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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Laserleistung?


Autor: Jörn Rehder (Gast)
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Moin,

ich überlege, ob es möglich ist, mittels eines relativ preisgünstigen
Lasers Wachs zu schmelzen. Ein normaler Laserpointer mit einer
Ausgangsleitung von weniger als 1 mW geht dazu sicherlich nicht einmal
mit einer fokussierenden Optik.
Hat jemand da Erfahrung welche Ausgangsleistungen man nehmen muß und wo
ich einen solchen Laser bekommen könnte?

Schönen Gruß,

Jörn

Autor: eugen d (Gast)
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also zunächst solltest du dir ein paar tausender zurechtlegen eh du mit
lasern was anfangen willst, aber roithner-laser.com iss in sachen laser
das billigste das ich kenne
eugen

Autor: Nik Bamert (Gast)
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hi

soviel ich weiss bekommt man bei www.elv.de immerhin 5mw laser.(ca.300
euro)

MFG Nik

Autor: Stefan J. (Gast)
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HalliHallo !

Ich selbst bin etwas im Lasershow-Bereich tätig.
Habe privat einen 30mW DPSS Laser (532nm/Grün) und da wird das
auch noch lange nix mit schmelzen von Wachs.


Gruß

Stefan

Autor: Peter Wolf (Gast)
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Hallo Jörn,

was ist jetzt eigentlich aus Deinen Wachs-Schmelzversuchen mit dem
Laserstrahl geworden ?!
Hast Du einen passenden Laser gefunden?

Ich würde Dir einen 10 bis 20W cw Laser empfehlen für solche Aufgaben -
entweder einen HeNe , oder besser noch einen CO2 sealed off Typ. Der ist
einfach in der Handhabung , da hast Du kein Gasgemische nötig !


Servus aus Kösching


Peter

Autor: Chris (Gast)
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> Der ist einfach in der Handhabung

Klar, ein Nuklearreaktor ist auch einfach in der Handhabung, der ist
schließlich auch versiegelt. ;-)


Ich fürchte ein 10-20W-Laser kostet a) Unmengen und b) geht ohne
Genehmigung bestimmt gar nichts.

Autor: Peter Wolf (Gast)
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Hallo Chris,

muß ich schonmal widersprechen - mein erst vor zwei Monaten gekaufter
80W CW CO2 Laser hat mit Netzteil und Puls-Einschub ( kann auch gepulst
werden ) und Transport ( 1.000km) knapp 1.000 Euro gekostet !

Ich muss dazu sagen, daß ich die vordere und hintere Optik-Aufnahme
erst neu gebaut habe - die Spiegel / Auskoppelfenster waren aber dabei


Den Laser habe ich einer TH abgekauft - brauchte da auch keine
Genehmigung - wozu auch - man sollte aber schon wissen was man damit
tut ! Ist bei mir ein Experimental - Laseraufbau zur
Materialbearbeitung.

Übrigens: beim CO2 Laserstrahl genügt als Augenschutz eine normale
Glas-Schutzbrille - der IR Strahl kommt da nicht durch , jedenfalls bei
100 W nicht... das Glas wird trüb, sonst nix !

Eine nagelneue "sealed-off" CO2 Röhre bekommst Du schon für 1.500
Euro auf den Britischen Inseln - Die Stromversorgung kannste ja selber
bauen - 16kV ist doch nix -


Ansonsten noch ein schönes Wochenende


Peter

Autor: Peter Wolf (Gast)
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Hallo Chris,

also, mit einem Nuklearreaktor kann man so einen kleinen Laser ja wohl
nicht gerade vergleichen - da bewegen wir uns auf einem völlig anderen
Niveau, oder ?! Mit radioaktiver Strahlung ist nicht zu scherzen - die
ist schon etwas gefährlicher als so ne Laserstrahlung !

