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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schaltplan prüfen Tempetaturanzeige für Ätzanlage


Autor: Dirk S. (Gast)
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Schaltplan zur Temperaturmessung in Ätzanlage

Schaltplananalyse:

Wenn ich das Gerät einschalte, soll sich die Pumpe und die Heizung 
einschalten. Wenn die Wassertemperatur 50° erreicht hat, soll der 
Heizstab ausgehen und erst bei 45° sich wieder einschalten.

Temperaturanzeige von 0° bis 99°

Das Programm für den uC habe ich noch nicht angefangen zu schreiben, da 
ich erst einmal die äußere Beschaltung entwerfen wollte.

Für die Sicherung würde ich 1A auswählen. Wenn alles im Betrieb ist, 
komme ich auf eine Maximalleistung von 10VA + 100W + 5W = 115W. Heizung 
und Pumpe werden allerdings mehr Leistung beziehen, da hier nur die 
Wirkleistung angegeben ist.

115W / 230V = 500mA daraus folgt Sicherung ca. 1A

Kann man das so akzeptieren, oder sollte ich einen anderen Wert 
einsetzten oder vielleicht mehrere Sicherungen verwenden ?

Bei den Glättungskondensatoren (C1, C2), war ich mir nicht so sicher wie 
viel ich nehmen sollte.
Reicht es auch, wenn ich nur einen einsetzte ?

Spannungsregler LM317 haben beide eine konstante Ausgangspannung, wenn 
am Eingang allerdings eine Spannungsspitze auftreten sollte, habe ich 
die dann am Ausgang auch ?
Berechnung R19: R19 = R3 * [ ( Vaus /1,25V ) -1 ]
                = 230 * [( 5,5V /1,25V)-1]
          R19= 782 --> 820

Berechnung R1: R1 = R2* [ ( Vaus / 1,25V ) -1 ]
             = 230 * [( 12V / 1,25V)-1]
        R1 = 1978 --> 2,2k

Der Quarzoszillator hat 10 MHz, bin mir aber nicht sicher ob das ein 
bisschen zu viel ist. Ich hätte noch einen mit 4 MHz. ??

Ist C5 gegen Spannungsspitzen oder um Spannungseinbrüche abzuwenden ?

Mein Hauptproblem ist der ADC Eingang mit dem KTY220, weil ich da nicht 
so ganz durchsehe.
Bei der Auswahl der Referenzspannung wollte ich die interne nehmen. Ich 
verstehe den Sinn nicht, die externe auszuwählen.

KTY220:    2000    25°
           2080    30°
           2245    40°
           2417    50°
           2597    60°
           2785    70°

Berechnung der Vorwiderstände für die Transistoren T3, T4

B = 100 ( hab 30 gewählt, um T in die Sättigung zu treiben)

Ib = Ic / 30

1mA = 30mA / 30 = Ib

R15 = R16 = ( Uvcc -0,7V ) / Ib

R15 = R16 = (5V-0,7V) / 1mA = 4,3k  3,9k

 Berechnung der Transistoren T1, T2

B = 100 ( hab 30 gewählt, um T in die Sättigung zu treiben)

Ib = Ic / 30

0,6mA = 20mA / 30 = Ib

R17 = R15 = ( Uvcc -0,7V ) / Ib

R18 = R15 = (5V-0,7V) / 1mA = 7,16k  6,8k

Vielleicht könntet ihr mir einmal sagen, wo Fehler sind und was man 
besser machen könnte.

Danke und Gruß

Autor: Peter S* (sandmannnn)
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die Block Kondensatoren am LM317 fehlen.

die Widerstände vor den Displays sind vermutlich viel zu klein.

weiter würde ich für die Displays einen separaten Treiber verwenden.
( ULNxxxx )

wenn du das Gerät an eine Steckdose anschließen möchtest, würde ich die
Versorgunsspannung allpolig schalten.


so das wars mal so auf die schnelle.

lg
Peter

Autor: Dirk S. (Gast)
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;)die Block Kondensatoren am LM317 fehlen.

Naja ich könnte noch  Kondensatoren 100n an die Eingänge von den 
Spannungsreglern hängen und jeweils einen 10uF an R1 und R19.

;)die Widerstände vor den Displays sind vermutlich viel zu klein.

R = (Uaus - Uvor) / 20mA

R = (5V - 2,2V) / 20mA = 140 ohm --> 150

;)wenn du das Gerät an eine Steckdose anschließen möchtest, würde ich 
die
Versorgunsspannung allpolig schalten.

Sorry, aber wie meinst du das ?

Autor: schlonz (Gast)
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Wenn Du willst, dass sich mehr Leute den Schaltplan anschauen, ist es 
von Vorteil, das ganze mal als gif oder png anhängen.

