Neuer 10-Kanal ADC oder Multiplexer?

Gast #52593
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Hallo,
ich habe folgendes "Problem": Ich benutze einen Atmega323 mit 8 ADC
Kanälen. Ich muß jedoch 11 analoge Werte wandeln. Nun habe ich zwei
Möglichkeiten dies zu realisieren:
1) Ich besorge mir bei Texas oder Maxim einen neuen ADC mit mindestens
11 Kanälen (von Texas gäbe es da z.B. den TLV1543.

2) Ich benutze meinen internen AD Wandler, wobei ich einen Kanal mit
einem Multiplexer versorge, der abwechselnd einen meiner 3 Analogwerte
durchschaltet.

Ich könnte mir vorstellen, daß die erste Variante mit mehr
Programmieraufwand verbunden ist, da ich ja bei meinem internen ADC
schon fast alles von Codevision generiert bekomme und mir bereits
einige Befehle/ Funktionen zur Verfügung stehen. Andererseits habe ich
noch nie etwas mit einem Multiplexer gemacht und weiß garnicht genau
wie die so zu handeln sind.

Könnt Ihr mir einen Tipp geben?
Gruß,
Stefan
Gast #52597
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Ich denke in die Funktionsweise des Mux (habe hier einen HCT4051
liegen). Ich kann nur nicht genau abschötzen, ob das ganze (8 Kanal A/D
Wandler und Mux um dann 11 Kanäle zu realisieren) praktikabel ist...
Stefan

ps: den ATiny müßte ich mal genauer unter die Lupe nehmen, ob der sonst
ausreichend viele Features hat. Allerdings habe ich nicht so viel Lust
mich nochmal an eine andere Programmierweise zu gewöhnen. Oder ähneln
sich die Tiny´s und Mega´s da ziemlich?
Gast #52598
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Hi

dein Mega323 spielt natürlich in einer etwas anderen Klasse als der
Tiny26 (mehr Flash, RAM, Hardware-Multiplizierer)

Aber ein Analogmultiplexer sollte deine Anforderungen eigentlich auch
erfüllen. Kommt natürlich immer auf dein Messsignal an ob das durch den
Multiplexer nicht zu stark verfälscht wird.

Matthias
Gast #52601
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warum nimmst du nicht den Tiny26 als Programmierbaren AD Wandler und
schickstst die daten dann per SPI an den Hauptcontroller.
Das hat den vorteil das du im Tiny schon ne Skalierung hast und auch
deine messerte eventuell Linearisieren kannst und so deinen
Hauptprozessor etwas entlasten kannst.
Der Tiny braucht im einfachsten fall ja keine aussenbeschaltung. Aber
aus meiner erfahrung mit einer 1000serie von den teilen hat sich
gezeigt das die interne Ref. Spannung sehr ungenau aber stabil ist, wir
hatten schwankungen von 2.5V bis 2.91V.
Sebastian
Gast #52603
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Hi

der Programmieraufwand wäre sogar größer da auf dem "Haupt-AVR" das
Interface programmiert werden muß als auch auf Slave-AVR.

Und ein dedizierter ADC hat im Allgemeinen auch bessere Kennwerte als
der ADC im AVR. Das liegt einfach daran das beim AVR ein Kompromiss
(was das Chipdesign betrifft) zwischen verschiedensten Anwendungen
geschlossen werden muß.

Matthias

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