Ich hatte gestern mal wieder mit einem E-Technikingenieur eine schöne
(private) Diskussion. Es ging darum, dass ich mir mal ein Labornetzteil
mit Strombegrenzung bauen will. Er meinte man kann ja auch einen LM317
nehmen. Da sagte ich, dass der keine einstellbare Strombegrenzung hat.
Da meinte er, der liefert doch nicht mehr als 500mA. Da sagte ich, dass
der aber 1.5A kann. Er meinte, das hängt doch vom Gehäuse ab. Da hab ich
ihm gesagt, dass vom Gehäuse die maximal abführbare Verlustleistung
abhängt, aber nicht der Strom. Dann hatte er die Idee, dass er die
Strombegrenzung mit einem Widerstand nach dem LM317 machen kann. Worauf
ich ihm antwortete, das ja damit die Spannungsregelung für den Arsch
ist.
Bei dieser Diskussion hatte ich gleich wieder 200Puls. Das ist doch die
pure Inkompetenz. Ich mein, er ist als Hardwareentwickler bei seiner
Firma eingestellt und gibt so einen Mist von sich. (Im übrigen fühlt er
sich noch unterbezahlt bei seiner Firma.) Das ist doch trivialer Scheiß.
Ich verlange von jedem, der als Hardwareentwickler angestellt ist, dass
er sowas weiß, auch wenn er an einer Uni war. Ich weiß ja aus eigener
Erfahrung, dass man das nicht auf der Uni lernt. Aber da muss man eben
auch mal privat was basteln oder anderweitig lernen.
Aber was mich so richtig zum Nazi hat werden lassen, war, dass er die
Klappe aufreißt, obwohl er keine Ahnung hat! Wenn er sich durch solche
Äußerungen lächerlich macht, dann ist das doch einfach nur peinlich; ihm
aber leider nicht. Bin ich der einzige, der sich über sowas aufregt?
> Aber was mich so richtig zum Nazi hat werden lassen, war, dass er die> Klappe aufreißt, obwohl er keine Ahnung hat!
Erklärt das die braune Soße in Sachsen?
Na ja, es lässt sich ja im Leben recht oft beobachten, dass gerade die
das Maul aufreissen, die am wenigsten Ahnung haben...
Das hat aber auch Vorteile: ein guter Chef merkt sich sowas....
Gruss
@ ....
Vieleicht mal nachdenken und nicht nur blöd rumkotzen!
Verlustleistung und Gehäusebauform hangen stark voneinander ab!
laut datenblatt:
Part Number
Rated Design
Suffix
Package Power Load
Dissipation Current
K TO-3 20W 1.5A
H TO-39 2W 0.5A
T TO-220 20W 1.5A
E LCC 2W 0.5A
S TO-263 4W 1.5A
mfg
Klaus
Ja toll das du einen Hersteller gefunden hast, der die auch mit 0.5A
baut. Dafür bekommst du ein Bienchen in dein Muttiheft. Es ändert aber
am Rest nichts.
Kann es sein, dass ihr einfach aneinander vorbeigeredet habt?
Mit 2 LM317 kann man gut einen einstellbaren Regler für U und I bauen
(einen LM317 für U und einen für I)
Ja das geht natürlich, das weiß er aber nicht. :-) Und es ging nur um
einen LM317, nicht um zwei.
Und ja, ich gebs ja zu, ich hatte bei der Sache mit den 1.5A nur den
LM317 im TO-220 oder TO-3 Gehäuse im Sinn.
@....
Hobbybasteler der fustriert ist das er die Uni/ FH nicht von innen
gesehen hat.
Du träumst wohl davon beruflich mal "Hardwareentwickler" zu werden.
Deinen richtigen Namen und Beruf würde ich gerne mal wissen.
mfg
Klaus
PS:
Und dann in der Kneipe dummes Zeug sabbelt.
@...
Ich kenne das, was du schilderst ganz genau. Solche diskussionen habe
ich SOOOOO oft. Auch schon mit Hardware-Herstellern wie Leadtek etc
gehabt. Die haben alle nicht den Plan, den sie haben sollten. Das
Schlimme bei den ganzen Studenten ist (jedenfalls bei vielen), daß das
Verständniss fehlt, daß Diplom != Ahnung
Habe schon so viel Mißt gehört, aber den Leuten fehlt einfach die
praktische Erfahrung, aber zum Glück raffen das die Firmen so langsam.
