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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Speicheroszi mit 20V/Div


Autor: Kaffy (Gast)
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Hallo Forum!

Seit geraumer Zeit habe ich Speicheroszis von Gould im Einsatz. Nun sind 
die Teile mittlerweile in die Jahre gekommen und ich bin auf der Suche 
nach Ersatz.
Das Problem was ich habe:
Fast sämtliche aktuellen Geräte haben einen Eingangsspannungsbereich von 
max. 5V/Div. Da ich sehr viel mit 24V-Steuerungen arbeite und meist 
mehrere Signale gleichzeitig darstellen muss, wären z.B. 20V/div (wie 
bei den Gould) praktischer.
Kennt jemand Herstellen/Geräte, die so etwas bieten?
Preis und Geschwindigkeit sind erstaml zweitrangig.

Vielen Dank!

Michael

Autor: yalu (Gast)
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Mit hundsgewöhnlichen 10X-Tastköpfen sollte das doch kein Problem
sein. Damit hast du 400 V zwischen oberem und unterem Bildschirmrand.

Autor: Kaffy (Gast)
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Hallo yalu

danke für Deine schnelle Antwort!
Tastköpfe wollte ich vermeiden. Ist in Industrieumgebung eher 
umständlich und fehleranfällig

Autor: APS230 (Gast)
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Velleman APS hat 20V/div

duck und wech

Autor: egal (Gast)
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moin!

Wenn es nur 24 V / 0 V sein soll evtl die Geräte von Rigol mit Logic 
Analyzer, der kann bis 40 V und hat mehr als zwei Kanäle (16). Und 
bestimmt auch nich schlechter als die Geräte von Vellemann.

Autor: Dieter R. (drei)
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Kaffy wrote:
> Hallo yalu
>
> danke für Deine schnelle Antwort!
> Tastköpfe wollte ich vermeiden. Ist in Industrieumgebung eher
> umständlich und fehleranfällig

Tastköpfe schützen aber auch den Eingang des Oszilloskops, gerade in 
industrieller Umgebung. Früher gab es (mechanisch) robuste Tastköpfe für 
solche Anwendungen, ich vermute mal, die gibt es auch heute noch.

egal (Gast) wrote:
>bestimmt auch nich schlechter als die Geräte von Vellemann.
Das scheint mir auch schwer möglich.

Autor: I_ H. (i_h)
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Sonst löt dir doch einfach einen 1:10 Teiler mit 2 BNC Anschlüssen den 
du dann einschleifst. HF wirst du ja nicht messen, wenn du ohne Tastkopf 
arbeitest.

Autor: Daniel R. (daniel_r)
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Mein LeCroy WaveJet geht bis 100V/div. Sehr empfehlenswertes Gerät!!!

Daniel

Autor: andi (Gast)
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Mein Hameg HM407-2 hat 20V/Div.

Autor: Kaffy (Gast)
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Hallo,

danke für Eure Mühe.

Velleman und Löten... naja wers mag ;-)

LeCroy und hameg gehen ja schon mal in die richtige Richtung. Die Hameg 
haben leider (zumindest was an aktuellen Modellen auf der HP ist) nur 2 
Kanäle :-(    ok...  evtl. noch 2 Logikkanäle.
Die LeCroy gefallen mir schon ganz gut, leider find ich nur Modelle die 
mit 10V/div angegeben sind.
Das Problem ist: ich arbeite nicht allein mit den Dingern und alles was 
mit Tastköpfen oder, was es ja auch gibt, eingebauten einstellbaren 
Abschwächern (bei  Gould das "Uncal-Poti") zu tun hat, ist den Leuten zu 
aufwändig :-(
LogicAnalyzer kommen auch nicht in Frage, da teilweise auch gleichzeitig 
Analogsignale gemesen werden müssen.

Trotzdem Danke!
Wie ich das so sehe wird es wohl ein LeCroy oder ein Tek mit 10V/div 
werden...

Michael

Autor: Daniel R. (daniel_r)
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Schau mal die LeCroy WaveJets an. Die gehen bis 100V/div. Aber die sind 
mit mindestens 3000€ auch nichts für den kleinen Geldbeutel. Trotzdem 
sind sie jeden Cent mehr als wert!

Wie schnell sind denn Deine zu messenden Signale? Vielleicht reicht auch 
was im 500€ Bereich. Denn ein 2Gs/s Monster auf ein 5MHz Signal 
loszulassen ist sinnfrei.

Daniel

Autor: Dieter R. (drei)
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Leider hast du uns nicht verraten, welche Spezifikationen das Gerät denn 
sonst so erfüllen soll.

Soweit ich das sehe, haben ALLE Fluke ScopeMeter bis zu 100V/div, die 
Geräte sind potentialgetrennt und speziell für industriellen Einsatz. 
Bandbreiten gehen bis 200 MHz, das sollte reichen, wenn man ohne 
Teiler-Tastköpfe messen will. Eigene Erfahrungen habe ich damit 
allerdings nicht.

Autor: Master Snowman (snowman)
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mein Rigol DS1102CD geht bis 50V/div ...kann halt qualitativ mit einem 
Hameg oder LeCroy nicht mithalten - aber ist für privat dafür bezahlbar 
:)

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