Was ist/macht ein Bootloader?

Gast #674555
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Habe die Erklärung eigentlich schon gelesen, aber kappiere das nicht! 
"Moderne Controller besitzen einen Bootloader. Dies ist ein im 
Controller befindliches Programm, dessen Aufgabe es ist, das eigentliche 
Programm in den Speicher zu laden. Bootloader gibt es in vielfältiger 
Ausprägung."

Und wenn man keinen Bootloader hat, wie kommt dann das Programm in den 
Speicher? besten dank für eure Hilfe!
Gast #674562
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> Und wenn man keinen Bootloader hat, wie kommt dann das Programm
> in den Speicher?

Durch irgendeine andere Methode.

Viele Mikrocontroller haben spezielle Programmieranschlüsse, damit wird 
der Controller programmiert.

Bei anderen Prozessoren ist das Programm in einem extern ROM, EEPROM, 
EPROM oder Flash. Dann wird eben dieser Baustein mit einem 
entsprechendem Gerät programmiert.
Gast #674577
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Hallo John,

der Bootloader ermöglicht, über eine einfache serielle Schnittstelle dem 
PIC ein Programm einzuspielen. Das Bootloader-Programm brennt dabei den 
Flash-Bereich des Chips von sich aus. Wenn das nicht existiert, kann man 
nur über die 'normalen' Leitungen ein Hexfile brennen, also über Vpp, 
DATA und CLOCK, GND und +5V.

Dieter
Gast #674626
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Richtig. Ein Bootloader ist übrigens nicht immer seriell. Die alten 
Motorola 68705 hatten einen eingebauten Bootloader (als ROM in die Maske 
mit eingearbeitet), der den Inhalt eines an die Portleitungen (parallel) 
angeschlossenen SRAM oder EPROM in den internen EPROM kopierte. Über 
debn Pegel an einem bestimmten Pin beim Reset wurde festgelegt, ob das 
Benutzerprogramm oder der Bootloader gestartet wurde. Der Controller 
hatte damit eine Art "Selbst-Programmierung".

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