@Daniel
Es geht darum, dass man:
1. besser mal still sein sollte, wenn man keine Ahnung hat
2. einige Dinge unbedingt wissen sollte, wie z.B. das das mit dem
Widerstand, was ich oben beschrieben habe, bullshit ist
(Im übrigen würde ich mich hier nicht so aufregen, wenn diese Diskussion
die erste ihrer Art gewesen wäre.)
@.... Du solltest vorsichtig sein ganz schnell kann es dir passieren
dass du etwas nicht verstehst und dann dumm dastehst.
Übrigens wenn du deine Argumente für richtig hältst, dann mach das
deinen Kollegen plausibel und findet gemeinsam eine (vielleicht deine)
Lösung.
Ich bin so ausgeglichen wie Buddha, keine Sorge :-)
Es stört mich eben, dass er immer, aber wirklich immer denkt, er könnte
mitreden oder eine tolle Lösung vorschlagen. Das letzte mal ging es um
EMV. Ich mach eine Platine (privat) und das erste was er sagt ist, ich
soll auf die EMV achten. Ja super. Als ob mich das privat da
interessiert.
Na gut, also hab ich ihn mal gefragt, was er konkret für Vorschläge hat,
wie man eine Platine EMV sicher gestalten kann. Das einzige was er noch
von seinem tollen Seminar in Erinnerung hatte, war, dass man Störungen
dort beseitigen soll, wo sie auftreten, also zum Beispiel am Quarz! Ich
hoffe ihr versteht mich nun besser.
Ja, wir verstehen jetzt dass du ein Problem mit DIESEM Menschen hast. :)
Verallgemeinern und gar mit Dipl. Ing./Studenten oder sonstwelchen
Gruppe anzufangen, finde ich in diesem Zusammenhang irgendwie falsch.
>ich soll auf die EMV achten. Ja super. Als ob mich das privat da>interessiert.
Das Erstellen einer Platine beginnt und endet mit EMV Überlegungen!
SOweit hat er Recht. Selbst wenn die Platine pirvat ist. Es gab hier
schon genügend Anfragen im Forum, wo sich herausstellte, dass es wegen
sowas nicht funktionierte..
Stichworte:
-Blockkondensatoren
-Masseflächen
-kurze Leitungswege
-kleine Schleifenfläche..
Alles Punkte, nicht erst am Ende des Routens zu beachten sind...
Aber diese Erfahreungen wirst du sicherlich auch noch machen ;-)
Meine Rede. Ich habe ihm ja dann gesagt, dass wegen solchen Leuten wie
ihn der dumme Spruch "Uni = Theoretiker = keine Ahnung von Praxis"
zustande kommt.
schlau daher reden können wirklich viele.
Aber um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, man muss überhaupt nichts
können!!
Wenn man eine vernünftige Lösung finget, ist es nicht nötig alles Wissen
parat zu haben. Man weiss halt wo es steht ;-)
> Bei dieser Diskussion hatte ich gleich wieder 200Puls
Das ist Dein Fehler. Bleib doch mal locker. Du bist auch nicht perfekt
und erzählst mit Sicherheit auch ziemlich viel falsches Zeug.
Dann sag einfach nichts zu seinem Gesabbel und lach ihn einfach aus.
Wenn er fragt, warum - sagst Du es ihm nicht. Das könnte - mehrfach
angewendet - auch helfen. :-)
... wrote:
> Ich mein, er ist als Hardwareentwickler bei seiner> Firma eingestellt und gibt so einen Mist von sich.
Was entwickelt er denn? Labornetzteile? Dann würde ich an seiner
Kompetenz wirklich zweifeln. Wenn er aber beispielsweise den
lieben langen Tag Digitalschaltungen entwirft, warum soll er dann
jedes Detail eines LM317 im Kopf haben? Zumindest hat er ganz
nebenbei gezeigt, dass er von den Dingern noch mehr in Erinnerung
hat als du -- nämlich die Tatsache, dass der Maximalstrom sehr wohl
von der Bauform abhängen kann. Übrigens:
> Ja toll das du einen Hersteller gefunden hast, der die auch mit 0.5A> baut.
