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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik xtal1 / xtal2 - Kondensatoren


Autor: g?nter (Gast)
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Hallo

Ausgangs-Situation:
-------------------
Der körperlich gleiche AVR 2313 gibt über den UART (PD.0 / PD1)
in der Schaltung A korrekte Daten aus (Terminal-Programm am PC)

in der Schaltung B kommen über den UART verstümmelte Daten an.
--------------------------------------------------------------

das Programm ist jeweils das gleiche (programmiert über STK500)
(auch über das STK500 werden korrekte Daten an den PC gesandt)


Unterschied der beiden Schaltungen
----------------------------------
Schaltung A auf Lochraster-Platine verlötet
In der Schaltung A (mit korrekter Ausgabe) habe ich 22pF-Kondensatoren
verwendet !

Schaltung B auf Steckbrett (fliegende Verdrahtung)
In der Schaltung B (mit falscher Ausgabe) habe ich 27pF-Kondensatoren
verwendet (22pF-C's sind leider keine mehr vorhanden .. aber bereits
nachbestellt)

Bevor ich viel Zeit in die weitere Fehlersuche stecke..
... folgende Frage:

Können die ersatzweise verwendeten 27pF-C's die Ursache sein ???

weitere Fehlerquellen ???


Mit der Schaltung B habe ich bereits eine Reihe von Test's
durchgeführt
(LED ein/aus ; LCD-Ausgabe ; PWM-Ausgabe zur Ansteuerung eines L298
usw., usw.)

Es funktioniert eigentlich alles korrekt ...

... nur die Daten-Ausgabe über die RS232 macht mir Kummer ... !


Vielleicht kann mir einer der Elektronik-Experten weiterhelfen

Vielen Dank im Voraus

Günter

Autor: Frank Linde (Gast)
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Hallo Günter,

>> Können die ersatzweise verwendeten 27pF-C's die Ursache sein ???

Über welche Quarzfrequenz sprechen wir denn? IMHO ist es jedenfalls
sehr unwahrscheinlich, weil der Quarz dann auf einer Oberwelle
schwingen müßte. Ansonsten gibt es nur die Varianten Quarz schwingt
oder schwingt nicht. Wenn "schwingt", dann Frequenz sehr genau, wenn
"schwingt nicht", dann funktioniert der Controller auch nicht.

>> weitere Fehlerquellen ???

Na, ja, bei Steckbrettern liegt es oft an mangelhafter Kontaktgabe oder
wilden Schwingungen. Besitzt Du ein Oszilloskop?

Gruß, Frank

Autor: g?nter (Gast)
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Hallo Frank

Zun?chst vielen Dank, dass Du Dich meines Problem's
angenommen hast...!

>>?ber welche Quarzfrequenz sprechen wir denn?

Ich habe sowohl 4 als auch 8 MHz-Quarze verwendet

>>Na, ja, bei Steckbrettern liegt es oft an mangelhafter Kontaktgabe
 oder
>>wilden Schwingungen.

wie kann man diese Schwingungen erkennen / abstellen ??

>>Besitzt Du ein Oszilloskop ?

Leider ... nein !


Gruß

Günter

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Die beiden Kondensatoren bilden mit dem Quarz einen Reihenschwingkreis,
d.h. darüber fließen sehr hohe Ströme.
Deshalb diese drei untereinander mit möglichst kurzen Leitungen
verbinden.
Der Rest ist unkritisch, aber 3cm zum MC (X1, X2, GND) sollte man
möglichst nicht überschreiten.

Stabil schwingen sollte alles zwischen 15pF ... 39pF.

Ich nehme immer 33pF bei 4MHz...24MHz und hatte noch nie Probleme.


Peter

Autor: formtapez (Gast)
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was passiert denn wenn du den atmel aus der funktionierenden schaltung
ins steckbrett setzt ?

MfG
formtapez

Autor: Frank Linde (Gast)
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@formtapez:
>> Der körperlich gleiche AVR 2313 ...

Genau das scheint Günter bereits ausprobiert zu haben.

@Günter:
Schade, mit einem Oszilloskop wäre die Fehlersuche einfacher. Ohne
Schaltplan wird es jetzt schwierig, Dir weitere Tips zu geben. Wie
sieht denn Deine serielle Verbindung ab RXD/TXD aus? Nur drei Strippen
oder noch Pegelwandler o.ä.?

Gruß, Frank

Autor: g?nter (Gast)
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@Frank

Hab mal 'auf die Schnelle' eine Zeichnung erstellt
(Ich hoffe ich habe alles richtig eingezeichnet...)

