Ich plane den Kauf eines neuen PCs. Was sind die Vorteile eines
Marken-PCs von z.B. Fujitsu-Siemens oder HP gegenueber z.B. einem von
Atelco oder einem selbst konfigurierten PC?
Ist es richtig, dass die Komponenten in Marken-PCs gut aufeinander
abgestimmt sind und keine Konflikte verursachen?
Ist es so, dass Marken-PCs in ihrer Konfiguration sehr gut getestet
wurden, weil sie in sehr hohen Stueckzahlen verkauft werden?
Wie sieht es mit der Erweiterbarkeit aus? Ich habe z.B. beim meinem im
Jahr 2001 bei Atelco gekauften PC diverse Komponenten hinzgekauft
(PVR-Karte von Hauppauge, USB-2.0-Firewire-Kombikarte, neue
Graphikkarte, neuen Speicher, DVD-Brenner, eine zusaetzliche Festplatte,
eine neue Festplatte fuer das System, WLAN-Karte). Diese Komponenten
habe ich alle zum Laufen gebracht. Ist das bei einem Marken-PC auch so
ohne Weiteres moeglich und problemlos?
> Ist es richtig, dass die Komponenten in Marken-PCs gut aufeinander> abgestimmt sind und keine Konflikte verursachen?
Kann sein. Hatte aber auch selten Probleme mit selbstgestrickten Kisten.
Hab aber auch schon einigen Blödmist bei MarkenPCs gesehn.
Vorallem wenn du etwas austauschen/erweitern musst gibts oft
Überraschungen bei Marken PCs.
Zum Beispiel sparen die Hersteller gerne 2-3 Euro indem sie
mehreren kleinere RAM Riegel nehmen statt einen Grossen.
So ists vorbei mit eben schnell RAM nachrüsten.
Häufig werden Boards verwendet die nur genau das hergeben was
Standardmäßig verbaut wird. Alle PCI Slots schon belegt? Kein
Platz im Gehäuse für noch ein Laufwerk/noch eine Platte? usw.
Alles schon erlebt.
Einmal war kein AGP Port auf dem board obwohl das so in der
Beschreibung stand. Ja AGP Grafik onboard, aber kein extra slot. Der
Unterscheid war denen beim Support wohl gewollt nicht klar
zu machen, bzw. sie wollten das nicht als Garantie/Reklamation
akzeptieren. Schon garnicht nach > 1 Jahr.
> Ist es so, dass Marken-PCs in ihrer Konfiguration sehr gut getestet> wurden, weil sie in sehr hohen Stueckzahlen verkauft werden?
Noe! Am besten du hoffst das eine normale Windows CD beiliegt (falls du
Windows überhaupt verwendest) mit der du das OS neu aufspielen kannst;
ohne den ganzen Branding mist. Da ist schon oft was schiefgelaufen;
einschließlich Viren die mitgeliefert wurden.
Bei dem Laptop meiner Schwiegermutter waren 3 (!) Videobearbeitungs
Programme vorinstalliert. Von Windows + Vom Firewire Treiber +
Vom DVD Laufwerk. Das ding ist schon "out of the Box" andauernd
abgeschmiert.
Wenn du eh kein Windows verwenden möchtest schraub deine Kiste
lieber gleich selbst zusammen.
Dann weisst du wenigstens was du hast
und kannst wirklichh kompromislos jede Komponete nach Support
für dein OS, sagen wir mal Linux (:)), aussuchen.
Ich kann Mighty nur zustimmen. Ein großes Problem sind auch die Treiber:
Oftmals werden spezielle abgespeckte Versionen von Grafikkarten und
ähnlichem verbaut, oder auch spezielle Erweiterungen auf Standardkarten
hinzugefügt (z.B. um TV in, TV out usw. alles zu haben). Und diese
Karten funktionieren dann nur mit dem Orginaltreiber richtig. Wenn dann
die Treiber CD weg ist, hat man ein Problem, wenn im Internet nichts zu
finden ist.