Anbei übrigens noch die Halterung für die vordere Optik - das innere
ist original, das blanke Aluteil ist Eigenbau ( alles Zollmasse )

Masse der Laseranlage:
Schaltschrank mit Stromversorgung und Pulsgenerator 150 x 60 x 60 cm (
HxBxT), ca 100kg -   Laserrohr selbst ist 150 x 25 x 25 cm und etwa 60
kg schwer
Hersteller ist Apollo Laser Inc USA Baujahr ist 1987

Schöne Grüße aus Kösching


Peter

Autor: Jan Fischer (Gast)
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Hallo Peter,

Wer hat Dir denn eingeredet das beim CO2 eine einfache Glas
Schutzbrille ausreicht? Der Strahl hat eine Wellenlänge von 10600nm und
der geht durch Glas einfach mal durch direkt in Deine Augen!
Und selbst wenn Du nicht direkt in den Strahl schaust gibt es immer
noch Reflektionen. Das ist auch bei 100W genug um über lange Zeit deine
Augen zu schädigen. Du wirst es wahrscheinlich erst in ein paar Jahren
merken. Wer gibt eigentlich Pfeiffen wie Dir (Sorry, stimmt aber)
Geräte der Laserklasse 4 in die Hand? Eigentlich musst Du die Kiste von
der Berufsgenossenschaft abnehmen lassen, nur mal so zur Info. Und die
werden Dir dann schon was erzählen zum Thema Lasersicherheit.
Viel Spass noch mit der Kiste...

Jan

Autor: Daniel Lancelle (Gast)
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Hmm, ich bezweifel auch, daß da ne Glasbrille reicht. Beim Bund hatten
wir auf dem FLAK-Panzer einen Laser (Neodym-YAG 1064 nm 2MW
Pulsbetrieb). Das Ding liegt auch im IR-Bereich und wir sind immer mit
Schutzbrillen rumgelaufen und mußten alle Reflektirenden Gegenstände in
der Umgebung abdecken (z.B. Fahrzeugscheiben). Ich denke ne vernünftige
Schutzbrille wäre angebracht...

Autor: Peter Wolf (Gast)
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Danke

Autor: Peter Wolf (Gast)
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Hallo Herr Jan Fischer,

sag mal, hast Du eigentlich irgend ein Problem, oder warum giftest Du
hier Leute an, die Du garnicht kennst ?!?!
Das ist ein Forum und keine Beleidigungs-Ecke !! Bitte etwas mäßigen im
Umgangston !!

Im Übrigen besitze ich für den Betrieb von großen Laseranlagen eine
Genehmigung ( 4kW Scheidlaser im Betrieb ) - das kleine Spielzeug steht
vorerst nur noch bei mir zuhause !

Des weiteren war ich 13 Jahre beim Bund im Flightdienst und hatte sehr
viel mit leistungsfähigen Laseranlagen zu tun - Ziel- und
Vermessungslaseranlagen !

Die Info zur Schutzbrille stammt von der TH Aachen, wo ich den Laser
gekauft habe - die habe ich mir nicht ausgedacht - bei Interesse kann
ich Dir gerne die Tel nummer des Verantwortlichen zukommen lassen...

Ich wünsche allen hier mitlesenden eine schöne Woche - natürlich auch
Dir, Jan ...


Servus und nix für ungut


Peter

Autor: MasterX (Gast)
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Hmm, wie wärs damit bei Ebay einen 1 bis 3 W Laser für wenig Geld zu
kaufen (oder aus einem Laserdrucker einen ausschlachten? Welche
Leistung haben die Dinger denn?)?
Ich habe einen gekauft und das Ding reicht aus um Löcher in Tiere zu
brennen. Na wunderbar! Da wird ein bisschen Wachs wohl allemal
schmelzen (zumindest auf sehr kleiner Fläche).
Und Leute, hört doch auf hier so rumzuschwafeln von wegen Sicherheit.
Jeder der mit solchen Laserleistungen hantiert sollte wissen dass die
Dinger gefährlich sind, wenn nicht hat er nichts anderes verdient.

Autor: Peter Wolf (Gast)
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Hallo,

tja, meine Rede.....

Also ich denke daß die Laser aus den Druckern nicht genügend Leistung
haben , um damit irgendwas zu schmelzen - ich glaube die bewegen sich
nur im Milliwatt Bereich - die sollen ja auch nur ein Ladungsbild auf
die Phototrommel bringen , und kein Bild da reinbrennen...

Aber das mit Ebay ist keine schlechte Idee - da gibt es immer wieder
mal ganz gute Schnäppchen - man muß halt schon ein bisschen was machen
an den Dingern um sie zum Laufen zu bringen.

