Betriebssystem?

Gast #51929
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Ja, das ist möglich. Einmal über den Weg "Interpreter", also ein
Programm im Flash, welches die Daten im EEPROM einliest und als Befehle
interpretiert, die dann jeweils das (im Flash befindliche)
entsprechende Unterprogramm starten. Und bei den Controllern, die dies
unterstützen, über einen Bootloader, so daß die Daten aus dem EEPROM
ins Flash gebrannt werden und dort unmittelbar als Programm laufen
können.

Gruß, Frank
Gast #51931
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Auch dein PC arbeitet nach diesem Prinziep.

Im Controllerbereich hab ich mal von einem BASIC-Interpreter gelesen,
der auf dieser Basis läuft, jedoch behält der das Programm im SRAM. Ich
weiß nur nicht mehr genau wie der heißt.
In einem Thread wurde auch die Anwendung eines FORTAN-Interpreters
Diskutiert.

Gruß, Florian
Gast #51932
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Es gab da mal die Basic-Matchbox von Elektor. Das Programm wurde in
einem externen seriellen EEPROM gespeichert. Vielleicht kannst du da ja
mal nachfragen. Könnte sein, dass der Sourcecode mittlerweile
offenliegt.
Gast #51933
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hmm... wie wärs mit nem simplen BASIC-Interpreter?

Auf smallbasic.sourceforge.net kannst Dir den Sourcecode runter laden.
nen simplen hab ich auch bei programmersheaven gesehen. Der muss dann
nur so umgeschrieben werden, dass er auf nem C für AVR compiliert
werden kann. außerdem brauchst noch eine Art Filesystem, was aber kein
Problem darstellen sollte.
Gast #51934
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Hallo !!

Wenn es um schnelles Interpretieren gehen soll, dann ist die Sprache
Forth von Vorteil. Man dann auch eine Art Skriptsprache während der
Laufzeit des Programms zur Verfügung. Man kann also über ein einfaches
PC-Terminal den Mikrocontroller (direkt in Quelltext)programmieren.

Die Umsetzung von Forth auf einen Mikrocontroller ist einfacher als
eine Basic-Implementation, aber ist auch nicht ganz ohne.

Mir sind bis jetzt nur 5 Forth-Implementationen für den AVR bekannt,
für andere Mikroprozessoren gibt es unzählige.

http://www2.kettering.edu/~krus0546/
http://www.forth.com
http://www.cinetix.de/avise/
http://www.ram-tech.co.uk/avr.htm

Es wird aber schwer sein, eine fertige Lösung richtig nutzen zu können,
da man meistens noch eigene Assemblerroutinen einbauen will und dann
muss man den kompletten Quelltext auseinanderfitzen (wenn der Quelltext
überhaupt verfügbar ist).

Wenn man aber sich die Arbeit machen will, eine "eigene" Sprache und
eine Art "Compiler" zu schreiben, dann kann man sich Forth anschauen,
da man bestimmt schneller ans Ziel kommt.

Interessant ist es auf jeden Fall, da zum Beispiel die NASA Forth
einsetzt, um einige Instrumente in SpaceShuttles zu programmieren und
zu bedienen.

Bis dann
Daniel

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