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Forum: HF, Funk und Felder HF Leistungsmessung


Autor: Frank (Gast)
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Hallo,

ich muß die tasächliche Sendeleistung an einem 
CB-Funkgerät+Leistungsendstufe  messen. Da ich speziell auf dem Gebiet 
der HF keine Erfahrungen habe, bitte ich Euch um Anregungen.

Z.Zt. wird das ganze über die Messung der Stromaufnahme der 
Leistungsendstufe gemacht (Shunt), unter der Annahme, daß die 
Sendeleistung proportional zur Stromaufnahme der Endstufe steigt.

Frank

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Präzise Leistungsmessungen macht man mit thermischen Leistungsmeßgeräten 
mit vorgeschaltetem 50 Ohm Leistungsdämpfglied. Alles andere sind nur 
ungefähre Abschätzungen. Ein Meßfehler von nur 3 dB bedeutet halbe oder 
doppelte Anzeige der tatsächlichen Leistung, das ist mit Detektordioden 
und Anpaßfehlern schnell erreicht.

Autor: Frank (Gast)
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Wie würde ein solcher Meßaufbau aussehen (Skizze ?) Gibt es Literatur 
dazu ?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Bau Dir doch eine "Kunstantenne", d.h. einen Widerstand als Last, der
an den Ausgang des Funkgerätes angepasst ist. (oft 50 Ohm)
Der muß natürlich die Leistung abkönnen, die die Kiste abgibt.
Dann kannst Du mit P=(U Quadrat) /R ausrechnen, was da los ist.


MfG Paul

Autor: Frank (Gast)
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Das Problem ist, ich muß die Leistung während des normalen Sendebetriebs 
messen, d.h. keine "kunstantenne möglich".

Autor: 1322 (Gast)
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Zur Leistungsmessung nimmt man einen Richtkoppler auf einen Detektor. zB 
den  LTC 5537.

Autor: Frank (Gast)
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Danke für den Tip mit dem LTC5537. In der App-Note steht singel ended, 
d.h. direkt am Ausgang der Endstufe. Gibt es für den laufenden Betrieb 
mit Antenne eine ähnliche Lösung ?

Autor: chris (guest) (Gast) (Gast)
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CB bedeutet ein paar MHz  (27).


Da kann man bei einer angepaßten Antenne (verboten, wenn über x mWatt 
?!),
=> einem Widerstand
einfach per Oszi. die Sp. messen
- oder einem Sp-meßgerät.


Obige
  Dummy-load
kann in dem Bereich gut gebaut werden.


PL-Stecker und einfach, bifilare R-s.
Im Internet gibt es bauvorschläge, war auch mal in der cq/dl
  Ausgabe = ?



Bei hoher Leistung:  Kühlung nicht vergessen !


Abstrahlung darf nicht auftreten - fliegende Ausbauten sind da
ggf. kritisch.



Gruß
c.

Autor: chris (guest) (Gast) (Gast)
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Sorry, hatte den
  3. Beitrag:
    währen Sendung übersehen !!


Anregung:

ein einfache SWR-Meter
  Conrad 10 Euro o,s,

einfach integrieren.

Wenmn das vorab einmal ausgemessen wurde, sollte das zum
P-Messen gehen:  Antennen-R sollte bekannt sein, etc.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Ein bzw. zwei Richtkoppler sind im laufenden Betrieb üblich, sowas heißt 
für Kurzwelle einfach SWR-Meter.
hier beispielseweise:
http://www.dj4uf.de/projekt/swr/swr.htm

Autor: Frank (Gast)
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SWR-Meter klingt gut. Vorteil : optische Anzeige am Prüfplatz. 
Sicherlich läßt sich das Drehspulmeßwerk anzapfen und damit elektronisch 
weiterverarbeiten.
Die Variante mit dem LTC5537 könnte dann als Kalibrierung dienen.

Autor: Frank (Gast)
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Ich habe noch nachgeschaut, bei welcher Frequenz die Endstufe sendet : 
27,12 MHz. Ist bzgl. des SWR-Meters etwas zu beachten ?

Autor: chris (guest) (Gast) (Gast)
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Naja, wenn das SWR ausgemessen ist (also das Poti NICHT mehr verstellen)
dann erst zeigt das analoge auch die Leistung - sonst nciht !

Das mit dem LTC ist sicher eine andere Klasse als qualität!

Hinweis:

Beitrag "HF Spannung messen ohne Gleichrichtung mit ADC ATmega8"



Daneben gibt es mehrere Varianten, wie man ein SWR aufbauen kann.
Immer werden da Dioden eingesetzt:
=> einfach R + Di + C => DVM
bei Antenne = 50 Ohm
folgt damit die Leistung.


Eine Frage der genauigkeit !


Aber:
  jede Buchse, etc., hat Einfluß auf die Meßgenauigkeit


Wenn es aber nur um Kontrolle geht, reicht eine Di + Draht + C
  die Feldstärke der Aussendung kontrollieren!
Bei def. Antenne wird die sich ändern, ;-)



Viel Erfolg mit den (hoffentl.) sinnvollen/hilfreichen  Anregungen

c.

Autor: Klaus (Gast)
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eventuell hilft dir die Veröffentlichung von N2PK weiter

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