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Forum: Offtopic Lohnnebenkosten


Autor: '-' (Gast)
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Heute habe ich meinen Lohnzettel gesehen. Der Chef hat 500 Euro Prämie 
gezahlt. Toll. Das hat ihn so ziemlich genau 600 Euro gekostet, mit 
Arbeitgeberanteil. Also sind von den 600 Euro Prämie, denn das mit dem 
Arbeitgeberanteil ist ja nur Augenwischerei, genau 220 Euro auf meinem 
Lohnzettel angekommen. Das ist nun gar nicht mehr so toll. Wenn ich 
davon etwas kaufe, dann kann ich ja effektiv nur 178 Euro ausgeben, denn 
da ist ja noch die Mehrwertsteuer. Das ist ja deprimierend.

Autor: Ösi (Gast)
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Armes Deutschland.....

Bei uns wären von den 500 € Bruttoprämie ca. 370 € Netto geblieben
(In Österreich werden Prämien nur mit 6% besteuert, Sozialabgaben wie 
restliches Gehalt)

schönes Trauern noch

Autor: 1325 (Gast)
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Tja irgendwer muss doch alles bezahlen. Als deutscher Arbeitnehmer wird 
man breitgetreten und ueber den Tisch gezogen. Und als Arbeitgeber 
blaest man viel Geld fuer wenig Leitung raus. Die 2/3, die der 
Arbeitgeber rausblaest, sind im Wind verweht. Pffffft. Kein Wunder 
wollen alle weg.

Autor: Zardoz (Gast)
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Die Wahrheit ist natürlich noch wesentlich komplizierter ... ;-)

Die 600€ des Chefs gehen (hoffentlich) vom Gewinn ab, dafür entfallen 
also die ansonsten fälligen Gewinnsteuern. Eigentlich zahlt er also 
vielleicht nur 400€. Und von der Differenz dieser 400€ zu den 
ausgezahlten 220€ bekommt der Empfänger immerhin eine Versorgung im 
Krankheitsfall und eine Altersrente. Sowie natürlich eine Menge 
staatliche Bildung & Infrastruktur ...

Nice week,
Zardoz

Autor: Gast (Gast)
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> ausgezahlten 220€ bekommt der Empfänger immerhin eine Versorgung im
> Krankheitsfall und eine Altersrente. Sowie natürlich eine Menge
> staatliche Bildung & Infrastruktur ...


Muhahahaha.... der war gut.

Autor: '-' (Gast)
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Kostet ihn nur 400 Euro? Hä? Er muss doch 600 Euro erstmal 
erwirtschaften.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Muhahahaha.... der war gut.

I know ... ;-)

Mehr Markt wäre sicher effektiver und würde für eine wesentlich bessere 
Transparenz sorgen. Allerdings würde auch dann die hier angesprochene 
Differenz nicht auf 0 gehen ... mehr wollte ich damit nicht sagen.

Nice week,
Zardoz

Autor: Zardoz (Gast)
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> Kostet ihn nur 400 Euro? Hä? Er muss
> doch 600 Euro erstmal erwirtschaften.

Schon richtig. Würde er die 600€ allerdings in die eigene Tasche stecken 
wollen, müsste er davon Steuern zahlen. Zahlt er sie an seine 
Mitarbeiter aus, sind es hingegen Kosten.

Nice week,
Zardoz

Autor: D. W. (dave) Benutzerseite
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>Schon richtig. Würde er die 600€ allerdings in die eigene Tasche stecken
>wollen, müsste er davon Steuern zahlen. Zahlt er sie an seine
>Mitarbeiter aus, sind es hingegen Kosten.

Warum nehmt ihr überhaupt noch Lohn? Kostet doch nur Steuern.

Also, alles verschenken, was ihr bekommt, schon müsst ihr keine Steuern 
mehr zahlen!

Autor: '-' (Gast)
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Doch, Schenkungssteuer, oder nicht?

Autor: Mueller (Gast)
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und Strick nehmen ist auch kein "Gewinn". Erbschaftssteuer :-)

Autor: Lohnsklave (Gast)
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Wieviel bleibt eigentlich bei Schwarzarbeit übrig? ♪♪♪☻♪♪♪

Autor: UA (Gast)
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Wenn ich mein Bruttogehalt sehe freue ich mich. Dann kommt mir die Träne 
was davon Netto übrig bleibt.
Wenn ich die betrunkenen "Arbeitssuchende" im Stadtgarten sehe und die 
stolzen kinderlosen Eigenheimbesitzer über 60 treffe, wird mir klar für 
welchen zweck ich auf dieser Welt bin und wohin mein ehrlich verdientes 
Geld verschwinden...

Eigentlich sollte es so sein:
Wer nicht arbeitet darf auch kein Geld vom Staat kriegen.
Wer keine Kinder hat, darf nur Lebensminimum an Rente bekommen (so 
400,-)

Aber in Deutschland ist alles umgekehrt, je dümmer du dich stellst, 
desto mehr spring für dich dabei raus.

Das Land der Freaks... (LdF)
lol

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Wer nicht arbeitet darf auch kein Geld vom Staat kriegen.

JA


>Wer keine Kinder hat, darf nur Lebensminimum an Rente bekommen (so
>400,-)

Warum? Wer ein Leben lang arbeitet, hat doch Anspruch. Dafür das manche 
keine Kinder haben, schlägt sich doch in den Abzügen nieder. Und darum 
gehts doch hier..


>Aber in Deutschland ist alles umgekehrt, je dümmer du dich stellst,
>desto mehr spring für dich dabei raus.

Ja.

Autor: UA (Gast)
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>Wer ein Leben lang arbeitet, hat doch Anspruch.
FALSCH!

Das ist der Denkfehler der Deutschen.

Wer sein Leben lang arbeitet muss schauen, dass er sich zum Rentenalter 
selbst versorgen kann. Rücklagen - Lebensversicherungen - Immobilien...

Selbstversorgung ist angesagt. Nicht immer denken "der Staat versorgt 
mich"!
Das deutsche Staatsapparat vermittelt immer den Menschen, es könne sie 
besser versorgen als sie es selbst täten. Und das ist der Denkfehler im 
System! Jeder Einzelne kann sich selbst besser versorgen!

Allmählich realisiert man das. Und erzieht Menschen dazu selbstständig 
zu werden. Ansonsten macht das Sozialesystem "pffft" und ca. 15Mio 
sitzen auf der Straße - die "Arbeitssuchenden" und die "Alten".

Das Land der Freaks... (LdF)
lol

Autor: UA (Gast)
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>  Dafür das manche keine Kinder haben

Deine Kinder zahlen dir später die Rente!

Keine Kinder ==> keine Rente

Das was du jetzt zahlst bekommen diene Eltern/Großeltern.

Du denkst doch nicht etwa, dass du jetzt das Geld auf eine Art Sparbuch 
zahlst, wovon du später monatlich etwas wegnimmst?

So hatte man das System vor 60 Jahren deinen Oma/Opa verkauft..

Autor: 1344 (Gast)
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>Eigentlich sollte es so sein:
>Wer nicht arbeitet darf auch kein Geld vom Staat kriegen.
>Wer keine Kinder hat, darf nur Lebensminimum an Rente bekommen (so
>400,-)

Die einen haben Kinder als Hobby, andere haben ein Auto oder sonst was. 
Nur weil die mit Kindern schlechter rechnen koennen, sollen die Anderen 
mehr zahlen ? Passt nicht so recht.

Autor: UA (Gast)
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>Die einen haben Kinder als Hobby, andere haben ein Auto oder sonst was.
>Nur weil die mit Kindern schlechter rechnen koennen, sollen die Anderen
>mehr zahlen ? Passt nicht so recht.

Solange du als Kinderloser später nicht auf meinem Hals hockst und deine 
Rente aus meinem Bruttolohn "saugst", kannst du dein Geld auch in den Po 
schieben ist mir total wurscht. lol

Aber wenn du Rente willst, musst du Kinder haben! Wer sonst soll dir die 
Rente  zahlen?

Sag mal. Bin ganz Ohr

Autor: Gast (Gast)
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Da schließe ich mich mal an. Woher soll die Rente kommen? Von den 
Kindern der anderen vermutlich!?

Wird Zeit, dass dieses System reformiert wird.

Autor: UA (Gast)
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>Da schließe ich mich mal an. Woher soll die Rente kommen? Von den
>Kindern der anderen vermutlich!?

Da schmarotzen die Kinderlosen und behaupten frech, sie haben doch ihr 
Leben lang bezahlt und wollen ihre Rente auch haben... Totaler Witz!