Dieser ,,eine Hersteller'' ist der Original-Hersteller des LM117,
National Semiconductor. ;-)
Im Übrigen würde ich mich über Kollegen mächtig bedanken, die
anschließend als drei Punkte im Internet auftauchen und ihren
unverarbeiteten Frust dergestalt unter die Leute bringen...
Hallo
kann meinen Vorredner (Jörg Wunsch ) nur zustimmen.
Es scheint bei "..." Frust zu sein. Er ist neidisch auf den Job des
anderen. Anders ist das nicht zu erklären.
Würde gerne mehr von seinem wirklichen!! Beruf wissen.
mfg
Klaus
> Es scheint bei "..." Frust zu sein. Er ist neidisch auf den Job des> anderen. Anders ist das nicht zu erklären.
Na anscheinend hat dieser tolle HW-Entwickler den Job ja zu unrecht. Da
finde ich es korrekt, wenn man sich bei so einem gut bezahlten Job über
solche Inkompetenz aufregt. Der Typ besetzt eine Stelle die gut von
jemanden besetzt sein könnte der sein Handwerk versteht - egal ob er
jetzt ein Diplom hat oder nicht.
Leider ist es ja so, dass man nicht durch Können oder Erfahrung an gute
Jobs kommt, sondern nur durch das was auf dem Papier steht. Und Papier
ist ja bekanntlich geduldig... manchmal sogar sehr geduldig...
Ich würde mich von solchen Leuten fern halten, bei solchen Diskussionen
auf seine Fehler hinweisen (und auch darauf, dass er sowas wissen
sollte... auch wenn er nicht viel mit Analogtechnik zu tun hat, sollte
sowas jeder wissen deren berufsbezeichnung mit Elektr... anfängt).
Und vor allem würde ich den Typen, wenn sich 'ne Gelegenheit bietet
richtig beim Chef anscheissen ;-D
"Und vor allem würde ich den Typen, wenn sich 'ne Gelegenheit bietet
richtig beim Chef anscheissen"
Ja, genau das ist das beste. Nur keine Sozialkompetenz. Übrigens
bezweifle ich, ob die Frage ob er ein ordentlicher Hardwareentwickler
ist oder nicht damit beantwortet werden kann, ob er die Spezifikationen
des 317 kennt. Du hast doch auch nur Halbwissen eingebracht, was regst
Du Dich da auf? Anscheinend hängt der Strom ja doch vom Gehäuse ab.
Zudem: jeder von uns sagt in offenen Diskussionen mal was Falsches.
Wichtig ist es, ob man das dann einbaut oder eben nicht. Nicht ob man
mal was Falsches sagt. Trotzdem kann es gut sein dass der feine Herr ein
Wichtigtuer ist. Aber was denkst Du hilft da Deine Aufregung? Wenn er
Dir auf den Sack geht, gibt Dich halt nicht mit ihm ab. Es geht Dich
doch einen *** an, was er für ein Mensch ist und er wird sich für Dich
eh nicht ändern.
@...
>Bei dieser Diskussion hatte ich gleich wieder 200Puls
...
>Aber was mich so richtig zum Nazi hat werden lassen, war,
...
>Ich bin so ausgeglichen wie Buddha, keine Sorge :-)
Gut das ich in meinem Team nicht solche Kindergartenkinder habe. "Mama,
Chef, Forum: der ist ja noch blöder als ich ;)"
Viel Spass bei deinem beruflichen Werdegang ...
-!!!
> Wenn er aber beispielsweise den> lieben langen Tag Digitalschaltungen entwirft, warum soll er dann> jedes Detail eines LM317 im Kopf haben?
Naja - ein LM317 ist ein Spannungsregler. Wenn jetzt ein ausgewachsener
Ingenieur eine (einstellbare!) Strombegrenzung durch einen Widerstand
hinter dem Regler realisieren will, dann fragt man sich schon. Jeder
Student im ersten Semester weiss, was dann mit der Spannung passiert und
dass sowas einfach nicht geht. :-)
Und dass die Gehäuseform höchstens was damit zu tun hat, wie viel der
Regler maximal abkann und nicht, wie viel er tatsächlich liefert, sollte
eigentlich auch klar sein. Spätestens nach der ersten Vorlesung weiss
man nämlich, dass Strom, Spannung und Widerstand zusammengehören.
