Unbekanntes Bauteil

Gast #678203
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Hallo Leute,

ich hoffe ich bin auch in diesem Forum mit meinem Betreff richtig.

Ich habe hier einen Laptop von einem Freund vorliegen in den Rotwein 
gelaufen ist. Also nach dem ersten Eindruck ist soweit kaum was auf die 
Platine gelaufen. Aber ein Bauteil ist beschädigt. Leider kann ich 
dieses nicht richtig definieren was es für eins ist.

Auf dem Bauteil stehen folgende Angabe:

HA14
63K G4
EJN7

Ich hoffe jemand kennt dieses Bauteil und kann mir weiterhlefen.

So long
Tom
Gast #678208
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...am besten ein kleines digitales bild machen und anhängen, alles 
andere ist eh schon immer recht kryptisch...

ansonsten:

anzahl der beine
eventuelles herstellerzeichen
gehäusebezeichnung
..ungefährer ort im laptop...


usw...
m.
Gast #678505
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Also es ist ein Beinchen komplett weg, ich habe auch schon versucht es 
durch eine Lötbrücke wieder zum laufen zu bekommen aber leider ist dies 
fehl geschlagen. Ich habe auch mit Texas telefoniert und die konnte mir 
auch nicht viel zu diesem Bauteil sagen. Dell will mir auch kein nees 
Mainboard so verkaufen. Es ist auf jeden Fall dieser Schmitt Triger 
defekt. Leider habe ich keine Ahnung welchen ich zum Vergleich auf mein 
Mainboard löten darf. Im Elektronikladen konnten Sie mir leider auch 
nicht weiter helfen. Es muss doch ein vergleichbares Bauteil geben oder 
nicht?
Moderator Persönliche Seite #678536
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Der Bauteiltyp ist mit der bei TI genannten Liste eigentlich sauber
genannt.  Die einzelnen Suffixbuchstaben kennzeichnen lediglich die
Gehäuseversion.  Welche Gehäuseversion für dich genau zutrifft, musst
du mal nachmessen.  Vom Bild her würde ich SOIC vermuten, das ist der
Name "DB" bei TI, d. h. die Bauteile ...DBR, ...DBRE4 und ...DBRG4.
(Der Unterschied zwischen diesen dreien ist mir beim Durchgucken
nicht klar geworden, aber wenn sie mechanisch passen, wird jedes davon
für dich brauchbar sein.)

Allerdings fürchte ich, dass da noch mehr kaputt ist.  Es mutet schon
seltsam an, dass durch ein wenig Flüssigkeit ein Pin davon komplett
,,verschwindet''.  Das deutet auf Materialabtrag durch Elektrolyse,
gewissermaßen eine ,,elektrische Ätzung'' hin.  So würde ich auch
den eigenartig schimmernden Fleck rechts neben dem AHC14 deuten.
Wenn dem aber so ist, und es irgendwelche Innenlagen der Platine
gleichfalls abgetragen hat, dann ist guter Rat teuer.
Gast #678753
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Ich finde auch, dass die Platine um den 74er nicht gut aussieht. Mich 
würde an der Stelle auch mal interessieren, ob das Bild die Ober- oder 
Unterseite des Mainboards zeigt. Wer weiss was es auf der 
gegenüberliegenden Seite alles zerlegt hat.

By the way:

Vor 3 Wochen hat unser Stubentiger mein altes Notebook 
versenkt/entwertet. Das Notebook befand sich im Standbymodus mit voll 
geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil. Irgendwie hat er es 
geschafft, eine in der Nähe stehende Schüssel mit Wasser umzukippen. Bis 
wir auf das Malheur aufmerksam wurden dürfte ca. 1h vergangen sein. Das 
Notebook gab zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal mehr das typische 
Standby-Blinken von sich.

Ein sofortiges zerlegen des Notebooks inklusive auswaschen des 
Mainboards mit Alkohol (nein, kein Bier/Schnaps/Wein) und 
anschliessender 1-stündiger Trocknungsphase im Umluftofen bei 90° 
brachte nicht den ersehnten Erfolg. Zwar konnte man das Notebook jetzt 
wieder einschalten, aber von "Leben" war nimmer viel zu erahnen. 
Lediglich der Chipsatzlüfter lief wieder an. auch die Power-LED meldete 
sich wieder. Mehr aber auch nicht.

Ich muss gestehen: große Hoffnungen hatte ich mir beim Anblick des 
frisch entkernten Notebooks nicht mehr gemacht, da ca. 30% der 
Unterseite des Mainboards mit Wasser benetzt waren. An vielen Stellen 
waren auch schon die Auswirkungen der Elektrolyse zu erkennen.

Trotzdem hatte ich Glück im Unglück. Die 60GB HD war in einem 
"trockenen" Bereich des Notebooks untergebracht, so dass keine Daten 
verloren gingen.

Nun habe ich es meinem Schmusekater zu verdanken, dass ich seit 2 Wochen 
ein "neues" (Gebraucht-)Notebook besitze und wieder um 400€ ärmer bin.

Gruß,
Magnetus
Moderator Persönliche Seite #679051
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Bernd Rüter wrote:

> "gewässerte Handys" werden von Freaks repariert, wenn die Platine sofort
> stromlos für ca. 48h in Isopropyl-Alkohol gelegt wird (99% - zieht
> Wasser raus) und anschließend getrocknet werden.

Das Stichwort dabei ist ,,sofort stromlos''.  Selbst die 3-V-Lithium-
Batterie kann bei längerer Einwirkung von Feuchtigkeit eben schon
hinreichend Schaden anrichten, vom 10,8-V-Hauptakku ganz zu schweigen.
Gast #679707
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> Das Stichwort dabei ist ,,sofort stromlos''.  Selbst die 3-V-Lithium-
> Batterie kann bei längerer Einwirkung von Feuchtigkeit eben schon
> hinreichend Schaden anrichten, vom 10,8-V-Hauptakku ganz zu schweigen.

Hatte ich schon erwähnt, dass das externe Netzteil die Elektrolyse noch 
mit 19,64V unterstützt hat? :/

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