>Wird Zeit, dass dieses System reformiert wird.
Geht nicht. Warum?
Wählerpotential der 60+-jährigen ist sehr groß und wird jedes Jahr noch 
größer. Da mag niemand auch nur den Mund aufzumachen. Lieber treibt die 
Bevölkerung in die Angst, von wegen die Terroristen können ne Atombombe 
haben.

das Land aus dem die Freaks kommen...

Autor: Zardoz (Gast)
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Last euch doch von Politikern nicht immer so verarschen.

Einen Anspruch auf Rente erwirbt man, indem man Beiträge zahlt. Wäre bei 
jeder privaten Rentenversicherung auch nicht anders. Und wieso sollte 
jeder Kinder haben müssen? Warum nicht der eine mehrere und der andere 
keine?

Würden die Politiker ihnen die Wahl lassen, könnte ja jeder seine 
Beiträge auch auf ein eigenes Rentenkonto einzahlen.

Nice week,
Zardoz

Autor: Zardoz (Gast)
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> Da schmarotzen die Kinderlosen und behaupten frech, sie haben doch ihr
> Leben lang bezahlt und wollen ihre Rente auch haben... Totaler Witz!

Kann den Witz nicht so wirklich erkennen: Haben die jetzt nicht bezahlt? 
Oder erwirbt man durch Zahlung keinen Anspruch?

Übrigens habe ich auch zwei Kinder.

Nice week,
Zardoz

Autor: Horst Gschwandtner (Gast)
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> Solange du als Kinderloser später nicht auf meinem Hals hockst und deine
> Rente aus meinem Bruttolohn "saugst", kannst du dein Geld auch in den Po
> schieben ist mir total wurscht. lol

> Aber wenn du Rente willst, musst du Kinder haben! Wer sonst soll dir die
> Rente  zahlen?

> Sag mal. Bin ganz Ohr

Falsches System! Eigentlich sollte jeder für sich selbst einzahlen. 
Jemand mit 5 Kinder und ohne Arbeit (der sein Leben lang den arbeitenden 
Bürgern auf der Tasche liegt) ist Deiner Ansicht nach bezugsberechtigt - 
ist das die soziale Gerechtigkeit, oder?

Autor: UA (Gast)
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>Einen Anspruch auf Rente erwirbt man, indem man Beiträge zahlt.

Welchen Planeten nennst du deine Heimat? Erde?
Dann solltest du Folgendes verstehen:

Stell dir vor, wenn du 67 bist, gibt es keine junge Menschen mehr. Es 
gibt nur Rentner. Woher bekommen die Rentner ihr Rente? Es gibt keinen 
von dem der Staat die Rentenbeiträge einzieht, folglich ist die 
Rentenkasse leer, folglich keine Rente.

>und wieso sollte jeder Kinder haben müssen?

weil dann keiner kinder haben will und keine Kinder heute folglich keine 
Beitragzahler in die Rentenkasse morgen, folglich keine Rente!

>Warum nicht der eine mehrere und der andere keine?
So funktioniert es bis heute nicht. In den 60/70 wollten viele lieber 
Karriere , Auto und Urlaub haben anstatt Kinder groß zu ziehen. Heute 
heulen diese Menschen, die Rente sei ihnen zu gering. Aber wer soll 
ihenen die Rente zahlen?

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Regt euch lieber über die Steuerverschwendung des Staates auf. So lange 
wir den Russen zur Verschrottung von Atom-UBooten das Geld schenken, 
kanns ja nicht so knapp sein...
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/schwarzbuch2.html

Autor: UA (Gast)
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>Eigentlich sollte jeder für sich selbst einzahlen.
Das nennt man private Rentenversicherung und wird endlich in Deutschland 
propagiert!

Bei der gesetzlichen RV zahlen wir eben nicht für sich sonder für die 
ältere Generation. Die jüngere Generation wird die Rente uns bezahlen. 
=> Generationenvertrag. Dieses beschießene System hab ich nicht 
erfunden.

>Jemand mit 5 Kinder und ohne Arbeit (der sein Leben lang den arbeitenden
>Bürgern auf der Tasche liegt) ist Deiner Ansicht nach bezugsberechtigt -

>ist das die soziale Gerechtigkeit, oder?

Ja, weil seine Kinder deine Rente und die von deiner Frau zahlen.
In diesem Fall hast du Zahler deiner Rente im fremden Haus aufwachsen 
lassen. Du hast sie Leben lang durchgefüttert. Wenn du alt bist füttern 
die dich (Falls sie arbeiten).

>ist das die soziale Gerechtigkeit, oder?
Wenn du niemanden fütterst aber selbst gefüttert werden willst?

Autor: Zardoz (Gast)
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> weil dann keiner kinder haben will und keine Kinder heute folglich
> keine Beitragzahler in die Rentenkasse morgen, folglich keine Rente!

Dir ist aber schon klar, daß das ein von unseren Politikern gewolltes 
System und kein Naturgesetz ist, oder? Und deshalb verstehe ich nach wie 
vor nicht, wieso Du Kinderlosen Schmarotzertum vorwirfst.

Würde jede Generation Kinder haben statt zu zahlen, würde niemals 
gezahlt.

Nice week,
Zardoz

Autor: .... (Gast)
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Und China bekommt auch noch Entwicklungshilfe. So um die 60Mio. Also 
alles im grünen Bereich.

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Frage: Warum soll man eigentlich in diesem menschenverachtenen Staat 
Kinder in die Welt setzen?
Im übrigen gibt es auch Leute, die leben alleine. Kinder machen per 
Windbestäubung?

Autor: UA (Gast)
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>Dir ist aber schon klar, daß das ein von unseren Politikern gewolltes
>System und kein Naturgesetz ist, oder?
Verstehe ich sehr wohl. Dieses System wurde unter Adenauer um 1950 
ausgearbeitet. Das Modell ist jedoch noch älter. Ich finde dieses System 
vorne und hinten als fehlerhaft. Kann so nie reibungslos funktionieren.

>Und deshalb verstehe ich nach wie
>vor nicht, wieso Du Kinderlosen Schmarotzertum vorwirfst.
Weil es in heutigen Situation so ist. Derjenige, der schönes Leben 
führen konnten und nicht in die Kinder investierten, kassiert heute die 
Rente. In diese Rente haben sie aber keinen Cent investiert, da sie 
keine Kinder haben.

Du zahlst heute die Rente deiner Eltern/Großeltern und noch dazu die von 
zahlreichen Kinderlosen. Hätten die Kinderlosen eigene Kinder, würdest 
du weniger zahlen müssen.

Autor: UA (Gast)
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>Frage: Warum soll man eigentlich in diesem menschenverachtenen Staat
>Kinder in die Welt setzen?

Damit sie für Russen und Chinesen Geld verdienen? lol

Autor: Zardoz (Gast)
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> In diese Rente haben sie aber keinen Cent investiert, da sie
> keine Kinder haben.

Irgendwie werde ich aus Deiner Argumentation nicht schlau. Das 
derzeitige System hältst Du für nicht haltbar, präferierst also eine 
Privatrentenversicherung. Dann würden Kinderlose wie bisher Beiträge 
zahlen und wie bisher Rente beziehen. Und Eltern würden ebenfalls 
Beiträge zahlen, später daraus ihre Rente beziehen und für ihre Kinder 
aufkommen. Wo ist jetzt der prinzipielle Unterschied?

Nice week,
Zardoz

Autor: Gast (Gast)
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>> Wird Zeit, dass dieses System reformiert wird.
> Geht nicht. Warum?
> Wählerpotential der 60+-jährigen ist sehr groß und wird jedes Jahr noch
> größer. Da mag niemand auch nur den Mund aufzumachen. Lieber treibt die
> Bevölkerung in die Angst, von wegen die Terroristen können ne Atombombe
> haben.

Nunja, dann schau ich mir das ganze noch so 30-50 Jahre lang an. Mal 
sehen ob zu meiner Lebzeit der Laden noch auseinanderbricht. Was rate 
ich nur meinen Kindern?

Tsetsetse...

Autor: Gast (Gast)
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> Irgendwie werde ich aus Deiner Argumentation nicht schlau. Das
> derzeitige System hältst Du für nicht haltbar, präferierst also eine
> Privatrentenversicherung. Dann würden Kinderlose wie bisher Beiträge
> zahlen und wie bisher Rente beziehen. Und Eltern würden ebenfalls
> Beiträge zahlen, später daraus ihre Rente beziehen und für ihre Kinder
> aufkommen. Wo ist jetzt der prinzipielle Unterschied?

[Ironie]
Das ist doch sonnenklar: Es geht um Gerechtigkeitsgefühl.

Ich will doch nicht für meinen blöden Nachbarn mit dem dicken BWM, der 
keine Kinder hat und ständig über den Fußball auf seinem Rasen meckert, 
die späteren Rentenzahler großziehen.

