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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Programmieren von ATMega8


Autor: Aleksej Kiselev (Gast)
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Ich habe eine Frage an alle, die Erfahrungen im SPI-Programmieren von
ATMega8 haben. Ich hab ein Programmierger't gebastelt, das mit STK500
kompartibel ist, mit Tiny und kleine Classics hatte ich keine besondere
Probleme, aber mit dem Mega8 klappt es irgendwie nicht. Laut dem
Datenblatt von Atmel soll man die Fuse bits anpassen, also wenn ein
ext. Oscillator eingestellt ist, soll man Taktimpulse auf XTAL1-pin
geben, aber wenn ein int. Oscillator eingegeben wird, dann hat man
Probleme mit dem Hauptcontroller von dem Gerät (ich hab Mega8
verwendet, und mit dem Quarz versorge ich die beiden Controller). Sogar
wenn ich den XTAL-pin nicht anschließe, wird der Controller nicht
programmiert. Gibt's da irgendwelche Lösung? Und wie soll ich diese
Fuse bits lesen, wenn Controller nicht richtig angeschlossen ist (ich
meine dieses Problem mit dem Oscillator)?
Und was ist mit der Spannung? AT90S2313 schließe ich direkt an 5V,
sonst wird es nicht richtig gestartet mit einem Transistor-Schlüssel,
und die Tinies soll ich erst mit dem Schlüssel aktivieren. Was soll ich
mit dem Mega8 machen? Gibt's etwa keine universelle Lösung?

Mit freundlichen Grüßen, hoffe auf Ihre Hilfe...

Autor: thkais (Gast)
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Im Auslieferungszustand läuft der Mega-8 mit dem internen Oszillator,
d.h. Du mußt keinen Oszillator/Quarz anschließen. Lief der Mega-8 von
anfang an nicht, oder hast Du ihn einmal programmieren können? Bei den
Fuse-Bits des Mega-8 wäre ich vorsichtig, Du kannst Dir damit die
Möglichkeit, ihn per ISP zu Programmieren, abschalten oder eben die
Taktquelle so "verbiegen", daß Du ihn nur noch schwer zum Laufen
kriegst.
Ich programmiere ihn mit Ponyprog und dem entsprechenden Adapter von
der Lancos-Homepage, niemals Probleme gehabt.

Autor: Markus Burrer (Gast)
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Ein Programmiergerät kompatibel zum STK500? Meinst Du damit
Softwarekompatibel oder nur die Anschlüsse?
Vielleicht ist das Programmiergerät einfach zu schnell. Der Mega8 läuft
ab Werk mit einem internen Takt von 1MHz. Die maximale Taktfrequenz von
SCK darf aber nur 1/4 XCLK sein.

Gruß
Markus
www.embedit.de

Autor: Aleksej Kiselev (Gast)
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Ich meine die Softwarekompatibilität.
Ist es etwa nicht die halbierte Frequenz?

Autor: Markus Burrer (Gast)
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Nein, 1/4. Das ist der maximale SPI Takt für den Slave. Den Master kann
man mit 1/2 XCLK Takten. Hat was mit Noise Detection zu tun. Der Slave
braucht 4 Takte (von XCLK, nicht SCK) um das Signal sicher zu
erkennen.

Gruß
Markus
www.embedit.de

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