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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik AVR PIN auf Transistorbasis


Autor: Frank Weimann (Gast)
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Hallo,

ich bin zu Zeit dabei in einer Schaltung über einen MEGA8 Pin einen NPN
Transistor als Schalter zu nutzen.(BC 639)Jetzt habe ich in den meisten
Büchern immer einen Basisvorwiderstand verwendet. Nur in einem Buch
steht, dass der Vorwiderstand nicht notwendig sei, da der Portpin nicht
genug Strom liefern (treiben) kann. Der zu schaltende maximale Strom
beträgt (Kollektor Emitter) beträgt 0,005A (5V über 1KOhm).
Liege ich richtig in der Annahme, dass der Basis- Emitter-Strom im
Verhältnis des Verstärkungsfaktors kleiner ist als der Kollektor-
Emitter- Strom.
Im Datenblatt steht noch eine Angabe (base current IB =100mA)
Ist das der maximal zulässige Basis- Emitter-Strom ??

Für ein wenig Aufklärung wäre ich sehr dankbar.

Frank

Autor: Sebezahn (Gast)
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Hi,

ich weiss nicht, ob ich dich jetzt richtig verstehe, aber ich versuche
es mal...

Also: Du willst beispielsweise einen Strom von 100mA zwischen Collector
und Emitter "erlauben". Dann musst du einen Strom von mindestens 1mA
(bei Verstärkungsfaktor von 100, schau ins Datenblatt deines
Transistors) zwischen Basis und Emitter anlegen. Da der Atmel am Port
aber Maximal 20mA ausspuckt, würden die "sinnlos" verbraten.

Deshalb setzt zu zwischen Port und Basis einen Widerstand, ohmsches
Gesetz ;-). Zum einen kannst du damit sicherstellen, dass - die
richtige Verstärkung berücksichtigt - nicht zu viel Strom zwischen
Emitter und Collektor fließen kann (20mA x 100 = 2A!!! Das killt den
Transistor), zum anderen ist das stromsparender, da der Port nicht
gaaanz so unter Last steht.

Und denke daran, dass dein Transistor selbst Spannung "frisst"! Wenn
du da 5V anlegst, stehen dir die nicht komplett zur Verfügung.

Korrigiert mich, wenn ich damit falsch liege, aber so etwa sollte das
eigentlich sein.

Gruß
Sebezahn

Autor: crazy horse (Gast)
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beim AVR sollte man schon Basiswiderstände einbauen, da der Port sonst
fast im Kurzschlussbetrieb arbeitet. Beim 8051 z.B. ist das nicht
notwendig, da der den H-Pegel nur über einen Pullup ausgibt.
In deinem Fall sehe ich allerdings überhaupt keine Notwendigkeit, einen
externen Transistor einzusetzen.
Entweder macht man das, um höhere Spannungen und/oder höhere Ströme.

Autor: Frank Weimann (Gast)
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Ich denke, ich habe es verstanden. Jetzt werde ich die neu gewonnenen
Erkenntnisse in der Schaltung noch nachmessen (A-Klasse- ELCH-Effekt
vermeiden)

Danke
Frank

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