Andersrum: die Private Renternversicherung erwirtschaftet ihre Erträge 
häufig aus dem Kapitalmarkt. Dieser ist IMHO ziemlich unberechenbar. 
Gewinne werden häufig aus Fusionen, Synergieeffekten und dem Abbau von 
Arbeitsplätzen generiert. Vieleicht ist mein Nachbar, der blöde S..., 
bei der nächsten Streichungsrunde auch dabei...
[\Ironie]

Autor: Zardoz (Gast)
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> Nunja, dann schau ich mir das ganze noch so 30-50 Jahre lang an. Mal
> sehen ob zu meiner Lebzeit der Laden noch auseinanderbricht. Was rate
> ich nur meinen Kindern?

Auf jeden Fall optimistisch zu bleiben ... ;-)

Die Geburtenrate ist nun mal gesunken, stabilisiert sich aber auf 
niedrigerem Niveau. Gleichzeitig ist die Lebenserwartung gestiegen. Das 
bedeutet, es wird einige Jahrzehnte eine zunehmende Zahl Rentenempfänger 
geben, denen eine sinkende Zahl Rentenzahler gegenübersteht. Danach wird 
sich das Ganze aber allmählich wieder einpendeln, weil auch der 
langlebigste Rentner irgendwann sterben wird.

Es gibt natürlich noch viele andere Gründe, aus denen der "Laden 
auseinanderbrechen" könnte. Aber die gab es immer - früher mehr als 
heute.

Nice week,
Zardoz

Autor: Zardoz (Gast)
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> Das ist doch sonnenklar: Es geht um Gerechtigkeitsgefühl.

Ok, es geht also nicht um Fakten sondern gefühltes. Mein Rat: Umziehen.

Nice week,
Zardoz

Autor: UA (Gast)
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Es geht nicht um ein Gerechtigkeitsgefühl oder soziale Gerechtigkeit. 
Diese Schlagworte sind ein Witz letztere ist gar eine Utopie.

Es geht, wie die Überschrift des Threads sagt, um die Sozialabgaben. Und 
um das Nettolohn und wie viel man an die Rentner, Kranke, Arbeitslose 
jeden Monat abdrückt. Also bei mir sind es weit über 1000 Glötze.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Es geht, wie die Überschrift des Threads sagt, um die Sozialabgaben.
> Und um das Nettolohn und wie viel man an die Rentner, Kranke, Arbeitslose
> jeden Monat abdrückt. Also bei mir sind es weit über 1000 Glötze.

Falls Glötze = Euro kann das wohl nicht sein. Es sei denn, Du rechnest 
den Arbeitgeberanteil mit ein. Immerhin gibt es Bemessungsgrenzen ...

Außerdem kann es ja nicht um den Gesamtbetrag gehen, sondern lediglich 
um die Differenz zu den Beiträgen entsprechender privater 
Versicherungen.

Nice week,
Zardoz

Autor: UA (Gast)
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>Falls Glötze = Euro kann das wohl nicht sein. Es sei denn, Du rechnest
>den Arbeitgeberanteil mit ein. Immerhin gibt es Bemessungsgrenzen ...

Gut, die Steuern inklusive..

Autor: Der Staat (Gast)
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> genau 220 Euro auf meinem Lohnzettel angekommen.

Bei Deiner Einkommensteuererklärung oder bei dem vorgezogenen 
Lohnsteuererklärung in der Dezember Abrechnung bekommst Du je nach 
Deinen persönlichen Steuersatz etwas zusätzlich von den 500EUR raus (ca. 
50 - 125EUR).

> Wenn ich davon etwas kaufe, dann kann ich ja effektiv nur 178 Euro ausgeben, > 
denn da ist ja noch die Mehrwertsteuer.

Wenn Du z.B. davon Deine Miete bezahlst, wird nichts abgezogen. Bei 
Lebensmittel etc. werden 'nur' 7% abgezogen...

> Wer keine Kinder hat, darf nur Lebensminimum an Rente bekommen (so 400,-)

Nicht jedes Paar, dass keine Kinder hat ist darüber glücklich. Manchmal 
gibt es einfach auch medizinische Gründe ;-(

Das wäre genauso, als würde ich verlangen, dass jeder der ein Auto 
besitzt, welches mehr als 75PS hat mit einer Rentenkürzung rechnen muss. 
Hätte ja das Geld für die Altersvorsorge investieren können.

Fazit:
Wenn man von der Sache keine Ahnung hat, soll man den Mund halten! Aber 
Jammern ist ja Trendi!

Autor: Lohnbüro (Gast)
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@ '-'

Ich habe ja voll Mitleid mit Dir. Wenn Du in der Steuerklasse 1 bist, 
keine Kinder oder Freibetrag hast, in der Kirche bist gesetzlich 
Krankenversichert bist, dann verdienst Du normalerweise ca. 4000EUR 
(4500EUR mit Prämie) Brutto - Du Armer. Wie soll das zum Leben reichen 
;-)

Autor: UA (Gast)
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>Das wäre genauso, als würde ich verlangen, dass jeder der ein Auto
>besitzt, welches mehr als 75PS hat mit einer Rentenkürzung rechnen muss.

Hab vergessen, dass die Autos die Rente zahlen, sorry.

>Wenn man von der Sache keine Ahnung hat, soll man den Mund halten! Aber
>Jammern ist ja Trendi!

Gut, dass du dir selbst den Mund zu machst. Gute Einstellung.

Autor: '-' (Gast)
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4500 Euro Brutto mit Prämie? Sehr witzig.

Autor: Lohnbüro (Gast)
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> 4500 Euro Brutto mit Prämie? Sehr witzig.

--> www.nettolohn.de

Autor: Rentenzahler (Gast)
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@ UA
> Du zahlst heute die Rente deiner Eltern/Großeltern und noch dazu die von
> zahlreichen Kinderlosen. Hätten die Kinderlosen eigene Kinder, würdest
> du weniger zahlen müssen.

Meine Eltern/Großeltern bekommen keine staatliche Rente (waren 
Selbständige).
Für wenn bezahle ich die Rente? Für mich selber!

Das Problem ist, dass der Staat meine Rentenbeiträge nicht zurücklegt, 
sondern  schon jetzt gleich wieder ausgibt - anders als bei einer 
privaten Rentenversicherung. Somit ist das mit der Behauptung 'Unsere 
Rente bezahlen unsere Kinder' theoretisch falsch - praktisch aber 
richtig. Der Saat verdient sehr gut an den Renten, denn nicht jeder der 
einzahlt bekommt auch wider was raus. Manche sterben einfach früher. 
Somit ist der Anfangskredit (unter Bismark bzw. Adenauer). Schon längst 
getigt.

Autor: Konstante (Gast)
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Schaut mal in Eure älteren Lohnabrechnungen!

Wenn ich heute Netto durch Brutto teile, dann habe ich 57%, der mir vom 
Brutto ausgezahlt wird. Das war aber auch schon 1997 so!

Es hat sich nichts geändert, nur die Umstände.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Rentenzahler wrote:

> Für wenn bezahle ich die Rente? Für mich selber!

Irrtum.

> Das Problem ist, dass der Staat meine Rentenbeiträge nicht zurücklegt,
> sondern  schon jetzt gleich wieder ausgibt

Das ist auch so gewollt.
Auch wenn es 'gesetzliche Rentenversicherung' heist, so ist der
Begriff 'Versicherung' in diesem Zusammenhang nicht richtig.
Die gesetzliche Rente ist nun mal keine Versicherung sondern
ein Umlageverfahren.

> - anders als bei einer
> privaten Rentenversicherung.

Genau.

> Somit ist das mit der Behauptung 'Unsere
> Rente bezahlen unsere Kinder' theoretisch falsch

überhaupt nicht.
Hast du den Begriff 'Generationenvertrag' schon mal gehört?
Der drückt es immer noch am besten aus. Die nächste Generation
zahlt die Altersversorgung der Eltern-Generation. Das war von
anbeginn an per Design so. Anders wäre es auch nicht gegangen.
Wie hätte denn die Kriegs und Nachkriegsgeneration etwas für
die Altersversorgung zurücklegen sollen? Wenn aber 10 oder 12
Arbeitnehmer einen Rentner mitversorgen, so war das auch damals
noch zumutbar. Nur hat sich das im Laufe der Jahre gewandelt.
Heute muessen schon 3 Arbeitnehmer gemeinsam einen Rentner
versorgen. Und irgendwann wird das dann nicht mehr zumutbar.
Und dann krachts im Gebälk.

> - praktisch aber
> richtig. Der Saat verdient sehr gut an den Renten, denn nicht jeder der
> einzahlt bekommt auch wider was raus. Manche sterben einfach früher.