Die von mir erwähnten Schaltungen
A (auf Lochraster-Platine) und
B (auf dem Steckbrett) sind nach dem gleichen Schema
aufgebaut.

Programmiert wird der 2313 auf dem STK500

Wie gesagt, die RS232 - Kommunikation läuft auf dem STK500 und
auf der Schaltung A problemlos, nur Schaltung B (auf dem Steckbrett)
macht nach wie vor Kummer ... (i m m e r   der gleiche 2313 !)

Auf dem Steckbrett sind natürlich einige längere (bis zu 8 cm)
Verbindungs-Drähte vorhanden, die vielleicht wie Antennen Störungen
einfangen / ausstrahlen... ????

Vielen Dank für Deine bisherigen Bemühungen

Vielleicht finden wir ja noch 'wo der Hund begraben ist...'


Günter

ps.
in einem anderen Posting (2 PC mit Funk verbinden) sprichst Du
von Fahrstrom... das klingt nach Eisenbahn-Modellbauer..

Dann hätten wir ja das gleiche Hobby ...

Autor: g?nter (Gast)
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Nachtrag...

die Zeichnung im vorherigen Posting läßt sich nicht öffnen

Vioelleicht klappt's jetzt

Autor: Reini (Gast)
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Hallo Guenter,
ich glaube nicht, das das Problem bei dem Quarz liegt, ich tippe auf
die Beschaltung um den MAX232, da hat man schnell mal einen Kondensator
nicht richtig eingebaut und dann geht es schon nicht mehr.
Das würde aauch dazu passen, dass der Rest scheinbar läuft.
Wenn dich die Kondensatoren stören, kein Problem du kannst auch andere
Kombinationen verwenden stattt 2x22pF, z.B. 15pF und 30pF.
Die Resonanzfrequenz wird dadurch nur geringfügig verändert im
30ppm-Bereich.
Reini

Autor: emil (Gast)
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den 100uF-elko muss man doch umgekehrt anschliessen/zeichnen :)))

Autor: Frank Linde (Gast)
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Hallo Günter,

ich stimme Reini zu, bei der simplen Schaltung sollte der Fehler in
oder um den 232 zu finden sein. Was mir so auf Anhieb auffällt: Du hast
den Vcc-Anschluß des 232 als nicht beschaltet gezeichnet. Falls das
nicht nur ein Übertragungsfehler beim Zeichnen war, dann ist das Dein
Fehler.

>> in einem anderen Posting (2 PC mit Funk verbinden) sprichst Du
von Fahrstrom... das klingt nach Eisenbahn-Modellbauer..

Nicht ganz. Autonome Mobile Roboter brauchen auch Strom zum Fahren.
;-)
Ab und zu zimmere ich aber mal eine Schaltung für die Modellbahnanlage
meines Vaters zusammen, deshalb ist mir das Thema nicht ganz so fern.

Gruß, Frank

Autor: g?nter (Gast)
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@emil

der Elko ist nat?rlich nur falsch eingezeichnet; sonst w?re er
sicherlich schon abgeraucht ??!!
Hab's auch nochnmal kontrolliert !


@reini
Beide 2313-Schaltungen laufen über die gleiche Max232-Schaltung (ich
habe lediglich die beiden 2313-Schaltungen getrennt - d.h. 2-fach
aufgebaut) da das ganze Projekt z.Zt. noch im Test-Stadium ist,
verwende ich in einer Art Modul-Bauweise bereits vorhandene (und auch
erprobte) Module u.a. auch auf getrennten Platinen.
Die Max232-Schaltung ist ein solch getrenntes Modul; es funktioniert ja
auch mit der einen Schaltung (A)

@Frank
in der Zeichnung habe ich es mir erspart die restliche Anschaltung
zu dokumentieren (Vcc ist natürlich beschaltet)

Nun ...

..nachdem Ihr alle der Meinung seit, dass es nicht an den
Kondensatoren
für XTAL liegen kann, werde ich die Schaltung auf dem Steckbrett
nochmals mit extrem verkürzten Leitungen aufbauen und auch etwas
stärkere Drahtverbindungen verwenden (um Kontakt-Probleme zu
vermeiden)

Mal sehen vielleicht hilfts weiter;

Trotzdem nochmals vielen Dank an alle... !!!

Günter

Autor: formtapez (Gast)
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im schaltplan fehlt der kondensator vom RESET-eingang des 2313`ers zu
GND.
mit 6,8µF fährt man da ganz gut (mit deinem 10k-widerstand).


MfG
formtapez

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