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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik PC_DIMMER: 230VAC-LED-Lampe glimmt immer


Autor: Randy N. (huskynet)
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Hallo,

ich habe mir den rechten oberen roten Teil des PC_DIMMER-Schaltplanes 
(http://home.arcor.de/lt.sue/www.pcdimmer.de/schalt...) 
aufgebaut, und daran eine 230VAC-LED-Lampe angeschlossen. Die Lampe 
beginnt jedoch sofort nach dem Einstecken des Steckers mit etwa 20% 
Helligkeit zu leuchten (Anode und Kathode des Optokopplers liegen auf 
Masse). Schalte ich den Optokoppler ein, leuchtet sie mit 100% - das 
haut hin, aber danach wieder nur mit 20%.

Entferne ich testweise C501 und C502 (und damit ja auch R504), dann 
leuchtet die Lampe nach dem Einstecken des Steckers in die Steckdose 
nicht, wenn ich sie dann ansteuere mit 100% Helligkeit (soweit schonmal 
gut), aber ich bekomme sie nicht wieder aus - sie glimmt wieder mit 20% 
weiter.

Ich vermute in der Lampe befinden sich ein Gleichrichter, ein 
Kondensator und drei LEDs. Kann es damit was zu tun haben? Oder fließt 
hier immer ein Strom, der groß genug für die LEDs ist, aber nicht für 
konventionelle Glühbirnen reicht, sodass die Schaltung mit denen 
funktioniert? Aber was kann ich da machen?

Grüße,
Randy

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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über die R/C  Kombination R503/C501 am Ausgang des Triac fließt Strom.
Der C bildet einen Blindwiderstand, da wir ja Wechselspannung haben.
Ergo leuchtet die Lampe ein wenig.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Lösung: Lampe mit größerer Leistung nehmen // R etwas vergrößern oder C 
etwas vekleinern.

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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Die LED-Lampe wird sich generell nicht dimmen lassen! Denn in diesen 
Lampen steckt - sofern sie nicht zur allerbilligsten Schrottklasse 
gehören - praktisch immer ein Schaltregler (in der Art von Supertex 
HV9910 oder HV9923). Dieser Regler wird immer versuchen, 
Eingangsspannungsschwankungen soweit als möglich auszugleichen. Eine 
Dimmung ist somit nicht möglich. Kommt noch dazu, das zum Betrieb eines 
LED-Spots nur ca. 1-2W Leistung nötig sind. Das ist bei 230V minimal 
etwa 9mA. Das wird mit vielen herkömmlichen (Leistungs-)Triacs und 
Thyristoren schon knapp, denn oft braucht es für einen zuverlässigen 
Betrieb einen Minimalstrom...

Gruss
rayelec

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Klar stimmt, hatte das mit der LED-Lampe überlesen. Das ist in 
Phasenanschnittsteuerung freilich Käse. Da gehört dann die interne 
Regelelektronik gegen eine PWM-taugliche ausgetauscht und gut ist. Dafür 
braucht man keinen Dimmer, schon gar nicht mit Triac.

Autor: Randy N. (huskynet)
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Hm wäre dann vielleicht wenigstens ein An- und Ausschalten mit dem Triac 
möglich? Also ich hatte ja bereits testweise alle Kondensatoren 
entfernt. Es gibt nur noch den Triac und den Optokoppler mit dessen 
Vorwiderstand. Der Strom scheint für den Triac zu reichen - ist der 
Optokoppler ein, leuchtet auch die Lampe schön hell. Aber beim 
Ausschalten geht sie eben nicht ganz aus (wie nach dem Einstecken des 
Steckers), sondern glimmt weiter.

Ich verstehe nicht wirklich, wieso das so ist. Selbst wenn in der Lampe 
ein Kondensator sein sollte - irgendwann müsste die Lampe doch ausgehen, 
es sei denn, der Triac zündet nach, was er doch aber nicht tut. Und der 
Triac kann auch nicht nur dauerhaft ein sein, da die Lampe ja nicht mit 
voller, sondern nur mit geringer Helligjeit leuchtet. Oder?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ein Triac hat auch selbst eine Kapazität, die vielleicht schon 
ausreicht, um die Lampe glimmen zu lassen. Du solltest die Lampe auf 
einen Betrieb mit einer PWM über einen MOSFET an Gleichspannung 
umrüsten. Vielleicht lassen sich die LEDs auch anders schalten, so daß 
mit kleinerer Spannung gearbeitet werden kann. Ist ungefährlicher. 
Alternativ kannst Du die Lampe ihrer Bestimmung nach einsetzen und Dir 
selber ein LED-Array zusammenlöten, welches Du auf o.g. Weise betreibst.

Autor: Randy N. (huskynet)
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Erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten.

Ich glaub das mit der LED-Lampe hat sich erledigt. Zumindest mit DIESER 
Lampe. Meine Ansteuerung ist ihr wohl doch nicht so gut bekommen. Jetzt 
bleibt sie immer dunkel - auch wenn ich sie normal in die Steckdose 
stecke. Nunja ich sehs positiv und betrache das als Motivation meine 
eigene, dimmbare LED-Lampe zu bauen :-).

Das Problem ist, dass die Platine mit dem Dimmer bereits fertig gelötet 
ist und die Lampe schon an der Decke hängt. Außerdem tausch ich die zu 
Weihnachten immer durch einen Stern mit 230V-Glühbirne aus. Ich werd 
also morgen nochmal meine LED-Lampe in die Steckdose stecken, und gucken 
ob sie geht (das hat schon oft funktioniert...) und ansonsten denk ich 
mir ne Schaltung aus, die ich in der Lampe platziere, und mit der die 
Ansteuerung auf diese Art funktioniert.

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