Aber wirklich nur manche. Davon kann der Staat nichts verdienen.
Denn manche (viele) werden wesentlich älter als das noch vor
30 Jahren war.

Aber wie sagte doch Nobbi so schön: "Die Rentee is sichee".
Wahrscheinlich hat er seine eigene damit gemeint.

Autor: Zardoz (Gast)
Datum:

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> Wenn aber 10 oder 12 Arbeitnehmer einen Rentner mitversorgen,
> so war das auch damals noch zumutbar.

Damals wurde zusätzlich nahezu die komplette Infrastruktur in 
Deutschland wiederaufgebaut bzw. neu erstellt.

> Nur hat sich das im Laufe der Jahre gewandelt.

Tja, Leben heißt eben Veränderung.

> Heute muessen schon 3 Arbeitnehmer gemeinsam einen Rentner versorgen.

Und doch geht es uns allen so gut wie selten zuvor - inklusive Rentner!

> Und irgendwann wird das dann nicht mehr zumutbar.

Irgendwann sind wir alle tot. Was soll das Gejammer? Todesangst? Oder 
nur die Angst vor Veränderung?

Nice week,
Zardoz

Autor: Gäste (Gast)
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> Ich habe ja voll Mitleid mit Dir. Wenn Du in der Steuerklasse 1 bist,
> keine Kinder oder Freibetrag hast, in der Kirche bist gesetzlich
> Krankenversichert bist, dann verdienst Du normalerweise ca. 4000EUR
> (4500EUR mit Prämie) Brutto - Du Armer. Wie soll das zum Leben reichen
> ;-)

@Lohnbüro
Was sollen solch besch... Kommentare? Alles nur Neidgesülze.

Fakt ist, dass jeder Arbeitnehmer einen Großteil seiner Steuern nur 
zwischen 45-60% seines Bruttos ausgezahlt bekommt. Das ist IMHO zuwenig, 
bzw. es partizipieren zuviele an dem Geld was mein Chef für mich 
ausgibt.

Im Übrigen bekomme ich z.B. ca. 50% von meinem Brutto, zahlt mein Cheffe 
aber Überstunden aus, bekomme ich nur 45-48% raus. Überstunden werden 
anscheinend exorbitant besteuert.

By the way: Du bekommst keine 4000 Euro? Wie kann man den von sowenig 
Geld leben?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Fakt ist, dass jeder Arbeitnehmer einen Großteil seiner Steuern nur
> zwischen 45-60% seines Bruttos ausgezahlt bekommt.

Beeindruckende Aussage. Magst Du Dir diesen Satz nochmal durchlesen?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Zardoz wrote:
>
>> Nur hat sich das im Laufe der Jahre gewandelt.
>
> Tja, Leben heißt eben Veränderung.

Richtig.
Drum muss auch das Rentensystem verändert werden.
Und daher ist es auch nicht einzusehen, warum Leute
die keine Kinder (= in diesem Zusammenhang: Einzahler)
grossgezogen haben, dieselbe Rente bekommen, wie diejenigen
die das sehr wohl getan haben.

Eine Analogie:
Du bildest mit 4 deiner Nachbarn eine Fahrgemeinschaft
ins Büro. Das ist sinnvoll, denn dadurch trägt jeder nur
1/5 der Kosten von Einzelfahrten.
Nun kommt es ab und zu vor, dass Nachbar A, aus welchem
Grund auch immer, nicht fahren kann. Solange das nur ab
und zu passiert ist das auch kein Problem. Aber irgendwann
fährt er gar nicht mehr und ihr restlichen 4 zieht ihn mit.
Mag sein, dass sich Nachbar C sagt: "Na ja, so dicke hab
ichs auch nicht, ich fahr auch nicht mehr. Von dem gesparten
Geld mach ich lieber Urlaub". Und so kommt es dann, dass
du und zwei deiner Nachbarn, die tägliche Bürofahrt von
2 weiteren finanzieren.
Findest du das etwa gerecht? Im Gegensatz zu dieser Analogie
kannst du aber aus dem Rentensystem nicht einfach aussteigen.
Du bist gesetzlich verpflichtet weiterzuzahlen (zumindest
in Österreich).

Autor: Gäste (Gast)
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Sorry,

das Lohnbüro hat mich aufgeregt. Richtig wollte ich sagen:

"Fakt ist, dass jeder Arbeitnehmer nur zwischen 45-60% seines Bruttos 
ausgezahlt bekommt."

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Karl heinz Buchegger (kbuchegg)

>Drum muss auch das Rentensystem verändert werden.

Klar, nur dass sich die Geseelschaft und Politik darum seit Jahrzehnten 
drückt.

>Und daher ist es auch nicht einzusehen, warum Leute
>die keine Kinder (= in diesem Zusammenhang: Einzahler)
>grossgezogen haben, dieselbe Rente bekommen, wie diejenigen
>die das sehr wohl getan haben.

Ohje! Diese Leute haben aber genauso wie alle anderen Rentenbeträge 
gezahlt! Und was ich immer wieder merkwürdig finde (um es mal vorsichtig 
zu formulieren), ist die Reduktion von Kindern auf Betriebswirtschaft 
(hier Einzahler grossgezogen!!!). Da ist das "Für Führer, Volk und 
Vaterland" nicht mehr allzu weit. Widerlich!
Sollten Kinder nicht in erster Linie um ihrer Selbst wegen aufgezogen 
werden und sämtliche wirtschaftlichen Sachen dabei bestenfalls im 
Nebensatz fallen?

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Gäste (Gast)

>"Fakt ist, dass jeder Arbeitnehmer nur zwischen 45-60% seines Bruttos
>ausgezahlt bekommt."

Mag sein, wenn das aber zum guten Leben reicht, so what. Ist am Ende nur 
Zahlenspielerei.

MFG
Falk

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Falk Brunner wrote:
> @  Karl heinz Buchegger (kbuchegg)
>
>>Drum muss auch das Rentensystem verändert werden.
>
> Klar, nur dass sich die Geseelschaft und Politik darum seit Jahrzehnten
> drückt.

100% agree.

>
>>Und daher ist es auch nicht einzusehen, warum Leute
>>die keine Kinder (= in diesem Zusammenhang: Einzahler)
>>grossgezogen haben, dieselbe Rente bekommen, wie diejenigen
>>die das sehr wohl getan haben.
>
> Ohje! Diese Leute haben aber genauso wie alle anderen Rentenbeträge
> gezahlt!

Tja. Aber sie haben damit (genau wie alle anderen) nicht in ihre eigene
Vorsorge investiert, sondern haben die Rente ihrer Eltern bezahlt.

> Und was ich immer wieder merkwürdig finde (um es mal vorsichtig
> zu formulieren), ist die Reduktion von Kindern auf Betriebswirtschaft
> (hier Einzahler grossgezogen!!!).

In dem Zusammenhang geht es tatsächlich nur ums Geld.
Mag traurig sein, ist aber so.

> Da ist das "Für Führer, Volk und
> Vaterland" nicht mehr allzu weit. Widerlich!

Moment: Ich lass mich nicht von dir ins rechte Eck drücken.

> Sollten Kinder nicht in erster Linie um ihrer Selbst wegen aufgezogen
> werden und sämtliche wirtschaftlichen Sachen dabei bestenfalls im
> Nebensatz fallen?

Darum geht es hier aber nicht. Du kannst doch nicht einfach
deine Augen zumachen und so tun, als ob Kinder grossziehen nicht
einen Haufen Geld kosten würde. Idealismus in allen Ehren, aber
man muss auch der Realitaet ins Auge sehen. Von "die sind doch
so lieb" kann ich nicht die Kleidung, Essen, Windeln, Mieteanteil,
ab und zu mal ein Geschenk, Schulsachen, Sportwoche etc. der lieben
Kleinen bezahlen.
Ich finde es nur fair, wenn kinderlose Ehepaare genau diese Ersparniss
eben nicht in Urlaub, alle 2 Jahre ein neues Auto, etc. investieren,
sondern in ihre Altersvorsorge.

Autor: Konstante (Gast)
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>>"Fakt ist, dass jeder Arbeitnehmer nur zwischen 45-60% seines Bruttos
>>ausgezahlt bekommt."

>Mag sein, wenn das aber zum guten Leben reicht, so what. Ist am Ende nur
>Zahlenspielerei.

Ist halt ne moderne Art der Sklaverei! Laß ihn schuften und gib ihm das
nötigste zum Überleben. Aber laß ihn nicht in das Herrenhaus einziehen!

Autor: Zardoz (Gast)
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> Drum muss auch das Rentensystem verändert werden.

Ebenso könnte ich behaupten, die Sonne müsse nun auch mal im Westen 
aufgehen.

