mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Geglättetes PWM Signal A/D wandeln (AVR)


Autor: Benny Bähr (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem. Ich möchte mit einem ATmega16 den Strom 
durch einen Widerstand messen. Über dem Widerstand liegt ein PWM Signal. 
Mit einem Spannungteiler und einen Tiefpass wird das Signal geglättet 
und an den µC angeschlossen. Sobald ich aber das Signal mit dem 
Contoller verbinde steigt die Spannung, also das Signal auf dem Oszi, um 
20mV an. Warum???

Autor: 2917 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schwer zu sagen....
Nebenbei ... der 1Meg Seriewiderstand ist unpassend. Der sollte 10k 
nicht uebersteigen. Mach den kleiner.

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Benny Bähr (Gast)

>ich habe folgendes Problem. Ich möchte mit einem ATmega16 den Strom
>durch einen Widerstand messen. Über dem Widerstand liegt ein PWM Signal.

Warum misst du nicht sinnvollerweise gleich das PWM-Signal digital? Viel 
einfacher und genauer.

MFg
Falk

Autor: Benny Bähr (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Problem ist das ich den 1meg Widerstand zum glätten meiner PWM 
brauch und größere Kondenstoren zu teuer sind. Bei 10k ist das Signal 
nicht glatt genug.

Ich verwende übrigens ein STK500 zum programmieren nur falls es daran 
liegen könnte.

Autor: Benny Bähr (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das PWM Signal kann ich leider nicht digital messen. Der 100 Ohm 
Widerstand in der Schaltung ist eigentlich eine Spule mit einem 
Widerstand von ca. 100 Ohm. Die Spule bewegt dabei einen Magneten, den 
ich lageregeln will. Über die Position wird die PWM geregelt. Erwärmt 
sich jetzt aber die Spule, so sinkt der Strom, d.h. mein Magnet wandert 
an eine andere postition und die PWM regelt nach. d.h. der Magnet bewegt 
sich wider an die ursprüngliche Stelle zurück. Da der Widerstand größer 
geworden ist, die Pulsbreite aber ebenfalls nachgeregelt wurde ist der 
durchschnittliche Strom durch meine Spule also noch der selbe. Und 
genaud diesen Strom will ich messen.

Autor: Ratgeber (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Aha, eine Spsule ! Schon mal was einem Schwingkreis gehört ?

Autor: 2917 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Weshalb ist die PWM Frequenz so tief ? Wen die hoeher waer, so koennte 
der Cap auch kleiner sein. Welche Induktivitaet hat den die Spule ?

Autor: Benny Bähr (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die PWM- Frequenz muss so tief sein, weil das Geräusch sonst unangenehm 
wird.
Die Induktivität der Spule ist so ca. 3mH. Die PWM geb ich übrigens auf 
einen  MOSFET der zwischen Spule und Shunt ist. Falls das noch was 
ausmacht.

Autor: Benny Bähr (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Ratgeber

am Schwinkreis liegt es nicht. Ich hab das Ganze nämlich mal so 
aufgebaut wie im Schaltplan oben. Also mit Widerstand anstatt Spule. Mit 
dem gleichen Ergebnis.

Autor: 2917 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
In einer 3mH Spule steigt der Strom mit 300A/Vs an. Das heisst sie zieht 
innerhalb der PWM Peride den Maximalstrom den Netzteiles, ausser du hast 
ein besonders Dickes. Die PWM sollte oberhalb 16kHz sein, damit man 
nichts mehr hoert.

Autor: Benny Bähr (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@  2917

Ja, aber dann müsste das ganze ja mit Widerstand anstatt Spule gehen. 
Tut es aber nicht.
Der Grund warum ich das ganze übrigens nicht mit 16kHz betreibe liegt 
daran, dass dann nicht mehr der gesamte Strom durch die Spule fließt, da 
die Stromanstiegszeit dann zu lang ist im Verhältnis zur Pulsbreite.

Autor: Uwe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi!
Ich will ja nicht unken, aber haste die Pullups aus?

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Benny Bähr wrote:
> Erwärmt
> sich jetzt aber die Spule, so sinkt der Strom, d.h. mein Magnet wandert
> an eine andere postition und die PWM regelt nach. d.h. der Magnet bewegt
> sich wider an die ursprüngliche Stelle zurück. Da der Widerstand größer
> geworden ist, die Pulsbreite aber ebenfalls nachgeregelt wurde ist der
> durchschnittliche Strom durch meine Spule also noch der selbe. Und
> genaud diesen Strom will ich messen.

Also der Strom erwärmt die Spule und deren Widerrstand steigt und damit 
die Spannung. Die PWM regelt nach, d.h. die Spannung steigt noch mehr.

Du hast also ein wunderschönes Thermometer für die Spulentemperatur und 
keinen Strommesser (bestenfalls einen Stromschätzer).


Peter

Autor: Benny Bähr (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Uwe

DDRA = 0x00;


@ Peter Dannegger

Die Spule wird durch den Strom oder auch durch äußere Einflusse erwärmt, 
ist eigentlich aber egal. Was ich damit sagen wollte ist, dass ich aus 
dem PWM Signal nicht auf den Spulenstrom schließen kann, da dieser eben 
je nach Temperatur unterschiedlich groß ist, auch wenn die Pulsbreite 
gleich bleibt.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.