Ich gebs ja zu. Bei der Sache mit dem Strom und der Verlustleistung habe
ich nur an die LM317 mit großen Gehäusen (TO-220, TO-3) gedacht. Und da
bei denen über die Pins auf jeden Fall die 1.5A fließen können, hängt
von der Gehäuseform dann nur noch die Verlustleistung ab. Aber der Rest,
dass ich kein Labornetzteil nehmen muss, sondern die interne
Strombegrenzung des LM317 als Strombegrenzung nutzen kann und das mit
dem Widerstand hinter dem LM317 ist doch viel schlimmer als das. Ich geb
ja auch meinen Fehler zu. (Im übrigen war seine Begründung, dass die
Strombegrenzung des LM317 ausreicht folgende: ein Board mit einem ARM
braucht ja sowieso nicht mehr als 500mA. Der Kausalzusammenhang war mir
ehrlich gesagt nicht ganz klar. Ich brauch eine Strombegrenzung, damit
im Fehlerfall nichts weiter passiert.)
Und nein, er ist kein Kollege, es war ne private Sache. Ich bin auch
nicht neidisch auf ihn, sein Gehalt oder seinen Job. (Er bekommt soviel
wie er verdient: also wenig, d.h. als Ingenieur genausoviel wie ein
Facharbeiter.) Und nein, ich schwärz ihn nirgends an. Ich will nur das
er oder andere, bevor sie so tolle Tipps geben, überlegen, ob sie
überhaupt Ahnung haben.
Wie sagte mal ein Autor bei Wikipedia? Am gefährlichsten sind die
fleißigen Dummen.
Ich denke, dass der Grad der Spezialisierung heutzutage so hoch ist,
dass man wirklich nicht alles wissen kann, was wünschenswert ist. Wissen
wo's steht ist natürlich von großem Vorteil.
Wenn's in der Gesamtschaltung nur um einen kleinen Strombetrag geht, der
weitgehend konstant ist, kann ist die Lösung mit dem Regler + Widerstand
eine machbare Low-Cost-Lösung die funktioniert - nicht schön, aber geht
-> Strombegrenzung ist vorhanden.
Daher mein Beitrag irgendwo oben -> vielleicht habt ihr einfach
aneinander vorbeigeredet, bez. Gesamtkontext und was gebraucht wird...
so long
mr.chip wrote:
> Naja - ein LM317 ist ein Spannungsregler. Wenn jetzt ein ausgewachsener> Ingenieur eine (einstellbare!) Strombegrenzung durch einen Widerstand> hinter dem Regler realisieren will, dann fragt man sich schon.
Wenn ich in einer privaten Diskussion was ,,ins Unreine'' rede, dann
denke ich auch mal laut. Da kann einem so'n Trivialfehler schon mal
passieren. Ist was anderes, als wenn man einen Artikel für ein
Internetforum entwirft, oder?
> Und dass die Gehäuseform höchstens was damit zu tun hat, wie viel der> Regler maximal abkann und nicht, wie viel er tatsächlich liefert, sollte> eigentlich auch klar sein.
S.o. Je nach Gehäusebauform unterschiedliche Strombegrenzung. Damit
auch unterschiedlich ,,tatsächlich geliefert''. Wenn mir die Dinger
im Job nur in der SMD-Variante mit 500 mA übern Weg laufen, denke ich
wohl auch nicht gleich dran, dass die Boliden-Version ja doch mehr
kann.
Ob eine feste 500-mA-Begrenzung den Zweck eines Labornetzteils erfüllt,
steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Die Leute die die meiste Kohle verdienen sind NICHT die, die jede noch
so kleine Spezifikation eines LM..pi..pa..po runterleiern können,
sondern die die das Gesamtsystem überschauen und erdenken können. Die
Specs des LM..pi..pa..po lässt man einen Praktikanten durchgucken.