> Und daher ist es auch nicht einzusehen, warum Leute
> die keine Kinder (= in diesem Zusammenhang: Einzahler)
> grossgezogen haben, dieselbe Rente bekommen, wie diejenigen
> die das sehr wohl getan haben.

Nur damit ich das jetzt richtig verstehe: Die Rentenversicherung soll 
also auch noch mit einer weiteren Kinderförderung vermischt werden? 
Ökosteuer und Märchensteuer für die Rente, Rentenbeiträge für die 
Kinder, ...

Da wäre ich doch eher dafür, der Staat bekommt 100% von allem und 
verteilt es dann nach Bedürftigkeit - DDR 2.0 halt.

Nice week,
Zardoz

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Zardoz wrote:
>> Drum muss auch das Rentensystem verändert werden.
>
> Ebenso könnte ich behaupten, die Sonne müsse nun auch mal im Westen
> aufgehen.

Die Aussage: "Leben bedeutet nun mal auch Veränderung", kam ja
wohl von dir und nicht von mir.

> Da wäre ich doch eher dafür, der Staat bekommt 100% von allem und
> verteilt es dann nach Bedürftigkeit - DDR 2.0 halt.

LOL

Autor: Zardoz (Gast)
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> Du kannst doch nicht einfach deine Augen zumachen und so tun,
> als ob Kinder grossziehen nicht einen Haufen Geld kosten würde.
> Idealismus in allen Ehren, aber man muss auch der Realitaet ins
> Auge sehen. Von "die sind doch so lieb" kann ich nicht die Kleidung,
> Essen, Windeln, Mieteanteil, ab und zu mal ein Geschenk, Schulsachen,
> Sportwoche etc. der lieben Kleinen bezahlen.

Und jetzt bitte noch die Erklärung, warum die Geburtenrate im gleichen 
Masse gesunken ist, wie die finanzielle Förderung des Nachwuchses erhöht 
wurde.

Übrigens dürfte die Geburtenrate sofort wieder ansteigen, wenn man den 
hier von einigen propagierten Zusammenhang zwischen Altersversorgung und 
eigenen Kindern wieder herstellt. Ob es allerdings irgendein Problem 
löst, wenn die Weltbevölkerung endlos weiter wächst wage ich dann doch 
stark zu bezweifeln.

Nice week,
Zardoz

Autor: Gäste (Gast)
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@Falk

>>"Fakt ist, dass jeder Arbeitnehmer nur zwischen 45-60% seines Bruttos
>>ausgezahlt bekommt."

>Mag sein, wenn das aber zum guten Leben reicht, so what. Ist am Ende nur
>Zahlenspielerei.

Du hast den zweiten Teil weggeschnitten in dem ich schrieb:

>Das ist IMHO zuwenig, bzw. es partizipieren zuviele an dem Geld was mein >Chef 
für mich ausgibt.

Das ist der springende Punkt. Ich könnte ein besseres Leben führen, 
müsste ich nicht diese hohe Abgabenlast tragen, die anderen zugute 
kommt. Warum soll ich teilen? Jeder ist doch in erster Linie nur sich 
selbst verpflichtet. Ungerecht ist außerdem, dass ich als relativ 
Besserverdienender im Ergebnis höhere Abgaben zahle als ein 
Geringverdiener, aber keine besseren Leistungen bekomme.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Karl heinz Buchegger (kbuchegg)

>> Ohje! Diese Leute haben aber genauso wie alle anderen Rentenbeträge
>> gezahlt!

>Tja. Aber sie haben nicht in ihre eigene Vorsorge investiert,
>sondern haben die Rente ihrer Eltern bezahlt.

Ist auch nicht wenig und zweitens sind wir dann schon wiederbei der 
reinen Wirtschaftsbetrachtung. Fast schlimmer als Kinderarebit in der 3. 
Welt.

>> Da ist das "Für Führer, Volk und
>> Vaterland" nicht mehr allzu weit. Widerlich!

>Moment: Ich lass mich nicht von dir ins rechte Eck drücken.

War nciht so gemeint. Eher als spitze Bemerkung um eine scharfe Pointe 
zu setzen.

>Darum geht es hier aber nicht. Du kannst doch nicht einfach
>deine Augen zumachen und so tun, als ob Kinder grossziehen nicht
>einen Haufen Geld kosten würde. Idealismus in allen Ehren, aber

Mach ich nicht. Aber du tappst mal wieder in die typische Falle des 
Kapitalismus und deiner Medienumgebung. Das Gejammer über das Geld ist 
allgegenwärtig. Weiter dazu unten. Es ist eine elementare Frage der 
Einstellung und Sichtweise.
Und das Argument, Kinder sind in Deutschland zu teuer und die 
Bedingungen zu schlecht ist schlicht falsch. Denn die Bedingungen sind 
in den meisten Ländern WESENTLICH schlechter, und dennoch gibt es mehr 
Kinder (was oft mehr Probleme schafft als es löst, aber das ist eine 
andere Frage). Warum? Schnackselt es sich dort leichter, wie Frau Gloria 
von Thurn und Taxis es formulieren würde?

>man muss auch der Realitaet ins Auge sehen. Von "die sind doch

Aber sicher, das versuche ich jeden Tag!

@ Konstante (Gast)

>Ist halt ne moderne Art der Sklaverei!

Jain. Wobei viele der Sklaven sich gern selbst ausbeuten. Stichwort 
Karriere, etc.

> Laß ihn schuften und gib ihm das
> nötigste zum Überleben. Aber laß ihn nicht in das Herrenhaus einziehen!

Naja, meine Beobachtung ist vor allem, dass besonders in Deutschland 
TÄGLICH auf hohem Niveau gejammert wird. Und VOR ALLEN von den Leuten, 
die TONNENWEISE Kohle haben. Das ist mittlerweile zum kranken Prinzip 
geworden. Wer nicht jammert, der kriegt nix. Wer nicht jammert, der ist 
ein Faulpelz (weil er sich ja nicht abrackert und damit nicht jammern 
muss). Und schau dir mal die Realität an. Millionen von Menschen in 
Deutschland verbingen ihren Urlaub in exotischen Ländern, reisen mit dem 
Flugzeug um die halbe Welt (um dann zwei Wochen am Pool zu liegen), 
fahren meist recht gute Autos mit diversem Schnickschnack. Lewis, Gucci 
und Co machen auch gut Kasse mit der Masse, nicht nur den oberen 
Zehntausend. Soooo schlecht gehts uns doch scheinbar gar nicht.

MfG
Falk

P.S. Klar, ich sehe auch die andere Seite, Leute ohne Dach über dem Kopf 
in den Strassen, oder noch besser mit ner Nadel im Arm.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Fakt ist, dass jeder Arbeitnehmer nur zwischen 45-60% seines Bruttos
> ausgezahlt bekommt.

Da empfehle ich doch dringend mal ein paar Beispielrechnungen mit einem 
der vielen Brutto/Netto-Rechner durchzuführen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,223811,00.html

> Im Übrigen bekomme ich z.B. ca. 50% von meinem Brutto, zahlt mein
> Cheffe aber Überstunden aus, bekomme ich nur 45-48% raus. Überstunden
> werden anscheinend exorbitant besteuert.

Das nennt sich Steuerprogression: Wer mehr verdient soll auch prozentual 
höhere Steuern zahlen.

Nice week,
Zardoz

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Zardoz wrote:

> Und jetzt bitte noch die Erklärung, warum die Geburtenrate im gleichen
> Masse gesunken ist, wie die finanzielle Förderung des Nachwuchses erhöht
> wurde.

Ist sie das?
Oder war das nicht eher umgekehrt. Die finanzielle Förderung
wurde erhöht, weil die Geburtenrate gesunken ist.

>
> Übrigens dürfte die Geburtenrate sofort wieder ansteigen, wenn man den
> hier von einigen propagierten Zusammenhang zwischen Altersversorgung und
> eigenen Kindern wieder herstellt. Ob es allerdings irgendein Problem
> löst, wenn die Weltbevölkerung endlos weiter wächst wage ich dann doch
> stark zu bezweifeln.

Du löst aber auch kein Problem damit, indem du die Rente von
immer mehr alten Menschen immer weniger jungen Menschen aufbürdest.

Und bevor du fragst: Nein, ich habe auch kein Patentrezept dafür.
Aber ich denke, wenn jeder wieder mehr für sich selbst verantwortlich
gemacht wird und sich nicht mehr so stark darauf verlässt, dass ihn
die Gesellschaft schon irgendwie über Wasser hält, dann wäre schon
einiges erreicht.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Gäste (Gast)

>Du hast den zweiten Teil weggeschnitten in dem ich schrieb:

>>Das ist IMHO zuwenig, bzw. es partizipieren zuviele an dem Geld was mein >Chef
>für mich ausgibt.

