (Gast)
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Wenn man komplett vergießt dann kann man sich die Heizung als
Kondesschutz auch gleich schenken denn die Feuchtigkeit ist entweder
draußen oder wird eingeschlossen und kann nicht raus.

Die Temperaturstabilität der Schaltung (Arbeitspunkt) ist da ne andere
Geschichte.

Wenn es darum geht dann kommt man um ne Geregelte Heizung eh nicht
drumrum oder man muß die Schaltung entsprechend auslegen.

Bis -10 Grad hab ich bei kleineren Schaltungen eigentlich keine
Probleme.

Die Platine wird mit Schutzlack eingesprüht und ansonsten sorgt evtl.
ein Heizelement (Widerstand,Gehäuseheizung etc. )für gemäßigte
Temperaturen im Gehäuse.

Vergießen geht eigentlich auch wenn man Temperaturstabile Vergußmasse
nimmt.

Die Standardmasse die es überall gibt ist zwar nach oben recht stabil
aber unter Null kann die zu Hart werden und sich verziehen (Je nach
Hersteller unterschiedlich).

Im Zweifelsfalle die Spezifikationen durchlesen.

Einfach Schaltung innenn Becher und irgendwas reingießen ist jedenfalls
nicht die richtige Methode.

Autor: Marc (Gast)
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oh, an die unterschiedliche ausdehnung hatte ich nicht gedacht!
ich will halt nur, daß nicht jeder sieht, was da als elektronik drinne
ist...es gibtleider zuviel leute, die auf unehrliche weise und kosten
andere geld machen wollen. und nur die bezeichnung der chips
runterfräsen bringt wohl auch nicht viel....

kennt jemand eine vergussmasse, die sich nicht so bei hitze und kälte
verzieht aber dennoch gut schützt?


mir gehts bei der heizung an sich ja nur darum, daß ich auf nummer
sicher gehen will. und irgendwas, was beim heizen ein paar grad warm
wird, reicht ja aus.....mit was könnte mann denn sowas bauen?

Autor: Ratber (Gast)
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Welche Masse die richtige ist weiß ich so aussem Stand auch nicht.
Da schauste am besten mal bei Google rein.

Gegen Ideenklau hilft das aber auch nicht.

Mit etwas Geduklt läst sich die Schaltung auch leicht wieder aus der
Masse rausschälen.

Mach es doch wie viele andere Firmen und setz nen Controller oder sonst
nen Programierbaren Chip in die Schaltung.

Man kann se nachbauen aber an das Proggie kommt man nicht so schnell
ran bzw. garnicht.

Autor: Marc (Gast)
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naja, also das harz, was ich im auge hatte, damitmachst du steine futsch
ohne das da kratzer am harz entstehen.....
mh, der attiny 26 hat der ein lockbit? im datenblatt (nun ja, für mich
als anfänger eh zu 99% böhmische dörfer) finde ich nichts konkretes..

Autor: Ratber (Gast)
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Du meinst um das Programm zu schützen ?

Yo,hat er .Steht ganz oben bei den Features schon dabei und im Text
natürlich auch (Seite 106 ff glaube ich).

Zum Harz.

Wenn es steinhart wird dan isses gut möglich dss es noch nachzieht und
sich Termisch verformt.

die Vergußmassen die ich kenne sind alle noch einwenig Viskos nach dem
Härten also nicht Steinhart.

Ich nehme mal an das du Acrylharz oder ähliches im Auge hast.

Autor: Marc (Gast)
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naja, bestes polyester harz aus dem baumarkt.....also nicht so gut?
aber irgend eine vergussmasse die sicher(keinabpulen möglich) und
gut(nich verziehen/platzen etc) und bezahlbar ist, oder?

Autor: Joerg Wunsch (Gast)
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Erhitze das Zeug auf 100 °C, und es wird weich wie Gummi.

Außerdem ist PE meiner Erinnerung nach nicht säurebeständig, also für
hartnäckige Fälle kann man vielleicht noch Essigessenz statt des
Wassers nehmen...  Nein, die Platine wird davon (im Gegensatz zu
anderen Säuren) nicht sofort zerlegt.

Diskutiere mal in de.sci.electronics über sowas, dort werden Dir
vielleicht die Profis ein paar Tips geben...

Autor: Max (Gast)
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Wie währs einfach mit ner dose Sprüfarbe? Dürfte so ziemlich alles
abdecken und wenn alles vorher schön entfettet wird hält das auch
bombenfest. Und wegen der Temperatur solte es auch keien Probleme
geben, oder blätert am Auto der Lack im Winter ab?

Autor: ERDI - Soft (Gast)
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Genau. Machen wir im Geschäft genauso. Alle Bauteilbezeichnungen
runterschleifen (IC's, Transistoren...) und dann mit schwarzem Lack
mehrmals dünn einsprühen. Geht nicht so schnell wieder runter.

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