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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LC-Oszillator schwingt nicht


Autor: -sub- (Gast)
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Hallo,

Ich versuche gerade mir einen LC-Oszillator für ca. 100MHz zu bauen.
Mein Problem ist nur, daß das Ferkel nicht schwingen will.

Meine Schaltung ist im Anhang zu sehen (hoffentlich).

Die Widerstände: 680 Ohm und von der Basis nach Masse 7500 Ohm und der 
Emitterwiderstand ist 330 Ohm.

Der Transistor: BC546B

Die Spule ist selbst gewickelt: R(Radius) = 6mm / d(Drahtdurchmesser) = 
0,4 mm
5 Wdg.  -> sollte ca. 641 nHenry ergeben (falls ich mich nicht 
verrechnet habe).

Der Kondensator(Keramik-SMD): Für 100 MHz -> 3,9 pF (Ich habe 10 pF 
eingelötet(ist ja nur ein Test also keine 100 MHz nötig)).

Der Kondensator für die Rückkoppelung ist ein Trimmkondensator 1- 10 pF.

Betrieben wird das ganze an einer 9 Volt Batterie.

Zusätzlich habe ich noch einen 1 nF Kondensator von Basis auf die Masse 
gelegt (HF von der Basis fernhalten).

Eigentlich sollte diese Schaltung schwingen, oder nicht?
Eignet sich der Trimmkondensator nicht?
Oder gibt es bestimmte Trimmkondensatoren die man benutzen muß?
Ist ein Oszillator mit SMD Kondensator nicht möglich?

Hat sonst vielleicht jemand eine Idee was ich falsch gemacht habe, oder 
was ich tun kann, um das Ferkel zum schwingen zu bringen?

Vielen Dank für eure Hilfe

Grüße

-sub-

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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Was tut der Schwingkreis wenn du mitn Oszi misst?

Schwingungsbedingung eingehalten? Verstärkung=1 & phi=180° ??

Autor: -sub- (Gast)
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Hallo,

tja das ist ja das Problem auf dem Oszi ist nichts zu sehen.

Die Schaltung fängt gar nicht an zu schwingen.

Grüße

Autor: Malzbier ist doof (Gast)
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Nix kann nicht zu sehen sein, entweder hast du das Oszi nicht 
angeschaltet, oder du hast keine Betriebsspannung angelegt.
Im letzten Fall müsste aber immerhin noch eine waagerechte Linie zusehen 
sein. Oder das Oszi ist kaputt.

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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Wo sind deine Messpunkte?

Überleg dir mal WAS du WO messen willst, und WELCHE bauteile abgeändert 
gehören...

PS.: Ich schätz mal weniger das der BC5xx mit einer Frequenz von 100MHz 
glücklich wird... Ich würds mit einem BFxxx versuchen...

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Mal eine ganz dumme Frage:
Das Oszi hat mindestens 150MHz Bandbreite, und der Tastkopf belastet den 
Schwingkreis nicht zu stark ?

Autor: -sub- (Gast)
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Hallo,

jaja der Tastkopf ....

Danke!

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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-sub- wrote:
> jaja der Tastkopf ....
>
> Danke!

war der der bösewicht? xP

Autor: -sub- (Gast)
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Hallo,

Ja dem war der Sau.

Und der BC546 ne FTransit von 300MHz typ. => also ausreichend (hat mich 
viel Zeit gekostet den zu finden).

Danke nochmal und Grüße

-sub-

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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> Und der BC546 ne FTransit von 300MHz typ. => also ausreichend (hat mich
> viel Zeit gekostet den zu finden).

Der BC546 ist völlig ungeeignet für diese Schaltung. Bei 100 MHz tut der 
nicht mehr viel. Da benutzt man HF-Transistoren wie BF494 oder schnelle 
Schalttransistoren wie 2N2669.
Außerdem ist die Schaltung noch falsch: Es gehört noch ein 
Abblockkondensator von Basis zur HF-Masse. Ansonsten schwingt so ein 
Colpitts-Oszillator sehr zuverlässig.

Jörg

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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> Der BC546 ist völlig ungeeignet für diese Schaltung. Bei 100 MHz tut der
> nicht mehr viel. Da benutzt man HF-Transistoren wie BF494 oder schnelle
> Schalttransistoren wie 2N2669.

sorry, muß 2N2369 heißen.

Jörg

Autor: Dieter Werner (dds5)
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Als noch Transistoren im Metallgehäuse üblich waren haben wir meistens
2N708 für Oszillatoren verwendet.

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