Deswegen hatte ich oben ja mal irgendwo geschrieben, daß eine
sealed-off Röhre eines CO2 Lasers zwar etwas teurer in der Anschaffung
ist, beim Betrieb jedoch viel preiswerter   -  So !! war das gemeint -
denn da hat man keine Probleme mit dem Mischen der drei Grundgase
Helium, Kohendioxid und Stickstoff !
Denn diese Gase sind sehr teuer.....
Und so ein CO2 Laser hat halt nun mal den besten Wirkungsgrad von allen
Gas-Laserarten ( bis zu 20%)

Aber um auf das Schmelzen zurück zu kommen : Ich denke mal, Du wirst
schon so um die 5W Mindestleistung brauchen, um mit einer vernünftigen
Geschwindigkeit arbeiten zu können !
Dann nimm einen 10W Laser und fahre ihn mit 50% seiner Leistung , dann
hält das Ding ewig !

Aber nochmals - ein Besuch der Seite http://pulslaser.de wird da schon
viel Wissen vermitteln , und auch vielleicht zum Bau von Eigenanlagen
anregen.


Gruß aus Kösching und noch schöne Ostertage


Peter

Autor: Freak5 (Gast)
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Zur Gefahr von Lasern->
Wie gefährlich sind diese Laserpointer denn eigentlich?
Ist das ungefährlich, wenn man davon dauernt geblendet wird?
Ich habe nämlich schon öfter diese roten Punkte im Auge gesehen, weil
mir jemand mit so einem Ding ins Auge geleuchtet hat.

Autor: Steffen (Gast)
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Wenn ich richtig informiert bin:
Solange es sich um die hier in Deutschland zugelassenen Laserpointer
(ich glaube unter 2mW) handelt, ist dein Lidschlussreflex schnell
genug, um Verbrennungen der Netzhaut vorzubeugen.
Absichtliches reinschauen und unteredrücken des Lidschlussreflexes sind
aber gefährlich und können die Netzhaut schädigen.

Viele Grüße
Steffen

Autor: Freak5 (Gast)
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Mh das heißt, wenn ich gar keinen Reflex gespürt habe, dann ist auch nix
kaputt...
Gut. Ich hoffe mal, dass Grundschüler nur zugelassene Modelle haben...

MFG :-)

Autor: Daniel Lancelle (Gast)
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Sag mal Peter, welche Wellenlänge hat dein Laser? Wie gesagt, wir
brauchten immer Schutzbrillen für unseren IR-Laser. Würde mich daher
mal interessieren.

Gruß

Autor: Malte (Gast)
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@Freak5:
Ich hab bereits mehrfach gelesen und gehört, dass der Lidschlussreflex
nich bei allen Leuten vorhanden ist (der Prozentsatz soll garnicht so
gering sein). Also im Zweifelsfall "bewusst" die Augen schließen oder
den Kopf zur Seite wenden.

Autor: Transi (Gast)
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Kenne mich mit solch grossen Leistungen nicht aus, kann aber zu den
Lasern die die Kits so manchmal mit sich rumtragen was sagen, da ich
solch einen Laser in einem Messgerät eingebaut habe. Solche Laser
müssen als CLASS 2 Laser deklariert sein. Die abgegebene Leistung muss
< 1 mW sein. Bei dieser Laserleistung funktioniert der Liedreflex
üblicherweise, denn diese 1 mW blendet gewaltig, so dass jeder das
Augenlied schließt. Wenn er es nicht tut, (warum auch immer) geht man
davon aus, dass das 1 mW Leistung noch nicht schädlich ist. So ganz
sicher ist man sich da aber wohl nicht. Für Japan brauchte ich übrigens
eine extra Zulassung dieses kleinen Laser, da dort die Vorschriften
wesentlich höher sind. So musste die Schaltung zur Leistungsregelung
z.B. redundant ausgelegt sein, damit im Falle eines Fehlers die
Laserleistung 1 mW nie überschreitet.

Hätte dazu aber mal noch eine physikalische Frage: Und zwar ob ich
folgenden Vergleich anstellen darf oder ob ich hier Äpfel mit Birnen
vergleiche?
Mit unseren AZUBIS mach ich immer folgende Rechnung. Angennommen eine
Stadiumsbeleuchtung habe eine elektrische Leistung von 1 MW, 15%
Wirkungsgrad und leuchtet eine Fläche von 250 x 100 m aus, dann sind
das 150 kW Lichtleistung auf 25000000000 mm2. Das gibt auf den mm2
gerade noch 6 µW. So ein Laser mit gerade mal 1 mW hat auch etwa einen
Spot mit einem mm2 und bringt es auf dieser Flöche auf die 166 fache
Leistung.
Kann ich die Rechnung so aufziehen, oder kann ich das nicht
vergleichen?