>Das ist der springende Punkt. Ich könnte ein besseres Leben führen,
>müsste ich nicht diese hohe Abgabenlast tragen, die anderen zugute

Führst du soo ein schlechtes Leben? Was fehlt dir? Der CLK?

>kommt. Warum soll ich teilen?

Gute Frage. Die Antwort könnte recht lang werden.

> Jeder ist doch in erster Linie nur sich selbst verpflichtet.

Einzel-Wessi-Kind?

> Ungerecht ist außerdem, dass ich als relativ
>Besserverdienender im Ergebnis höhere Abgaben zahle als ein
>Geringverdiener, aber keine besseren Leistungen bekomme.

Wenn ein Besserverdienender 100 Euro Steuern zahlt, wo ein 
Minimalverdiener nur 30 zahlt, dann tuts dem Besserverdienenden weniger 
weh (real, nicht psychiologisch ;-)
Ein progressiver Steuersatz ist IMHO schon OK.

MfG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Karl heinz Buchegger (kbuchegg)

>Zardoz wrote:

>> Und jetzt bitte noch die Erklärung, warum die Geburtenrate im gleichen
>> Masse gesunken ist, wie die finanzielle Förderung des Nachwuchses erhöht
>> wurde.

Weil Geld allein nicht das Allheilmittel ist?

>Ist sie das?
>Oder war das nicht eher umgekehrt. Die finanzielle Förderung
>wurde erhöht, weil die Geburtenrate gesunken ist.

Das ist sie wieder, die Geldfixierung. Naja.

>Du löst aber auch kein Problem damit, indem du die Rente von
>immer mehr alten Menschen immer weniger jungen Menschen aufbürdest.

Warum nicht? Schliesslich steigt die Effizient der Produktion jeden Tag 
(und produziert wesentlich mehr, als gebraucht wird). Dumm nur, dass die 
Menschen immer noch an den Wertvorstellungen von vor hundert Jahren 
kleben (und die damals schon bisweilen fragwürdig waren). Diese Mischung 
ist explosiv!

>Und bevor du fragst: Nein, ich habe auch kein Patentrezept dafür.

Da bist du nicht allein.

>Aber ich denke, wenn jeder wieder mehr für sich selbst verantwortlich
>gemacht wird

MOMENT! Dann muss man ihm aber bitteschön auch Handlungsspielräume 
lassen! Aber gerade in Deutschland soll ja jedes Augenzwinken streng 
reglementiert sein! Und versteuert, versteht sich!

> und sich nicht mehr so stark darauf verlässt, dass ihn
>die Gesellschaft schon irgendwie über Wasser hält, dann wäre schon
>einiges erreicht.

Da musst du noch einiges an Alt-68er Ideologie aus den Köpfen wieder 
rauskriegen. Aber da koch ich uns erstmal nen Fencheltee, und dann 
sprechen wir mal so drüber du . . . ;-)

MFG
Falk

Autor: Gäste (Gast)
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>Einzel-Wessi-Kind?
Wessi ist richtig, aber kein Einzelkind. Und Du bist vermutlich Ossi mit 
8 Geschwistern?

>Wenn ein Besserverdienender 100 Euro Steuern zahlt, wo ein
>Minimalverdiener nur 30 zahlt, dann tuts dem Besserverdienenden weniger
>weh (real, nicht psychiologisch ;-)
>Ein progressiver Steuersatz ist IMHO schon OK.

Aber je mehr Anstregungen ich unternehme um weiterzukommen (mehr zu 
verdienen um mir mehr leisten zu können) desdo mehr bedienen sich 
andere. Da kommt man ganz schnell an den Punkt, wo sich Leistung nicht 
mehr lohnt (psychologisch betrachtet). Überstunden lasse ich mir 
meistens schon nicht mehr auszahlen, weil es sich schlicht nicht lohnt, 
das Geld anderen in den Rachen zu schmeißen.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Eine Analogie: Du bildest mit 4 deiner Nachbarn eine Fahrgemeinschaft
> ins Büro. Das ist sinnvoll, denn dadurch trägt jeder nur 1/5 der Kosten
> von Einzelfahrten. Nun kommt es ab und zu vor, dass Nachbar A, aus
> welchem Grund auch immer, nicht fahren kann. Solange das nur ab und zu
> passiert ist das auch kein Problem. Aber irgendwann fährt er gar nicht
> mehr und ihr restlichen 4 zieht ihn mit.

Mal fahren fünf, mal vier, mal drei, mal zwei, mal einer ... wo ist da 
denn bitte ein Problem?

> Mag sein, dass sich Nachbar C sagt: "Na ja, so dicke hab ichs auch nicht,
> ich fahr auch nicht mehr. Von dem gesparten Geld mach ich lieber Urlaub".

Er hat's nicht dicke, kann es sich aber leisten Urlaub zu machen statt 
zur Arbeit zu fahren?

> Und so kommt es dann, dass du und zwei deiner Nachbarn, die tägliche
> Bürofahrt von 2 weiteren finanzieren.

Inwiefern finanzieren? Da kann ich Dir leider nicht folgen ...

> Findest du das etwa gerecht?

Kann ich nicht sagen, da ich die Anlogie nicht nachvollziehen kann.

Aber trenne doch einfach mal die Einahmen- und Ausgabenseite der 
Rentenversicherung. Jeder Versicherungspflichtige zahlt ein und erwirbt 
damit einen Rentenanspruch entsprechend seiner insgesamt eingezahlten 
Beiträge. Was die Versicherung mit den eingezahlten Beiträgen anstellt 
ist ihre Sache - solange sie die spätere Rentenzahlung sicherstellt! Ob 
sie aber die Renten aus den laufenden Einzahlungen oder aus einem daraus 
gebildeten Kapitalstock zahlt ist völlig unerheblich. Wo da jetzt Kinder 
in's Spiel kommen bleibt mir ein Rätsel ...

Nice week,
Zardoz

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Falk Brunner wrote:

> Und das Argument, Kinder sind in Deutschland zu teuer und die
> Bedingungen zu schlecht ist schlicht falsch.

Da geb ich dir durchaus recht. Ich hab selbst 3 Kinder. Es ist
durchaus möglich. Aber erst wenn sie aus dem Haus sind (bei mir
ist das jetzt einer), merkst du erst wie sich das plötzlich
auf deinem Konto niederschlägt. Und dann kommst du schon ins
Grübeln, warum das Ehepaar von Nebenann zwar keine Kinder hat,
dafür aber 2 mal im Jahr in die USA auf Urlaub fährt. Und da
sehe ich dann ehrlich gesagt nicht wirklich ein, warum meine
Kinder mich mal im Alter erhalten sollen und den netten Nachbar
von nebenan gleich noch mit dazu.

> Denn die Bedingungen sind
> in den meisten Ländern WESENTLICH schlechter, und dennoch gibt es mehr
> Kinder (was oft mehr Probleme schafft als es löst, aber das ist eine
> andere Frage). Warum?

Weil dort (*) noch das Bewustsein herrscht, dass Kinder einem auch
eine Altersvorsorge bedeuten. Red doch mal mit den Leuten. Die
sagen dir das unverblümt ins Gesicht.


(*) unter anderem.
Ich will damit nicht sagen, dass in diesen Ländern Kinder nur auf
Altersvorsorge reduziert werden. Aber es ist auch mit ein Thema.

Autor: Gast (Gast)
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>Aber trenne doch einfach mal die Einahmen- und Ausgabenseite der
>Rentenversicherung. Jeder Versicherungspflichtige zahlt ein und erwirbt
>damit einen Rentenanspruch entsprechend seiner insgesamt eingezahlten
>Beiträge. Was die Versicherung mit den eingezahlten Beiträgen anstellt
>ist ihre Sache - solange sie die spätere Rentenzahlung sicherstellt! Ob
>sie aber die Renten aus den laufenden Einzahlungen oder aus einem daraus
>gebildeten Kapitalstock zahlt ist völlig unerheblich. Wo da jetzt Kinder
>in's Spiel kommen bleibt mir ein Rätsel ...

Kinder sind der Schlüssel um das umlagefinanzierte Rentensystem am 
Laufen zu halten. Es habe viele Leute bis heute nicht verstanden, dass 
es zur Sicherung der Rentenzahlung im Alter neue Renteneinzahler 
braucht. Was ist daran so schwer zu verstehen?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Zardoz wrote:

> Mal fahren fünf, mal vier, mal drei, mal zwei, mal einer ... wo ist da
> denn bitte ein Problem?

Es sitzen immer 5 physische Personen im Auto. Aber einer davon
ist nur Nutzniesser.

