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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Suche einfache und genaue Art der L/C messung


Autor: Name (Gast)
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Guten Tag

Ich habe in meiner Bastelkiste eine unmenge an Bauteilen die entweder 
nicht bzw. unleserlich beschriftet sind.

Daher möchte ich mir ein kleines Messgerät basteln mit dem man 
Induktivitäten bzw. Kapazitäten einigermaßen genau messen kann.

Dass man Elkos nur über das Lade-/entladeverhalten messen sollte ist mir 
bekannt.

Aber wie schaut's mit dem Rest aus?

Welches Messverfahren liefert das besste Ergebnis?
Methoden die mir einfallen sind:
Messen der Sprungantwort, messen der Phasenverschiebung bei einem 
Sinussignal, messen der Resonanzfrequenz mittels L/C-glied.

Könnt ihr mir bitte ein paar Tipps geben?

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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Die Kapazität messen so ziemlich alle günstigen Multimeter, das würde 
ich nicht selber bauen. Ein Spulen-Messgerät hat vor kurzem die Elektor 
veröffentlicht. Die Schaltung funktioniert, nur haben sich die Herren an 
ein, zwei Stellen mit den Bauteilen versehen (falsche Werte). Nach der 
Korrektur bin ich aber mit der Schaltung durchaus zufrieden. Wie es 
physikalisch gemacht wird, steht auch dabei.

Autor: Hans (Gast)
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@christoph

hab mir auch den Spulenchecker nachgebaut, allerdings zeigt er mir 
falsche Werte an. Welche Bauteile sind den falsch angegeben? Danke.

P.S.: Dafür, dass es eigentlich zum möglichst einfachen Nachbauen 
geeignet sein sollte, ist das Layout auch mal sehr bescheiden! Das wäre 
auch mit ein paar Drahtbrücken sicherlich einseitig gegangen.

Autor: Stefan Schütte (Gast)
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Moin,

die Kapazitäts/Induktivitätsmessung ist ähnlich der Widerstandsmessung.
Es wird nur mit Wechselspannung gemessen und die Impedanz gemessen.
Das Problem bei dieser Schätzung ist die Messfrequenz und der geschätzte
Blindwiderstand.
Bei Kondensatoren mögen die Werte noch halbwegs stimmen, aber bei 
Drosseln
geht die "Schätzung" häufig in die Hose und das Gerät zeigt Hausnummern
an. Das liegt meist an der Nennfrequenz der Drossel, die nicht in der
Nähe der Messfrequenz liegt.
Bei Drosseln sollte man also erst eine Widerstandsmessung, zur 
Ermittlung
des Wirkwiderstands, durchführen um danach eine Impedanzmessung in der
Nähe der Nennfrequenz.
Durch geometrische Subtraktion erhält man den Blindwiderstand, aus dem
dann rechnerisch, mit Hilfe der Messfrequenz, die Induktivität errechnet
werden kann.
Viel Spass
Stefan

Autor: Der Dude (Gast)
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Der Dude empfiehlt folgende Seite:

http://ironbark.bendigo.latrobe.edu.au/~rice/lc/

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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man könnte induktivitäten auch messen indem man einfach eine 
Messspannung über die Induktivität anlegt (vlt. 1 Volt) und über einen 
Shunt welcher an einen Komperator hängt die Zeit misst bis ein gewisser 
Strom erreicht wurde.

Keine Ahnung wie gut das möglich ist, ich glaube das sind ziemlich kurze 
Zeiten die da gemessen werden müssten. Aber so könnte man auf den 
Schwingkreis verzichten...

Autor: Donny (Gast)
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Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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@Hans:

Damit nicht ständig die "LOW-BAT"-Anzeige aufleuchtet, muss R2 56K haben 
und nicht 10K. Dies wurde von Elektor inzwischen auch offiziell auf der 
Website bestätigt.

Zudem muss der Kondensator C6 4n7 haben, wie es zwar auch im Schaltplan 
eingetragen ist, in der Stückliste steht jedoch 4µ7.

Abgesehen davon stimmt die Farnell-Bestellnummer für das LC-Display 
nicht, aber wer kauft sein Standard-LCD auch schon bei Farnell...

Dass die Platine Müll ist, habe ich mir auch schon gedacht. Ich habe das 
ganze zwar auf Lochraster aufgebaut, aber die Platine layoute ich dir 
einseitig und  um die Hälfte kleiner. Ich musste lachen über die 
Elektor-Bemerkung, "die Platine ist auch ästhetisch gut gelungen".

Autor: Name (Gast)
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Danke für eure Hilfe.

Ich werde die Links durchlesen und versuchen die Informationen 
umzusetzen.

Autor: Heino M. (heinom)
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Hallo, welchen Wertebereich deckt das Messgerät ab?

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