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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welche maximale Stromstärke bei Lochrasterleiterplatten?


Autor: Tobias Bauer (sirtobiiv)
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Welche maximale Stromstärke kann ich bei meinen 
Lochrasterstreifenplatinen über die Streifen fließen lassen ohne einen 
merkbaren Spannungsabfall zu bekommen? Gibt es hier Erfahrungswerte?

Autor: Sigint 112 (sigint)
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Der Spannungsfall wird das geringste Problem sein... vorher wird dir 
wahrscheinlich die Leiterbahn abrauchen. Zudem stellt sich die Frage, 
was du mit "merkbaren Spannungsfall" meinst. Manche Schaltungen kommen 
mit ein paar Volt mehr oder weniger gut klar... andere sind schon bei 
ein paar Milivolt sehr "zickig". Sag doch mal, was du überhaupt machen 
möchtest.

Gruß,
  SIGINT

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Hi Tobias,

was hast Du denn da fuer eine Anwendung? So schnell solltest Du da keine 
Probleme bekommen da geht schon einiges drueber. Ist Deine Frage 
theoretitscher Natur oder gibt es einen Hintergrund?

Michael

Autor: 1391 (Gast)
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Thermoelemente messen ...

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Ausserdem kannst Du zur Not die kritischen Leiterbahnen immer noch mit 
Drähten "verstärken" ;)

Autor: Tobias Bauer (sirtobiiv)
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Ich möchte mir ein Ambilight bauen. Dazu habe ich von einer Lochplatine 
4 Loch breite Streifen abgesägt, auf die die LEDs kommen. Insgesamt 
möchte ich 50 RGB LEDs verbauen. Jeweils 14 rechts und links und 22 
oberhalb des Fernsehers. Das heißt ich komme bei den 22 LEDs oben auf 
einen maximalen Strom von ca. 0,8 - 0,9 A auf der gemeinsamen 
Stromversorgungsleitung.
Nun wollte ich wissen ob ich hier Probleme bekommen kann.

Autor: Gast (Gast)
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Wie breit sind denn die Leiterbahnen?

1A sollte aber locker gehen.

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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1A ist kein Problem! LEDs müssen sowieso mit einer STROMquelle und nicht 
mit einer Spannungsquelle betrieben werden! (da sollte dann der 
Spannungsabfall keine Rolle spielen resp. ausgeglichen werden).
Ab ca. 5A wäre ich langsam vorsichtiger und würde 2 Leiterstreifen 
verwenden.

Gruss
rayelec

Autor: Tobias Bauer (sirtobiiv)
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Ist eine 2mm Standardplatine, die es bei reichelt und co zu kaufen gibt. 
"Höhe" der Leiterbahnen ist nicht messbar, dürfte so um 0,1 bis 0,2 mm 
liegen.

EDIT: Natürlich weiß ich, dass ich die Helligkeit der LEDs mittels Strom 
regeln muss. Ich steuere sie mit einem ATmega8 mittels PWM an. Meine 
Sorge war eben, dass die LEDs am anderen Ende des Streifens dunkler 
Leuchten als die am Anfang.

Autor: Gast (Gast)
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Zu der Strombelastbarkeit gibts auch Tabellen und Formel, musst du mal 
googln.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Ne ne die Hoehe duerften 75 Mikrometer sein...

Autor: Alexander (Gast)
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eher 35

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Mit R= Rho*l/A kann man doch ausrechnen, wie der Leitungswiderstand 
aussieht. Wenn man seinen Strom kennt, kennt man auch seinen 
Spannungsabfall auf dem Stück Leitung.

In der Regel ist die Kupferauflage 35 Mikrometer "dick".

(In der Formel steht ein kleines "L", keine "Eins")

MfG Paul

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Right, 35... ;)

Autor: Roland Praml (Gast)
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willst du die LED's ohne Ausgleichswiderstände parallel schalten? -> 
Dann sind Helligkeitsunterschiede schon vorprogrammiert

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Also angenommen die Leiterbahn ist 2,2mm breit (hab gerad nix zum messen 
da) Das Loch ist 1mm bleiben 1,2mm bei 35u Leiterbahnstärke komm ich auf 
1,6A

Autor: Winfried (Gast)
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Schlussendlich ist hier das entscheidende Kriterium, ob die Leiterbahn 
zu heiß wird. Unter Worst-Case versteht sich. Und das lässt sich ja auch 
praktisch wunderbar herausfinden. Als Daumenwert sind 1-2A pro mm 
Leiterbahnbreite schon recht sinnvoll.

Autor: Lupin (Gast)
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Bei höheren Strömen empfielt sich einen blanken Silberdraht auf die 
Streifen zu löten (vorsicht bei längeren Strecken wegen thermisch 
bedingter Dehnung des Materials).

Bei mir fließen seit fast einem Jahr problemlos knapp 5A bei 230V über 
meine Streifenraster-Installation.

Autor: Tobias Bauer (sirtobiiv)
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Roland Praml wrote:
> willst du die LED's ohne Ausgleichswiderstände parallel schalten? ->
> Dann sind Helligkeitsunterschiede schon vorprogrammiert

Was meinst du mit Ausgleichswiderstand? Ich habe nicht vor vor jede LED 
3 Widerstände zu löten, da werd ich ja im Leben nicht fertig, außerdem 
verheizt ein widerstand nur unnötig Leistung und ich bin schon am 
Anschlag von dem was mein Netzteil leisten kann.

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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>Bei mir fließen seit fast einem Jahr problemlos knapp 5A bei 230V über
>meine Streifenraster-Installation.

also wenn deine Versicherung nach dem Brand nächste Woche ins Netz guckt 
bist du gearscht

Autor: Roland Praml (Gast)
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Leds schaltet man nicht parallel, wegen der Fertigungstoleranzen.

google -> Leds parallel schalten, da wirds ein paar mal erklärt.

Gruß
Roland

Autor: Tobias Bauer (sirtobiiv)
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Wie soll ich sie denn sonst schalten? Parallel ist ja die einzige 
Möglichkeit. Seriell geht bei Common Anode RGB LEDs ja nicht.

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