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Forum: PC Hard- und Software NAS mit USB Stick?


Autor: Jörg S. (Gast)
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Hab mir letztens ein FPS3003 USB-Server von Level One geholt. Ging mir 
primär darum eine Netzwerkfestplatte mit USB-Stick zu machen (Wegen 
wenig Stromverbrauch, Krach und portablen Daten). Funktioniert soweit 
alles, aber die Zugriffsgeschwindigkeit ist einfach zu lahm. Wenn ich 
mit den Dateien auf dem Stick arbeiten will (C-Compiler), braucht er 
einfach zu lange sie zu lesen.
Ist das ein generelles Problem wenn ich ein NAS mit USB-Stick machen 
will?Oder ist das FPS3003 Ding einfach nur zu schlecht?

Als Stick verwende ich einen (neuen) 2GB Typ von Toshiba.

Autor: StinkyWinky (Gast)
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Viele NAS sind lahm. Viele USB-Sticks auch. Lahm ist dabei sehr 
subjektiv. Die Antwort liefert Dir ein Blick in das Datenblatt.

Allerdings finde ich die Anforderung schon ein wenig heftig, wenn Du die 
Source-Files auf dem Netzwerk hast und das ganze so kompilieren willst.

Autor: Gast123 (Gast)
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Mal davon abgesehen dass das dem Flash-Speicher in dem Stick auch nicht 
gerade gut tut...

Autor: Karl-j. B. (_matrixman_)
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ach was!

Heutige Sticks sind so gebaut das es sehr lange dauert bis man se kaputt 
geschrieben hat!

Hab mal gehört das ein Windows System 2 Jahre Dauerbetrieb benötigt um 
einen Stick kaputt zu schreiben (weiß aber nicht ob das stimmt bzw nicht 
schon wieder veraltet ist)

Autor: Fly (Gast)
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Liegt wahrscheinlich am NAS. Mein Stick hat eine gute Reaktionszeit und 
die Schreibgeschw. liegt bei ca. 15 MB / sec. Lesegeschw. 23.7 MB. Das 
ist schneller als mein Ethernet...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Hab mal gehört das ein Windows System 2 Jahre Dauerbetrieb benötigt um
> einen Stick kaputt zu schreiben (weiß aber nicht ob das stimmt bzw nicht
> schon wieder veraltet ist)

Als Systemmedium*? Definitiv nicht. Da ist auch mit "wear leveling" nach 
ein paar Wochen Schulz.


*) mit Auslagerungsdatei, Temp-Verzeichnis, Registry etc.

Autor: Jörg S. (Gast)
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Da ich ja nicht alle paar ms kompiliere, hatte ich gedacht das der Stick 
schon ne weile halten wird :)

> Allerdings finde ich die Anforderung schon ein wenig heftig, wenn Du die
> Source-Files auf dem Netzwerk hast und das ganze so kompilieren willst.
Hier an der Arbeit liegen die Source Files auch alle auf einem Server.

Autor: TSSOP14 (Gast)
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ich hab letztens einen stand alone NAS gegen ein ITX board + VIA C7 
getauscht
das war um welten schneller


die NAS reakionszeiten sind echt unter aller kanone wenn man so ein 
recht günsiges teil hat

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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>> Allerdings finde ich die Anforderung schon ein wenig heftig, wenn Du
>> die Source-Files auf dem Netzwerk hast und das ganze so kompilieren
>> willst.
>
> Hier an der Arbeit liegen die Source Files auch alle auf einem Server.

Dauert halt deutlich länger als von einer lokalen Platte, wenn man nicht 
gerade Gigabit-Netzwerk und einen ausreichend flotten Server hat. Was 
versprecht ihr euch denn davon, die Sourcen alle auf dem Server zu 
haben? Scheint mir nur Nachteile zu haben.

Autor: Jörg S. (Gast)
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Also der Server an der Arbeit kann die Daten schon sehr schnell liefern 
(und das ist nicht unbedingt ein Top-Modell).

Warum das ganze?
Weil ich hier zu Hause meinen Haupt PC habe an dem ich programmiere, den 
Laptop habe mit dem ich programmiere und den PC im Bastelraum habe mit 
dem ich programmiere. Die Daten da konsistent zu halten is ne sch... 
Arbeit. Ein zentraler Punkt (Server/NAS) auf die alle Rechner zugreifen 
können ist da schon praktisch. Nur will ich dafür halt nicht unbedingt 
ein 300W PC ständig laufen lassen...

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Also der Server an der Arbeit kann die Daten schon sehr schnell liefern
> (und das ist nicht unbedingt ein Top-Modell).

Mag ja sein, aber ich sehe trotzdem keinen Sinn darin. Wenn der Server 
mal ausfällt, kann keiner mehr arbeiten. Für verteiltes Arbeiten benutzt 
man eh ein Revisionsmanagement. Da hat jeder seine eigene Arbeitskopie 
auf der Platte, und nur zum check-in/out müssen Daten übertragen werden.

> Die Daten da konsistent zu halten is ne sch... Arbeit. Ein zentraler
> Punkt (Server/NAS) auf die alle Rechner zugreifen können ist da schon
> praktisch. Nur will ich dafür halt nicht unbedingt ein 300W PC ständig
> laufen lassen...

Hmm, ich kenne das Ding nicht. Vielleicht gibt's da auch wie beim NSLU2 
von Linksys die Möglichkeit, erweiterte Funktionalität in die Firmware 
einzubauen, so daß man da nen SVN- oder CVS-Server drauf betreiben kann.

Autor: Ulli (Gast)
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>> Wenn der Server
mal ausfällt, kann keiner mehr arbeiten.

Für wieviele Personen soll den die NAS Server Lösung sein?

Autor: Gast123 (Gast)
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Auf der NSLU2 sollte man relativ leicht einen CVS-Server installieren 
können. Das wäre hier tatsächlich eine bessere Lösung.

Es wundert mich schon sehr, dass in einer Firma sowas nicht eingesetzt 
wird.

Autor: Jörg S. (Gast)
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Mit der Konsistenz hab ich mit dem USB Server zu Hause keine Problem, da 
ich ja der einzige bin der darauf zugreifft :) Wie schon geschrieben hab 
ich das Problem der Geschwindigkeit!

Autor: Gast123 (Gast)
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Mit CVS kannst du halt lokal arbeiten und hast trotzdem immer überall 
die aktuellen Daten verfügbar.

Ich vermute du wirst keine NAS finden, die für sowas schnell genug ist. 
Die Rechenleistung der Dinger wird vermutlich bei vielen kleinen Dateien 
schnell schlapp machen. Alternative wäre einen Linux-Server auf 
VIA-EPIA-Basis (oder ähnliches). Oder eben CVS. Oder du steckst deinen 
USB-Stick immer lokal rein. Das sollte das Konsistenzproblem auch lösen.

Autor: StinkyWinky (Gast)
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Du kannst auf allen Clients TortoiseSVN installieren und das Repository 
auf ein Laufwerk auf dem NAS ablegen. So geht es auch ohne SVN-Server.

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