Gruss

Transi

Autor: Jan Fischer (Gast)
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Hallo Peter und auch all die anderen,

sorry wenn es etwas ungehalten rüberkam aber viele Leute unterschätzen
die Gefährlichkeit von CO2 Lasern der Klasse 4 enorm. Ich wollte Dich
keineswegs angreifen aber ich hab wirklich ein Problem wenn ich manche
Leute ohne Schutzbrille da rumlaufen sehe. Es herrscht leider immer
noch die Meinung, ich seh nix also ist`s auch nicht gefährlich. Auch
wenn Du anfänglich nichts merkst kommen ohne Schutzbrille ständig
Reflektionen in Dein Auge (und du musst es nicht mal spüren). Einfach
gesagt besteht Dein Auge innen aus Zapfen und Stäbchen die mit
Flüssigkeit gefüllt sind welche Dir das sehen ermöglicht. Wenn der
Laserstrahl oder eine Reflektion da drauf kommt verdampft die
Flüssigkeit teilweise oder auch ganz (abhängig von der Leistung) und
ist irreparabel verloren. Das über viele Jahre und du verlierst
Sehkraft, im schlimmsten Fall bist Du irgendwann blind.

Ziel und Vermessungsanlagen arbeiten nicht mit CO2 Lasern. Die haben
eine andere Wellenlänge. NdYag Schutzbrillen sind übrigens beim CO2
genauso wirkungslos wie umgekehrt. Schenk den Typen von der TH Aachen
keinen Glauben, es stimmt nicht das Glas ausreicht. Nicht umsonst
kostet eine CO2 Brille so ca. 400EUR. Es gibt von der
Berufsgenossenschaft ein Video zum Thema Lasersicherheit. Das sollte
sich jeder mal anschauen der mit Lasern zu tun hat. Da wird mit einem
CO2 Strahl auf ein Auge geschossen, na was da übrigbleibt sieht nicht
so wirklich gesund aus.

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren beruflich mit CO2 Lasern von
300Watt - 2000W und sehe immer wieder an unseren Anlagen (vor allem in
Asien) das Leute den Strahl ohne Brille justieren oder Anlagen mit
offenem Strahlengang betrieben werden. Ja es werden sogar Sonnenbrillen
als Laserschutzbrillen ausgegeben, so gesehen in China.
Einige Maschinenbediener klagen schon das sie plötzlich eine Brille
brauchen... Aber ich kann auch nicht mehr als reden, es muss im
Endeffekt jeder selber wissen was er tut. Soviel zum Thema...

Jan

Autor: MSE (Gast)
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@Transi:

Der Vergleich wird schon erlaubt sein, allerdings gibt es noch einen
weiteren Unterschied zwischen Laserlicht und dem Licht von 'normalen'
Lampen (sprich: Glühlampen, egal ob Halogen oder nicht,
Gasentladungslampen und auch LEDs, die zunehmend für Beleuchtungszwecke
verwendet werden):

Laserlicht ist koherent. Das heißt, seine Strahlung besteht aus
Wellenzügen von nur einer Wellenlänge, die allesamt im Gleichtakt
marschieren.

Glühlampenlich dagegen ist inkoherent. Es besteht aus Wellenzügen der
verschiedensten Wellenlängen, die (schon deshalb) nicht gleichphasig
zueinander laufen.

Koherentes Licht kann in seiner Wirkung wesentlich intensiver sein (zum
Beispiel Fotochemisch). Was aber die Heizleistung angeht, ist Dein
Vergleich in Ordnung.

Geht es um die Beleuchtung, muß noch (das ist nicht nur bei Laserlicht
der Fall) die Augenempfindlichkeit für die entsprechende Wellenlänge
berücksichtigt werden.

Gruß, Michael

Autor: Peter Wolf (Gast)
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Hallo Leute,

nun ja , also die Entschuldigung ist angenommen - vergessen wir mal
diesen Passus einfach....
Also zu den Fragen:

Daniel , mein CO2 Laser hat eine Wellenlänge von 10,6um (10.600nm)
das ist am anderen Ende des Infrarot-Bereiches, wie es Eure BW Laser
waren.