Autor: Dirk S. (Gast)
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danke für den Hinweis

Im Anhang ist der Schaltplan nochmal in PNG Format.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Dirk S. wrote:
> ;)wenn du das Gerät an eine Steckdose anschließen möchtest, würde ich
> die
> Versorgunsspannung allpolig schalten.
>
> Sorry, aber wie meinst du das ?

S1 sollte ein zweipoliger Schalter sein und beide Adern vom Netz trennen 
- sonst hast du - je nachdem, wierum du den Stecker in die Steckdose 
steckst - Netzspannung auf der Pumpen- und Heizungsverdrahtung, wenn der 
Netzschalter auf aus steht.

Autor: Peter S* (sandmannnn)
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Dirk S. wrote:
> ;)die Block Kondensatoren am LM317 fehlen.
>
> Naja ich könnte noch  Kondensatoren 100n an die Eingänge von den
> Spannungsreglern hängen und jeweils einen 10uF an R1 und R19.
>

nein du könntest nicht, sondern du musst.
sonnst fängt der Regler an zu schwingen.
( so was ist Basiswissen )

> ;)die Widerstände vor den Displays sind vermutlich viel zu klein.
>
> R = (Uaus - Uvor) / 20mA
>
> R = (5V - 2,2V) / 20mA = 140 ohm --> 150
>

vergiss deine Rechnerei. 330 Ohm das ist ebenfalls Standard.
das kannst du in huderten Schaltungen nachschauen.

lg
Peter

Autor: Jörn Paschedag (jonnyp)
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Was soll es denn sein? Ein Quarz, oder ein Oszillator? Wenn du QG1 durch 
einen Quarz ersetzt ist die Schaltung OK, sonst falsch. Wieso ist Vcc 
5,5V?
Und wieso ist die Spannung am Reset eine andere als vcc? Agnd gehört 
ebenfalls an GND und AVCC an VCC. Deine 7-Segment Anzeigen sind 
gemeinsame Anode (trotz erklärendem Text führt es zur Verwirrung).
Die Berechnung der Vorwiderstände 7-Segment ist schon OK für den 
normalen DC-Betrieb. Für deinen Multiplexbetrieb könnten sie sogar noch 
zu gross sein, aber das hängt von der Effektivität (Helligkeit)deiner 
Anzeigen ab. Für mehr Strom (Pulsbetrieb) brauchtest du dann aber einen 
Treiber um das Portlimit nicht zu überschreiten.Über die 
Spannungsregelung sit bereits geschrieben worden.

Autor: Stevko (Gast)
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Hallo Dirk S. (Gast),

ich habe vor 2 Jahren ein ähnliches Gerät gebaut und möchte Dir meine 
Vorschläge erläutern.

*Stromversorgung:
 Hier würde ich statt der Dioden D1..D4 einen 
Rundgleichrichter(B40C1500)
 einsetzen. Die komplette Versorgung kann bequem ein 7805 übernehmen. 
Mach
 Dir wegen der Temp.-Messung keinen zu großen Kopf, Du mußt ja nicht auf
 1°C genau messen.

*Relais:
 Bei Reichelt gibt es Relais mit 5V Steuerspannung und 10A Schaltstrom.
 Außerden sollte über die Schaltkontakte ein Snubber gelegt werden.

*AREF:
 Würde ich aus AVCC gewinnen bzw intern auf AVCC schalten.

*AVCC:
 Mittels Drossel(10uH) und Kondi enstörte VCC.

*Oszillator:
 Schaue bitte mal im Manual vom Mega-8 wie ein Quarzoszillator
 angeschlossen wird.

*SPI:
 Schon mal überlegt was passieren kann, wenn Du den Mega programmierst?
 Der T3 bekommt ja auch etwas Basisstrom von MOSI und wird lustig
 durchschalten.
 -> T3 an PB0 oder PB1

*Aufbau:
 Versuche die Spannungsversorgung und Relais auf eine separate Platine 
zu
 setzen. Ich würde sogar den Relais eine eigene Platine spendieren, denn
 falls Du mal über PWM nachdenkst brauchst Du nur diese Platine 
ersetzen.

Der Rest wurde ja schon oben gesagt.

Gruß
  Stevko

Autor: Dirk S. (Gast)
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*Stromversorgung:
 Hier würde ich statt der Dioden D1..D4 einen
Rundgleichrichter(B40C1500)
 einsetzen. Die komplette Versorgung kann bequem ein 7805 übernehmen.
Mach
 Dir wegen der Temp.-Messung keinen zu großen Kopf, Du mußt ja nicht auf
 1°C genau messen.

*Relais:
 Bei Reichelt gibt es Relais mit 5V Steuerspannung und 10A Schaltstrom.
 Außerden sollte über die Schaltkontakte ein Snubber gelegt werden.

Aber die teile müsste ich alle kaufen und die anderen habe ich schon da.

Aber Danke erst einmal für die informativen Antworten.

gruß Dirk

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