Es gibt ja jetzt von verschiedenen Herstellern diese neuen NiMH-Akkus mit niedriger Selbstentladung. (Sanyo Eneloop, Varta Ready2Use, etc) Gibt es sowas in der Art auch in Bauform Sub-C, die gebräuchliche Form für Modellbau und Akkuwerkzeuge? Mich nervt, das die Tools ständig kraftlos sind, wenn man sie mal wieder braucht. Da die Akkus in mindestens 2 Geräten hinüber sind steht eh ein Austausch an. Was ist eure Empfehlung für "Pimp-my-Akkuschrauber"? (Eventuell braucht es dann noch eine bessere Ladeschaltung als nur den üblichen dicken Vorwiderstand...)
Wenn die Hersteller auf ihren Webseiten nichts derartiges verlautbaren lassen, dann wird es sowas wohl (noch) nicht geben. Üblich sind AA und AAA. O ja, und die Ladeschaltung sollte schon etwas ausgereifter sein als der Akkukocher mit Vorwiderstand.
Gast
#656109
klaaa, gibts NiMH in Sub-C.... hab (da modellflieger) massig in verwendung... google doch mal nach rc-modellbau shops...
Gast
#656126
Eine vernünftige Ladeschaltung dürfte mehr bringen. NiMh Akkus werden durch Selbstentladung kaum leer, es sind nur 10-15% im Monat. Deine Fehlerbeschreibung "ständig kraftlos" deutet eher auf zu hohen Innenwiderstand hin. Allgemein wird das Memory Effekt genannt. Richtiger wäre Lazy Battery Effect. Dem hohen Innenwiderstand kann entgegengewirkt werden durch: - höhere Spannungslage. Wegen P = U * I ist für die selbe Leistung bei höherer Spannung ein niedrigerer Strom nötig. Dadurch geringerer Einfluss von R_i, Kabel, Kontakte, Motorwicklungen, Halbleiter, etc... Also beim Kauf auf hohe Spannung achten. - Bessere Kontakte. Im Modellbaubereich werden Akkus gelötet, weil die Punktschweißungen bei den üblichen Nickelstrips einen Widerstand in der Größenordnung der Akkus (40mO) haben. - Bessere Akkus :) NiMh sind eine schlechte Wahl für Hochstromanwendungen, NiCd ist dafür wesentlich besser geeignet. Die Zellen von Aldi & co haben einen niedrigen Kurzschlusstrom (selber testen). - Ladeverfahren. Das allerwichtigste! In einem Pack sind die Zellen nie gleich. Deswegen wird eine Zelle nie voll / überladen. Viel schlimmer ist es, wenn das Pack ganz entladen wird. Dabei wird eine Zelle umgepolt, was sie garnicht mögen. Modellbauer können ein Lied davon singen. Gute Ladeverfahren sind dT/dt, also die Temperatur als Abschaltkriterium. Mit einer Sicherheitsschaltung ist auch d2U/d2t, also der Nullpunkt des Spannungsanstiegs, verwendbar. Die Ströme sollten sehr hoch sein, d.h. > C/4! Ein Akku wird so geladen, wie er auch entladen wird! Es ist übrigens nicht im Sinne des Herstellers ein Akkupflegendes Gerät zu bauen.
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