Dennoch ist es traurig, dass der besagte Ing. die beschriebenen Sachen
vom Stapel gelassen hat. Aber das entspricht nun mal der Realität: In
meiner Uni spielten sich (und spielen sich wahrscheinlich immernoch)
Szenen ab die zu denken geben - ein Großteil der Studenten gaben sich
mit 4.0 zufrieden, feilschten um Punkte nur damit sie die Scheine
bekommen. Okay, es gibt Fächer die einen nicht interessieren und wo man
sowas mal machen kann, aber wovon ich spreche sind Grundlagenfächer
gewesen. Und da kommen dann die 'Experten' heraus...mit Diplom.
Aber reg' dich nicht so auf, man kann jedem seine Grenzen aufzeigen -
mit Sicherheit auch dir, auch wenn du kein Diplom hast und dich nicht so
aufspielst wie der besagte Ing. ;^)
Damit die Quote stimmt ;-))
...... wobei die Antwort der Ingenieurin noch besser ist:
Ein Mann in einem Heißluftballon hat die Orientierung verloren. Er geht
tiefer und sichtet eine Frau am Boden. Er sinkt noch weiter ab und ruft:
"Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich haben einem Freund
versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen und ich weiß nicht wo ich
bin."
Die Frau am Boden antwortet:
"Sie sind in einem Heißluftballon in ungefähr 10m Höhe über Grund. Sie
befinden sich auf dem 49. Grad, 28 Minuten und 11 Sekunden nördlicher
Breite und 8. Grad, 28 Minuten und 58 Sekunden östlicher Länge."
"Sie müssen Ingenieurin sein", sagt der Ballonfahrer.
"Bin ich", antwortet die Frau, "woher wissen Sie das?"
"Nun", sagt der Ballonfahrer, "alles was Sie mir sagten ist technisch
korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen
anfangen soll, und Fakt ist, dass ich immer noch nicht weiß, wo ich bin.
Offen gesagt, waren Sie keine große Hilfe. Sie haben höchstens meine
Reise noch weiter verzögert."
Die Frau antwortet:
"Sie müssen im Management tätig sein."
"Ja", antwortet der Ballonfahrer, "aber woher wissen Sie das?"
"Nun", sagt die Frau, "Sie wissen weder wo Sie sind, noch wohin Sie
fahren. Sie sind aufgrund einer großen Menge heißer Luft in Ihre jetzige
Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine
Ahnung haben, wie Sie es einhalten können und erwarten von den Leuten
unter Ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen. Tatsache ist, dass Sie nun in
der gleichen Lage sind, wie vor unserem Treffen, aber merkwürdigerweise
bin ich jetzt irgendwie schuld!"
Danke, Manager & PM & Controller liiiiiebe ich .......
Ein Unternehmen hat seine Spitzenmanager auf ein teures Seminar
geschickt.
Sie sollen lernen, auch in ungewohnten Situation Lösungen zu erarbeiten,
rasch und zielgerichtet zu entscheiden.
Am zweiten Tag wird ihnen die Aufgabe gestellt, die Höhe einer
Bahnschranke zu messen.
Sie gehen hinaus, beschaffen sich eine Leiter und ein Bandmaß.
Die Leiter ist aber zu kurz.
Also holen sie noch einen Tisch, auf den sie die Leiter stellen.
Es reicht immer noch nicht. Sie stellen noch einen Stuhl auf den Tisch.
Da das alles sehr wackelig ist, fällt der ganze Aufbau immer wieder um.
Alle reden gleichzeitig. Jeder hat andere Vorschläge zur Lösung des
Problems.
Es ist ein heilloses Durcheinander.
Ein Ingenieur kommt vorbei und sieht sich das Treiben ein paar Minuten
lang an.
Dann läßt er wortlos die Schranke herunter, nimmt das Bandmaß und mißt
die Schranke von einem Ende zum anderen.
Er schreibt das Ergebnis auf einen Zettel und drückt ihn zusammen mit
dem Bandmaß einem der Manager in die Hand und geht seines Weges.
Kaum ist er um die Ecke, sagt einer der Top-Manager: "Das war wieder
typisch Ingenieur!
Wir müssen die Höhe der Schranke wissen und er sagt uns die Länge!
Deshalb lassen wir solche Leute auch nie in den Vorstand".
mr.chip (Gast)
Wo ist das Problem?
