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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Tasten an externem Gerät mit Optokoppler schalten


Autor: Erik (Gast)
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Hallo Wissende. Ich muss mal wieder eure Hilfe in Anspruch nehmen.
Ich möchte mit einem µC (ATTINY) die Tasten eines externen Gerätes 
(bspw. Telefon, Handy, Taschenrechner,...) so schalten können, wie wenn 
ich diese per Hand betätigen würde.
Die Tasten hängen meist an einem gemeinsamen GND (oder so) des Gerätes 
und einer Leitung pro Taste die beim Drücken eine Verbindung zu diesem 
GND herstellt.
Verdeutlicht ist das Ganze im Anhang anhand eines Gerätes mit zwei 
Tastern.
Mit Hilfe eines Optokopplers (wegen der evtl. unterschiedlichen 
GND-Potentiale) gelingt es mir tatsächlich bspw. S1 per µC zu "drücken".

ABER: Kommt man jetzt z.B. mit einem Finger an die Basis des OK löst 
dies ebenfalls einen "Tastendruck" aus der aber nicht gewünscht ist. 
Auch beim Einschalten von z.B. einer Leuchtstoffröhre kann das passieren 
(wenn auch viel seltener).

Meine Frage ist nun: Kann man diese "Fehlschaltungen" eventuell durch 
Beschaltung der Basis oder sonstwie verhindern und wenn ja, wie?

Danke im Voraus,
Erik

Autor: TSSOP14 (Gast)
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es gibt OK's die  die basis nicht rausgeführt haben
PC817 oder so glaube sind kleine
oder ILD206  in SMD ( Dual OK )

alternativ die basis mittels 'R'   auf GND legen

Autor: Erik (Gast)
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> alternativ die basis mittels 'R' auf GND legen
Wie groß sollte R sein? 100 Ohm? 1k?

Hoffentlich löst dies auch mein "Leuchtstofflampenproblem" :-)
Danke und Gruß,
Erik

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Eher 100kOhm, mußt Du probieren.

Autor: Erik (Gast)
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> Eher 100kOhm, mußt Du probieren.
Habe ich probiert, ABER: Komisch ist, das der Transistor im OK sogar 
dann noch durchschaltet, wenn man die Basis direkt auf das GND des 
Geräts legt und die Diode per µC ansteuert. Das Schalten beim Berühren 
der Basis tritt dann aber nicht mehr auf ;-)

Wie dimensioniert man denn den Basiswiderstand beim OK genau? Bei einem 
normalen Transistor ist mir das vollkommen klar nur beim OK noch nicht 
ganz. Man(n) will ja schließlich nix falsch machen, die Bauteile wollen 
ja auch leben.
Bisher habe ich die Basis halt immer unbeschaltet belassen...

Autor: Erik (Gast)
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Was ich ausserdem noch herausgefunden habe:
Nur wenn die Basis direkt mit dem Geräte-GND verbunden wird, findet kein 
Schaltvorgang beim Berühren der Basis statt. Sogar mit 100 Ohm an der 
Basis kann es vorkommen (wenn auch viel seltener) das ungewollt 
geschaltet wird.
Das Schalten per µC funktioniert indes immer, egal ob 100k, 10k, 1k, 100 
Ohm oder 0 Ohm an der Basis hängen.
Ist das normal?
Noch wer ne Idee?
Warum schaltet das Ding, auch wenn die Basis direkt am Geräte-GND hängt?

Autor: Erik (Gast)
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Das Problem ist scheinbar gelöst: Ein 4,7nF-Kondensator zwischen Basis 
und Emitter tuts!

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