DCF 77 Module

Gast #3882
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Habe eine grundsätzliche Frage du DCF77.
Entschuldigung meine Unwissenheit aber ich habe einmal in einer 
Elektronikzeitschrift gelesen dass der Sender, ich weiss jetzt keine 
Zahlen, jedenfalls nicht unendlich weit reichen soll und irgendwo in 
Deutschland steht, jedenfalls so wie ich's in Erinnerung hab sollte nach 
dieser Beschreibung ich hier in Österreich keinen Empfang mehr haben.

Ich wohne in Graz/Süden Österreichs.
Also hat man da noch einen Empfang für DCF77?
Oder versteh ich da überhaupt was falsch?

Niki
Gast #3887
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Ok, gut. Dann sollte das Ding sozusagen auch in Graz funktionieren. Werd 
mal über die Beschaffung eines solchen Empfängers nachdenken zumal die 
so gut wie nichts mehr kosten.

Niki
Gast #3888
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Ich hab eine Aldi-Funkuhr umgebaut und das dekodierte DCF-Signal 
herausgezogen. Der Schaltungsaufwand ist sehr gering. Mit ein paar 
Zeilen QBasic kann man schon Ergebnisse auf dem PC sehen. Allerdings 
stören PC-Monitore, Leuchtstofflampen, Personen in der Nähe des 
Empfängers den Empfang. Die Ausrichtung der Ferrit-Antenne ist wohl auch 
von Bedeutung.

Siegfried
Gast #3889
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Danke an die eifrigen Schreiber,

nachdem ich nun fast alle Infos habe, werde ich mir mal so ein Modul 
gönnen. Allerdings nicht von Conrad, die sind zu teuer. Ich muss mir 
einfach mal so ein DCF-77 Signal auf dem Oszilloskop anschauen um 
rauszukriegen wie ich das Teil mit den geringsten Störeinflüssen 
einbaue. Das ein TV- Gerät oder ein Monitor stört ist mir klar. 
Leuchtstofflampen werden auch stören ist aber nicht so tragisch.

Schaun mer mal,
Günter
Gast #3890
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Hallo Günter,

um die Signalgüte zu bestimmen, könnte man auch den Zeitabstand zwischen 
den Flanken des Signals messen. Die fallende Flanke sollte alle 1000ms 
mit wenig Toleranz kommen. danach bleibt das Signal für 100 bzw. 200ms 
auf Low. Man könnte auch versuchen die fallende/steigende Flanke mit 
einem Zeit-Fenster von +/- 10 ms rund um den zu erwartenden Zeitpunkt 
einzufangen. Kommen Flanken ausserhalb dieses Zeit-Fensters, liegen 
Störungen vor.

Siegfried
Gast #3891
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Hi Siegfried,

jo, so gehts. Es geht mir aber nur darum, ob das L-Signal sauber 
detektiert werden kann. Und das kann ich mit dem Oskar sehen. Das 
H-Signal wird ja sowieso auf TTL-Pegel gebracht und begrenzt, da 
interessieren Amplitudenstörungen nicht.

Gruß,
Günter
Gast #3892
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Hi
Ich noch mal. Also das mit dem ansehen ist so eine Sache, wenn du guten 
Empfang hast klappt alles wunderbar. 10 min später kommt nur noch Mist, 
spreche mal von 5-100 Impulsen pro sek. Habe ich alles durch. Das ergibt 
dann wunderbaren Datenmüll. Wenn du wirklich eine Uhr damit bauen willst 
schau mal in die Codesammlung, da habe ich 3 Programme hinterlegt die 
stabiel laufen (die DCF-Uhr ist in allen gleich).
Gruss Uwe
Gast #3893
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Zum Gruße Uwe,

siehst du, genau das will ich rausfinden.
Übrigends eine Uhr im eigentlichen Sinne will ich nicht bauen. Vielmehr 
soll das Teil in einer Controllerschaltung eingesetzt werden die 
hauptsächlich über Funk (VHF,UHF) eingehende 5Tonfolge-Sequencen in 
Schaltfunktionen umsetzt. Zusätzlich wird diese Controllerschaltung noch 
eine Überwachungsfunktion haben, die evt. auftretende Störungen 
protokolliert . Hierzu wird nun das DCF Modul benötigt um eben die 
Auftrittszeit der Störung zu erfassen. Zusätzlich soll (konfigurierbar) 
in bestimmten Zeitabständen eine Datenübertragung (FSK) starten um in 
der Funkzentrale eine Statusmeldung zu erhalten.

Das mal ganz grob des Projekts woran ich grade werke.

Gruß,
Günter

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