Bei Billig Komplett PCs werden teilweise auch minderwertigere
Komponenten verbaut, als wenn man diese einzeln verkauft. Dann steht
z.B. dabei: Seagate HDD, und verbaut ist auch eine Seagate HDD, auf der
dann steht: Manufactured for OEM. Und die war nach etwa 2 Jahren kaputt.
Ähnliches habe ich von anderen Besitzern des gleichen PCs gehört...
FSC macht tolle Workstations. Aber die PCs für "Consumer" sind absoluter
Schrott!
Gerade hatte ich so eine Kiste da:
- Midi-Tower ATX, MicroATX-Mainboard
- GeForce 6600 LE (Limited Edition, abgespeckt) lief nicht mit dem
Original-nVidia-Treiber
- alle drei PCI-Slots belegt (Modem, TV-Karte, 3. Slot dank Graka nicht
benutzbar)
- Windows XP Media Center + So ein Fernbedienungsempfänger-Schrott
- Windows XP Prof. wollte Teilweise die Treiber von der Win XP MCE
Treiber-Cd nicht annehmen
Dazu kommt folgendes:
alle Teile sind OEM-Teile! D.h. du hast keine Garantie beim Hersteller
der Teile.
Wenn z.B. auf dem Rechner 1 Jahr Garantie ist, hast du auf der
Festplatte auch nur ein Jahr Garantie. Wenn du Festplatten einzeln
kaufst, hast du i.d.R. 3 oder 5 Jahre Garantie!
Stell dir deinen Rechner selbst zusammen oder gibt etwas mehr Geld aus
und greif in die "Business-Sparte" der Hersteller.
>immer selbst zusammenbauen , da weiß man was man hat ...
Sehe ich mitlerweile auch so. Allerdings ist es mehr aus finanzieller
Sicht, denn vieles, was in neuen PCs eingebaut ist, brauche ich
definitiv nicht. Wie z. B.
* 5879-in-1 Kartenleser
* 320 GB Festplatte
* Ultra high speed tschiehforce 2 ultra mit 8 GB DDR50-RAM
* WLAN
* Dockingstation für zweite Festplatte
* TV-Karte
* kabellose Maus und Tasatur
Mein jetziger PC habe ich mir vor 3 Jahren selbst zusammengebaut, und
habe so ca. 300 Euro bezahlt. Aber nur deshalb, weil ich noch ein
Chieftec-Gehäuse für 60 Euro gekauft habe. Zugegeben, ich mußte wegen
eines Plattenschaden drei Monate vorher eine neue 80GB Platte kaufen,
diese Investition war somit schon getan.
generell muss man ein wenig unterscheiden zwischen pcs für endkunden,
die genau 25 monate laufen sollen und dann explodieren (oder auch
sonstwie defekt gehen), damit man eeinen neuen kauft, und
firmencomputer, von denen erwartet wird, dass diese 5 jahre jeden tag
laufen. man kann dies ein wenig allgemein formulieren und sagen, dass
firmencomputer in der regel relativ gut laufen. wenn eine firma 500 neue
computer kauft und jeder 10. probleme macht, gibt es satt ärger, wenn
bei der hotline für endkunden (wenn man mal durchkommt) 50 kunden mit
problemen anrufen, wird man halt in eine nicht-existente abteilung
weitergeleitet. (schonmal wer bei 1&1 angerufen? da hab ich manchmal das
gefühl, dass die ganze hotline nur aus einem computer besteht. nagut,
ist ein anderes thema) aberauch bei den (meist ein wenig teureren)
computern muss man aufpassen, was man bekommt, in der regel ist da nix
mit toller pixelschleuder, da dies in der regel büro-computer sind. dazu
kommt ggf. ein herstellereigenes design (grüße an dell), dass man später
z.b. kein handelsübliches netzteil nachrüsten kann.
bei mir nicht, weil ich aufgrunde der nicht-vorhandenen hilfestellung,
bzw. auskunft über den bereitstellungszeitpunkt meines anschlusses den
vertrag für nichtig erklärt habe und das geld für die hotlineanrufe
zurückbekommen habe
>> Ist es richtig, dass die Komponenten in Marken-PCs gut>> aufeinander abgestimmt sind und keine Konflikte verursachen?
