Welche maximale Stromstärke bei Lochrasterleiterplatten?

#667904
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Der Spannungsfall wird das geringste Problem sein... vorher wird dir 
wahrscheinlich die Leiterbahn abrauchen. Zudem stellt sich die Frage, 
was du mit "merkbaren Spannungsfall" meinst. Manche Schaltungen kommen 
mit ein paar Volt mehr oder weniger gut klar... andere sind schon bei 
ein paar Milivolt sehr "zickig". Sag doch mal, was du überhaupt machen 
möchtest.

Gruß,
  SIGINT
OP #667961
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Ich möchte mir ein Ambilight bauen. Dazu habe ich von einer Lochplatine 
4 Loch breite Streifen abgesägt, auf die die LEDs kommen. Insgesamt 
möchte ich 50 RGB LEDs verbauen. Jeweils 14 rechts und links und 22 
oberhalb des Fernsehers. Das heißt ich komme bei den 22 LEDs oben auf 
einen maximalen Strom von ca. 0,8 - 0,9 A auf der gemeinsamen 
Stromversorgungsleitung.
Nun wollte ich wissen ob ich hier Probleme bekommen kann.
OP #667966
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Ist eine 2mm Standardplatine, die es bei reichelt und co zu kaufen gibt. 
"Höhe" der Leiterbahnen ist nicht messbar, dürfte so um 0,1 bis 0,2 mm 
liegen.

EDIT: Natürlich weiß ich, dass ich die Helligkeit der LEDs mittels Strom 
regeln muss. Ich steuere sie mit einem ATmega8 mittels PWM an. Meine 
Sorge war eben, dass die LEDs am anderen Ende des Streifens dunkler 
Leuchten als die am Anfang.
Gast #668015
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Mit R= Rho*l/A kann man doch ausrechnen, wie der Leitungswiderstand 
aussieht. Wenn man seinen Strom kennt, kennt man auch seinen 
Spannungsabfall auf dem Stück Leitung.

In der Regel ist die Kupferauflage 35 Mikrometer "dick".

(In der Formel steht ein kleines "L", keine "Eins")

MfG Paul
Gast #668410
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Schlussendlich ist hier das entscheidende Kriterium, ob die Leiterbahn 
zu heiß wird. Unter Worst-Case versteht sich. Und das lässt sich ja auch 
praktisch wunderbar herausfinden. Als Daumenwert sind 1-2A pro mm 
Leiterbahnbreite schon recht sinnvoll.
Gast #668414
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Bei höheren Strömen empfielt sich einen blanken Silberdraht auf die 
Streifen zu löten (vorsicht bei längeren Strecken wegen thermisch 
bedingter Dehnung des Materials).

Bei mir fließen seit fast einem Jahr problemlos knapp 5A bei 230V über 
meine Streifenraster-Installation.
OP #668593
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Roland Praml wrote:
> willst du die LED's ohne Ausgleichswiderstände parallel schalten? ->
> Dann sind Helligkeitsunterschiede schon vorprogrammiert

Was meinst du mit Ausgleichswiderstand? Ich habe nicht vor vor jede LED 
3 Widerstände zu löten, da werd ich ja im Leben nicht fertig, außerdem 
verheizt ein widerstand nur unnötig Leistung und ich bin schon am 
Anschlag von dem was mein Netzteil leisten kann.

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