Ist schon klar, daß die Vermessungslaser keine CO2 Typen waren - das
waren HeNe mit 20 Watt ( Vermessung bei Tornado Kompassrose ) - da hat
es im Übrigen mal einen schweren Unfall gegeben bei uns - ein Kollege
kam ungeschützt in den Strahl und hatte eine Netzhaut-Ablösung - Wurde
in der Augenklinik Erlangen mit einem Laser ( wie passend ) wieder
"befestigt" - er hat aber nie mehr seine volle Sehfähigkeit erreicht
!

Jan, noch in paar Worte zur Sicherheit:
Mein Laser steht in einem separaten Raum und kann nur eingeschaltet
werden , wenn ich die Türe geschlossen habe , von einem anderen Raum
aus - ich werde einen Teufel tun , und dort reingehen solange das
Dingens eingeschaltet ist !!
Es ist ein 5mW Rotlichtlaser parallel geschaltet, der vorher eine
Simulationsfahrt machen kann mit dem benötigten Daten file , da kann
man sehen ob's denn auch reinpasst vor dem Bearbeiten - das vermeidet
unnötigen Ausschuß und Gasverbrauch !

Aber die Anlage ist noch nicht ganz betriebsbereit - es fahlt noch das
Gasmisch-ventil - alles andere funktioniert schon. Es ist halt erst mal
eine Experimental-Anlage für Sondersachen.

So, dann bleibt mir nur noch, Euch allen ein schönes Osterfest zu
wünschen

Servus


Peter

Autor: Jan Fischer (Gast)
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@Peter,

es gibt übrigens auch fertige Gasmischungen mit He, CO2 und N2 in einer
Flasche. Ich glaube sowas kommt im Endeffekt billiger als Einzelgase. Da
brauchst Du dann nur einen Druckminderer. Allerdings kann man dann den
Durchfluss der einzelnen Gase nicht regeln. Macht aber bei alten Kisten
vielleicht Sinn, z.b: um mit Stickstoff die Leistung zu erhöhen, geht
dann aber auf Kosten der Pulsbarkeit.
Was ist das eigentlich für ein Laser? Firma? Wird bei deiner Anlage das
Werkstück mit XY Achsen bewegt oder der Strahl mit Scannerspiegeln
abgelenkt?

Jan

Autor: Peter Wolf (Gast)
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Hallo Jan,

also die fertige Gasmischung von Linde ist zwar praktisch, aber
schlichtweg unbezahlbar ! Linde verlangt 45 Cent pro Tag nur Mietgebühr
- das ist doch der reinste Wucher, oder ?!
Ich bekomme die Einzelflaschen als Pfandflaschen- muß also Pfand und
die Füllung zahlen und kann sie so lange haben bis sie halt leer sind -
dann zahle ich die Füllung und bekomme eine neue Flasche, samt neuem TÜV
- ohne daß ich da noch extra was bezahlen muß .....
Nachteil ist halt, daß ich die Gase zumischen muß , aber das macht dann
das Gas-Mischventil.....

Die Laseranlage ist Baujahr 1987 - Hersteller ist Apollo Laser INC -
Die Anlage ist so aufgebaut, daß der Strahl mit Hilfe eines
goldbedampften Ablenkspiegels ( stammt von einem 1,5kW CO2 Monster )
nur einmal abgelenkt wird ( 90°) und dann senkrecht auf die X/Y
Verfahreinheit strahlt, oder besser gesagt durchstrahlt, denn die hat
in der Mitte ein großes Loch !
Dort wird das Werkstück eingelegt und mit Hilfe von zwei Schrittmotren
über ein PC Programm verfahren .
Der Focus wird nur einmal eingestellt, vor Bearbeitungsbeginn. Mit
einer Speziallinse aus ZnSe , die eine Brennweite von 250mm besitzt.
Wenn dann mal was geschnitten wird, ist eine Sperrluft-Einheit
vorgesehen, die etwaige Spritzer von der Linse fernhält !

Als zu schneidende Materialien sind jetzt vorgesehen Plexiglas, und
Gummi, sowie diverse Graviermaterialien für Paneleinheiten im
Flugzeugbereich !


So, dann wünsche ich noch schöne Ostertage


Servus



Peter

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