Je nach dem ....
Du kannst auch marketingtechnisch beschi**en abgestimmten Billigdreck
bekommen, bei dem man sich auch sicher sein kann, dass das abgesimmteste
nur der Preis ist: Hauptsache billig, Hauptsache viel (Probleme) ....
Daher kannst Du Dir da oft in keiner Weise sicher sein.
>> Ist es so, dass Marken-PCs in ihrer Konfiguration sehr>> gut getestet wurden, weil sie in sehr hohen Stueckzahlen>> verkauft werden?
Kann sein, muss nicht, denn oft werden am Ende eines Fließbandes PCs
verpackt, deren Konfiguration am Anfang des selben Bandes schon wieder
geändert wurde ....
Da bleibt kaum Zeit zum testen.
Aber Kunde "Geiz" hat es ja so gewollt.
Aber "kann" sein, "muss" nicht.
soo viel billiger sind die marken PCs auch nicht
und man hat nicht das problem das man OEM ware kauft
siehe volks - PC medion
alles OEM ..
bei problemen lassen sich meist die treiber des herstellers nicht
verwenden
bzw nicht ohne in foren umgebastelte .inf dateien
firmwareupdates erscheinen nicht , oder nur wieder mit einem
umgebastelten logo ..
usw...
Hallo,
egal ob man in ein Billigrestaurant geht oder in einen Luxusschuppen,
man kann immer ein Haar in der Suppe finden. So ist es auch bei PCs. Am
besten man wartet einige Zeit, ob sich etwas bewehrt hat und dann kauft
man günstig dieses etwas ältere und problemfreie Produkt, aber uch dann
besteht noch ein Restrisiko. Ich habe z. B. einen Samsung X20 Calia II
Laptop gekauft. Der funktioniert scheinbar problemlos, aber es gibt
kleine Probleme, obwohl es nicht die allerneuste Technologie ist. Wenn
man z. B. beim Bootvorgang eine bestimmte Tastenkombination drückt, dann
wird ein falscher FSB-Takt verwendet. Die Ladekontrolleuchte geht
manchmal nicht aus. Dann muss man das Netzteil noch einmal anstecken und
wieder abziehen. In Windows wird der Prozessortakt falsch angezeigt,
wenn man den Ruhezustand verwendet hat. Am Touchpad ist so eine
Scrollbar angebracht, die nicht immer richtig funktioniert. Man muss
nach mehrmaliger Verwendung die Anwendung neu starten, damit sie wieder
funktioniert. Man muss PowerDVD immer schließen, bevor man an der Grafik
etwas einstellen kann. Immer wenn man per Tastenkombination auf den
Fernseherausgang umschaltet, wird die Auflösung des internen Monitor
reduziert und man kann sie nicht so einfach wieder erhöhen. Dazu muss
man den Fernseherausgang in einem anderen Meü aktivieren, dadurch ändert
sich die Auflösung des Monitors nicht. Unter Vista geht die Grafik nicht
richtig (weshalb ich XP nutze). Ändere ich die Bildschirmhelligkeit beim
Bootvorgang, dann verschwindet das OSD nicht mehr. Das OSD für die
Lautstärke erscheint manchmal nicht oder nur hinter den Fenstern. Wenn
beim Herunterfahren der Akku leer wird, dann wird in den Ruhezustand
gewechselt und beim neuen Hochfahren aus dem Ruhezustand geht der Laptop
aus. Wenn man die Dockingstation verwendet, kann er beim leichten Ziehen
am Laptop abstürzen, weil einWackelkontakt entsteht.
Alles Kleinigkeiten, die man gar nicht so schnell bemerkt, was dem
Hersteller selbst wohl deshalb auch nicht aufgefallen ist.
An so einem Computer ist wirklich sehr viel dran, was kaputt gehen kann.
Deshalb sollte man nach dem Kauf alles ganz genau ansehen und den
Hersteller/Verkäufer fragen was drin ist und dann zu jedem einzelnen
Teil Informationen suchen und schließlich trotzdem auf die Nase fallen.
Man kann also nie was perfektes bekommen.