Abtastrate Signalverarbeitung

Gast #679990
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Hallo,

ich möchte eine Art Hüllkurvendemodulator mit Hilfe eines FPGAs bauen. 
Das an dem AD-Wandler liegende Signal hat eine max. Frequenz von ca. 11 
MHz. Die Frequenz der Hüllkurve liegt bei ca. 22 Hz. Nach der 
AD-Wandlung möchte ich das Signal mit einem Tiefpass filtern.
Jetzt meine Fragen:
- Wenn ich den AD-Wandler mit 100 MHz betreibe, ist das ok?
- Ich möchte den digitalen Tiefpass mit einer Taktrate von 5000 Hz 
betreiben (damit die Anzahl der Koeffizienten nicht zu groß wird). Was 
muss ich sonst noch beachten?
- Gibt es Probleme wenn der AD-Wandler mit 100 MHz betrieben wird der 
digitale Tiefpass aber mit 5000 Hz?
- Mit welcher Taktrate müsste der angeschlossen DA-Wandler betrieben 
werden?

Vielen Dank für Eure Hilfe.
#680007
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Um eine Signalamplitude zu demodulieren, sollte man mindestens mit der 
vierfachen Maximalfrequenz abtasten. Es könnte ja sein, dass bei 
doppelter Abtastfrequenz alle Samples genau in den Nulldurchgang fallen. 
Dann fallen die beiden dazwischen auf die Extremwerte.
Wenn man auf je zwei aufeinanderfolgende Samples den Pythagoras anwendet 
( Sqrt(x^2+y^2)) bekommt man die Amplitude heraus.
#680244
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>> - Wenn ich den AD-Wandler mit 100 MHz betreibe, ist das ok?

Das hängt von der Bitbreite ab, überfordert aber sicher den digital 
orientierten Gelegenheitselektroniker.

>>Taktrate von 5000 Hz betreiben (damit die Anzahl der Koeffizienten nicht zu 
>>groß wird).

Was hat die Taktrate mit der Anzahl der Koeff. zu tun? Willst Du von 
100Mhz auf 5kHz dezimieren ?

Wenn Du nur die 22Hz AM-Modulation brauchst: HF gleichrichten (aktiv 
oder passiv), analoger Tiefpaß, ADC, FPGA,...

Das mit dem 100 Mhz ADC wird nix, Sinn davon ist mir auch nicht 
verständlich.

Cheers
Detlef

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