Ich hab hier einen 317T im D²Pak Gehäuse.
Außerdem noch einen 317T als TO-220 Variante.
1. Bei beiden kann man 1.5A Spitze durchjagen.
2. Bei dem im TO220 Gehäuse kann ich die entstandene Verlustleistung
besser abführen.
Also wenn der Rest der Spannung, der verheizt wird nicht mit dem
"Thermal Design" vereinbar ist nehme ich einfach den anderen oder mach
die Kupferfläche unter dem 317T im D²Pak größer.
Ich glaube dass ... und der E-Technikingenieur aneinander vorbei geredet
haben.Der ET-ler hatte wahrscheinlich wirklich nur die 500mA Variante im
Kopf und war da irgendwie festgefahren.
Und ... wusste nicht dass es die 500mA Variante gibt.
Ich wette die beiden sind sich ziemlich ähnlich, würde ich wetten.
Allerdings eine coole Sache, ein billiges Netzteil herzustellen welches
die Spannung regelt und zusätzlich noch den Strom begrenzt.
Mach mal einen Schaltplan und ich spare mir das Geld für ein
Labornetzgerät.
(ich brauch sowas)
Atmega8 Atmega8 wrote:
> Mach mal einen Schaltplan und ich spare mir das Geld für ein> Labornetzgerät.
Für den Zweck müsste es doch glattweg die klassische Konstantstrom-
quelle tun, die man vor einen LM317 schaltet, ungefähr so wie im
Anhang. R1000 stellt den Maximalstrom ein, solange der nennenswert
unterschritten wird, leitet V1000 komplett.
Nachteil: die Verlustleistung teilt sich auf 2 Bauteile auf. IC100
trägt die Verlustleistung für die Spannungsbegrenzung, V1000 dagegen
im Falle der Strombegrenzung. Die Strombegrenzung ist auch nicht
sehr scharf.
p.s.: Sorry für die Qualität des Bildes. Das CAD-System gibt nur PS
oder PDF aus, das habe ich dann fix in ein PNG umgewandelt. Sieht
bissel pixelig aus.
>Ich verlange von jedem, der als Hardwareentwickler angestellt ist, dass>er sowas weiß, auch wenn er an einer Uni war.
Ein Kumpel hat Datentechnik an der Uni studiert und lässt sich
Komponenten in seinen PC von "Fachkräften" diverse Technikdiscounter
kostenpflichtig einbauen, weil wenn er es selbst macht, könnte ja was
kaputt gehen.
Ein anderer, ebenfalls diplomierter Datentechniker (Uni), hat während
seiner Diplomarbeit zum ersten mal einen Widerstand gesehen. Und ich
glaube ihm das sogar, denn mit Elektronik hat der wirklich nichts am
Hut.
Ohne Worte...
@ Jörg Wunsch
Der V1000 ist ein Transistor ?
Hab noch nichts, niemals, nie was von dem gehört. Der ist kein
Standardbauteil oder müsste man den kennen ?
(eigentlich kenne ich recht viele Bauteile)
Atmega8 Atmega8 wrote:
> @ Jörg Wunsch> Der V1000 ist ein Transistor ?
Es ist die Schaltplanbezeichnung für den Transistor (genauer gesagt,
die default-Bezeichnung, die mein CAD-Programm ihm gegeben hat),
genauso wie R1000 eben der erste Widerstand ist usw. usf.
Nein, eine dimensionierte Schaltung kannst du nicht in 5 Minuten
erwarten. Und sorry, das würde ich auch nur für Menschen machen,
nicht für Microcontroller. ;-)
>Bei dieser Diskussion hatte ich gleich wieder 200Puls.>Das ist doch die pure Inkompetenz.
Schon in den 1960-er Jahren kamen welche auf die Idee, mal selbst ein
Labornetzteil zu bauen. In Halbleitertechnik. Ansonsten schon 1930 in
Röhrentechnik.
Labornetzteile, wurden mittlerweile tausende gebaut, und es gibt
ebensoviele Schaltpläne und Bauanleitungen.
Der Streit um einen LM317 war in den 1970-ern ja noch berechtigt.
Ihr beide, seid ja wohl voll neben der Mütze!