Hast dus jetzt?
>
>> Mag sein, dass sich Nachbar C sagt: "Na ja, so dicke hab ichs auch nicht,
>> ich fahr auch nicht mehr. Von dem gesparten Geld mach ich lieber Urlaub".
>
> Er hat's nicht dicke, kann es sich aber leisten Urlaub zu machen statt
> zur Arbeit zu fahren?

Er fährt ja zur Arbeit. Nur halt nicht auf eigene Kosten.


> Aber trenne doch einfach mal die Einahmen- und Ausgabenseite der
> Rentenversicherung. Jeder Versicherungspflichtige zahlt ein und erwirbt
> damit einen Rentenanspruch entsprechend seiner insgesamt eingezahlten
> Beiträge. Was die Versicherung mit den eingezahlten Beiträgen anstellt
> ist ihre Sache - solange sie die spätere Rentenzahlung sicherstellt!

Das wäre schön.
Nur so spielt es das nicht in der "gesetzlichen Rentenversicherung".
Du zahlst nicht auf 'dein' Konto ein aus dem du dich nach dem
Berufsende bedienen kannst. Das ist ja die Krux an der ganzen
Sache.

> Ob
> sie aber die Renten aus den laufenden Einzahlungen oder aus einem daraus
> gebildeten Kapitalstock zahlt ist völlig unerheblich. Wo da jetzt Kinder
> in's Spiel kommen bleibt mir ein Rätsel ...

Die Kinder kommen deshalb ins Spiel, weil du (als Kind deiner Eltern)
deren Rente zahlst, genauso wie die die Rente ihrer Eltern gezahlt
haben und genauso wie deine Kindern mal deine Rente zahlen werden.

Weniger Kinder -> weniger Renteneinzahlungen
gleichzeitig: Mehr Alte -> mehr Rentenauszahlungen
Den Rest kannst du dir selbst ausmalen.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Kinder sind der Schlüssel um das umlagefinanzierte Rentensystem am
> Laufen zu halten.

Der Schlüssel heißt vor allem Produktivität.

> Es habe viele Leute bis heute nicht verstanden, dass es zur Sicherung
> der Rentenzahlung im Alter neue Renteneinzahler braucht.

Die gibt es doch. Wenn nicht, dann ist sowieso "Game over".

> Was ist daran so schwer zu verstehen?

Die Frage kann ich gleich zurückgeben: Was ist daran so schwer zu 
verstehen, daß heute 3-4 Einzahler dem von ihnen finanzierten Rentner 
und sich selbst einen höheren Lebensstandard erlauben können als zu den 
Zeiten, als noch 10-12 Einzahler für einen Rentner aufkamen?

Nice week,
Zardoz

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Gäste (Gast)

>>Einzel-Wessi-Kind?
>Wessi ist richtig, aber kein Einzelkind. Und Du bist vermutlich Ossi mit
>8 Geschwistern?

Ossi ja, aber nur eine Schwester. Das war als Kind stressig genug ;-)

>Aber je mehr Anstregungen ich unternehme um weiterzukommen (mehr zu
>verdienen um mir mehr leisten zu können) desdo mehr bedienen sich
>andere. Da kommt man ganz schnell an den Punkt, wo sich Leistung nicht
>mehr lohnt (psychologisch betrachtet). Überstunden lasse ich mir

Stimmt irgendwo. Es sei denn du ist so "clever" und weist das System zu 
nutzen. Dann spielt das keine Rolle mehr. Aber mit normaler Arbeit . . .

>meistens schon nicht mehr auszahlen, weil es sich schlicht nicht lohnt,
>das Geld anderen in den Rachen zu schmeißen.

Lohen sich Überstunden ab einem bestimmten Einkommen überhaupt? Die Zeit 
und Lebensqualität sind doch sowieso unbezahlbar.

@ Karl heinz Buchegger (kbuchegg)

>Weil dort (*) noch das Bewustsein herrscht, dass Kinder einem auch
>eine Altersvorsorge bedeuten. Red doch mal mit den Leuten. Die
>sagen dir das unverblümt ins Gesicht.

Ja, das ist sicher ein wesentlicher Punkt. Aber nicht unbedingt der 
erste.

@ Gast (Gast)

>Kinder sind der Schlüssel um das umlagefinanzierte Rentensystem am
>Laufen zu halten. Es habe viele Leute bis heute nicht verstanden, dass
>es zur Sicherung der Rentenzahlung im Alter neue Renteneinzahler
>braucht. Was ist daran so schwer zu verstehen?

Jaja, ein Pyramidensystem, das immer mehr Brennholz braucht. Wie der 
Kapitalismus. Siehe Staatsverschuldung, Umweltverschmutzung etc.
Irgendein Indiamerstamm in Nordamerika hat wohl das Sprichwort der 
"Seven Generations", mit dem ausgedrückt wird, dass die Handlungen der 
jeztigen Generation die nächsten sieben Generationen nicht 
schädigen/belasten dürfen. Hmmmmm.

MFG
Falk

Autor: 1356 (Gast)
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>Kinder sind der Schlüssel um das umlagefinanzierte Rentensystem am
>Laufen zu halten.

Solange die Kinderchen brav zahlen ist das auch gut. Tun sie es nicht, 
weil :
-kein Job da ist
-selber zuviel Kinder da sind
-Null Bock da ist, die Alten die das Oel verbrannt haben, zu finanzieren

wird's schwierig. Deshalb haben wir ja schon jetzt die oeffentliche 
Hand, die den Alten mit mageren Mitteln hilft. Das sind nochmals 
Stuermittel. Man waelzt die Kosten auf die Kinder ab. Schoen. Irgendwann 
sind dann die Kinder mit den Alten ohne das guenstige Oel alleine. Viel 
Glueck dann. In 30 Jahren...

Autor: Zardoz (Gast)
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> Hast dus jetzt?

Ehrlich gesagt: Nein.

> Weniger Kinder -> weniger Renteneinzahlungen
> gleichzeitig: Mehr Alte -> mehr Rentenauszahlungen

Siehe meinen letzten Beitrag: Weniger Kinder, mehr Alte, höhere 
Lebenserwartung -> besseres Leben für alle.

> Den Rest kannst du dir selbst ausmalen.

Ich muß mir nichts ausmalen, ich muß nur Zahlen lesen & verstehen 
können.

Nice week,
Zardoz

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
Datum:

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Zardoz wrote:

>> Weniger Kinder -> weniger Renteneinzahlungen
>> gleichzeitig: Mehr Alte -> mehr Rentenauszahlungen
>
> Siehe meinen letzten Beitrag: Weniger Kinder, mehr Alte, höhere
> Lebenserwartung -> besseres Leben für alle.
>
>> Den Rest kannst du dir selbst ausmalen.
>
> Ich muß mir nichts ausmalen, ich muß nur Zahlen lesen & verstehen

Ganz ehrlich: Nach dieser Aussage von oben bezweifle ich das.

Autor: Gast (Gast)
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>Die Frage kann ich gleich zurückgeben: Was ist daran so schwer zu
>verstehen, daß heute 3-4 Einzahler dem von ihnen finanzierten Rentner
>und sich selbst einen höheren Lebensstandard erlauben können als zu den
>Zeiten, als noch 10-12 Einzahler für einen Rentner aufkamen?

Woher stammen diese Zahlen?

Allgemein kann man natürlich festhalten, dass es dem Bürger finanziell 
heute besser geht, nicht zuletzt aufgrund der Gehaltsentwicklung durch 
die Gewerkschaften in den 60er, 70er und 80er Jahren. Daher ist IMHO 
erklärbar, weshalb heute weniger Arbeitnehmer erforderlich sind um einen 
Renter zu ernähren. Die Zeiten der großen Lohnzuwächse sind aber bis auf 
weiteres vorbei, evtl. kommen wir sogar in eine Lohnrezession (das 
Geblubber vom Aufschwung glaube ich nicht, dass ist IMHO nur 
Stimmungsmache).

Autor: Zardoz (Gast)
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> Ganz ehrlich: Nach dieser Aussage von oben bezweifle ich das.

Darfst Du ja gerne tun. Also her mit den Zahlen: Verfügbares Einkommen 
der Rentner vor 40 Jahren und heute, verfügbares Einkommen der 
Rentenzahler vor 40 Jahren und heute. Von mir aus inflationsbereinigt.

Die 50er/60er habe ich als Kind erlebt, in den 70ern/80ern selber Kinder 
großgezogen. Das Leben damals und heute kann ich schon recht gut 
vergleichen.

Nice week,
Zardoz

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Zardoz wrote:
>> Ganz ehrlich: Nach dieser Aussage von oben bezweifle ich das.
>
> Darfst Du ja gerne tun.

