mikrocontroller.net

Forum: HF, Funk und Felder Frequency Hopping Synchronisation


Autor: ampa (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
meine Verstaendnisfrage:

Wie wird beim Frequenzspringen (frequency hopping) in Verbindung mit 
bestimmten Symbolen (z.B. OFDM-Symbolen) eine Synchronisation erreicht?

Also beispielsweise, wenn ein OFDM-Symbol pro Frequenz uebertragen 
werden soll und danach auf der naechsten Frequenz das naechste, woher 
weiss eine digitale Frequenzsteuereinheit, wann im analogen Signal ein 
neues Symbol beginnt?

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
http://www.sss-mag.com/hamss.html
vielleicht steht da was, spread spectrum für Funkamateure, eine Menge 
Links zum Thema

Autor: 1293 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn ich son'n Ding designen muesste, wuerde ich den Frequenzgenerator 
und den Symbolgenerator von derselben Quelle laufen lassen. Das laufen 
die Symbole zuminedst nicht weg. Wenn die Syntesizer der beiden 
stationen synchron laufen, so laufen auch die Symbole synchron. Dann 
muss man nur noch die Phase der Symbole bezueglich dem Traeger richtig 
hinkriegen.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Thema scheint im Amateurfunk ausgestorben zu sein, in den 90ern war 
es mal groß angedacht worden:
http://www.tapr.org/ss_g1pvz.html (von 1993)
Es gibt wohl zwei Verfahren und Mischformen daraus:

"Frequency Hopping (fh): A spread spectrum modulation technique where 
the transmitter frequency hops from channel to channel in a 
predetermined but pseudo-random manner. The signal is de-hopped at the 
receiver by a frequency synthesiser controlled by a pseudo-random 
sequence generator synchronised to the transmitter's pseudo-random 
generator."

"Direct Sequence (ds): A spread spectrum modulation technique where a 
pseudo-random code directly phase modulates a carrier, increasing the 
bandwidth of the transmission. The resulting signal has a noise-like 
spectrum. The signal is despread by correlating with a pseudo-random 
code identical to and in synchronism with the code used to spread the 
carrier at the transmitter."

Autor: ampa (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, danke soweit euch beiden.

Wuerde Frequenzgenerator und Symbolgenerator auch gern gemeinsam laufen 
lassen. Allerdings ist der Frequenzgenerator schon auf einem Chip und 
das benoetigte Frequenzband wird ueber Digitaleingaenge ausgewaehlt. Die 
Symbole werden an analogen Ports von Nutzern (an den Chip) angelegt, die 
sich nicht weiter um das Frequenzhopping kuemmern sollen.
Einfach aber unschoene Loesung waere eben, das der Nutzer da 
Sync-Signale mitsendet aber das ist nicht unbedingt erwuenscht.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Verstehe ich das richtig, der Nutzer hat digitale "Symbole" erst mal in 
zwei I/Q-Analogsignale verwandelt, und die sollen jetzt wieder auf einen 
digital hopsenden Träger aufmoduliert werden ?
Dann haben die beiden AD-Wandlungen doch nicht mehr viel miteinander zu 
tun, das Aliasing-Tiefpassfilter des DA Wandlers dazwischen müßte alles 
glattgebügelt haben?

Autor: Wolfgang Horn (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi, ampa,

Erfinderin des Frequency Hopping ist die Schauspielerin Hedy Lamarr 
(Wikipedia: "Hedy Lamarr, die sich als Gegnerin des Nationalsozialismus 
im 2. Weltkrieg auf die Seite der Alliierten stellte, entwickelte eine 
1942 patentierte Funkfernsteuerung für Torpedos [1]. Diese war durch 
sich selbsttätig wechselnde Frequenzen störsicher.")

Die Syncrhonisation war schon ihr großes Problem.

Jede Lösung braucht zwei Komponenten:
1. Gleichfrequente Referenzen wie OCXO, DCF77, GSP, Atomuhr.
2. Eine Feinregelung.

Der Vielfalt in der Ausgetaltung sind keine Grenzen gesetzt.

Wenn ich richtig verstanden habe, dann arbeitest Du mit einem IC. Dann 
müßte der Hersteller Applikationen vorbereitet haben.

Deshalb mein Rat: Suche nicht meinen Rat, sondern den des Hertellers.



ciao
Wolfgang Horn

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da steht aber auch im nächsten Absatz, daß die Erfindung so nicht 
realisierbar war http://de.wikipedia.org/wiki/Hedy_Lamarr

Mit identischen Lochkarten... ja Lochkarten gabs schon in den Webstühlen 
des 18.Jh, im Mannheimer Technikmuseum ist so einer als Nachbau zu 
besichtigen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph-Marie_Jacquard
1890 wurde eine Volkszählung mit Lochkarten durchgeführt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Herman_Hollerith
schöne alte Technik

Autor: ampa (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Wolfgang
Der Hersteller hat noch keine Applikationen vorbereitet, da ich gerade 
dabei bin diese zu erstellen :-) .

@Christoph
Ja, es geht darum das I/Q-Signal auf einen (analogen) Traeger zu 
modulieren. Nur die Traegerfrequenz wird digital ausgewaehlt, also z.B. 
00 fuer XX MHz usw., also die Bandauswahl ist digital.

Und darum geht es eben, diese Auswahl mit dem eigentlichen Signal zu 
synchronisieren. Normalerweise wird das ja auch ueber eine gemeinsame 
Quelle gemacht aber in dem Fall soll es halt separat laufen.

Autor: Wolfgang Horn (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi, ampa,

Du: "Der Hersteller hat noch keine Applikationen vorbereitet, da ich 
gerade
dabei bin diese zu erstellen :-) ."

Ohje. Dann ist ja zu befürchten, daß die Entwickler eines der 
wichtigsten Komponenten ignoriert haben. Das ist wie die Konstruktion 
eines Luxusautos ohne Anlasser....

Und nun willst / sollst Du eine Lösung finden, die mindestens so gut ist 
wie das, was die Konkurrenz hat?

Sag mal, ampa, wie bist denn Du zu dieser Aufage gekommen? Da erinnere 
ich mich an Manager für Entwicklungsprojekte, die was vergessern haben 
und nachhet einen Sündenbock suchen.

ampa, ich würde als Kunde eine Applikation erst akzeptieren, wenn das 
System ausgetetest ist. Ich würde einen Transceiver-Chip auch erst dann 
akzeptieren.

Da droht Produkthaftung. Schau Dir Deinen Vertrag noch mal an.

Nach dieser Organisationsfrage - die Synchronisation ist eine gemeinsame 
Sache mit der Adreßerkennung und dem Sicherheitskonzept.

OFDM hat gute Voraussetzungen dazu, weil es mit der FFT beginnt. Aber 
das muß alles gemeinsam entwickelt sein, Applikatioon allen wäre mir zu 
wenig.

Ciao
Wolfgang Horn

Autor: 1293 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der syntesizer muss synchrom zum Datenstrom laufen. Dies ereicht man, 
indem der 10MHz des Syntesizers auch die Logik, resp den Prozessor 
treibt. Wenn man die Traegerfrequenzen erst mal synchon hat, so sind 
auch die Symbole Synchron. Dann muss man nur den Symbolen noch dieselbe 
Phase beibringen. Ich denk dazu braucht man im Empfaenger zwei 
Synthesizer. Nur dann kann man die Phase zun Einen messen, zum Anderen 
tunen.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.