Aber selbst du musst zugeben, dass die Aussage
"weniger Kinder, mehr Rentner -> bessere Lebensqualität für alle"
ziemlicher Humbug ist.

Ins Absurde extrapoliert: 3 Millionen Rentner, 3 Kinder.
Wie da eine bessere Lebensqualität für alle von den 3 Kindern
hervorgebracht werden soll, ist mehr als rätselhaft.

Autor: UA (Gast)
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@ all
dieser Thread ist total amüsant zu lesen.. lolol...

@ Karl heinz Buchegger (kbuchegg)
Du hast dein Bestes gegeben, damit auch  Zardoz  versteht, wie das 
Rentensystem in BRD funktioniert. Glaub mir, ich hatte es gestern auch 
versucht. Aber er scheint es immer nicht geblickt zu haben..
Des Beispiel mit Fahrgemeinschaft ist richtig anschaulich. Aber nicht 
mal das kapiert er. Entweder lebt er seit den 60ger nicht in BRD oder... 
naja.

>Ins Absurde extrapoliert: 3 Millionen Rentner, 3 Kinder.
>Wie da eine bessere Lebensqualität für alle von den 3 Kindern
>hervorgebracht werden soll, ist mehr als rätselhaft.

haahahaaa

@falk
>Dumm nur, dass die
>Menschen immer noch an den Wertvorstellungen von vor hundert Jahren
>kleben

Was meinst du darunter überhaupt?

>und dennoch gibt es mehr
>Kinder (was oft mehr Probleme schafft als es löst, aber das ist eine
>andere Frage). Warum? Schnackselt es sich dort leichter, wie Frau Gloria
>von Thurn und Taxis es formulieren würde?

Die Antwort ist recht einfach: Mentalität. Stellt euch vor es gibt 
Gesellschaften, da sind Kinder willkommen, weil einem das Leben 
unerfüllt scheint, wenn er keine Kinder hat.
Deutsche Gesellschaft ist dagegen eine Gesellschaft der Egoisten. Es 
geht sogar soweit, dass Einzelne aus Eigenliebe auf Kinder verzichten.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Aber selbst du musst zugeben, dass die Aussage "weniger Kinder, mehr
> Rentner -> bessere Lebensqualität für alle" ziemlicher Humbug ist.

Jetzt wird es langsam albern: Wir diskutierten über einen bstimmten 
Zeitraum. Und für den trifft es nun mal nachweislich zu.

> Ins Absurde extrapoliert: 3 Millionen Rentner, 3 Kinder.
> Wie da eine bessere Lebensqualität für alle von den 3 Kindern
> hervorgebracht werden soll, ist mehr als rätselhaft.

Und jetzt wird es richtig albern ...

Nice week,
Zardoz

Autor: Zardoz (Gast)
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> Du hast dein Bestes gegeben, damit auch  Zardoz  versteht, wie das
> Rentensystem in BRD funktioniert. Glaub mir, ich hatte es gestern auch
> versucht. Aber er scheint es immer nicht geblickt zu haben..

Für derart dämliche Behauptungen hast Du sicher auch Belege, oder?

> Des Beispiel mit Fahrgemeinschaft ist richtig anschaulich. Aber nicht
> mal das kapiert er. Entweder lebt er seit den 60ger nicht in BRD oder...

Da Du es ja offensichtlich verstanden hast: Erklär's mir halt.

Nice week,
Zardoz

Autor: UA (Gast)
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>Da Du es ja offensichtlich verstanden hast: Erklär's mir halt.

Kann ich nicht machen. Weil sonst muss ich dir eine Rechnung ausstellen, 
dann ist meine Zeitverschwendung wenigstens bezahlt.

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Autor: Zardoz (Gast)
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> Kann ich nicht machen. Weil sonst muss ich dir eine Rechnung ausstellen,
> dann ist meine Zeitverschwendung wenigstens bezahlt.

Guter Witz, wofür sollte Dir wohl jemand Geld geben?

> Kostenloser Tipp: Gib bei Google "Generationenvertrag" ein...

Hm, da kam aber nichts über eine Fahrgemeinschaft ...

Nice week,
Zardoz

Autor: UA (Gast)
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Nice week

Autor: Rumpelstilz (Gast)
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Wie kommt man denn hier vom Thema Lohnnebenkosten auf die 
Rentendiskussion? Das ist ein wenig sehr platt!

Die Diskussion, ob ich Kinder habe oder nicht, gibt es glücklicherweise 
in anderen zivilisierten Ländern mit fortschrittlicherem Rentensystem 
wie z.B. den USA nicht, obwohl wir ja schwer dazu neigen, alles 
außerdeutsche für rückstandig zu halten. Dort bekommt man schon als 
junger Mensch gesagt, daß man für sich selbst verantwortlich ist. Und 
das ist völlig OK und ehrlich. Sowas sagen sie dir hier erst 5 Jahre vor 
der Frühverrentung oder gar nicht. Die Amis legen schon mit 10 Jahren 
die erste Aktie an, und das klappt bei denen vorzüglich. Natürlich gibt 
es da selten auch Schnitzer wie Anlagebetrug, aber das will und muß ich 
jetzt nicht hören, da nicht die Regel.

Wenn einem aber erst mit 40 jemand sagt, wobei man sich schon ein halbes 
Arbeitsleben lang in Sicherheit wägte, daß die Systeme marode sind, und 
man für sich selbst sorgen muß, und, "zusätzlich" auch noch in das 
marode System einzahlen muß, obwohl man weiß, daß das nur Einzahlung 
ist, ja, das muß man erst mal schwer verdauen.

Gerne würde ich ja aus der Rentenzahlung austreten und für mich selbst 
damit vorsorgen. Es gibt schon erheblichen Widerstand, und kürzlich 
versuchte doch auch jemand über Gericht, aus der Pflichtversicherung 
auszutreten. Leider hab ich nichts mehr davon gehört.

Da könnte man sich doch auch die bekloppte Kinderdiskussion sparen, das 
sind doch Scheindiskussionen am untersten Level, sonst schaut man 
irgendwann nur noch doof aus der Wäsche???

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ UA (Gast)

>>Dumm nur, dass die
>>Menschen immer noch an den Wertvorstellungen von vor hundert Jahren
>>kleben

>Was meinst du darunter überhaupt?

Nun, z.B. die Ansicht ". . . ja, ich arbeite jetzt, und wenn ich aml 
Rentner bin dann geniesse ich das Leben und schau mir die Welt an . . "

"Ja schon mit 20 vorsorgen und an die Rente denken"

Und das unterwürfige Obrigkeits- und Hierachiedenken, Duckmäusertum in 
Deutschland.

Und dutzende andere bürgerliche "Wertvorstellungen".

>Die Antwort ist recht einfach: Mentalität. Stellt euch vor es gibt
>Gesellschaften, da sind Kinder willkommen, weil einem das Leben
>unerfüllt scheint, wenn er keine Kinder hat.

Richtig.

>Deutsche Gesellschaft ist dagegen eine Gesellschaft der Egoisten. Es

Manchmal scheinen es mir sogar Autisten zu sein . . . :-(

>geht sogar soweit, dass Einzelne aus Eigenliebe auf Kinder verzichten.

Jain. Ist mir am Ende aber lieber, als die Horden von Assis (muss ich 
leider so formulieren), die ohne eine Sekunde nachzudenken Kinder in die 
Welt setzen und sich einen Scheiss drum kümmern, verwahrlosen lassen, 
völlig überfordert sind etc. Davon gibt es mehr als genug, selbst welche 
mit verdammt hohen Einkommen (die sich mehr um die Karriere als die 
Kinder  kümmern, weil letztere für sie nur das Erfüllen der 
gesellschaftlichen Erwartung/Klischhee/Norm darstellen). Ausserdem 
akzeptiere ich die Entscheidung von Menschen, sich gegen eigenen 
Nachwuchs zu entscheiden. Ohne dann mit Moralgefasel und Gejammer zu 
"argumentieren". Wer mal mit offenen, kritischem Blick duch die Welt 
geht (Fussgängerzonen, Supermärkte etc.) wird leider zur Feststellung 
kommen, dass eine ganze Menge Leute sich selbst und dem Rest der Welt 
einen grossen Gefallen tun würden, wenn sich nicht versuchen würden, den 
Genpool der Menschheit zu "bereichern". Ausserdem sind einige Menschen, 
aus welchen Gründen auch immer, dafür nicht geschaffen.

Mal ein provokativer Link.

http://www.vhemt.de/

OK, ist sicher ein wenig krass und abgefahren, ABER bei bestimmten 
Punkten haben die Leute einfach mal den Finger auf der Wunde.

MFG
Falk

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